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NBZ 130... Kann man damit leben?
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am 02.08.2022 07:34:18 | IP (Hash): 705993429
Hallo zusammen.
Ich habe LADA Typ I und mit mittlerweile 23 IE Toujeo bekomme ich meine Tageskurve(n) ganz gut in für mich akzeptable Bereiche gedrückt (zw. 80 - 140, nach den Mahlzeiten auch mal bis 180).
Nur den NBZ schaffe ich nicht in einen gesünderen Bereich zu drücken, wobei er nach dem Aufstehen und ohne Essen auch noch weiter, bis ca. 180 ansteigen kann, dann aber auch wieder fällt. Bis zum Brunch gg. 12.30 Uhr geht er aber zurück, durchaus auch bis auf 80-90 (...ich frühstücke nicht).
Gespritzt wird täglich zw. 08.00 - 08.30 Uhr. Esse ich etwas gleich nach dem Aufstehen, in der Hoffnung der Leber Entlastung zu verschaffen, kommt das auf den ansteigenden Wert eher noch obenauf, anstatt es einen weiteren Anstieg verhindert.
Kann ich das Ganze nun nur mit Basalinsulin trotzdem erstmal so belassen, oder brauch ich im Hinblick auf Spätfolgen langfristig unbedingt mehr?
Danke vorab.
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 02.08.2022 08:19:20. Grund: Ergänzung -
am 02.08.2022 09:43:06 | IP (Hash): 517840008
Du wirst egal mit welchen Blutzuckerwerten keine Garantie bekommen, ob du Spätschäden bekommst oder nicht. Es gibt Leute mit schlechten Werten und keinen Schäden und Leute mit sehr guten Werten mit Spätschäden. Die Wahrscheinlichkeit sinkt, wenn der HbA1C unter 7,0% ist, deutlich. Daher die Kampagne besser unter 7. Das solltest du auf jeden Fall ins Ziel fassen. Weitere Verbesserungen/Ziele sind sehr individuell, was möchtest du erreichen, welcher Aufwand ist für dich vertretbar..
Mögliche Ursachen bei Spätfolgen sind anscheinend neben hohen Blutzuckerwerten auch hohe Cholesterinwerte, Bluthochdruck und eine familiäre Belastung.
Der Trick mit etwas essen früh, funktioniert bei etlichen Typ2ern. Bei Lada nur mit Glück und bei einem klassischen Typ1 natürlich gar nicht. Diese spritzen dann Aufstehinsulin. Es könnte aber sein, dass du den Anstieg auch noch in den Griff bekommen könntest, indem du dein Basal-Insulin abends spritzt statt morgens. Genau in der Zeit, wenn du etwas weniger Insulinspiegel im Blut hast (ein-zwei Stunden vor und nach der Basalspritze) benötigt dein Körper eigentlich mehr Insulin. Du hast da aber zu wenig und daher steigt der Blutzucker. Ich würde alle drei Möglichkeiten (so lassen, abends Basal oder morgens Bolus/Aufstehinsulin) mal mit deinem Diabetologe besprechen. Was für dich persönlich die beste Möglichkeit ist.
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am 02.08.2022 10:11:29 | IP (Hash): 299194457
Ich würde ebenfalls vorschlagen sich daran zu orientieren, wie der HbA1c ist.
Mit einem NBZ von 130 kann man einen HbA1C von 6,5% oder von 8,0% haben.
Lg Hape
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am 02.08.2022 11:00:07 | IP (Hash): 1057708023
Du hast das Libre und siehst Deinen alltäglichen Verlauf mit dem Morgenanstieg als einzigem über Deinem recht gesunden Nüchtern-Zielbereich. Deswegen kann sehe ich keinen Grund für die Annahme eines HbA1c weit über 6. Da reicht höchstwahrscheinlich die formelbasierte Schätzfunktion am Libre.
Trotzdem würde ich mir aus meiner heutigen Sicht an Deiner Stelle die Mühe machen und Bolus-Insulin dazu nehmen. Nicht nur, weil Du mit einem kleinen Schuss davon beim Aufstehen die Möglichkeit hättest, den Morgenanstieg zu stoppen. Sondern Du hättest damit auch die Möglichkeit, Dich noch mit der Unterstützung Deiner Restfunktion an das Leben damit zu gewöhnen. Und mit dem Kappen höherer Spitzen könnte Dir gelingen, diese Restfunktion zeitlich auch noch ein angenehmes Bisschen zu verlängern.
Zu möglichen kranken Folgen hat July schon treffend geschrieben, dass da ne Menge Lotto drin steckt. Denn die gibt es in jedem BZ-Bereich über gesund, nur halt mit ansteigendem GesaMTVerlauf zunehmend häufiger. Dumm ist immer, wenn man irgendson Mist kriegt. Allerdings stelle ich mir im Falle des miesen Falles das Aushalten noch ne Nummer mieser vor, wenn man sich dann jeden Tag mit "hätte ich doch" nochn Tick mehr erschweren könnte :(
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 02.08.2022 12:40:38 | IP (Hash): 553061207
Auch einen von 5,0 bis 5,5 lieber Hape. Da gibt es genügend Beispiele.leuder zeigt der hba1c nicht immer alles an was er sollte.
MfG
Hape schrieb:
Ich würde ebenfalls vorschlagen sich daran zu orientieren, wie der HbA1c ist.
Mit einem NBZ von 130 kann man einen HbA1C von 6,5% oder von 8,0% haben.
Lg Hape
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am 02.08.2022 13:16:54 | IP (Hash): 72970431
Was ist denn das für ein Unsinn? Willst du Thomas irgendetwas einreden? -
am 02.08.2022 13:21:10 | IP (Hash): 705993429
Vielen Dank erstmal für die Tipps und Meinungsäußerungen.
Ich habe am Freitag wieder einen Termin beim Doc, mal sehen, was der mir anhand meiner nun vorliegenden ersten Kurven so rät.
Vielleicht hab' ich heute morgen einen Fehler gemacht?
Um den leichten Druckschmerz im Oberschenkel nach dem Setzen der 23 IE zu vermeiden, habe ich 10 IE in den linken Oberschenkel und 13 IE rechts hineingespritzt. Über den Vormittag hab' ich nun festgestellt, dass der BZ zum Mittag hin nicht so signifikant fällt, wie gewohnt und erhofft. Kann das was damit zu tun haben, dass ich meine Dosis "aufgeteilt" habe?
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 02.08.2022 13:25:47 | IP (Hash): 389568788
Hallo Thomas,
wenn der BZ mehr gefallen wäre als sonst, dann hätte ich diese Aufteilug als Ursache vermutet. Da er weniger gefallen ist, kann ich mir das als Ursache nicht so richtig vorstellen.
Wenn du mit dem Spritzen in den Oberschenkel Probleme hast, dann frage deinen Arzt morgen gleich noch, ob du das Basalinsulin nicht auch in den Bauch spritzen darfst. Ich vermute, dass das für dich weniger Probleme bereitet.
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 02.08.2022 13:26:33. Grund: BBCodes -
am 02.08.2022 13:55:57 | IP (Hash): 553061207
[quote=Leia Cake;117974]Was ist denn das für ein Unsinn? Willst du Thomas irgendetwas einreden?[/quote]
Was soll ich ihm denn einreden, er kontrolliert doch ständig seine bz Werte selbst?
Und was ist bitte Unsinn leid kacke? -
am 02.08.2022 14:12:30 | IP (Hash): 705993429
Danke Rainer...
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!