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Diverse Schwierigkeiten bei 140-120-100

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    am 21.08.2022 21:46:48 | IP (Hash): 328240884
    Ein voll ausgeprägter Diabetes als beste Prophylaxe vor Demenz .
    Im Ernst jetzt...?
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    am 21.08.2022 23:11:31 | IP (Hash): 705993429
    Das galt dem Thorsten1973, nicht Dir Jürgen!
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    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 21.08.2022 23:12:47. Grund: Ergänzung
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    am 21.08.2022 23:14:12 | IP (Hash): 705993429
    Ein HbA1c mit sehr drastisch erzwungenen 5,0 % ist nach all dem, was ich bislang so gehört bzw.gelesen habe nicht wesentlich unproblematischer als allseits harmonisch erzielte 7,5...
    Du kannst aber gern einer Studie von Dr. I.R.GENDWER glauben, die von der Pharmaindustrie finanziert wurde....
    Wessen Brot ich fress, dessen Lied ich pfeif'!


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    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 21.08.2022 23:35:56. Grund: Ergänzung
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    am 22.08.2022 08:48:43 | IP (Hash): 2087435992
    ThomaS1968 schrieb:
    Ein HbA1c mit sehr drastisch erzwungenen 5,0 % ist nach all dem, was ich bislang so gehört bzw.gelesen habe nicht wesentlich unproblematischer als allseits harmonisch erzielte 7,5...


    Wie Du dir drastisches Erzwingen mit erheblich weniger Insulin bei gleichbleibendem Gewicht vorstellst, hast Du aber immer noch nicht geschrieben. Vielleicht probierst Du's einfach mal in der Theorie für einen Tagesablauf - und findest dabei selbst raus, was Du mit Deinem Erzwingen für'n unterirdischen Blödsinn schreibst?


    Thomas1968 schrieb:
    Du kannst aber gern einer Studie von Dr. I.R.GENDWER glauben, die von der Pharmaindustrie finanziert wurde....
    Wessen Brot ich fress, dessen Lied ich pfeif'!


    Schon interessant, wie Du uns hier mit soner approbierten Korrüfähe alle veräppeln willst ;)

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 22.08.2022 08:51:30. Grund: .
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    am 22.08.2022 10:32:32 | IP (Hash): 705993429
    Warum bist Du heute so giftig, Jürgen? Mit Dir hab' ich doch gar nicht direkt korrespondiert?
    Ess' mal was Gescheit's, dass macht einen entspannter...! ;)
    Ich beobachte die Reduktion von "gesunden Werten" im Gesundheitswesen übrigens auch im Cholesterin-Bereich. Da werden einem heutzutage durch überengagierte Ärtze bei 180 schonmal kräftig Statine verordnet und glaub' mir, die sind alles andere als gesund!
    Es ist zudem gängige Praxis, dass Medikamenten-Studien von Pharmafirmen in Auftrag gegeben und finanziert werden...

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    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 22.08.2022 10:38:20. Grund: Ergänzung
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    am 22.08.2022 10:37:28 | IP (Hash): 1918819133
    Hoppe und Malz verloren ...

    Gruß,
    Biggi
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    am 22.08.2022 18:35:13 | IP (Hash): 1682505950
    Meine Meinung zu der gesamten Diskussion:

    Ein stabiler Verlauf ist deutlich besser, als ständiges Auf und Ab für einen möglichst niedrigen HbA1C.

    Es gibt Studien, die belegen, dass das Risiko von Folgeschäden deutlich reduziert ist, wenn der HbA1C unter 7,0% liegt. Aber es gibt auch Studien, die belegen, dass ein sehr niedriger HbA1C unter 6,0% (oder war es 6,5%) nur noch geringfügig das Risiko von Folgeschäden reduziert. Es gibt dann keine liniaren Zusammenhang, je besser der HbA1C desto geringer das Risiko für Folgeschäden.

    Zudem gibt es jetzt Forschungsreihen, die untersuchen, welche zusätzlichen Faktoren (Genetik, Übergewicht, Bluthochdruck, Cholesterinwerte,...) neben einem hohen Blutzucker für die Entstehung von Folgeschäden verantwortlich sein.

    Es gibt übrigens auch eine bereits krankhaft ausgeprägte Angsterkrankung im Bezug auf Folgeschäden. Das möchte ich in diesem Zusammenhang auch erwähnen.

    Ein gutes Mittelmaß zu finden, ist deshalb wichtig. Bei der Frage, welche Werte okay sind und inwieweit man sich mit der Ernährung einschränkt deswegen, ist auch die Frage Typ1 oder Typ2, mit oder ohne Insulin nicht ganz unerheblich.

    Fakt ist auch hier, jemand der zum Frühstück vier Brötchen mit Marmelade isst und drei Gläser mit O-Saft trinkt, weil er ja alles dank Insulin essen darf, übertreibt damit masslos mit den Kohlenhydratbomben. Auf der anderen Seite, wer sich den ganzen Tag nur aus Möhren und Käse ernährt aus Angst vor Folgeerkrankungen, übertreibt in meinen Augen auch masslos in die andere Richtung. Irgendwo dazwischen sollte jeder seine eigene Strategie und seinen eigenen Zielwert finden.

    Bei den Cholesterin-Werten gebe ich Thomas zum Teil recht. Ich habe sehr gute Cholesterinwerte. Meine Triglyceride sind sogar fast zu niedrig. Auch mein LDH ist im normalen Zielbereich für Gesunde (unter 145). Aber, wer Diabetes hat, für den gelten plötzlich andere, ganz strenge Grenzwerte (unter 100), die auch ein Gesunder ohne Tabletten kaum erreicht. Ich sehe in dem Zusammenhang echt nicht ein, warum ich deswegen plötzlich Tabletten nehmen sollte. Außer die Diabetesklinik hat es zum Glück noch nie jemand beanstandet.

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    am 22.08.2022 18:56:31 | IP (Hash): 705993429
    Dankeschön July95, so hab' ich das alles auch gemeint...
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    am 22.08.2022 19:37:45 | IP (Hash): 2087435992
    July95 schrieb:
    Auf der anderen Seite, wer sich den ganzen Tag nur aus Möhren und Käse ernährt aus Angst vor Folgeerkrankungen, übertreibt in meinen Augen auch masslos in die andere Richtung.


    Die Angst vor Folgeschäden haben mich mal angetrieben. Heute ist es die Erfahrung, dass mein Diabetes im völlig gesunden Bereich deutlich toleranter ist, als bei häufiger höheren BZ-Ausflügen. Deutlich toleranter bedeutet, dass mit ner Woche voll im gesunden Bereich ne KH-Portion in der Spitze darin bleibt, die mich nach mehreren Tagen mit häufigeren BZs um 170 eben auch von um 90 bis 170-180 lupfen würde.
    Ich halte also nichts krampfhaft ein, sondern genieße vielmehr den ausgleichenden Beitrag, um den mich die noch existierenden Reste meiner natürlichen BZ-Steuerung eben im gesunden Bereich entlasten!
    Dabei bleiben die BZ-Schwankungen meistens bei 40-60 mg/dl, selten darüber. In den Spitzen meistens bis max 140 und vielleicht 1mal pro Woche über 170. Spitzen unter 60 vielleicht 1mal pro Woche, unter 50 1mal pro Monat und darunter vielleicht 1mal pro Quartal. In all den Jahren ganze 2 schwere Hypos.

    Wo ich damit einen BMI von 24-25 pflege, kann ich beim besten Willen nicht sehen, wo mir was fehlen sollte oder wo ich mit meinem Beispiel auf quälenden Verzicht dränge?

    Nachtrag:
    Geschredderte Möhren und Käse sind mein Standard-Frühstück, mag ich echt gern und kann dabei gern zuschauen, wie meine Frau ein frisches Brötchen isst. Zum Mittag und zum Abend hatte ich heute einen Salat aus Kartoffeln, grünen Bohnen, Broccoli, gebratenen Zwiebeln, Oliven und Thunfisch, zum Kaffee dazwischen ein Stück Apfelmus-Streuselkuchen.

    Und noch ein Nachtrag:
    Die Remission, die ich direkt nach meiner Diagnose im Sommer 91 mit Hilfe von Tabletten erreicht und dann völlig ohne Medis erhalten und stabilisiert hatte, war nicht nur tolerant, sondern hartnäckig: Da hab ich große Mengen von KHs fressen müssen, um meinen BZ endlich von unter 140 in den Spitzen auf über 160 und endlich über 200 zu bewegen!
    Weil uns zum Glück heute niemand mehr eine komplette Remission - völlig gesunder BZ ohne Medis - als schädlich einreden will, sehe ich darin eine tolle Alternative zum progredienten Typ 2, zu dem unsere Diabetologie noch immer alternativlos anleitet.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 22.08.2022 20:05:18. Grund: Nachtrag
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    am 22.08.2022 20:39:30 | IP (Hash): 617604867
    Zitat:
    Zum Mittag und zum Abend hatte ich heute einen Salat aus Kartoffeln, grünen Bohnen, Broccoli, gebratenen Zwiebeln, Oliven und Thunfisch, zum Kaffee dazwischen ein Stück Apfelmus-Streuselkuchen.
    Zitatende.

    Du willst uns doch nicht weismachen das dadurch dein BZ nicht großartig angestiegen ist.
    Das möchte ich stark bezweifeln. Und solche Erhöhungen verderben auch den Hba-1c Schnitt.


    Dein niedriger Hba-1c Wert ist nicht ganz ungefährlich wie hier zu lesen ist:

    https://www.diabetiker-nds.de/news/meldung/news/zu-niedriger-hba1c-kann-fuer-senioren-gefaehrlich-werden


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    am 22.08.2022 21:15:54 | IP (Hash): 2087435992
    Helmuth schrieb:
    Du willst uns doch nicht weismachen das dadurch dein BZ nicht großartig angestiegen ist.


    Doch, das will ich, weil ich für das Essen jeweils passend Apidra gepritzt habe. Zum Mittag 6 IE Apidra, die mit 2 Stunden anschließender Bewegung wie dieser hier https://www.youtube.com/watch?v=2VZH30QD7_4 für etwa 8 km auch noch für 3 Bonbons ausgereicht haben, Für den Kuchen 7 IE zusammen mit danach 200 mal auf und nieder hier am Schreibtisch in meinem Sessel und für den Salat zum Abend (18.30) noch einmal 4 IE zusammen mit bis um 23.00 noch einmal wenigstens 100 mal auf und nieder hier am Schreibtisch.

    Was ich auch sagen will, ist der Inhalt von meinem 2. Nachtrag: Als ich damals nach meiner Diagnose wieder einige Wochen völlig ohne Medis im völlig gesunden Bereich war, hab ich tatsächlich für Essen wie heute weder Insulin oder sonst ein Medikament gebraucht, und Bewegung war dafür auch nicht notwendig. Wenn ich mich damals nicht hätte beschwätzen lassen und in meiner gesunden Spur völlig ohne Medis geblieben wäre, würde ich heute für mein Essen im völlig gesunden BZ-Bereich noch immer kein Medikament brauchen!

    Nachtrag
    Messe gerade 93. Hat also alles gepasst :)

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 22.08.2022 22:05:28. Grund: Nachtrag
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    am 22.08.2022 22:20:31 | IP (Hash): 1470062324
    @Thomas
    Das ist der Thread von Chris, der hier um unsere Einschätzung bat, - kein Ort, den ich mit Streitereien zerschießen möchte. Daher will ich es bei diesem letzten Wort belassen.

    Die, gegen die Du hier anschreibst, propagieren keine erzwungenen Werte und schon gar keine Ziele einer Pharmaindustrie, sondern weisen auf die Möglichkeit einer Remission hin. Dafür nötig ist lediglich eine gesunde Lebensweise.

    Selbst wer keine komplette Remission mehr hinbekommt, kann Medikamenten- und Insulinbedarfe deutlich reduzieren. Und viele gesunde Lebensjahre gewinnen.
    Rätselhaft bleibt mir, warum so viele sich angesichts einer Diabetes-Diagnose nicht aufraffen können. Lieber ungesundes Zeugs und dazu irgendwelche Pillen fressen, sich Füße absägen lassen und zur Ausrede auf zweifelhaften Studien ausruhen.
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    am 23.08.2022 20:32:10 | IP (Hash): 1918819133
    Klasse, Torsten!

    Gruß,
    Biggi
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    am 23.08.2022 23:14:10 | IP (Hash): 705993429
    @Thorsten... Wen meinst Du denn mit,... können sich nicht aufraffen, nach der Diabetes-Diagnose etwas für seine Gesundheit zu tun? Mich etwa...?
    Mein GMI als Typ I liegt derzeit bei 6,2, von ehemals 11,2 HbA1c vor 8 Wochen....
    Ich laß mir einen HbA1c zw. 6 und 7 hier von niemanden schlecht reden!
    Das Ding ist, dass ein Typ II mit Sport und reduzierter gesunder Ernährung tatsächlich eine Remission erreichen kann.
    Ein Typ I kann nur eine bestmögliche Balance-Findung zwischen Essen und Insulinzufuhr erreichen! Das sind zwei völlig unterschiedliche Krankheitsbilder, mit ebenso begrenzten Möglichkeiten für einen Typ I aus dem Teufelskreis zwischen permanenter Insulinzufuhr und Gegenessen ausbrechen zu können.
    Ein Typ I hat keine eigene Insulinproduktion mehr, ein Typ II ist in aller Regel "nur" Insulinresistent, mehr oder minder stark ausgeprägt... Eigentlich sollte es für beide Typen unterschiedliche Foren geben, weil sie meines Erachtens unterschiedlicher Behandlungen bedürfen...
    Ins Extreme abzurutschen ist langfristig allerdings für beide Gruppen negativ, das meine ich eigentlich.


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    Bearbeitet von User am 24.08.2022 09:05:44. Grund: Ergänzung
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    am 24.08.2022 10:57:52 | IP (Hash): 782501515
    torsten1973 schrieb:

    Rätselhaft bleibt mir, warum so viele sich angesichts einer Diabetes-Diagnose nicht aufraffen können. Lieber ungesundes Zeugs und dazu irgendwelche Pillen fressen, sich Füße absägen lassen und zur Ausrede auf zweifelhaften Studien ausruhen.



    Ich hoffe du meinst hiermit nicht die Typ1er im Forum. Es sind einfach andere Krankheiten. Egal was ich esse, ich werde immer Insulin brauchen. Auch bei LowCarb. Ich kümmere mich sehr um meinen Diabetes. Aber man darf in solchen Fällen auch nicht das Hyporisiko vergessen, was bei einen nicht insulinpflichtigen Typ2 Diabetiker nicht zum Tragen kommt. Ich darf bspw. laut Leitlinie nicht unter 90mg/dl Auto fahren. Ins Bett muss ich über 100mg/dl gehen, sonst kommt es i.d.R. zu nächtlichen Unterzuckerungen,...
    Und da gibt es bei mir eine gewisse Balance zwischen Hypovermeidung und das Risiko Folgeschäden möglichst zu reduzieren. Daher ist mein Ziel-HbA1C definitiv unter 7,0%. Am liebsten im Bereich 6,0-6,5%. Darunter wird es einfach mit den Hypos schwierig und deshalb würde ich nie einen HbA1C von 5,0% oder tiefer anstreben.

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    am 24.08.2022 14:31:06 | IP (Hash): 705993429
    Genau so ist es July!
    Ein Typ I'ler hat es prinzipiell schwerer einen niedrigeren HbA1c-Wert zu erreichen und ich weigere mich einfach, den "Verstümmelungstheorien zwischen 6 und 7" nachzuhängen und mich hier damit kirre machen zu lassen.
    Zwischen 6 und 7 kann man sich allerdings mit bedachtem Essen und Trinken gut halten. Das ist meine bescheidene Erfahrung der letzten 10 Wochen...

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    Bearbeitet von User am 24.08.2022 15:16:32. Grund: Ergänzung
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    am 24.08.2022 15:30:01 | IP (Hash): 1109753274
    Solange wir uns an die Richtlinien halten, nach denen ab 70 mg/dl ne Hypo ist und unter 90 mg/dl nicht Auto gefahren werden darf, ist HbA1c 6,5 schon seeehr gewagt.
    Da dürfte TIR eigentlich ja auch erst bei 90 anfangen, und alle Menschen ohne Diabetes mit postabsorptiven BZs darunter müssten nachweisen, dass sie die meisten von 24 Stunden fahrtauglich sind. Und solche mit meistens unter 70 bräuchten eh ne Sondergenehmigung.

    HbA1c 7 als Behandlungsziel wurde zuerst mit der großen Typ 1 Studie DCCT und Basal-Bolus in der ersten Hälfte der 90ger Jahre eingeführt, bei uns zwar mit ner irrwitzigen Bezeichnung ICT, aber dafür schon gleich mit dem Selbermessen und -anpassen der Bolusmengen nach Bedarf. Bei den Englischsprachlern (die ICT nie gekannt haben) brauchte man für nach Bedarf noch ein paar Jahre bis DAFNE https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4021305/

    Seit 2005 läuft bei uns "gesünder unter 7", weil sich aus immer mehr Studienmaterial immer mehr miese Folgen dem Diabetes zuordnen ließen. Und ja, auch immer mehr auch unter 6,5 und auch noch unter 6.
    Aber da greift längst unsere amtliche Bestimmungs-Welt, die Autofahren unter 90 verbietet und ab 70 die Hypo setzt.

    Wo gesunder BZ ohne Diabetes die meisten von 24 Stunden deutlich unter 100 mg/dl stattfindet und alle unsere natürlichen Regelsysteme darauf aus- und eingerichtet sind und ich davon auf meine alten Jahre noch so viel wie möglich nutzen will, bleib ich einstweilen bei meinen um 5. Und ich schau mit Interesse zu, wie sich die Loop-Technik immer näher an die 100% TIR ranschleicht - und die im Zeitrahmen von weiteren 10 Jahren mit zunehmendem Einsatz von AI auch für Schwangerschaftsdiabetes nutzbar macht, mit max 120-140 mg/dl ;)

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    am 25.08.2022 07:29:51 | IP (Hash): 1092331914
    torsten1973 schrieb:

    .
    Rätselhaft bleibt mir, warum so viele sich angesichts einer Diabetes-Diagnose nicht aufraffen können. Lieber ungesundes Zeugs und dazu irgendwelche Pillen fressen, sich Füße absägen lassen und zur Ausrede auf zweifelhaften Studien ausruhen.



    Damit hatte ich einzig und allein Typ2er im Blick.

    Ja, @Thomas:
    Typ 1 und 2 sind so grundverschiedene Erkrankungen, dass es gute Gründe gäbe, sich in unterschiedlichen Foren auszutauschen.

    Da 'mein' Thema Typ2 ist, bitte ich um Entschuldigung, dass ich Typ1 nicht mitgedacht habe.
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    @Thorsten...
    Prinzipiell hast Du ja schon recht und Ähnliches hab' ich ja auch in meiner Signatur formuliert...
    Bekommt man die Diagnose (egal ob Typ I oder II), sollte man diese sehr ernst nehmen und sofort dran arbeiten.
    Als Vegetarier hab' ich vielleicht nicht all zu große Schwierigkeiten den Weg zu einer noch gesünderen Ernährung mit möglichst vielen unverarbeiteten Nahrungskomponenten zu finden.
    Ich esse zu den Hauptmahlzeiten bereits zu 70%-80% nur Gemüse und hab' mich nun eigentlich nur noch an weniger Süßkram und weniger "Brotsachen" zu halten...
    Ich halte derzeit völlig unverkrampft einen Glukose-Durchschnitt von ca. 120 und schaue damit eigentlich nun wieder recht positiv in die Zukunft.
    Wenn ich als Typ I mit dem HbA1c weiter unter 6,5 (GMI gemäß libre3-Sensor derzeit 6,2) bleiben kann, dann bin ich weltweit unter den 10% der Besten mit dabei.
    Und wegen alledem hab' ich mich mit deinem Hinweis auf die Schlendriane mal so irgendwie gar nicht identifizieren können. ;)

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    Bearbeitet von User am 25.08.2022 13:55:20. Grund: Ergänzung
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    am 03.09.2022 08:55:56 | IP (Hash): 879050120
    Jürgen, ich glaube das war ein richtig guter Tipp mit der Leberentfettung. Heute ist der 7. Tag meiner Leberfastenkur und heute früh hatte ich einen NBZ von 81. Ich konnte meinen Augen kaum trauen. Die 14 Tage mache ich noch voll und hoffe, es war kein einmaliger Ausreißer nach unten. Schönes Wochenende Euch allen!
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    am 03.09.2022 10:23:56 | IP (Hash): 1106115811
    bingo :)

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 03.09.2022 16:16:13 | IP (Hash): 847355915
    Chris75 schrieb:
    Jürgen, ich glaube das war ein richtig guter Tipp mit der Leberentfettung. Heute ist der 7. Tag meiner Leberfastenkur und heute früh hatte ich einen NBZ von 81. Ich konnte meinen Augen kaum trauen.

    Hallo Chris,

    ich drück dir die Daumen, dass nach den 14 Tagen der NBZ gut bleibt - erst dann kannst du wirklich Bingo rufen.

    Dass die Nüchternwerte nach einer Fastenperiode oder einer Weile mit wenig Essen nach unten gehen, hat wohl jeder schon mal erlebt, der eine Weile krank war und deshalb sehr wenig gegessen hat. Dabei kommt aber nur selten eine dauerhafte Verbesserung raus.

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 03.09.2022 16:16:39. Grund: BBCodes
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    am 03.09.2022 16:47:36 | IP (Hash): 1106115811
    Rainer schrieb:
    Dass die Nüchternwerte nach einer Fastenperiode oder einer Weile mit wenig Essen nach unten gehen, hat wohl jeder schon mal erlebt, der eine Weile krank war und deshalb sehr wenig gegessen hat. Dabei kommt aber nur selten eine dauerhafte Verbesserung raus.[/i]


    Aus wesentlich 2 Gründen:
    1. Die Absenkung wird gar nicht als Möglichkeit wahrgenommen, die sich gesund nutzen lässt, sondern dann kann man ja wieder munter ganz normal essen bis zu dem 1c, mit dem der Doktor ganz zufrieden ist.
    2. TwinCycle heißt das bei Taylor, mit dem ersten Rad nach 1 Woche in der Leber und dem zweiten 4-6 Wochen weiter, wenn mit der Entfettung vom Pankreas auch die Erstantwort auf neu eingefüllte Glukose wieder deutlich besser funzt.
    Bis dahin wird noch seltener gezielt ausgebaut. Und wo die allermeisten Betroffenen eh nicht systematisch messen, würde da vielleicht in 1 von 1.000 Fällen was nützliches bemerkt und weiter genutzt.

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    am 04.09.2022 12:00:27 | IP (Hash): 854300861
    Typisches hjt_Jürgen-Gequatsche:
    "Wenn es bei euch nicht ganz genau so läuft, wie bei mir, dann seid ihr nur zu dumm."
    Im übrigen lasse ich mir von dir wirklich nicht vorwerfen, dass ich meine BZ-Verlauf nicht kenne und dass ich munter "normal" zu viel Essen in mich hinein stopfe - das eine ziemlich blödsinnige Anschuldigung.


    @Chris,
    berichte unbedingt weite, wie sich deine Bemühungen langfristig auf deine BZ auswirken, auch wenn die Verbesserungen nur kurz anhalten. Fürchte dich nicht davor, dass Jürgen dich als "zu dumm" betrachtet, wenn die langfristigen Erfolge nicht so groß sind, wie du sie dir erhoffst - er ist bestimmt der einzige, der so dümmlich denkt.

    Ich drück weiter die Daumen für langfristige Erfolge bei dir, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 04.09.2022 12:01:05. Grund: BBCodes
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    am 04.09.2022 12:16:24 | IP (Hash): 250256830
    Rainer schrieb:
    Typisches hjt_Jürgen-Gequatsche:
    "Wenn es bei euch nicht ganz genau so läuft, wie bei mir, dann seid ihr nur zu dumm."
    Im übrigen lasse ich mir von dir wirklich nicht vorwerfen, dass ich meine BZ-Verlauf nicht kenne und dass ich munter "normal" zu viel Essen in mich hinein stopfe - das eine ziemlich blödsinnige Anschuldigung.


    Sorry Rainer, da war nicht 1 Wort an Dich gerichtet, sondern da hab ich mich auf die einstweilen größte Erfahrungssammlung in diesem Bereich bezogen, DiRECT in GB. Und ich hatte gedacht, dass Du mit Deinem Einwand genau daran auch gedacht hattest.

    Dein zumindest gefühlt zunehmender Spaß an persönlichen Angriffen ist mir ein Rätsel?

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.