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Diverse Schwierigkeiten bei 140-120-100

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    am 05.09.2022 22:15:08 | IP (Hash): 705993429
    @biggi... Ich strebe langfristig unter 6,5 an und möchte so lang als möglich nur mit Langzeit-Insulin auskommen und mir nicht mit Bolus den Weg für alles freischießen.


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    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
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    am 05.09.2022 22:48:16 | IP (Hash): 12729400
    Beta Restfunktion funktioniert am besten und wirksamsten im BZ Bereich unter 100 mg/dl. Darüber geben gestresste Betas immer mehr intaktes Proinsulin aus, das Deiner Absicht, möglichst lange mit möglichst wenig Insulin aus dem Pen auszukommen, diametral entgegensteht. Beständig über 100 macht meistens soviel Druck, dass die Betas volle Pulle auf Auagabe durchlaufen und keine Chance zum Auffüllen ihrer Puffer zum Abfangen von Spitzen haben.

    Kein Problem, wenn Du doch möglichst bald auf die Restfunktion möchtest.

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 05.09.2022 23:17:55 | IP (Hash): 705993429
    @Jürgen... Tja, dafür bin ich als LADA Typ I halt auch unheilbar krank. Solange wie's so geht, geht's halt, danach wird man weitersehen.
    Ich verweise hierzu auch einfach noch mal auf meine Signatur... ;)
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    am 06.09.2022 13:12:25 | IP (Hash): 1731634097
    Eine unheilbare Krankheit frisst immer mehr von einem Leben ab. Damit kann niemand Olympiasieger im Gewichtheben werden. Das geht nur mit einer Behinderung, die sich mit etwas System und Übung so weit ausgleichen lässt, wie man das will.
    Gilt übrigens genau so auch für Typ 2. Auch der ist bislang unheilbar, auch wenn er mit gezieltem Verhalten gesund ohne Medikamente auskommen kann. Dann ist das individuelle gezielte Verhalten die Behandlung = der Ausgleich für die Behinderung :)

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    am 06.09.2022 15:08:56 | IP (Hash): 396513728
    hjt_Jürgen schrieb:
    Dann ist das individuelle gezielte Verhalten die Behandlung = der Ausgleich für die Behinderung :)

    Bleibt nur noch die Frage, ob der Ausgleich so gut wie möglich sein muss, oder ob so gut wie nötig nicht bereits ausreicht.

    Ich habe mich dafür entschieden, meine BZ so gut wie nötig zu korrigieren und mir geht es gesundheitlich und mental sehr gut damit. Dass andere, wie z.B. hjt_Jürgen nicht so sehen, ist deren Entscheidung. Perfektionisten können wahrscheinlich gar nicht anders und würden sich nicht wohlfühlen, wenn sie einen Gang auf das notwendige Maß runterschalten müssten.

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    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 06.09.2022 15:25:17. Grund: BBCodes
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    am 06.09.2022 16:21:47 | IP (Hash): 1731634097
    Perfektionist? - Klar probier ich immer mal wieder, was geht. Und dabei ist mir halt aufgefallen, dass bei mir im völlig gesunden Bereich deutlich besser und mehr geht, als deutlich darüber. Um deutlich darüber in der Spur zu bleiben, muss ich häufig messen und nachspritzen oder nachessen, in meiner gesunden praktisch gar nicht. Denn der Bereich funktioniert bei mir gewissermaßen magnetisch: Was deutlich darüber sehr viel höhere Anstiege macht, bleibt mit eben deutlich geringerem Anstieg in meinem Rahmen, so lange ich ihn mit recht wenig Mühe (1-3 Piekstests und 5-8 Injektionen am Tag) einhalte. Müsste ich da nicht mit nem Klammersack gepudert sein, wenn ich diese Erleichterung nicht nutzen wollte?

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