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Diverse Schwierigkeiten bei 140-120-100
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am 22.08.2022 21:15:54 | IP (Hash): 2087435992
Helmuth schrieb:
Du willst uns doch nicht weismachen das dadurch dein BZ nicht großartig angestiegen ist.
Doch, das will ich, weil ich für das Essen jeweils passend Apidra gepritzt habe. Zum Mittag 6 IE Apidra, die mit 2 Stunden anschließender Bewegung wie dieser hier https://www.youtube.com/watch?v=2VZH30QD7_4 für etwa 8 km auch noch für 3 Bonbons ausgereicht haben, Für den Kuchen 7 IE zusammen mit danach 200 mal auf und nieder hier am Schreibtisch in meinem Sessel und für den Salat zum Abend (18.30) noch einmal 4 IE zusammen mit bis um 23.00 noch einmal wenigstens 100 mal auf und nieder hier am Schreibtisch.
Was ich auch sagen will, ist der Inhalt von meinem 2. Nachtrag: Als ich damals nach meiner Diagnose wieder einige Wochen völlig ohne Medis im völlig gesunden Bereich war, hab ich tatsächlich für Essen wie heute weder Insulin oder sonst ein Medikament gebraucht, und Bewegung war dafür auch nicht notwendig. Wenn ich mich damals nicht hätte beschwätzen lassen und in meiner gesunden Spur völlig ohne Medis geblieben wäre, würde ich heute für mein Essen im völlig gesunden BZ-Bereich noch immer kein Medikament brauchen!
Nachtrag
Messe gerade 93. Hat also alles gepasst :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 22.08.2022 22:05:28. Grund: Nachtrag -
am 22.08.2022 22:20:31 | IP (Hash): 1470062324
@Thomas
Das ist der Thread von Chris, der hier um unsere Einschätzung bat, - kein Ort, den ich mit Streitereien zerschießen möchte. Daher will ich es bei diesem letzten Wort belassen.
Die, gegen die Du hier anschreibst, propagieren keine erzwungenen Werte und schon gar keine Ziele einer Pharmaindustrie, sondern weisen auf die Möglichkeit einer Remission hin. Dafür nötig ist lediglich eine gesunde Lebensweise.
Selbst wer keine komplette Remission mehr hinbekommt, kann Medikamenten- und Insulinbedarfe deutlich reduzieren. Und viele gesunde Lebensjahre gewinnen.
Rätselhaft bleibt mir, warum so viele sich angesichts einer Diabetes-Diagnose nicht aufraffen können. Lieber ungesundes Zeugs und dazu irgendwelche Pillen fressen, sich Füße absägen lassen und zur Ausrede auf zweifelhaften Studien ausruhen.
4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.08.2022 20:32:10 | IP (Hash): 1918819133
Klasse, Torsten!
Gruß,
Biggi -
am 23.08.2022 23:14:10 | IP (Hash): 705993429
@Thorsten... Wen meinst Du denn mit,... können sich nicht aufraffen, nach der Diabetes-Diagnose etwas für seine Gesundheit zu tun? Mich etwa...?
Mein GMI als Typ I liegt derzeit bei 6,2, von ehemals 11,2 HbA1c vor 8 Wochen....
Ich laß mir einen HbA1c zw. 6 und 7 hier von niemanden schlecht reden!
Das Ding ist, dass ein Typ II mit Sport und reduzierter gesunder Ernährung tatsächlich eine Remission erreichen kann.
Ein Typ I kann nur eine bestmögliche Balance-Findung zwischen Essen und Insulinzufuhr erreichen! Das sind zwei völlig unterschiedliche Krankheitsbilder, mit ebenso begrenzten Möglichkeiten für einen Typ I aus dem Teufelskreis zwischen permanenter Insulinzufuhr und Gegenessen ausbrechen zu können.
Ein Typ I hat keine eigene Insulinproduktion mehr, ein Typ II ist in aller Regel "nur" Insulinresistent, mehr oder minder stark ausgeprägt... Eigentlich sollte es für beide Typen unterschiedliche Foren geben, weil sie meines Erachtens unterschiedlicher Behandlungen bedürfen...
Ins Extreme abzurutschen ist langfristig allerdings für beide Gruppen negativ, das meine ich eigentlich.
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 24.08.2022 09:05:44. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.08.2022 10:57:52 | IP (Hash): 782501515
torsten1973 schrieb:
Rätselhaft bleibt mir, warum so viele sich angesichts einer Diabetes-Diagnose nicht aufraffen können. Lieber ungesundes Zeugs und dazu irgendwelche Pillen fressen, sich Füße absägen lassen und zur Ausrede auf zweifelhaften Studien ausruhen.
Ich hoffe du meinst hiermit nicht die Typ1er im Forum. Es sind einfach andere Krankheiten. Egal was ich esse, ich werde immer Insulin brauchen. Auch bei LowCarb. Ich kümmere mich sehr um meinen Diabetes. Aber man darf in solchen Fällen auch nicht das Hyporisiko vergessen, was bei einen nicht insulinpflichtigen Typ2 Diabetiker nicht zum Tragen kommt. Ich darf bspw. laut Leitlinie nicht unter 90mg/dl Auto fahren. Ins Bett muss ich über 100mg/dl gehen, sonst kommt es i.d.R. zu nächtlichen Unterzuckerungen,...
Und da gibt es bei mir eine gewisse Balance zwischen Hypovermeidung und das Risiko Folgeschäden möglichst zu reduzieren. Daher ist mein Ziel-HbA1C definitiv unter 7,0%. Am liebsten im Bereich 6,0-6,5%. Darunter wird es einfach mit den Hypos schwierig und deshalb würde ich nie einen HbA1C von 5,0% oder tiefer anstreben.
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am 24.08.2022 14:31:06 | IP (Hash): 705993429
Genau so ist es July!
Ein Typ I'ler hat es prinzipiell schwerer einen niedrigeren HbA1c-Wert zu erreichen und ich weigere mich einfach, den "Verstümmelungstheorien zwischen 6 und 7" nachzuhängen und mich hier damit kirre machen zu lassen.
Zwischen 6 und 7 kann man sich allerdings mit bedachtem Essen und Trinken gut halten. Das ist meine bescheidene Erfahrung der letzten 10 Wochen...
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 24.08.2022 15:16:32. Grund: Ergänzung -
am 24.08.2022 15:30:01 | IP (Hash): 1109753274
Solange wir uns an die Richtlinien halten, nach denen ab 70 mg/dl ne Hypo ist und unter 90 mg/dl nicht Auto gefahren werden darf, ist HbA1c 6,5 schon seeehr gewagt.
Da dürfte TIR eigentlich ja auch erst bei 90 anfangen, und alle Menschen ohne Diabetes mit postabsorptiven BZs darunter müssten nachweisen, dass sie die meisten von 24 Stunden fahrtauglich sind. Und solche mit meistens unter 70 bräuchten eh ne Sondergenehmigung.
HbA1c 7 als Behandlungsziel wurde zuerst mit der großen Typ 1 Studie DCCT und Basal-Bolus in der ersten Hälfte der 90ger Jahre eingeführt, bei uns zwar mit ner irrwitzigen Bezeichnung ICT, aber dafür schon gleich mit dem Selbermessen und -anpassen der Bolusmengen nach Bedarf. Bei den Englischsprachlern (die ICT nie gekannt haben) brauchte man für nach Bedarf noch ein paar Jahre bis DAFNE https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4021305/
Seit 2005 läuft bei uns "gesünder unter 7", weil sich aus immer mehr Studienmaterial immer mehr miese Folgen dem Diabetes zuordnen ließen. Und ja, auch immer mehr auch unter 6,5 und auch noch unter 6.
Aber da greift längst unsere amtliche Bestimmungs-Welt, die Autofahren unter 90 verbietet und ab 70 die Hypo setzt.
Wo gesunder BZ ohne Diabetes die meisten von 24 Stunden deutlich unter 100 mg/dl stattfindet und alle unsere natürlichen Regelsysteme darauf aus- und eingerichtet sind und ich davon auf meine alten Jahre noch so viel wie möglich nutzen will, bleib ich einstweilen bei meinen um 5. Und ich schau mit Interesse zu, wie sich die Loop-Technik immer näher an die 100% TIR ranschleicht - und die im Zeitrahmen von weiteren 10 Jahren mit zunehmendem Einsatz von AI auch für Schwangerschaftsdiabetes nutzbar macht, mit max 120-140 mg/dl ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 25.08.2022 07:29:51 | IP (Hash): 1092331914
torsten1973 schrieb:
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Rätselhaft bleibt mir, warum so viele sich angesichts einer Diabetes-Diagnose nicht aufraffen können. Lieber ungesundes Zeugs und dazu irgendwelche Pillen fressen, sich Füße absägen lassen und zur Ausrede auf zweifelhaften Studien ausruhen.
Damit hatte ich einzig und allein Typ2er im Blick.
Ja, @Thomas:
Typ 1 und 2 sind so grundverschiedene Erkrankungen, dass es gute Gründe gäbe, sich in unterschiedlichen Foren auszutauschen.
Da 'mein' Thema Typ2 ist, bitte ich um Entschuldigung, dass ich Typ1 nicht mitgedacht habe. -
am 25.08.2022 11:54:22 | IP (Hash): 705993429
@Thorsten...
Prinzipiell hast Du ja schon recht und Ähnliches hab' ich ja auch in meiner Signatur formuliert...
Bekommt man die Diagnose (egal ob Typ I oder II), sollte man diese sehr ernst nehmen und sofort dran arbeiten.
Als Vegetarier hab' ich vielleicht nicht all zu große Schwierigkeiten den Weg zu einer noch gesünderen Ernährung mit möglichst vielen unverarbeiteten Nahrungskomponenten zu finden.
Ich esse zu den Hauptmahlzeiten bereits zu 70%-80% nur Gemüse und hab' mich nun eigentlich nur noch an weniger Süßkram und weniger "Brotsachen" zu halten...
Ich halte derzeit völlig unverkrampft einen Glukose-Durchschnitt von ca. 120 und schaue damit eigentlich nun wieder recht positiv in die Zukunft.
Wenn ich als Typ I mit dem HbA1c weiter unter 6,5 (GMI gemäß libre3-Sensor derzeit 6,2) bleiben kann, dann bin ich weltweit unter den 10% der Besten mit dabei.
Und wegen alledem hab' ich mich mit deinem Hinweis auf die Schlendriane mal so irgendwie gar nicht identifizieren können. ;)
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 25.08.2022 13:55:20. Grund: Ergänzung -
am 03.09.2022 08:55:56 | IP (Hash): 879050120
Jürgen, ich glaube das war ein richtig guter Tipp mit der Leberentfettung. Heute ist der 7. Tag meiner Leberfastenkur und heute früh hatte ich einen NBZ von 81. Ich konnte meinen Augen kaum trauen. Die 14 Tage mache ich noch voll und hoffe, es war kein einmaliger Ausreißer nach unten. Schönes Wochenende Euch allen!