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Drecks Diabetes ....komm nicht klar

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    am 07.12.2022 00:39:43 | IP (Hash): 2060181984
    Was los Leute , geht's euch allen gut ? Ich hoffe es doch sehr . War länger nicht on ....seit dem Diabetes hab ich auch gar kein Bock auf nichts . Habe meine Frau verlassen , hab mit der Familie gebrochen ...weil ich dieser drecks Familie die Schuld gebe für mein Diabetes . Weil die alle verseucht sind von Krebs und Zucker . Werte sind wie immer hoch , obwohl ich Spritze bringt das gar nichts. Dieses Scheiss apidra dauert viel zu lange bis es wirkt und dann wirkt es auch viel zulange . Immer wenn ich nach zwei Stunden nachmesse bin bei 250 -300 , und dann wenn ich Korrektur spritze von 3 bis 5 Einheiten ...komme ich nach Stunden in den Unterzucker .

    Richtiges müll Insulin , man darf nicht vergessen ich esse viel Kohlehydrate ( fast food , Pizza usw ) und da ist dieses Insulin ein Haufen scheisse . Ich brauche etwas was sofort nach ner halben Stunde knallt und nur 2 Stunden wirkt . Könnt ihr mir da was empfehlen ? Habe am 20.12 wieder ein Termin beim Diabetologen , und da möchte ich ihn Fragen was es sonst so gibt. Aber vorher wollte ich von euch ein paar gute Empfehlungen haben , und diese insuline dann ansprechen und ausprobieren . Habe ja dieses Lada Diabetes , und ich bin immernoch der Meinung das Metformin besser geeignet ist . Aber das will der Lappen mir nicht verschreiben . Der schaut sich auch gar nicht die werte an was die antikörper betrifft . Ich weiss gar nicht wie hoch die sind , vielleicht sind die zurückgegangen und ich könnte ein Typ 2 er sein , und mit diesem Scheiss spritzen aufhören .


    Ich bekomm den zuckerwert immer wieder runter , aber das dauert zulange . Das sind viele Stunden wo er zu hoch ist , und dann weiss ich nicht ob ich Korrektur spritzen soll oder nicht , weil dieses müll apidra manchmal bis zu 4 Std bei mir wirkt . Wenn ich viele Einheiten spritze z.b bei Pizza sind es 16 Einheiten . Manchmal wirkt es total verzögert und wenn ich dann Korrektur spritze , komme ich in den Unterzucker . Und jedes Mal verhält es sich anders d.h ich kann es nicht einschätzen ob ich jetzt Korrektur spritzen soll oder nicht . Bei gesunden essen ist es das gleiche , nur mit weniger Einheiten . Totaler Mumpitz .


    Hab nur noch schlechte Laune weil diese Scheiss Krankheit mich so einschränkt . Sogar Scheiss Kaffeemilch haut meinen Zucker hoch . Muss den auch noch schwarz saufen , wegen dem Milchzucker . Zwischendurch was essen nach einer Mahlzeit kannst total vergessen mit diesem apidra Scheiss . Wenn ich paar Einheiten spritze langt es nicht , weil das alte noch wirkt und ich später wieder Korrektur spritze , komme ich wieder in den Unterzucker . Das ist für Leute die auf ernährung achten vielleicht sinnvoll , aber für mich totaler Reinfall . Vielleicht habt ein paar insuline für mich , die sich Mal ausprobieren kann ...wäre super wenn ihr da helfen könntet .


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    am 07.12.2022 07:40:27 | IP (Hash): 834019304
    Moin Trash,

    Mit einer Erkrankung klarzukommen ist eine Sache, sich aber nicht im Griff zu haben eine völlig andere. Das Bild, was Du von Dir zeichnest löst in mir tiefes Bedauern aus.

    Du gehörst nicht zum Diabetologen sondern zum Neurologen/Psychiater. Das erkennst Du schon allein daran, wie Du schreibst - Aber das will der Lappen mir nicht verschreiben - Jeder hier im Forum Schreibende geht zu Ärzten, nur Du gehst zu einem Lappen. Dümmer vesichere ich Dir gehts nimmer, es sei denn der Lappen ist ein Same.

    Noch ein weiteres Beispiel des Unsinns, den Du hier zu Papier bringst:_-Habe meine Frau verlassen , hab mit der Familie gebrochen ...weil ich dieser drecks Familie die Schuld gebe für mein Diabetes . Weil die alle verseucht sind von Krebs und Zucker - Du ich dachte, dass sich die Kollektivschuld seit 1945 erledigt hätte.

    Du lieferst eine peinlche Vorstellung. Bitte gehe in Dich und formuliere neu, stelle hier Beiträge ein und jeder wird Dir sehr gern helfen. So kenne ich dieses Forum hier seit fast zehn Jahren. Da gibt es nicht eine/einen Schreibende/n, der sich anders verhält.

    Liebe Grüße
    Rolf

    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 07.12.2022 08:54:30 | IP (Hash): 1522173423
    Bei dir scheint der Wunsch -
    essen was man will, man kann es ja wegspritzen - nicht zu funktionieren.

    Das was vermutlich hilft willst du nicht lesen - daher lasse ich es.

    ______________
    —————————————-
    Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0; NW: 104,5 (Stand 10/22)
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    am 07.12.2022 09:40:05 | IP (Hash): 1914876255

    1. Diabetes ist nicht ansteckend. Deine Frau und Deine Familie können zu Deinem Diabetes in keiner Weise beigetragen haben. Da schließe ich mich dem Leuchtturm voll und ganz an.

    2. Insulin - auch Apidra - wirkt am besten im Bereich bis 150-170 mg/dl. In Bereichen mit den meisten von 24 Stunden weit über 200 kann man für die gleiche Art und Menge an KEs häufig das Doppelte und mehr brauchen.
    3. Was wir uns an Insulin spritzen, geht erst in den venösen Teil des Kreislaufs, also in den zurück in die Leber. Darin wirkt es auch am meisten, und darin werden mit und nach jeder Mahlzeit die meisten KHs verarbeitet. Und erst von da aus startet dann im arteriellen Teil, was in den ganzen Körper hinaus verteilt wird.
    a) Auch das schnellste Insulin aus dem Penn kann nur diesen Weg nehmen, und da ist die Geschwindigkeit mit dem Kreislauf begrenzt. Allerdings kannst Du den mit ner halben Stunde intensiver Bewegung direkt nach dem Essen beschleunigen, und damit eben auch die Insulinwirkung.
    b) Inhalierbares Insulin wirkt sehr viel schneller, weil der Lungenkreislauf einen sehr viel kürzeren Weg in die Leber hat.
    c) Je größer die Spritzmenge, desto höher und länger(!) die Wirkkurve.

    4. Mit weit überwiegend KEs nach Deiner Beschreibung, bei denen Du ja noch nicht einmal einigermaßen genau sehen kannst, wie viele KEs sie tatsächlich enthalten, würden wahrscheinlich auch die geübtesten INSULINER unter uns nur sehr miese BZ-Verläufe schaffen.
    5. Es ist Dein Diabetes und Dein Ding, mit System zu testen, wie viel Insulin Du pro KE brauchst, und ob und wie sich da was ändert, wenn Du statt 4 dann 8 oder 10 oder mehr isst!
    Ein Tipp: Nach dem Spritzen und Essen steigt der BZ zunächst an, bei größeren KH-Mengen auch bis zu 2 Stunden und sogar länger. Und dann sinkt er wieder ab. Und da, wo das Absinken aufhört, hört die Insulinwirkung auf. Und wenn das dann auf etwa der Höhe von vor dem Essen ist, haben Futter und Spritzmenge zueinander gepasst.

    Wie Du Dein Verhalten beschreibst, gratuliere ich zu nicht Typ 2. Denn wir haben meistens schon mit Low Carb Schwierigkeiten, unseren BZ und unser Gewicht im einigermaßen gesunden Rahmen zu halten.

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 07.12.2022 15:30:26 | IP (Hash): 384062484
    Ich kann dich gut verstehen, ich hatte auch länger Probleme meinen Diabetes zu akzeptieren.

    Es hängt auch zusammen, schlechte Werte beeinflussen stark die Stimmung.
    Du müsstest wirklich an beiden Punkten ansetzen. Akzeptanz vom Diabetes und zusätzlich bessere Werte anstreben. Die Akzeptanz der Diabetesdiagnose ist eine Art Trauerprozess, du betrauerst, dass du nicht mehr komplett gesund bist. Bei so einer Trauer kann es verschiedene Phasen geben. Leugnen - Wut - Traurigkeit - Akzeptanz. Es könnte sein, dass du dich gerade in Phase 1 und 2 befindest. Und dann wäre deine Wut auch verständlich. Wobei deine Ausdrucksweise nicht okay ist, dass weißt du aber selbst.

    Vielleicht schaffst du es auch alleine, aber es wäre sicher hilfreich, wenn du dir professionelle psychologische Unterstützung holen würdest. Es gibt spezielle Diabetesfachspychologen. Vielleicht auch bei dir in der Nähe.
    https://www.diabetes-psychologie.de/Psychotherapeutensuche

    Auch die Diabetesklinik Bad Mergentheim kann dir zwecks Akzeptanzproblemen, aber auch mit deiner Blutzuckereinstellung helfen.

    Fakt ist, du hast Typ1 Lada. Auch wenn irgendwann keine Antikörper mehr auffindbar sind, bleibt diese Diagnose. Und mit Typ1 Lada brauchst du Insulin. Auch das ist Fakt. Würdest du neben Typ1 Lada auch noch zusätzlich Typ2 haben, ein sog. Doppeldiabetes, dann könnte dir der Arzt zusätzlich noch Metformin aufschreiben. Insulin bräuchtest du aber dennoch.

    Ich weiß es ist für dich gerade schwer zu akzeptieren.

    Wegen deinen Blutzuckerwerten, hast du denn einen Sensor wie den Libre. Wenn nicht, wäre das definitiv sinnvoll. Spritzt du nur Apidra, oder auch ein Langzeitinsulin? Falls du noch kein Langzeitinsulin spritzt, wäre dieses vermutlich sehr sehr hilfreich. Bei Typ1 Lada kann zu wenig Langzeitinsulin ein deutliches Blutzuckerchaos verursachen.

    Das wären jetzt zwei Dinge, Langzeitinsulin und Libre, was du definitiv, falls nicht vorhanden, mit deinem Arzt besprechen solltest.

    Ansonsten scheint dir eine gute Schulung zu fehlen. Wenn du nach der Korrektur in Unterzuckerung fällst, dann war die Korrekturdosis zu groß, unabhängig von der Insulinsorte. Vorausgesetzt du korrigierst ohne wirksames Insulin. Wenn du während der Wirkdauer eines Insulins korrigieren möchtest, solltest du einen Bolusrechner verwenden. Bspw. Bei Mysugr, ist einer vorhanden, wenn du ein AC Guide Messgerät koppelst.

    Und wegen der Wirkkurve, je mehr Insulin du spritzt, umso länger wirkt dieses. Frage mal deinen Arzt bzw. eher die Diabetesberaterin ob sie die Wirkkurvenschablonen vom Schulungsprogramm Primas hat und mit dir mal die Kurven einzeichnen könnte. Dort sieht man sehr gut, dass die Länge größer wird je höher die Dosis war.

    Bei vielen gibt es deshalb eine Kohlenhydrat-Maximalmenge, die jeder persönlich gut essen kann pro Mahlzeit. Man kann die fehlende Insulinproduktion leider nicht 100% identisch ersetzen, da gibt es irgendwann Grenzen..

    Pizza und co. ist sowieso sehr schwierig, wegen der Kombi aus Fett und Kohlenhydrate. Da könnte es sogar hilfreich sein, zweimal zu spritzen. Einmal sofort bspw. die Hälfte der Dosis und dann die zweite Hälfte nach 2, 3 oder 4 Std. Aber das solltest du alles in einer Schulung lernen.

    Also mein Tipp, Langzeitinsulin, Libre, gute Schulung und psychologische Unterstützung. Wenn es dann immer noch nicht klappt, könntest du einen Insulinwechsel überlegen. Aber auch andere Insulinpräparate haben ihre Schwachstellen.

    Und noch was, überlege dir wirklich, ob dir nicht ein Aufenthalt in Bad Mergentheim helfen könnte. Mir hat er damals sehr geholfen. Sowohl die psychologische Betreuung wie auch die Schulungen und Einstellung.

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    am 07.12.2022 16:49:43 | IP (Hash): 1278027980
    Ganz so stimmt das nicht Jürgen
    Ich habe nen Bekannten der diabetes hat, und sein Vater hatte es auch. Er ist schlank isst gesund und ist sportlich. Er ist sauer auf seinen Vater, ich finde dies verständlich,
    auch wenn der Vater nichts dafür kann, dass er es vererbt hat.

    hjt_Jürgen schrieb:

    1. Diabetes ist nicht ansteckend. Deine Frau und Deine Familie können zu Deinem Diabetes in keiner Weise beigetragen haben. Da schließe ich mich dem Leuchtturm voll und ganz an.

    2. Insulin - auch Apidra - wirkt am besten im Bereich bis 150-170 mg/dl. In Bereichen mit den meisten von 24 Stunden weit über 200 kann man für die gleiche Art und Menge an KEs häufig das Doppelte und mehr brauchen.
    3. Was wir uns an Insulin spritzen, geht erst in den venösen Teil des Kreislaufs, also in den zurück in die Leber. Darin wirkt es auch am meisten, und darin werden mit und nach jeder Mahlzeit die meisten KHs verarbeitet. Und erst von da aus startet dann im arteriellen Teil, was in den ganzen Körper hinaus verteilt wird.
    a) Auch das schnellste Insulin aus dem Penn kann nur diesen Weg nehmen, und da ist die Geschwindigkeit mit dem Kreislauf begrenzt. Allerdings kannst Du den mit ner halben Stunde intensiver Bewegung direkt nach dem Essen beschleunigen, und damit eben auch die Insulinwirkung.
    b) Inhalierbares Insulin wirkt sehr viel schneller, weil der Lungenkreislauf einen sehr viel kürzeren Weg in die Leber hat.
    c) Je größer die Spritzmenge, desto höher und länger(!) die Wirkkurve.

    4. Mit weit überwiegend KEs nach Deiner Beschreibung, bei denen Du ja noch nicht einmal einigermaßen genau sehen kannst, wie viele KEs sie tatsächlich enthalten, würden wahrscheinlich auch die geübtesten INSULINER unter uns nur sehr miese BZ-Verläufe schaffen.
    5. Es ist Dein Diabetes und Dein Ding, mit System zu testen, wie viel Insulin Du pro KE brauchst, und ob und wie sich da was ändert, wenn Du statt 4 dann 8 oder 10 oder mehr isst!
    Ein Tipp: Nach dem Spritzen und Essen steigt der BZ zunächst an, bei größeren KH-Mengen auch bis zu 2 Stunden und sogar länger. Und dann sinkt er wieder ab. Und da, wo das Absinken aufhört, hört die Insulinwirkung auf. Und wenn das dann auf etwa der Höhe von vor dem Essen ist, haben Futter und Spritzmenge zueinander gepasst.

    Wie Du Dein Verhalten beschreibst, gratuliere ich zu nicht Typ 2. Denn wir haben meistens schon mit Low Carb Schwierigkeiten, unseren BZ und unser Gewicht im einigermaßen gesunden Rahmen zu halten.

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    am 07.12.2022 17:37:04 | IP (Hash): 1914876255
    DanielaW schrieb:
    Ganz so stimmt das nicht Jürgen
    Ich habe nen Bekannten der diabetes hat, und sein Vater hatte es auch. Er ist schlank isst gesund und ist sportlich. Er ist sauer auf seinen Vater, ich finde dies verständlich,
    auch wenn der Vater nichts dafür kann, dass er es vererbt hat.


    Und weil ich die Möglichkeit der Vererbung nicht berücksichtigt habe, soll jetzt mein ganzer Beitrag nicht stimmen?


    Du hast Recht, es gibt das Moment der Vererbung, aber normal schon mal nicht zwischen Eheleuten. Und dann MUSS es mit seit Jahrzehnten zunehmender Anzahl von Menschen mit Diabetes Typ 1 bei gleichzeitig stagnierender bis rückläufiger Geburtenzahl auch noch andere Gründe für die Erkrankung geben. Damit bleibt zwar wahrscheinlich, dass der Typ 1 vererbt ist, wenn schon ein Elternteil davon betroffen ist/war, aber doch keineswegs sicher.

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 07.12.2022 23:06:48 | IP (Hash): 2106299763
    Sorry, aber diesen ganzen Stumpfsinn kann ich gar nicht ernstnehmen.
    Vielleicht ist beim TS der Name Programm...?.

    ______________________________________________________________________________________________________________
    LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 07.12.2022 23:10:22. Grund: Ergänzung
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    am 08.12.2022 03:43:22 | IP (Hash): 834019304
    Moin DanielaW

    in einem hast Du natürlich völlig recht. Sauer sein kann man auf alles und Intgelligenzallergiker haben ein breiteres Feld vorzuverurteilen.

    Einen riesigen Vorteil hat diese Denkweise, man(n), Frau allerdings auch, müssen nicht überlegen, weil immer andere Schuld sind. Das hat was - Lach!

    LG Rolf


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 08.12.2022 03:54:34 | IP (Hash): 834019304
    Moin July,

    findest Du nicht, dass der Beitrags-Einstellende sich zuerst psychologisch reparieren lassen sollte, um dann handlungsaktiv zu werden.

    Man muss schon verdammt neben der Spur sein, wenn man seine Familie völlig unberechtigt verteufelt. Auch ich hatte Schwierigkeiten meine Krankheit zu akzeptieren, aber dann beginnt es mit der Selbstreflexion.

    LG Rolf



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    am 08.12.2022 03:59:29 | IP (Hash): 834019304
    Moin Thomas,

    das sehe ich nicht anders. Es wird wohl niemanden geben, der die Diagnose so weggesteckt hat. Erst kommen Traurigkeit, Verzweifelung, dann Selbstreflexion.

    LG Rolf


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    am 08.12.2022 08:24:56 | IP (Hash): 1490232847
    Hallo Trash,

    ich habe jetzt nochmal in deine älteren Beiträge gelesen.

    Anscheinend hast du ja einen Sensor und Basalinsulin. Ggf. ist das Basalinsulin ein wenig zu gering und macht die starken Schwankungen bei dir.

    Was ist mit deiner geplanten Reha gewesen? Hat die stattgefunden oder warst du wie ich dir damals geraten hatte, in Bad Mergentheim?

    Spritzt du immer noch mit Spritzplan? Wenn, dann ist das die Haupt-Ursache deiner schwankenden Werte. Du bräuchtest unbedingt eine ICT, wenn du unregelmäßig und unterschiedliche Mengen isst.

    Isst du immer noch häufig nur 1× tgl? Bei mir ist es so, dass ich bei nur einer Mahlzeit am Tag Hungerketone bekommen könnte. Und dadurch werde ich dann insulinresistent und benötige deutlich mehr Insulin zur Mahlzeit bzw. die Werte gehen deutlich durch die Decke. Bei zwei Mahlzeiten pro Tag passiert das bei mir nicht.

    Wenn ich mir deine alten Beiträge zwecks Hypoangst, Ketoazidoseangst, jetzt die Wut und das immer noch nicht-akzeptieren können, anschaue, wäre es wirklich sehr wichtig, dass du dir psychologische Hilfe suchst. Falls du das noch nicht getan hast. Es gibt da auch Ansprechpartner, die sich sowohl mit der Psyche wie auch mit Diabetes auskennen. Tipps habe ich dir da schon einige genannt. Es ist dein Leben, dazu gehört halt jetzt dein Diabetes dazu. Weg geht der leider nicht mehr. Deshalb musst du einen Weg finden, wie du mit deinem Diabetes klarkommst und dennoch gut leben kannst.
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    am 10.12.2022 13:07:27 | IP (Hash): 405906584
    Das schnellste Insulin ist zur Zeit Lyumjev von Eli Lilly

    https://www.diabetes-news.de/nachrichten_archiv/2020/urli-das-ultraschnelle-insulin-ist-da/amp
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    am 10.12.2022 21:35:52 | IP (Hash): 405906584
    Martin115 schrieb:
    Das schnellste Insulin ist zur Zeit Lyumjev von Eli Lilly

    https://www.diabetes-news.de/nachrichten_archiv/2020/urli-das-ultraschnelle-insulin-ist-da/amp



    Ansonsten ist von den "schnellen" Analoginsulinen noch Novo Rapid, Fiasp, Humalog noch neben Apidra im Rennen (wenn vergessen?) und noch das schnellste Insulin zum inhalieren Afrezza.
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    am 10.12.2022 21:57:21 | IP (Hash): 1500377894
    Martin115 schrieb:
    ... und noch das schnellste Insulin zum inhalieren Afrezza.

    Hallo Martin,

    wo hast du denn das Afrezza ausgegraben?

    Das war bei uns nie zugelassen und wird wohl auch nie zugelassen werden. In den USA war es mal zugelassen. Dort wurde es aber wegen mangelnder Akzeptanz nach einem Jahr wieder vom Markt genommen. Sich dafür zu interessieren, wird also nicht viel bringen.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 10.12.2022 21:59:58. Grund: BBCodes
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    am 10.12.2022 22:53:23 | IP (Hash): 2117025806
    Rainer schrieb:
    Martin115 schrieb:
    ... und noch das schnellste Insulin zum inhalieren Afrezza.

    Hallo Martin,

    wo hast du denn das Afrezza ausgegraben?

    Das war bei uns nie zugelassen und wird wohl auch nie zugelassen werden. In den USA war es mal zugelassen. Dort wurde es aber wegen mangelnder Akzeptanz nach einem Jahr wieder vom Markt genommen. Sich dafür zu interessieren, wird also nicht viel bringen.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.




    Ach so wusste ich leider nicht. Habe nur mal davon gelesen, als ich mich nach meiner Diagnose mal selber interessehalber umgeschaut habe was es so gibt.

    Ansonsten wird den TE Metformin nicht viel helfen, wenn er meint das einmal am Tag Tabletten schlucken reicht und er könnte so essen wie bisher. Die Leute die Metformin nehmen und "alles" essen habei meiner Erfahrung einen schlechteren Hba1c als insulinpflilchtige die "alles" Essen und das einfach "brutal" wegspritzen (auch wenn das nicht Sinn der Sache ist).

    Zumal wenn wirklich Antikörper vorliegen es kein Typ 2 sein kann.
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    am 10.12.2022 22:53:25 | IP (Hash): 1684150444
    https://diatribe.org/inhaled-insulin-children-diabetes sagt, so ganz tot isses immer noch nicht. Einstweilen voll tot ist wohl nur die Vermarktung des Produkts statt vom kleinen Entwickler Mankind halt vom großen Anbieter Sanofi.

    Nach wie vor das Insulin mit der weitaus schnellsten Wirkung. Nur intravenös wirkt Insulin schneller - und da wirkt wieder alles schnelle Insulin gleich schnell, weil die Beschleunigungen alle nur den Übergang von der Spritzstelle im Gewebe in den Blutkreislauf betreffen.

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    am 10.12.2022 23:53:48 | IP (Hash): 1072358008
    Martin115 schrieb:
    Das schnellste Insulin ist zur Zeit Lyumjev von Eli Lilly




    Auch das ist aber nicht nach 2 Std. komplett weg.

    https://diatec-fortbildung.de/lillys-neues-mahlzeiteninsulin-mit-schwierigem-namen-lyumjev-ein-ultra-rapid-lispro/#:~:text=Eine%20erste%20Wirkung%20wurde%20bei,abh%C3%A4ngig%20von%20der%20untersuchten%20Insulindosis.

    Humalog, Lispro, Liprolog, Novorapid und Apidra wirken einigermaßen ähnlich.
    Die Turboinsuline Fiasp und Lyumjev wirken zwar schneller, aber haben z.T. eine lange Restwirkzeit, das muss man bei Sport und Korrekturen beachten.

    Alles ist aber abhängig von der Dosis. Spritze ich mir 1-1,5 IE Fiasp ist da die Wirkung nach 2 Std. weg. Bei über 2 IE wirkt das bei mir jedoch ca. 3 Std.
    Mehr als 4 IE spritze ich i.d.R. nie auf einmal, da wäre vermutlich die Wirkdauer noch länger.

    Viele verwenden als Wirkdauer bei Fiasp 5 Std., bei Lyumjev glaube ich sogar 6 Std.