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Erfahrungen JARDIANCE?
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am 05.01.2023 11:26:56 | IP (Hash): 1805299773
Hallo zusammen.
Hatte heute wieder einmal meinen quartalsmäßigen Diabetologentermin mit HbA1c-Messung...
Dieser lag für die letzten 3 Monate, incl. "sündiger Weihnachtszeit" und im Dez. ohne Sensor, bei 6,7. Mein Diabetologe ist mit allem unter 7 zufrieden, dann bin ich es auch, zumal für's nächste Mal auch wieder die 6,0 angepeilt werden. Aber das nur nebenbei und für alle, die meinen Start hier mit 11,2 miterlebt haben...
Mein Diabetologe meinte nun, mir würde da noch ein besonderes Präparat sicherlich gut tun, weshalb er mir es gern verschreiben würde.
Es heißt JARDIANCE und soll u. a. die Leber von unnötiger Glukoseausschüttung abhalten, verstärkt Zucker aus dem Körper spülen, die Nieren und Herz schützen UND man soll damit auch noch abnehmen, beslnders auch im Bauchbereich. Klingt nach einer eierlegende Wollmilchsau unter den Medi's für Diabetiker...?. ;)
Wer hat Erfahrungen damit, kann eventuell die Verheißungen von meinem Arzt bestätigen oder entkräften?
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 05.01.2023 12:33:54 | IP (Hash): 1471297715
ThomaS1968 schrieb:
Klingt nach einer eierlegende Wollmilchsau unter den Medi's für Diabetiker...?. ;)
Das ist es auch.
Allerdings kommen die SGLT2-Hemmer auch nicht ohne Nebenwirkungen daher. Oft treten anfänglich Pilzinfektionen im Genitalbeeich auf, die aber gut behandelt werden können. Für Typ1-Diabetiker ohne Eigeninsulin kommt es außerdem manchmal zu untypischen Ketoazidosen, aber dafür dürfte die Gefahr bei dir äußerst gering sein.
Ich würde es deiner Stelle ausprobieren, ob es bei dir gut wirkt und ob du mit leichten Nebenwirkungen davon kommst. Da die SGLT-2-Hemmer ihre Wirkung (mitsamt den Nebenwirkungen) nur entfalten, wenn der BZ zu hoch ist, lohnt es sich für dich, auch mit dem Medikament weiter wie bisher gut auf deine Ernährung zu achten.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 05.01.2023 17:07:07. Grund: BBCodes -
am 05.01.2023 12:42:35 | IP (Hash): 1076764836
Hallo Thomas,
zu Jardiance gibt es schon mehrere Threads. Gib mal oben in die Suchzeile Jardiance ein...vielleicht hilft es dir, dort nachzulesen.
Ich habe Erfahrung mit Jardiance, habe es eine Weile genommen und dann wieder abgesetzt. Jardiance spült die überschüssige Glucose über die Nieren, also den Urin aus. Im Ergebnis musste ich ständig zur Toilette, auch nachts so alle 1,5 bis 2 Stunden. Dadurch kam ich nie in den Tiefschlaf und hatte nie ausgeschlafen. Den Zustand konnte ich langfristig nicht ertragen.
Aber vielleicht läuft es ja bei dir besser. -
am 05.01.2023 15:50:15 | IP (Hash): 442900642
Das Mittel funktioniert im Prinzip wie’n Überlauf beim Waschbecken: Alle Glukose über Hausnummer 140 mg/dl geht auf dem Weg ins Klo - allerdings nur die aus um 180 Litern, die die Nieren in 24 Stunden filtern von gesamt in Ruhe über 7.000 Litern Blut.
Ohne so’n Medi sitzt der ganz natürliche Überlauf bei um 180, und mit ausreichend hohem BZ kann auch das schon zu ner Menge Wasser führen, das da überläuft. Denn jedes Gramm Glukose hält auch beim Überlaufen wenigstens 5 Gramm Wasser gebunden, und die Bindung scheint ansteckend. So zumindest in meiner Erinnerung, in der ich deswegen über Jahre 12-15 Liter am Tag getrunken hab. Was nicht ins Klo gegangen ist, hat damals dann immer noch für morgens nüchtern 420-450 mg/dl gereicht.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 05.01.2023 16:49:55 | IP (Hash): 1076764836
@Jürgen...ich lese nichts von deiner Erfahrung mit Jardiance...genau danach hat aber Thomas gefragt... -
am 05.01.2023 17:34:44 | IP (Hash): 442900642
Du hast Recht: Ich hab aus eigener Erfahrung nur zur Funktion der NIerenschwelle geschrieben. Die setzen Mittel wie Jardiance lediglich um ca. 40-60 mg/dl runter.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 05.01.2023 18:15:24 | IP (Hash): 2005353849
Da du ja bereits ein Langzeitinsulin spritzt und den BZ kontinuierlich kontrollierst, wäre auch eine Erhöhung der Insulindosis möglich und damit mögliche Nebenwirkungen eines weiteren Medikaments vermeidbar.
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am 07.01.2023 09:35:32 | IP (Hash): 1805299773
Nach zwar spärlichen 2 Tagen der Einnahme (verordnete Dosis 1/2 Tablette = 12,5 mg) kann ich aber dennoch bereits sagen, dass ich bislang keine übermäßige Vielzahl von Toilettengängen absolvieren musste.
So irgendwie bislang eine normale Anzahl, wie immer, auch nachts keine übermäßigen "Störungen". Und gegen eventuelle Pilzinfektion, wegen der "Nährlösung" die nun aus mir rauskommt, soll ich mit bissel Babyöl am "Austrittsbereich" gegensteuern... :)
Die von euch beschriebenen Nebenwirkungen wurden mir auch so bereits von meinem Arzt benannt, allerdings meine ich, dass die Vorteile einfach überwiegen und dieses Mittel eine gute Ergänzung zu meiner Langzeitinsulintherapie zu sein scheint?.
Warum sollte ich die Insulindosis erhöhen? Das hab' ich nicht so richtig verstanden?
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am 07.01.2023 13:28:56 | IP (Hash): 480359719
Herzlichen Glückwunsch zu einem Medikament das die Nierenschwelle nach unten versetzt.
Ich bleibe dabei. Du hast nach wie vor das falsche Insulin und nun auch noch ein schlechtes Medikament.
Entweder will dir dein Arzt gar nicht wirklich helfen, wie so viele die nur darauf abzielen, dass der hilflose Diabetiker schleichend immer geschädigter wird, oder er ist einfach nur schlecht.
Alles andere habe ich dir ja schon mehrfach ausführlich geschrieben.
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am 07.01.2023 14:38:56 | IP (Hash): 1805299773
Warum ist das Medikament schlecht bzw. warum ist es nicht gut, die Nierenschwelle zur vermehrten Zuckerausscheidung herabzusetzen?
Ich wäre Dir dankbar, das nochmal bissel genauer auszuführen.
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Bearbeitet von User am 07.01.2023 14:40:25. Grund: Ergänzung -
am 07.01.2023 18:23:22 | IP (Hash): 1102039449
Wenn kein vermehrter Wasserumsatz, liegt die Vermutung nahe, dass das Mittel bei Dir in der gegenwärtigen Dosierung nicht macht, was es soll, den BZ in den Spitzen flacher und im Verlauf insgesamt niedriger halten.
Wenn flachere Spitzen und niedrigerer Verlauf Dein Ziel sind, frage ich mit Hape, warum Du dafür extra noch ein weiteres Mittel und nicht schlicht mehr Insulin nimmst?
Nachtrag:
Urin-Teststreifen für Glukose sind deutlich günstiger, als BZ-Teststreifen. Wenn ich's die Pille schon bekäme, würde mich die Neugier plagen im Morgenurin zu schauen, ob ich damit denn wirklich mehr als ohne auspinkeln würde?
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23!
Bearbeitet von User am 07.01.2023 19:53:14. Grund: Nachtrag -
am 07.01.2023 19:49:00 | IP (Hash): 1805299773
Eine jetzt erst einmal gleichbleibende Insulinmenge läßt mir für die nächsten Monate und Jahre vielleicht auch etwas mehr Luft nach oben?.
Andererseits wurde Jardiance auch als Nieren- und Herzschutz, sowie als Abnehminitiator für mich angedacht...
Warum soll ich mir ungezügelt das Wachstumshormon und Fettverbrennungsbremse Insulin reinhauen, wenn das angestrebte Ziel auch mit anderen Mitteln ergänzend erreicht werden kann?
+Niereninsuffizienzschutz, +Herzinsuffizienzschutz, +Blutdrucksenker, +steigende Abnehmdynamik...
Ach ja, vielleicht hab' doch einwenig mehr Wasserumsatz, heul' aber nicht rum... ;)
Beschäftigt euch mal mit der Geschichte dieses Präparates! Welche erstaunliche Geschichte über eine größere Lebenserwartung von einer bestimmten Diabetesgruppe da vorausgegangen ist...
Also für mich in Summe weitmehr Nutzen als Risiko.
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Bearbeitet von User am 07.01.2023 19:53:13. Grund: Ergänzung -
am 07.01.2023 19:51:03 | IP (Hash): 2005353849
ThomaS1968 schrieb:
Und gegen eventuelle Pilzinfektion, wegen der "Nährlösung" die nun aus mir rauskommt, soll ich mit bissel Babyöl am "Austrittsbereich" gegensteuern... :)
Jetzt wird es etwas seltsam:
Ich könnte mir vorstellen, dass nach dem Wasserlassen ein Abtrocknen des "letzten Tropfens" von der Harnröhrenöffnung mit einem Blatt Toilettenpapier die Menge an "Pilz-Nährlösung" reduziert.
Und jetzt ein ganz seltsamer Tipp:
Den Pilz (Candida), der oftmals für Genitalinfektionen verantwortlich ist, tragen mehr als die Hälfte aller Menschen (ohne Krankheitswert) im Mund und im Speichel. Also Speichel (eigener oder der vom (Sexual)partner/in), dazu die Nährlösung Glucose, - und ein Infekt ist vorprogrammiert.
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am 07.01.2023 19:54:13 | IP (Hash): 1805299773
@Hape... Genauso mache ich das schon seit Jahrzehnten. ;)
Schützt auch die Unterhosen vor unangenehmen Gerüchen...
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Bearbeitet von User am 07.01.2023 19:55:19. Grund: Ergänzung -
am 07.01.2023 20:27:49 | IP (Hash): 1102039449
1. Den größten Beitrag zum möglichst langen Erhalt Deiner restlichen Betazellen kannst Du nur und ausschließlich mit Deinem BZ-Verlauf im völlig gesunden Rahmen leisten. Denn ab etwa 100 mg/dl aufwärts haben die keine Möglichkeit mehr, Insulin für größere Ausgaben wie mit dem Essen zu speichern. Und ab 140 aufwärts kannst Du davon ausgehen, dass sie im dauernden Ausgabe-Stress immer mehr Produktionsmoleküle nicht mehr normal in Insulin und C-Peptid teilen, sondern als intaktes (verrückte Bezeichnung) Proinsulin ausgeben. Dieses Proinsulin hat nur 10-20% der Blutzuckerwirkung von ordentlich geteiltem Insulin (soviel zu intakt), aber die volle Fettwirkung (vielleicht ist ja auch eher das mit intakt gemeint)!
2. Wenn Du nicht nur die Reklame zur Auspinkel-Pille liest, sondern auch die Studien dahinter, wird Dir auffallen, dass sie weit überwiegend aus der Typ 2 Welt stammen. Darin sind bei gleichem BZ wenigstens doppelt so große Glukose- und Insulinumsätze die Norm, wie bei Typ 1 und LADA.
Und die untere Schwelle bei all diesen Studien liegt bei HbA1c 7-8 und die Menge ist nach oben recht weit offen. Das führt dann zu solchen Aussagen, dass eine BZ-/HbA1c-Wirkung zwar nicht mehr messbar war, aber unter den Usern trotzdem weniger Herzkreislauf- und sonstige negative Ereignisse zu beklagen waren.
Klar macht in der Gruppe Glukose in der Menge ins Klo, mit der Du mit Deinem vergleichsweise leicht erhöhten BZ-Verlauf den ganzen Tag auskommst, einen deutlichen Unterschied zur Vergleichsgruppe ohne die Auspinkelmöglichkeit.
Sorry, dass ich Dir hier den Placebo-Effekt der tollen Reklame zerschreibe :(
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 07.01.2023 21:43:40 | IP (Hash): 6867230
ThomaS1968 schrieb:
Nach zwar spärlichen 2 Tagen der Einnahme (verordnete Dosis 1/2 Tablette = 12,5 mg) kann ich aber dennoch bereits sagen, dass ich bislang keine übermäßige Vielzahl von Toilettengängen absolvieren musste.
So irgendwie bislang eine normale Anzahl, wie immer, auch nachts keine übermäßigen "Störungen". Und gegen eventuelle Pilzinfektion, wegen der "Nährlösung" die nun aus mir rauskommt, soll ich mit bissel Babyöl am "Austrittsbereich" gegensteuern... :)
Die von euch beschriebenen Nebenwirkungen wurden mir auch so bereits von meinem Arzt benannt, allerdings meine ich, dass die Vorteile einfach überwiegen und dieses Mittel eine gute Ergänzung zu meiner Langzeitinsulintherapie zu sein scheint?
Hallo Thomas,
es klingt schon mal gut, dass die Nebenwirkungen von Jardiance bei dir schwach und erträglich sind. Dass du wie Zuckerle nachts sehr häufig raus musst, war sowieso nicht zu erwatten, weil du deinen BZ über die Nacht mit dem Basalinsulin im Normalbereich hältst.
Jetzt musst du nur noch eine positive Wirkung erkennen. Die Chancen dafür stehen aus meiner Sicht recht gut. Jardiance wird sehr wahrscheinlich den BZ nach den Mahlzeiten ein Stück weit glätten und die Spitzen abmildern. Das dürfte deinem Ziel, noch möglichst lange ohne Mahlzeitinsulin auszukommen, sehr entgegenkommen. Auf deine Mahlzeiten musst du allerdings weiterhin achten wie bisher, aber das willst du bestimmt auch.
Alles Gute und viel Erfolg, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 15.04.2024 15:43:29. Grund: BBCodes -
am 07.01.2023 22:36:59 | IP (Hash): 1805299773
@Rainer... Auf alle Fälle werde ich mich weiterhin kohlehydratarm und weitestgehend zuckerfrei ernähren. Das ist ja die Basis für einen Diabetiker...
@Jürgen... Sofern ich keine belastenden Nebenwirkungen bei mir spüre, werde ich diese Möglichkeit, überschüssigen Zucker aus mir rauszubekommen sicherlich weiter nutzen. Wenn dadurch noch die Nieren und das Herz in ihrerer Schwerstarbeit doch eher ent- als belastet werden, dann scheint das doch eine gute Sache zu sein?.
Du schreibst es ja zudem selbst: Das Wichtigste ist es, den BZ-Verlauf niedrig zu halten, um die Restfunktion zu erhalten und Spitzen zu kappen, um Folgekrankheiten zu vermeiden...
Negative Erfahrungsberichte hier im Netz sind zudem auch immer unter dem Aspekt zusehen, dass zumeist Menschen, bei denen etwas nicht wie erhofft funktioniert, ihrem Ärger öffentlich Luft machen. 98% derer ohne Kritik sitzen in ihrem stillen Kämmerlein und freuen sich, dass es funktioniert...
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 08.01.2023 09:23:29. Grund: Ergänzung -
am 08.01.2023 13:10:44 | IP (Hash): 458012709
Herz und Nieren müssen bei Dir wg Deines Blutzuckers keine Schwerstarbeit leisten, denn den hältst Du ja mit dem flachem Verlauf nahe dem gesunden Bereich um Welten weniger arbeitsintensiv, als die weitaus meisten Menschen mit Diabetes. Und von daher sind auch Deine Aussichten gut, in der Spur noch viele Jahre und vielleicht sogar für immer von irgendwelchen diabetischen Folgen verschont zu bleiben.
Auch wenn ich denke, dass die Auspinkelpille daran nichts verbessern kann, weil’s da bei Dir für sie nicht ausreichend auszupinkeln gibt, spricht nichts dagegen, dass Du sie nimmst. Und wenn Dein BZ damit nüchtern und in den Tälern zwischen den Mahlzeiten entgegen meiner Erwartung tatsächlich deutlich unter 100 mg/dl sinken würde auf so um 70-90, würde das Deinen restlichen Betas das Weiterleben und Weiterfunktionieren gewaltig erleichtern. Ich fände das ne tolle Zugabe.
UND damit würdest Du vielleicht als weitere Zugabe einen guten Teil vom gesunden Regelprozess wiederherstellen, mit dem die Leber fortlaufend immer nur so viel Glukose in den Kreislauf gibt, wie darin gerade verbraucht worden ist.
Damit kann man dann als INSULINER das Gefühl wie Diehler Candyman haben, dass das Insulin besondere Kräfte hat/entwickelt, weil nach einigen Tagen in diesem Bereich KH-Mengen wie von selbst deutlich unter um 140 mg/dl in der Spitze bleiben, (Nachtrag) die noch Wochen zuvor für deutlich höheren BZ gesorgt haben.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23!
Bearbeitet von User am 08.01.2023 17:37:30. Grund: Nachtrag -
am 08.01.2023 16:38:58 | IP (Hash): 480359719
Warum ist das Medikament schlecht bzw. warum ist es nicht gut, die Nierenschwelle zur vermehrten Zuckerausscheidung herabzusetzen?
Ich wäre Dir dankbar, das nochmal bissel genauer auszuführen.
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Ich habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Jardiance ist sicherlich eine weitere Meisterleistung der Pharmaindustrie und macht bestimmt auch was es soll. Ich hingegen empfinde
es jedoch als schlecht, weil es für mich inakzeptabel ist Glucose mit Hilfe der Nieren über die Harnröhre auszuscheiden. Für mich hat das was von dem Zustand mit dauerhaft erhöhtem Blutzucker, sprich HbA1c von 10 und höher, worauf der Körper dann entsprechend reagiert. Allein schon die Vorstellung ist für mich grauenhaft. Vor ein paar Jahren wollte mein damaliger Diabetologe mir Forxiga (ähnlich wie Jardiance) verschreiben und ich habe aber abgelehnt und darauf hin die Praxis gewechselt. Meiner neuen Diabetologin habe ich meine Bedenken dann geschildert und sie hat es Ernst genommen und gesagt, dass sie das gut verstehen kann.
Dann folgte eine Umstellung auf Insulin deglutec (Tresiba200) in Kombination mit Metformin, was die Ausschüttung von Glucose aus der Leber vermindert. Ihrer Aussage nach ist das die beste Behandlung von TYP 1LADA und ich kann das nur bestätigen. Zudem werden in meiner Praxis, dem größten Diabeteszentrum Europas, alle Typ 1 LADA Patienten so behandelt.
Es bleibt natürlich dir überlassen was du jetzt machst, aber was in diesem Forum von immer wieder den gleichen Personen zu allem und jedem Tipps gegeben und gesagt wird ist vielleicht gut gemeint aber letztendlich nicht mehr als gefährliches Halbwissen bis hin zur falschen Information.
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am 08.01.2023 18:06:16 | IP (Hash): 458012709
@Candyman: klar muss ich Dir dazu auch was schreiben. Und im Interesse der Forengemeinschaft will ich Dich gern bitten, hier jeweils sofort darauf hinzuweisen, natürlich sachlich entsprechend begründet, wenn Du mich beim Verbreiten von gefährlichem Halbwissen erwischst!
Zur Sache mit den Auspinkelpillen:
Das erste Drittel meiner bisherigen diagnostizierten T2 Karriere hab ich mit Ärzten und Fachärzten zu kämpfen gehabt, die mir KHs=Glukose als unbedingt lebensnotwendig vorrangig einzuverleiben mehr als nahegelegt haben. Mit LC machte ich da was grundsätzlich falsch.
UND plötzlich kam mit Forxiga die erste dieser Auspinkelpillen auf den Markt: Plötzlich ließ sich die Glukose, die ich unbedingt essen sollte, unverrichteter Dinge und sogar mit großem Nutzen für den Organismus ins Klo entsorgen!
Die DDG hat diesen grundsätzlichen Widerspruch in ihren Aussagen bis heute übrigens noch mit keiner Silbe öffentlich thematisiert und aufgelöst.
Ok, die Nieren können den Pillen sogar dankbar sein, denn sie haben damit weniger Arbeit. Konkret filtern sie fortlaufend um 180 der vielen tausend Liter Blut, die im erwachsenen Kreislauf in 24 Stunden bewegt werden. Die 180 Liter Plasma werden praktisch ausgeschieden und deswegen Harn genannt, genauer Primärharn. Denn von dieser Harnseite machen die Nieren ihre Arbeit. Da filtern sie nun alles zurück in den Kreislauf, was der Organismus noch gebrauchen kann. Allem voran das Wasser bis auf um 2 Liter, die als Urin alles ins Klo mitnehmen, was normal so ausgeschieden wird. Normal keine Glukose, denn die ist Treibstoff!
Diesen Treibstoff aus dem Primärharn zurück zu filtern in den Kreislauf, ist nach dem Wasser ein wesentlicher Teil der Arbeit der Nieren. Dieses Zurückfiltern der Glukose geht bis zur BZ-Höhe von 160-180 mg/dl und nach einigen Beobachtungen auch manchmal mehr oder weniger weit darüber hinaus.
Und was sich da nicht zurückfiltern lässt, macht dann auch keine Arbeit, sondern bleibt draußen und geht ab in die Blase usw. Mit den tollen Pillen - Bonanza für die Farmas - geht halt schon ab um 140 mg/dl nix mehr zurückzufiltern und kann einfach so ohne besonderen Arbeitsaufwand entsorgt werden.
In dem Maße, in dem die Pille wirkt, müsste der BZ vor allem in den Spitzen weniger werden und in der Folge dann auch insgesamt sichtbar absinken. Wenn das das Ziel wäre und ich beim Insulin nur mit Basal auskommen wollte, würde ich wie Du Metformin vorziehen, denn damit geht schlicht von vornherein weniger Glukose in den Kreislauf.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 09.01.2023 00:46:40 | IP (Hash): 1805299773
Der flappsigen Wortschöpfung "Auspinkelpille" kann man bereits deine "Wertschätzung" für dieses Präparat entnehmen..., nungut...
Ich denke, diese Entscheidung Metformin oder Jardiance kann man getrost auf der Grundlage einer individuellen Priorisierung der jeweiligen Vor- und Nachteile treffen.
Für mich persönlich überwiegen bei Jardiance zunächst einmal ganz klar die Vorteile (BZ-Senkung, Abnehmen, Nieren- und Herzschutz). Allesamt genau die fragilen Baustellen eines Diabetikers, diesmal auch völlig egal ob Typ I oder II!
Ob ich dieses Mittel langfristig gut vertrage, werde ich natürlich noch abwarten müssen...
Für was war nochmal Metformin gut...???
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Bearbeitet von User am 09.01.2023 00:52:07. Grund: Ergänzung -
am 09.01.2023 09:04:35 | IP (Hash): 480359719
ThomaS1968 schrieb:
Der flappsigen Wortschöpfung "Auspinkelpille" kann man bereits deine
Für was war nochmal Metformin gut...???
Hast du meinen letzten Beitrag gelesen oder wie oft soll man dir das noch erklären ?
Am besten hörst du weiterhin auf deinen Arzt und verfolgst die Richtlinien von diesem DDG Verein.
die werden schon wissen was für dich gut ist.
Ich mache weiterhin einen NBZ von 80 - 90 für einen gesunden HbA1c 5,7
P.S. Deine Signatur liest sich wie ein Witz -
am 09.01.2023 09:37:16 | IP (Hash): 1135639536
ThomaS1968 schrieb:
Für was war nochmal Metformin gut...???
Die Leber gibt alles in den Kreislauf, was die Zellen unseres Körpers brauchen, und dann geht das Blut in den Umlauf durch den Organismus. Am Ende kommt das Blut wieder zurück zur Leber, damit die wieder aufladen kann, was die Zellen sich beim Umlauf rausgenommen haben.
Bei uns mit Diabetes lädt die Leber zu viel Glukose auf, und von dem, was dann von dem Zuviel am Ende kurz vor der Leber noch in den Nieren ankommt, lassen die entsprechend der Pille ins Klo. Die zuviele Glukose macht also erst einmal den Ganzkörperdurchgang. Nicht so mit Metformin, denn das sorgt dafür, dass die Leber weniger Glukose auflädt.
UND die Leber bearbeitet pro Minute um 1 Liter Blut, während die Nieren in 24 Stunden um 180 Liter filtern, pro Minute also nen Joghurtbecher. - Noch Fragen zu flapsig?
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 09.01.2023 13:19:56 | IP (Hash): 1805299773
@Candyman... Was ich so gelesen habe, hat Metformin nicht unerheblich viele Nebenwirkungen und die 5,7 HbA1c werde ich bis Anfang April auch mit Jardiance schaffen... Denk' ich zumindest mal... Außerdem kann ich meinen Arzt später ja immernoch um einen Metformintest ersuchen, wenn's mit Jardiance nicht so laufen würde, wie gewünscht?. Das hab' ich dann sozusagen noch in der Hinterhand...
Ansonsten ernähere ich mich weitaus gesünder und bewege mich bewußt jeden Tag bis zu einer Stunde durch Laufen, als wenn ich nicht durch den Diabetes diszipliert worden wäre... Ich darf also reinen Gewissens zu dem stehen, was ich in meiner Signatur verfaßt habe!
@Jürgen... Ja, Du meinst sicherlich, das Übel besser an der Wurzel packen, sprich besser die Zuckerquelle Leber ausschalten, anstatt den bereits in Umlauf geratenen Zucker zu beseitigen?. Richtig?
Ich fühl' mich allerdings derzeit besser, wenn ich den überschüssigen Zucker ganz loswerden kann und damit eben Nieren und Herz geschützt werden. Wenn ich dann zudem noch eine Spitzenreduktion schaffe und mit alledem auch noch Gewicht verlieren kann, empfinde ich das als die insgesamt gesehen optimalere Versorgung meiner Krankheit...
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 09.01.2023 13:46:15 | IP (Hash): 1808508557
Du wirst nur von dem Zucker los, der bei Dir schon durch ist. Die Leber liefert unendlich zu viel nach.
Wünsche gutes Gelingen und bin gespannt, wie weit Du auf Deinem Jardiance-Weg zur guten Versorgung Deiner Gesundheit kommst?
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23!