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    am 11.02.2023 17:54:39 | IP (Hash): 491511093
    Echt doof, anfressen geht prima. Abschmelzen ist um ein Vielfaches schwieriger. Was selbst Ernährungsdoks dabei gern übersehen: Insulinspitzen sind besonders hilfreich für Nichtabnehmen. Sie sind die Reaktion auf Glukose und Fruktose, also auf als gesund geltende Kohlenhydrate - die sie in Fett umwandeln und einlagern. Also auch noch so gesund gesehene KHs nur in kleinen Portionen für kleine Spitzen. "Der Glukosetrick" liefert dazu super Erklärung und Anleitung für’s alltägliche Umsetzen.

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    7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden.
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    am 11.02.2023 19:30:59 | IP (Hash): 1934680146
    Ich teste immer mal wieder den BZ unter Slow und Lowcarb. Da erreiche ich so ca Maximalwerte von 120. Aber eher höchstens 110.

    Kennt sich wer mit insulinresistenz aus, insbesondere im Bezug auf Kiwu ?
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    am 11.02.2023 20:24:26 | IP (Hash): 491511093
    Zitat aus dem "Glukose Trick":
    "Die Wissenschaft hat vor Kurzem eine bemerkenswerte Verbindung zwischen Insulin und unserer Fortpflanzungsfähigkeit aufgedeckt. Offenbar spielt unser Insulinspiegel eine wichtige Rolle, wenn unser Gehirn und unsere Geschlechtsdrüsen entscheiden, ob die Umstände gerade gut und sicher genug für eine Befruchtung sind. Wenn dein Insulinwert jenseits von Gut und Böse ist, hat dein Körper wenig Lust, sich fortzupflanzen, weil dieser Wert darauf hindeutet, dass du nicht gesund bist. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern steigert ein erhöhter Insulinspiegel das Risiko von Unfruchtbarkeit.(128) Je mehr Glukosespitzen unsere Ernährung verursacht, desto höher ist unser Insulinspiegel und damit auch die Gefahr, unfruchtbar zu sein.(129) …

    Manche Frauen sind anfälliger für PCOS als andere (nicht jede Frau mit einem hohen Insulinwert leidet daran), doch ein stabiler Blutzuckerspiegel sorgt in allen Fällen für eine Linderung und führt manchmal sogar zum Verschwinden der Symptome. In Teil 3 wirst du Ghadeer kennenlernen, die mithilfe der Hacks in diesem Buch ihre PCOS-Symptome und ihre Insulinresistenz loswurde und mehr als zehn Kilogramm abnahm. In einer Studie der Duke University gelang es Frauen, die ihre Glukosekurve durch ihre Ernährung sechs Monate lang möglichst flach hielten, ihren Insulinwert zu halbieren. In der Folge sank auch ihr Testosteronspiegel um 25 Prozent.(134) Sobald ihre Hormone wieder ins Gleichgewicht kamen, nahmen sie ab, ihre Körperbehaarung ging zurück, und zwei der zwölf Teilnehmerinnen wurden während des Untersuchungszeitraums schwanger."
    (mit den Zahlen in Klammern lassen sich im Online-Buch die Links zu den entsprechenden Fundstellen aufrufen)

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    Mitglied seit: 05.02.2023
    am 11.02.2023 23:24:15 | IP (Hash): 1934680146
    Vielen lieben Dank.
    Wo gibt es dieses Buch?
    Mein testo liegt immer zwischen 0,11 und 0,3.
    Pco wird im Schall auch immer ausgeschlossen. Toi, toi, Toi, dass es so bleibt.
    Doofe frage, ist das Insulin immer besser wenn man weniger BZ Spitzen hat oder kann es auch trotz low carb hoch sein?
    Das mit dem Körper, der keine Lust auf Kinder bekommen hat, wenn er zu viel insulin ausschüttet, macht mir Kummer.
    Liebe Grüße und tausend Dank. Ihr seid ein klasse forum.
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    am 12.02.2023 11:23:50 | IP (Hash): 867332191
    der glukose trick
    https://www.google.com/search?q=der+glukose+trick&oq=der+glukose+trick&aqs=chrome..69i57j69i59j69i60l2j69i61j46i512j0i512l2j0i20i263i512j0i512.12794j0j4&client=ms-android-samsung-gn-rev1&sourceid=chrome-mobile&ie=UTF-8

    Gemein an Deiner Situation:
    Es sind keine festen Größen bekannt. Was bei einer anderen Frau in Bezug auf Glukose und Insulin gut funktioniert, kann bei Dir weniger gut oder eher gar nicht funktionieren - und umgekehrt. Also ausprobieren. Weglassen, was weniger gut funktioniert, als was Du schon machst, und beibehalten, was besser funktioniert. Daumendrück für gutes Gelingen :)

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    7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden.
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    am 13.02.2023 09:32:57 | IP (Hash): 72970431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Mitglied schrieb:
    „Habe ich Prädiabetes?“ war die von Sonnenblume gestellte Frage, die nach dem aktuellen Erkenntnisstand mit „Nein“ zu beantworten ist.


    Nicht Erkenntnis- sondern Definitions-Stand!

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    Wie auch immer Du das nennen magst, die Werte zeigen keine gröberen Auffälligkeiten und das zählt.
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    am 13.02.2023 09:36:32 | IP (Hash): 72970431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Echt doof, anfressen geht prima. Abschmelzen ist um ein Vielfaches schwieriger. Was selbst Ernährungsdoks dabei gern übersehen: Insulinspitzen sind besonders hilfreich für Nichtabnehmen. Sie sind die Reaktion auf Glukose und Fruktose, also auf als gesund geltende Kohlenhydrate - die sie in Fett umwandeln und einlagern. Also auch noch so gesund gesehene KHs nur in kleinen Portionen für kleine Spitzen. "Der Glukosetrick" liefert dazu super Erklärung und Anleitung für’s alltägliche Umsetzen.

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    Abnehmen geht meiner Erfahrung nach sehr viel leichter, als Du denkst. Auch mit Insulinspitzen kann ein solches Vorhaben hervorragend funktionieren. Habe selbst nie Low Carb gelebt und dennoch viel abgenommen; viele andere ebenso. Also kann viel Insulin die Fettabnahme nicht in dem Maße stoppen, wie Du meinst. Wie gesagt, "Calories in vs. calories out" ist das was zählt.
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    am 13.02.2023 09:53:47 | IP (Hash): 72970431
    Sonnenblume1234 schrieb:
    Ich teste immer mal wieder den BZ unter Slow und Lowcarb. Da erreiche ich so ca Maximalwerte von 120. Aber eher höchstens 110.

    Kennt sich wer mit insulinresistenz aus, insbesondere im Bezug auf Kiwu ?



    Insulinresistenz (IR) kannst Du Dir schlicht als Empfindlichkeit des Körpers, genauer gesagt des Gewebes, vorstellen. Wer insulinresistent ist, muss mehr Insulin produzieren, damit der Zucker reinkommt. Insulinresistenz per se ist erst einmal ein sehr sinnvoller und wichtiger Mechanismus, damit Gewebe auf Dauer keinen Schaden nimmt. Problematisch wird es, wenn über Jahre nichts dagegen unternommen wird und das Fett durch die IR als Umleitung ektop eingelagert wird, z.B. in der Leber. Der Grund warum die meisten Übergewichtigen insulinresistent sind, ist insbesondere ihr hoher Körperfettanteil (KFA) und die in der Regel fehlende Bewegung. Wer zu viel mit sich herumschleppt sorgt dafür, dass der Körper ständig damit beschäftigt ist, das Fett aus dem Blut abzutransportieren. Dadurch läuft der Fettstoffwechsel ständig auf Hochtouren, was im Umkehrschluss dafür sorgt, dass weniger Kohlenhydrate verstoffwechselt werden. Zusätzlich dazu gilt es zu berücksichtigen, dass Kohlenhydrate - wie Nicolai Worm es sagt - "Treibstoff für arbeitende Muskeln" sind. Wer diesen Treibstoff ständig nachtankt und sich dabei nicht regelmäßig bewegt, verbrennt diesen Treibstoff in den Muskeln nicht. Das kann schnell zu KH-Stoffwechselproblemen führen. Was können wir dagegen tun: KFA senken und regelmäßig Sport treiben; ergänzt um eine "gesunde" Ernährungsweise.

    Wenn Du abnehmen möchtest, musst Du nicht zwingend Low Carb leben. Du solltest eine Ernährungsweise finden, die zu Dir passt, mit der Du satt bist und mit der Du recht leicht eine Kaloriendefizit erzeugst. Idealerweise ergänzt Du diese mit Bewegung und Sport. Leider gibt es so etwas wie eine "universelle Idealernährung" des Menschen nicht, weswegen man auch per se keine allgemeinen Empfehlungen bezüglich Makronährstoffverteilung geben kann. Der eine tut sich mit Low Carb und mehr Fett leicht, der andere hat kein Hungergefühl und reichlich Energie mit High Carb - Low Fat. Insofern bleibt Dir hier nur übrig, es selbst zu probieren.
    Bearbeitet von User am 13.02.2023 09:55:05. Grund: .