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Schwarzwaldjunge HbA1c von 9,8

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    am 25.02.2023 12:56:44 | IP (Hash): 1389770245
    Hallo,

    ich bin der Schwarzwaldjunge. Ich habe hier schon länger mitgelesen. Hier will ich nun ein bisschen meine Geschichte erzählen und Rat bekommen.

    Meine Diabetes-Story (Typ 2) beginnt offiziell im September 2022, aber klar, da ging schon länger was. Im Rahmen eines Checkups wurde bei mir ein Nüchternwert von 204 und HbA1c von 9,8 gemessen.

    Risikofaktoren sind viele vorhanden: Älter als 45 Jahre alt, meine Eltern haben beide Typ 2, BMI bei 53, Bluthochdruck wurde auch diagnostiziert (Selbstmessung 140/100, beim Arzt 190/100), kein Sport. Bei einer OP im Februar 2020 wurde mir nicht auffälliges mitgeteilt, daher gehe ich davon aus, dass da alles ok war (bis auf den Bluthochdruck). Nichtraucher, kein Alkohol (ca. alle 2-3 Monate mal), auch kein Kaffee (ca. 1-2 mal im Monat).

    Es kam aber Corona (in meinem Job extrem belastend, weil ich mir dann persönliche Lebensgeschichten auch von anderen anhören musste) und außerdem eine hohe Jobunsicherheit. Ich merkte, wie ich immer gestresster wurde. Gleichzeitig hatte ich immer weniger Energie. Und diese Energie wollte ich nachtanken. Und wo es vorher mal „nur“ 1 Liter Cola pro Woche war, wurde es dann 0,5 Liter pro Tag. Auch Schokolade wurde konsumiert, am Ende so ca. 1 Tafel pro Tag. Zusätzlich sehr viel Weißbrot (im Schnitt ca. 500 Gramm pro Tag). Ich bin ein extremer Stressesser und hatte auch hohe Werte befürchtet, aber so hohe Werte dann doch nicht. Wobei ich mich mit dem Thema nicht richtig beschäftigt hatte vorher (warum auch).

    Arzt hat mir Janumet verschrieben, 2 mal täglich 50/1000 und Candesartan, auch 2 mal täglich 8mg. Mir wurde zum Gewicht abnehmen, Bewegung und einem Termin beim Diabetologen geraten, wobei der Arzt auch „zufällig“ Facharzt für Diabetologie ist…. Viele Fragen wurden von mir nur allgemein beantwortet, ich ging (wie die meisten) sehr fragend und niedergeschlagen aus dem Ergebnis des Checkups raus.

    Da bei mir die Medis nicht schleichend eingesetzt wurden (wusste nicht, dass sowas geht), hatte ich quasi 6 Wochen lang Durchfall. Den Arzt hat dies nicht sonderlich gestört, der hatte nur Angst vor einer Unterzuckerung. Diese Phase war für mich sehr belastend.

    Ich habe von Weißbrot auf Vollkorn umgestellt, direkt vom Bäcker und nicht mehr vom Supermarkt. Und siehe da: Wo vorher 4-5 Brötchen nötig waren, damit ich satt werde, haben es nun 1-2 getan. Außerdem habe ich mir eine eigene Grenze gesetzt: Nicht mehr als 25 Gramm „freien“ Zucker pro Tag, also Süßigkeiten usw. Die meiste Schokolade habe ich weggeschmissen, bin auf dunkle Schoki umgestiegen und da auch zu Beginn maximal 2 Stücke, maximal 4. Mein Schoki-Hyper ist etwas, wobei ich Corny Free für mich entdeckt habe, davon maximal 2 Stück pro Tag.

    Insgesamt bin ich ein großer Brotesser, dies war für mich die größte Umstellung. Cola und andere Limonaden sind weg, habe ich direkt im Ausfluss weggeschüttet. Ich habe nachgerechnet: In 5 Monaten habe ich genau einen Liter getrunken. Da bin ich froh drüber. Und schau mir nun jedes Mal genau an, wieviel Zucker in den Sachen ist, die ich kaufe. Muss zugeben, bin da sehr schockiert dadrüber, was man so an Zucker konsumiert.

    Als noch warm war, hatte ich täglich 15-30 Minuten Bewegung. Dies habe ich leider nicht einhalten können im Winter. Ich hoffe, wenn es wärmer wird, dass ich dies wieder verbessern kann, primär nach dem Essen. Allgemein esse ich meistens 2 mal am Tag, Mittags und Abends. Frühstück vertrage ich nicht und davon nehme ich zu.

    Nach einem Monat war ich dann bei 120 nüchtern und 7,8. Im Dezember dann 120 nüchtern und 6,8. Januar 118 nüchtern und 6,3. Und nun im Februar bei 110 nüchtern und 6,2.

    Diesen Minischritt hatte ich befürchtet. Mein Gewicht in den 5 Monaten um ca. 10 Kilo runter (ohne Diät bzw. das ich bewusst forciert habe), der BMI ist nun bei 49. Beim Arzt lag mein Blutdruck nun bei 137 zu 78, zuhause bei 112 zu 75.

    Wenn ich mir die Geschichten hier im Forum durchlese, dann frage ich mich, ob ich noch weiter runterkommen kann. Weil, wenn ihr, mit deutlich weniger Kilos usw schon bei 6,X rumkrebst, wie soll ich dies dann schaffen… Allerdings hatte ich Ende Dezember und den ganzen Januar sehr viel Stress im Job (unter anderem deswegen auch Zähneknirschen gehabt). Dies war sicher auch nicht hilfreich.

    Soweit mal meine Geschichte. Wahrscheinlich sollte ich froh sein, von 9,8 auf 6,2 runtergekommen zu sein. Aber mein „altes Essensleben“ ist erstmal vorbei, keine Kekse, keine nennenswerte Schoki, kein Pudding. Ich fühle mich fitter. Dies ist wohl für mich und meine Familie gut.

    Außerdem habe ich Angst davor, wieder Durchfall zu bekommen, weil mir letzte Woche in der Apotheke kein Janumet (Original vom MSD) gegeben wurde, sondern ein Generika. Die 6 Wochen waren sehr schlimm, aber ich hatte das Gefühl, dass es keinen interessiert.
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    am 25.02.2023 16:13:25 | IP (Hash): 901355275
    Schwarzwaldjunge schrieb:
    Außerdem habe ich Angst davor, wieder Durchfall zu bekommen, weil mir letzte Woche in der Apotheke kein Janumet (Original vom MSD) gegeben wurde, sondern ein Generika. Die 6 Wochen waren sehr schlimm, aber ich hatte das Gefühl, dass es keinen interessiert.

    Hallo Schwarzwälder,

    wenn du solche Probleme befürchtest, dann lass dir lieber Januvia und Metformin getrennt verschreiben. Dann musst du zwar eine Tablette mehr schlucken, kannst aber auf Magen-/Darmprobleme mit Metformin viel besser reagieren. Das könntest du dann notfalls mal für eine Weile weglassen oder erneut langsam einschleichen.

    Ansonsten bist du ja schon auf einem guten Weg, wenn du auch bei der Abnahme noch ganz schön viel vor dir hast. Ich wünsche dir weiter viel Erfolg.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 25.02.2023 16:13:56. Grund: BBCodes
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    am 25.02.2023 19:44:32 | IP (Hash): 1328349579
    Die meisten Leute mit BMI 50 und mehr(!) haben keinen Typ 2 und überhaupt nix mit Diabetes, und 2 von 10 Leuten mit Typ 2 gelten als schlank, also BMI deutlich unter 25.
    Diabetes ist nicht dein Gewicht, sondern dein höher als gesunder Blutzucker=BZ.
    Der steigt in der Stunde nach dem Essen immer an und sinkt dann wieder ab, wie in der blauen Kurve im Link unten in meiner Signatur - oder wenigstens in der höchsten grauen.

    Von dem Ziel bist du noch ein Stückchen entfernt. Deswegen würde ich an deiner Stelle z.B. 1 Woche lang jeden Tag alles aufschreiben, was ich zu den Mahlzeiten zur Futterluke reinschiebe, und vor dem und ne Stunde nach dem Essen messen und selbstverständlich auch die Messwerte aufschreiben.
    Und dann würde ich mir jeweils die Mahlzeit am Tag vorknöpfen, mit der ich meistens am Tag die höchste Spitze schaffe, und diese Spitze in den nächsten Wochen um z.B. 50 mg/dl senken. Wenn mehr als 50 mg/dl möglich ist, gerne mehr.

    Spitze nach dem Essen senken geht mit ner kleineren KH-Portion, und auch schon damit, dass man die gewohnte KH-Portion auf 2 aufteilt und wenigstens ne halbe Stunde Pause dazwischen lässt.
    Die Spitze nach dem Essen senken geht auch mit intensiverer Bewegung in der Stunde nach dem Essen. Das muss kein Sport sein. Ich kann z.B. infolge Polio nicht laufen und mache mir meine Bewegung drinnen, indem ich mich hier am Schreibtisch mit den Armen auf den Armlehnen laaangsam in den Stand drücke und dann laaangsam wieder in den Sitz sinken lasse. Immer 10mal nacheinander. Und über den Tag leiste ich mir meistens 30 bis 50 von diesen Zehnerpäckchen.

    Klar wird alles mit weniger Gewicht einfacher. Und Mitleser- und -schreiber Mitglied wird zu Recht darauf hinweisen, dass weniger Gewicht auch deutlich sparsamer gefüttert werden muss. Aber das geht halt nun mal weniger schwer im wahrsten Sinne des Wortes mit weniger zu hohem BZ. Weil es dafür keine allgemeingültigen Regeln und Maßstäbe gibt, kannst nur du für dich systematisch austesten, was bei dir am besten funktioniert. Und das dann immer mehr von 24/7 für dich umsetzen. Daumendrück in den schwarzen Wald !!!

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    7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden.
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    am 27.02.2023 00:50:50 | IP (Hash): 86612814
    Nunja, ich schreibe was, was Du nicht hören willst.

    Meines Erachtens hast Du eine Diabetes-Form, die allein von dem sehr hohen Übergewicht herrührt.
    Mit Normalisierung des Übergewichts wirst Du vermutlich mit Diabetes nichts mehr zu tun haben.

    Von BMI 53 auf 49 runterzukommen ist doch schon mal eine hervorragende Leistung.

    Wie Abnehmen geht, weißt Du vermutlich selbst. Ich weiß selbst, wie schwer das ist.
    Drastische Kalorienreduktion auf 1000kcal/Tag wäre natürlich ein Anfang. .
    In Sachen Bewegung gibt es eine gute Nachricht: Bei deinem BMI ist Spazierengehen Sport. Bei schlechtem Wetter/Regen kann man auch 3 x 20 Minuten in der Wohnung hin- und hergehen.
    Ein Schrittzähler (Uhr, Smartphone) ist da eine gute Idee, die durchaus motivieren kann. Ansonsten: Der Impuls zur täglichen Bewegung sollte niederschwellig sein und kein "Anreise" zu einem Sportstudio oder "Lauftreff" erfordern. Nordic Walking kann z.B. direkt an der Wohnungstür beginnen. Und ein Ergometerfahrrad gehört vor den Fernseher.
    Ich schaue z. B. die Tagesschau (15 Minuten) täglich auf dem Ergometerrad, ganz leichte Einstellung, aber eben besser als nichts. Dazu muß man sich einfach zwingen.
    Bearbeitet von User am 27.02.2023 00:52:40. Grund: Tippfehler
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    am 27.03.2023 23:37:51 | IP (Hash): 1789444315
    Mal wieder ein Update von mir. Der Arzt hat ohne Kommentar das Rezept neu ausgestellt und ein "X" gemacht zu Janumet. So habe ich wenigstens den (selbstgemachten?) psychischen Stress nicht und habe wieder für 14 Wochen Ruhe.

    Das mit dem Abnehmen klappt bisher von alleine. Der 48er BMI ist in greifbare Nähe. Was ich nicht vorhabe ist mit Diäten oder ähnliches abzunehmen. Mal ganz davon zu schweigen, dass es für mich als Stress- und Frustesser dann sehr schwer werden würde... In den letzten zwei Jahren nahm Zuckerkonsum sehr zu. Nun habe ich den Salat.

    Andererseits: Ich bin erstmal zufrieden. 11kg in 6 Monaten, das zeigt mir, wieviel ich sonst extra zu mir genommen habe. Was mir zu Beginn sehr zugesetzt hat, wie wenig ich doch über Ernährung wusste. Ich dachte, wenn ich schlapp bin, dann brauche ich mehr Energie. Mehr Energie = Zucker. Und danach fühlte ich mich ja energiegeladener... Bis so ab dem Frühling 2022 ich immer schwieriger die Treppen hochgekommen bin. Aber ich habe es auf den (tatsächlich extrem vorhandenen) Stress auf der Arbeit zurückgeschoben. Finanzielle und job Unsicherheiten. Am Ende sogar 3 Monate arbeitslos gewesen. Tolle Zeit... Und entsprechend viel Frustfutter gehabt.

    Ich bin froh, dass ich es noch frühzeitig herausgefunden habe mit dem Diabetes. Manchmal frage ich mich, ob ich nie mehr wieder mein "altes" Leben zurückbekomme. Dann denke ich mir allerdings: So geil war es jetzt auch nicht, einen Pudding zum Nachtisch zu essen. Ich wunder mich nur, dass andere eine Tüte Haribos weghauen. Oder eine Tafel Schokolade. Oder oder oder... und die kriegen kein Diabetes? Oder ist man ab 45+ dann eh fällig?!

    Die Seite https://www.bloodsugar101.com hat mir sehr geholfen und viele meiner Fragen beantwortet. Im Netz finden sich ja teilweise noch schlimme Seiten, welche von der Zuckerindustrie gesponsort werden. Da sind dann 100 Gramm Zucker pro Tag kein Problem... Was für ne Schweinerei. :-(

    Was ich mich frage: Muss ich wirklich meinen Blutzucker messen um effizienter zu werden?

    Was mir geholfen hat: Die Antworten hier. Da waren paar gute Tipps dabei, die ich beherzige. Danke dafür!

    Heute wieder Blut messen lassen. HbA1c ist auf 6,2 geblieben (mmol von 44,4 auf 43,9). Hab bisschen gesündigt auf Dienstreisen, dafür mehr Bewegung gehabt. Hat sich wohl ausgeglichen. Dafür der Nüchternblutzucker bei 98, letztes Mal bei 110. Vielleicht ein guter Fortschritt. Und vielleicht klappt es das nächste Mal mit dem HbA1c auf 6,1.

    Bin unzufrieden. Aber wenn man bedenkt, dass ich vor einem halben Jahr bei 9,8 lag und so energiegeladen wie ein Schluck lauwarmes Wasser in der Kurve war... Nun schaffe ich meine drei Stockwerke wieder ohne aus der Puste zu kommen. Wahrscheinlich sollte ich dankbarer sein, dass ich die Kurve (vielleicht) noch gekriegt habe...
    Bearbeitet von User am 27.03.2023 23:38:44. Grund: Tippfehler
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    am 28.03.2023 08:04:21 | IP (Hash): 1876770805
    Das klingt sehr gut - herzlichen Glückwunsch. 😊

    Weiter viel Erfolg, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 28.03.2023 09:00:05. Grund: BBCodes
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    am 17.06.2023 21:15:56 | IP (Hash): 1325433918
    Habe wieder messen lassen. Bin runter auf 6,1 mit 43,1 mmol. Könnte gerne besser sein. Was mich enttäuscht hat: Nüchternblutzucker auf 112. So hatte ich mir dies nicht vorgestellt...:-( Allerdings ist es gerade bei mir sehr stressig im Job. Ideale Bedingungen sind anders...

    Gewicht ruckelt langsam runter, BMI auf 48 runter. Wenn man bedenkt, dass ich vor 9 Monaten bei 53 war, bin ich damit zufrieden. Ein Traum wäre ein BMI von 44 rum. Mal sehen, vielleicht klappt dies ja in nem Jahr...

    Was ich mich frage: Was würde passieren, wenn ich das Metformin wieder absetzen würde? Schnellt der Blutzucker wieder sofort hoch?

    Damit es klar ist: Ich habe es nicht vor abzusetzen. Aber ich verstehe den Wirkmechanismus nicht. Und auch nicht, wann Metformin am besten wirkt...

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    am 17.06.2023 22:06:45 | IP (Hash): 1675176637
    Metformin bremst die Glukoseausgabe der Leber. Und zwar eher mit dem Spiegel von dem guten Zeug im Blut. Also nicht direkt zu ner Mahlzeit, sondern ganz allgemein.

    Der Nüchternwert morgens richtet sich gern nach der Höhe der Spitzen, die man sich mit den Einverleibungen meistens leistet. Ne Spitze meistens um 140 mg/dl nach dem Essen macht meistens einen niedrigeren Morgenwert, als ne Spitze meistens um 180 oder noch höher.

    Du lieferst übrigens ein deutliches Beispiel dafür, dass sich der Typ 2 nicht nach dem BMI richtet, sondern nach der ganz persönlichen Grenze, bis zu der Energie=Essen ohne auffälligen BZ eingefüllt werden kann. Super für dich: Deine Grenze liegt offensichtlich schön hoch. Ich hatte schon mit BMI um 32 einen HbA1c von 15,5.

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    7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden.
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    am 19.06.2023 15:57:21 | IP (Hash): 160582365
    Ich habe beim BMI von 22 oft einen Nüchternblutzucker von 120-140 am Morgen, der im Laufe des Tages bis zum Nachmittag sich wieder 100 nähert. Manchmal auch nur 110-120. Mein Hb1Ac ist 5,3.

    Also genau andersrum als bei dir. Mein Arzt sagt dass solange der Hb1Ac stimmt ist alles gut, und dass der Nüchternblutzucker primär nicht behandlungsbedürftig ist...
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    am 24.06.2023 23:51:24 | IP (Hash): 1118005908
    Wenn Du wirklich dran bleibst, auf Kohlehydrate in Form von Brot (auch Vollkornbrot), Nudeln, Reis und Zuckerzeugs weitestgehend verzichten kannst, wirst Du u. U. die Medikamenteneinnahme zu deiner Insulinresistenz sicherlich irgendwann einmal vollständig runterfahren können.
    Hinter diesem einen Satz steckt natürlich eine schier unlösbare Aufgabe, allerdings dennoch machbar.... zumindest theoretisch!
    Ich würde mich an deiner Stelle über einen HbA1c von 6,1 erstmal freuen, denn er bringt Dich mit ziemlicher Sicherheit aus der "verfrühten Todeszone"!
    Hier oftmals zu lesende Appelle, dass die HbA1c-Werte von diagnostizierten Diabetikerin weit unter den Diagnosegrenzwerten anzustreben sind, würde ich ignorieren.
    Wenn Du irgendwann einmal dein BMI unter 27 bringst, wirst Du vermutlich nie wieder etwas von der Erkrankung Diabetes Typ II hören...
    Im Prinzip liegt alles in deinen Händen! Viel Erfolg!

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    LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+13 IE Toujeo, abends 14 IE Toujeo)
    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 24.06.2023 23:52:28. Grund: .