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anzeichen für zuckerschock

  • rina

    Rang: Gast
    am 22.09.2010 14:27:18
    ich habe seit 33 jahren meinen
    diabetis. mit der zeit sind mir die
    vorwahrnzeichen verloren
    gegannen,so dass es mich häufig
    eiskalt erwischt.
    könnt ihr mir einige ratschläge geben?

    rina

  • gtngtng

    Rang: Gast
    am 22.09.2010 16:26:25
    >>so dass es mich häufig eiskalt erwischt.
    könnt ihr mir einige ratschläge geben?<<
    Häufig? Nach 33 Jahren DiabetEs? Daß es dich häufig erwischt, ist ein sicheres Zeichen für ein DM-Missmanagement, daß dir nach 33 Jahren DM die Frühwarnzeichen einer Hypo verloren gehen ist leider auch "normal" (der Körper hat sich an die Hypos gewöhnt...). Falls du deinen BZ-Haushalt nicht geregelt bekommst, würde ich dir empfehlen mit deinem Diabetologen über CGM zu reden (die Geräte können auf Frühwarnung programmiert werden).
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 22.09.2010 16:38:40
    Hallo Rina,

    vielleicht erzählst Du uns ein wenig was über Deine Therapie - so ganz ohne Infos kann man Dir da nicht helfen.

    LG, Daniela
  • peter

    Rang: Gast
    am 22.09.2010 20:12:45
    wobei noch anzumerken ist, daß die bezeichnung zuckerschock meist von eltern diabetischer kinder(denen noch der durchblick fehlt verwendet wird) denn eine hypo hat mit zucker(außer daß er fehlt) nichts zu tun, denn meist ist es ja ein zuviel an insulin,(irrtum schätzfehler....) und ein schock ist es auch nicht. - falsche bezeichnung.
    genau wie eine hyper, keto, ketoascidose in ein koma übergeht und auch kein schock ist.
  • kai3

    Rang: Gast
    am 22.09.2010 23:17:20
    evtl. Zielwert erhöhen ?

    oder SEA-Abstand verkürzen ?

    oder besteht eine Magenentleerungsstörung ?

    evtl. hilft ein BGT ?
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 24.09.2010 21:05:24
    "(der Körper hat sich an die Hypos gewöhnt...).

    Bei jeder Bz-Kontrolle ein anderer tiefer Wert und da soll man sich dran gewöhnen ?"

    Wir sollten erst einmal klären was mit "eiskalt erwischt" gemeint sein soll.
    Fällt der Frager da bereits in die Bewusstlosigkeit oder was geschieht?

    Als erstes muss bei jedem Wert zwischen 50 und 70 mg/dl die Schiss-BE eingeführt werden, wer Werte zwischen 50 und 70 mg/dl ohne BE toleriert, darf sich über fehlende Hyposymptome nicht wundern!

    Außerdem muss die Therapie so formuliert sein, dass man weiß zu welchen Zeiten, nach/zu welchen Aktionen man zu Hypos neigt und dementsprechend gehandelt werden.
    Hypos haben IMMER Ursachen, Insulin wirkt nicht mal so und mal anders. Es gibt nur Unterschiede im eigenen Resistenzniveau und das kann man anhand der BZ-Verläufe sehr gut erkennen.

    Auch in den Wechseljahren gibt es naturgegebene Regeln, die die Resistenz beeinflussen, man muss sie nur kennen.
    Daneben gibt es Diabetiker, die zu Hypos neigen, und welche, bei denen ein niedriger BZ vom Körper ausgebügelt wird. Auch das lässt sich gut aus BZ-Verläufen sehen.

    Nach Hypos haben manche Diabetiker bis zu 13 h eine sogenannte posythypoglykämische Resistenz, danach sind Abstürze vorprogrammiert - das kann man auch mit richtigem Dm-Management in den Griff bekommen.

    Die Wahl des Insulins hat eine tragende Rolle, schnellwirksame Analoga werden ja als Insuline vermarktet, bei denen man sofort nach dem Spritzen essen oder erst essen und dann spritzen kann. Das ist Unsinn!
    Diese Empfehlung führt zur Formulierung eines zu hohen Bolusfaktor, der dann 1 - 2 h nach dem Essen zu rasanten BZ-Abstürzen führt. Ein SEA/DEA von mindestens 15 min bei richtigem Bolusfaktor wäre eine Lösung, bzw. muss dann für Essen mit geringerem GI noch das Essensinsulin zeitlich gesplittet werden. Es kann auch sein, dass die Nahrung länger im Darm liegt, dann muss der Bolus auch zeitlich gesplittet werden.
    Verwendet man schnellwirksames Humaninsulin zum Essen wird häufig zur Vermeidung des SEA/DEA mehr Insulin eingesetzt als notwendig.
    Auch das führt zu rasanten Abstürzen des BZ,

    Ich habe lange kein Humaninsulin, Analoginsulin mehr gespritzt, aus meinen Erinnerungen weiß ich aber noch, dass die Warnsymptome unter Humaninsulin, Analoginsulin bei niedrigeren BZ-Werten lagen (ca. 10 mg/dl).
    Mit meiner heutigen Einstellung allerdings fehlen mir mitunter auch die Adrenalinsymptome, aber es gibt noch andere Symptome, die immer auftreten - vielleicht hat der Frage ja davon welche ^^

    LG, Daniela
  • peter

    Rang: Gast
    am 24.09.2010 21:28:28
    da der / die frager/in noch auf keinerlei fragen irgendetwas geantwortet hat, sind alle längeren ratschläge -wahrsagen- , und ankes beitrag wie immer sinnlos. da substanzlos.
    nicht zu vergessen daß ja auch schon leut mit 100mg von hypos geredet haben.
    hypo ist unter 50 und selbst dort ist problemlos etwas zu tun , denn nur wenige stürzen schnell,
    und selbst bei 30 können manche noch laufen ohne größere probleme. - daher warten und wenn nichts kommt abhaken.
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 27.09.2010 15:09:42
    ..dem ist nichts hinzuzfügen. von Meinung