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Ständig Angst bei zu hohen Werten

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    Mitglied seit: 12.07.2023
    am 12.07.2023 21:55:36 | IP (Hash): 1578372522
    Ich habe ständig Angst, wenn meine Werte zu hoch sind. Bekomme fast Panikattacken..
    Würde dann am liebsten alle 2 min meinen Zucker messen, was mich noch mehr in den Wahnsinn treibt.
    Wie geht es euch damit? Was macht ihr, wenn eure Werte mal in die Höhe springen?
    Hatte sogar schon HI auf meiner Anzeige stehen..bin sofort ins Krankenhaus 🙈
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    am 12.07.2023 22:07:31 | IP (Hash): 347307406
    Von welchen Werten redest Du ?
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    am 12.07.2023 23:03:36 | IP (Hash): 1379039158
    Was machst du dafür, dass du meistens weniger BZ hast?

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    7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden.
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    am 13.07.2023 10:47:40 | IP (Hash): 160582365
    Du kannst mal 14 Tage am Stück mit dem FreeStyle Libre o.ä. messen, dann wirst du sehen ob deine Ängste begründet sind oder nicht. Wenn nicht, kannst du dich dann beruhigen, oder?
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    am 13.07.2023 18:10:01 | IP (Hash): 870574896
    Kessi schrieb:

    Wie geht es euch damit? Was macht ihr, wenn eure Werte mal in die Höhe springen?



    Sehr hohe Werte (größer 250mg/dl; kommen nur sehr selten vor) bedeuten bei mir meist irgendeinen technischen Defekt, so dass ich anfange eine Ketoazidose zu entwickeln, wodurch mir übel wird. Da gibt es dann eine ordentliche Menge Insulin und reichlich Wasser (1-2 Liter) zu trinke.
    Nach einer Stunde ist dann alles wieder i.O. Parallel muss die Ursache gefunden und behoben werden.

    Ach ja, ich bin ein Borg mit Sensor, Insulinpumpe und Handy dazwischen für die Steuerung...
    Bearbeitet von User am 13.07.2023 21:32:53. Grund: .
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    am 19.07.2023 00:58:14 | IP (Hash): 1177615933
    Spürbare körperliche Auswirkungen zu hoher BZ-Werte habe ich eigentlich noch nie wahrgenommen, obwohl ich auch sicherlich schon oft ganz hoch gestiegen bin...
    Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist?

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    LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+15 IE Toujeo, abends 16 IE Toujeo)
    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 19.07.2023 07:23:17. Grund: .
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    am 19.07.2023 17:55:37 | IP (Hash): 914084583
    Es ist ein Unterschied, ob Basalinsulin oder eigenes Restinsulin da ist, oder ob es durch einen technischen Defekt zu einem absoluten Insulinmangel kommt (bei Pumpentherapie gibt es kein Basalinsulin, es wird alles über kurz-wirkendes Insulin abgedeckt). Nach 2-3 Stunden ohne Insulin habe ich dann kaum noch Insulin in Körper, was zu einer beginnenden Ketoazidose führt. Der Blutzuckerwert muss dann noch gar nicht übertrieben hoch sein.

    Du warst wahrscheinlich aufgrund deiner noch bestehenden Restfunktion nie komplett ohne Insulin.
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    am 19.07.2023 18:15:15 | IP (Hash): 591192503
    Und die Ketoazidose tritt nicht wg des hohen BZ ein, sondern wg der weggefallenen Hauptfunktion des Insulins, der Regulierung der Fettspeicher. Die laufen damit praktisch aus. Deswegen die klapperdürren Kindergestelle zum Unterstreichen der Leistung von Banting und Best.

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    am 20.07.2023 08:53:42 | IP (Hash): 1177615933
    @Heike... Also wenn "technische Defekte" bei Insulinpumpen zum Alltag gehören, dann wäre eine Insulinversorgung auf diesem gefährlich unsicheren Weg für mich ehrlich gesagt ein absolutes No go!

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    am 20.07.2023 13:40:21 | IP (Hash): 930753130
    Nicht alltäglich.. kann aber jederzeit vorkommen. Passiert bei mir vielleicht einmal im Jahr.
    Aber wenn man damit umgehen kann, ist das nur doof und nicht gefährlich. Der Sensor, den du ja ablehnst, sagt mir rechtzeitig, dass irgendwas nicht stimmt... Doppelfehler, Pumpendefekt und Sensor zeigt was falsches an, hatte ich vor einigen Jahren genau einmal, und da war ich nicht bereit auf die Signale meines Körpers zu hören, weil viel zu tun und keine Zeit - also einfach dumme Anwenderin

    Das Ketoazidose-Risiko ist bei einer Pumpentherapie natürlich erhöht. Aber sie gibt mir dafür sehr viel Freiheit, so zu leben, wie ich es möchte. 23 und mehr Stunden am Tag macht das System bei mir inzwischen alles völlig selbstständig. Ab und zu muss ich halt prüfen, ob alles ok ist.

    Technische Defekte gibt es übrigens auch beim Pen. Haarriss in der Ampulle - Es kommt nur noch wenig bis keine Insulin an. Pen defekt - keine Insulin, obwohl alles ok erscheint (auch deshalb ist der "Probeschuss" sinnvoll). Habe ich alles schon durch... Also nur noch Einmalspritzen - nicht wirklich eine Option für mich.
    Bearbeitet von User am 20.07.2023 17:45:22. Grund: Ergänzung