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  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 07.08.2023 00:16:16 | IP (Hash): 2089453746
    Hallo,

    ich möchte mich kurz vorstellen. Ich heisse Gunter, 50J und hab seit Anfang Juni offiziell Diabetes (Typ2).
    Ich hab viele Artikel im Forum gelesen, da sind eine Menge wertvoller Tips, Hilfen und Erfahrungen drin und das ist Gold wert wenn man etwas konfus ist weil gerade eine Welt zusammengebrochen ist.
    Dafür danke ich Euch, mir hat das Forum sehr geholfen.

    Ich bin beim Arzt vorstellig geworden nach unerklärlichem Gewichtsverlust (von ca. 100kg auf 85kg), der HBA1C lag bei 11,5.
    Mein Arzt wollte mich sofort auf Insulin einstellen, ich hab darum gebeten es zunächst einmal mit Tabletten zu versuchen und Insulin als letztes Mittel zu betrachten.
    2x tgl. 850mg Metformin/50mg Sitagliptin ist seitdem meine Medizin.
    Die Therapie wurde sofort begonnen, ohne einschleichen, mit der Option die Dosis zu reduzieren bei Nicht-vertragen bzw. doch gleich auf Insulin zu gehen.
    Die Nebenwirkungen und Körperreaktionen waren heftig und mir ging es ziemlich schlecht, täglich etwas anderes (Jucken, Ausschläge, Magen-Darm, Schwäche, Muskelschmerzen, absolute Erschöpfung, Sehstörungen und ständige Übelkeit).
    Ich hab es aber durchgehalten und musste auch einiges bezüglich Ernähung und Lebensweise ändern: Haushaltszucker, Softdrinks, Säfte, Süssigkeiten und vieles mehr sind genau so verschwunden wie übermässig grosse und regelmässige Portionen Kohlenhydrathaltiges (Pasta, Pizza, Pommes, Brot, Reis...) und Zischenmahlzeiten ausser Nüsse und ab und zu Obst. Kohlenhydrate nur noch überschaubare Mengen, Brot in der Vollkornversion, viel Salat und auch mal Fisch.
    Mehr Bewegung, vieles laufen und auch mal den Fahrstuhl ignorieren und die Treppe nutzen.

    Aktuell (nach 8 Wochen seit Diagnose) hab ich weitere 9 Kg abgenommen (aber diesesmal beabsichtigt) und wiege nun 76 kg (bei 176cm) und mir geht es ziemlich gut.
    Meine Werte sind aktuell im Schnitt 120 früh nüchtern, im Schnitt 145 nach dem Mittag und abends meist unter 130.
    Spitzen versuche ich zu minimieren aber falls es mal eine gibt , dauert sie zum Glück nie lange an.

    Langzeitzucker wird nächste Woche bestimmt, mal schauen wo ich mich da wiederfinde.

    Schönen Abend wünsche ich noch !

    Gunter



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    am 07.08.2023 07:13:05 | IP (Hash): 1284358002
    Moin Gunter,

    was Du schreibst liest sich gut.
    2 Dinge empfehle ich Dir dringend. Suche Dr einen/e Facharzt/ärztin für Diabetologe und suche Dir einen Augenarzt, der Dich diabetologisch checkt.

    Dir weiterhin viel Erfolg.

    Liebe Grüße
    Rolf




    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 07.08.2023 10:24:51 | IP (Hash): 2112195232
    Hallo Rolf,
    danke dir.
    Beim Diabetologen war ich schon, die haben an der Therapie erstmal nichts geändert , beobachten wie es sich entwickelt, und muss da bald zum 2. Termin wieder hin. Dann schauen wir mal, ich bin da sehr gespannt. Gibt dann auch eine Ernährungsberatung. Augenarzt steht auf dem Plan aber dafür muss ich noch eine Überweisung besorgen, vielleicht hat Der Diabetologe auch Möglichkeiten einen schnelleren Termin zu besorgen.

    Gruß
    Gunter
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    Mitglied seit: 14.04.2015
    am 07.08.2023 18:41:29 | IP (Hash): 1284358002
    Moin, Moin,

    Besser geht es nicht. Halte den Termin mit dem Augenarzt auf dem Schirm. Diabetes kann Augen und Nerven sehr schwer schädigen.

    LG Rolf



    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 08.08.2023 00:48:06 | IP (Hash): 55982570
    Gunter21 schrieb:
    H
    Ich bin beim Arzt vorstellig geworden nach unerklärlichem Gewichtsverlust (von ca. 100kg auf 85kg), der HBA1C lag bei 11,5.
    Mein Arzt wollte mich sofort auf Insulin einstellen, ich hab darum gebeten es zunächst einmal mit Tabletten zu versuchen und Insulin als letztes Mittel zu betrachten.
    2x tgl. 850mg Metformin/50mg Sitagliptin ist seitdem meine Medizin.
    Aktuell (nach 8 Wochen seit Diagnose) hab ich weitere 9 Kg abgenommen (aber diesesmal beabsichtigt) und wiege nun 76 kg (bei 176cm) und mir geht es ziemlich gut.
    Meine Werte sind aktuell im Schnitt 120 früh nüchtern, im Schnitt 145 nach dem Mittag und abends meist unter 130.



    Gratulation! Da bin ich ja echt neidisch.
    Ich bin sicherlich in Sachen Low-carb komplett informiert und diszipliniert.
    Abnehmen könnte aber besser sein. Und Bewegung mehr.


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    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 08.08.2023 10:59:04 | IP (Hash): 2112195232
    Danke aber ich hab auch noch einiges Verbessungspotential und bin seit Wochen am Testen das optimale "Set" für die Ernährung zu finden. Gerade bezüglich low carb gibt es da noch Potential und Luft nach oben, vermutlich esse ich auch immer noch zu fettig und nicht alles ist top-gesund.

    Ich versuche irgendwie das Unmögliche möglich zu machen - sowohl den Zucker, das Gewicht als auch die schlimmen Leberwerte und Cholisterinwerte gleichzeitig in den Griff zu bekommen und das alles in einer alltagstauglichen Form die auch noch gut schmeckt. Ich liebe gutes Essen und nicht nur kochen sondern auch auch öfters Restaurants, ist praktisch mein Hobby.
    Leider schliessen sich viele Sachen gegenseitig aus und was für Diabetes gut ist könnte für Leber oder Blutfett sehr schlecht sein und umgekehrt.

    Ich glaube der Krieg mit der Diabetes wird zu einem grossen Teil am Essenstisch auf dem Teller entschieden.