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Seit 1 Woche Toujeo
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am 14.01.2025 12:36:40 | IP (Hash): 1199626674
Die Diskussionen hier in diesem Forum zeigen, wie wenig bei sehr vielen Fragenden und Antwortenden über die Krankheit Diabetes bekannt ist.
Ich selbst als Diabetiker Typ 2 habe im Laufe der Zeit mehrmals mein Langzeitinsulin wechseln müssen. Ich habe allerdings sehr gute Diabetes Schulungen nach der Diagnose bekommen, so dass ich von Anfang an in der Lage war, meine Insulinmengen die ich spritzen musste, selbstständig zu bestimmen.
Meine Ärzte habe mir von Anfang an lediglich meine Eckpunkte genannt, die ich erreichen muss wie z.B. Zielbereich und Zielwert, sowie die Wirkweise des Insulins und mir dann anfangs dazu immer wieder Fragen beantwortet, wie ich mit dieser Krankheit Diabetes zurechtkommen muss.
Bei jedem Wechsel des Langzeitinsulins musste ich als Typ 2 auch immer wieder mein Mahlzeiteninsulin zu allen Mahlzeiten völlig neu anpassen, was mir aufgrund meiner Erfahrungen keinerlei Probleme bereitete. Ich bin auch niemals in die Nähe der Über- oder Unterzuckerungen gekommen, weil ich eine sehr detaillierte Dokumentation meiner Messwerte vorgenommen habe, um bei Abweichungen sofort entsprechend der zurückliegenden dokumentierten Istwert reagieren zu konnte.
Ich habe mich hier zu Wort gemeldet, weil mein letzter Wechsel des Langzeitinsulins von Levemir zu Toujeo vor ca. zwei Jahren erfolge und ich über ca. ein Jahr lang benötigte, bis ich von einer anfangs „Sägeblattlinie“ tags und nachts bis ich eine annähernd glatte Messlinie tags und Nachts in der Nähe des Zielwertes erreichte (und dass alles mit dem Schätzeisen Libre3 gemessen bei einem für mich sehr guten HbA1c Blutwert).
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
Bearbeitet von User am 14.01.2025 17:15:35. Grund: das Wort "wie" z.B. -
am 15.01.2025 16:06:56 | IP (Hash): 1201070917
Ich sah keine andere Möglichkeit als meine Toujeo-Dosis selbständig vorsichtig zu erhöhen.
Von 12 über 14 auf jetzt 16 Einheiten abends, was ja nicht viel ist.
Damit hatte ich aber heute weiter einen NBZ von 150 mg/dl, und tagsüber auch mal Werte über 200.
Das ist eindeutig zu viel und mehr, als ich seinerzeit mit 2 x 1000 mg Metformin hatte.
Im Krankenhaus hatte man Werte über 200 mg/dl immer mit Actraid (4 Einheiten) "gesenkt".
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am 15.01.2025 16:35:55 | IP (Hash): 178856394
Jede Neueinstellung mit Insulin fängt mit einer viel zu kleinen Dosis an. Dann wird nach und nach aufdosiert, bis das angestrebte BZ-Ziel erreicht ist. Du musst also bis zu deinem Ziel ganz offensichtlich noch etwas weiter erhöhen. Das ist völlig normal.
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)