Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Prädiabetes
-
am 03.10.2023 23:34:09 | IP (Hash): 1691748583
Hallo miteinander,
Vor drei Monaten habe ich von meinem Hausarzt mitgeteilt bekommen dass ich prädiabetes habe.Seit einem Jahr habe ich Polyneuropathie (Gliedmaßen)medikamentös eingestellt.Die BZ Werte sind seit nem Jahr deutlich erhöht,befinde mich jetzt momentan ziemlich in der Mitte der Grauzone.Kurz nach der Diagnose den vorhandenen Prädiabetes bekam ich einen schwer verlaufannehmendene Magenschleimhaut Entzündung und im Anschluss darmlähmung.Wegen der bz nehme ich jetzt noch nichts.Allerdings ich habe so dass Gefühl dass sich in den letzten drei Monaten meine bz werte sich weiter verschlechtert haben,obwohl ich schon versuche auf die Ernährung zu achten.
Ich habe ziemlich häufig nüchterne Werte bis 110, und teilweise bis zu drei stunden postprandial bz 185(wohlgemerkt wird von Stunde zu Stunde höher.Laut neimen Messgerät (Accu Check Instant)soll ich einen durchschnittlichen bz Wert von 103 in den letzten 30 Tagen.
Im allgemeinen stelle ich schon eins zwei diabetische Anzeichen bei mir fest(Durst ohne ende(teilweise 3-4 Liter Wasser ohne besondere Anstrengungen,polyurie,wechselnde sehstärke).All die Fakten ohne die Tagebuch habe ich die letzte Zeit 2-3 mal bei meinem Hausarzt angesprochen ohne irgendwelche Erfolge oder sonstwas.Ein wenig bin ich schon besorgt wo die Reise hingeht.Mein Hausarzt meinte zu mir es wäre unwahrscheinlich dass jemand erst Polyneuropathie und im Anschluss Diabetes bekommt.Soweit ich weiß die zwei Erkrankungen sind eigenständige Erkrankungen des menschlichen Körpers,im umkehrschluss eins hat mit der anderen nichts zu tun,anderseits können sich gegenseitig auch nicht ausschließen.
Kann jemand was dazu sagen?
Bearbeitet von User am 04.10.2023 01:14:04. Grund: Aktualisierung -
am 04.10.2023 06:36:16 | IP (Hash): 315442409
Kerl_32 schrieb:
Im allgemeinen stelle ich schon eins zwei diabetische Anzeichen bei mir fest(Durst ohne ende(teilweise 3-4 Liter Wasser ohne besondere Anstrengungen,polyurie,wechselnde sehstärke).
Hallo Kerl,
du hast Recht, PNP und Diabetes können auch unabhängig voneinander auftreten. Eine Diabetesentwicklung wegen vorhandener PNP ausschließen zu wollen, macht keinen Sinn.
Aber weder der "Durst ohne Ende" noch die wechselnde Sehstärke sind Anzeichen, die bereits bei den von dir berichteten leicht erhöhten BZ-Werten auftreten. Dafür musst du nach anderen Ursachen suchen. Wenn du denkst, dass dein BZ von Monat zu Monat höher ansteigt, dann kontrolliere das in den nächsten 3 Monaten mit Messungen und einem Messprotokoll. Eiin gefühlter Anstieg ist keine gute Handlungsgrundlage.
Du schreibst, dass du bereits auf deine Ernährung achtest. Strebst du auch eine diabetesgeeignete Ernährung an oder achtest du nur allgemein auf gesunde Ernährung? Hier wäre mal eine gute Anleitung für eine diabetesgeeignete Ernährungsumstellung:
https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf
(Quelle: https://www.bloodsugar101.com/download-the-lower-your-blood-sugar )
Beste Grüße, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 04.10.2023 07:14:59. Grund: BBCodes -
am 04.10.2023 11:03:54 | IP (Hash): 104064481
Hallo,
ich würde mir an deiner Stelle Urinstix besorgen, die Harnzucker messen können. Wenn du eine Phase mit vermehrten Klogängen und Durst hast, würde ich diese benutzen.
Ist Harnzucker positiv, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es vom zu hohen BZ kommt. Außer man hat eine Blasenentzündung oder sonstige Probleme mit der Niere.
Ist kein Harnzucker vorhanden, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die Beschwerden nix mit dem BZ zu tun haben.
Harnzucker und hiermit verbundene Symptome vermehrtes Wasserlassen und Durst treten i.d.R. erst auf, wenn der BZ längere Zeit über der Nierenschwelle liegt. Diese ist bei ca. 180mg/dl.
Aber meiner eigenen Erfahrung nach, benötigt man noch höheren BZ, um die Beschwerden wirklich zu merken. Bei mir sind i.d.R. 2 Std. über 220mg/dl oder stundenlang über 180mg/dl, oder kurzfristig über 250mg/dl die Harnzucker auslösen. -
am 04.10.2023 11:05:11 | IP (Hash): 34289242
Die Ruhe deines Arztes ist ganz einfach erklärt:
Ein diagnostizierter Typ 2 Diabetes gilt als ordentlich behandelt, wenn er mit Medikamenten vor dem Essen regelmäßig mit 100-140 mg/dl startet. Damit sind Ausflüge nach dem Essen bis an 300 völlig normal.
Meistens werden mit dem Blutzucker in diesem Bereich keine Symptome und auch mit den Jahren erst laaangsam einsetzend Folgekrankheiten beobachtet.
Wie ich deine Schreibe verstehe, hat dein Dok dir keine Möglichkeit zum Zurückdrehen deines Blutzuckers auf völlig gesund ohne Medikamente angeboten, oder?
----------------------------------------------
Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 05.10.2023 00:13:58 | IP (Hash): 1267734404
Hallo Rainer,
Also sog.Diabetes Tagebuch führe ich schon seit knappen sechs-sieben Wochen.Dabei habe ich einige beunruhigende Werte zu Gesicht bekommen.Also zuerst habe ich angefangen generell auf meine Ernährung zu achten,natürlich geht das aus meiner Sicht nur wenn ich daheim bin(Beruf:LKW Fahrer im schichtdienst).
Natürlich muss man im Vorfeld wissen dass ich Ende Juni einen schweren Magenschleimhaut Entzündung hatte mit darmlähmung im Anschluss(kann sein dass das ganze hatte schon gewissermaßen den bz in die Höhe getrieben,steckt man nie drin).Jedenfalls des Öfteren habe ich bei werten um die 85-90 das Gefühl unterzuckert zu sein,in anderen „klaren“ Momenten Messe in ca 70 ohne irgendwelche Beschwerden.Jedenfalls bin ich so gut wie dauerhaft am austrocknen (im Schnitt 3-4 Liter Wasser am Tag ohne jeglichen Anstrengung).Meinste hat was mit meinem Verdacht zu tun.
Der durchschnittliche bz Wert der letzten Wochen (sofern mein Gerät richtig misst)liegt bei 105 sogar wie durchgehend(gemischte Werte;also sowohl nüchtern als auch pp werte). -
am 05.10.2023 00:21:14 | IP (Hash): 1267734404
Hallo,
Ja,mein HA der wohlgemerkt auch diabetologe ist hat mich einfach abgewimmelt ohne jegliche Erklärung oder sonstiges(derzeit hatte ich nicht der Tagebuch dabei).Das nach Jahren ohne Behandlung aus dem Ruder geraten kann ist mir schon klar,gerade deshalb habe ich ihn aufgesucht um mit seine Hilfe es zu vermeiden solange es nicht schlimmer wird. -
am 05.10.2023 00:24:33 | IP (Hash): 1267734404
Spitzenwerte bis 190 teilweise bis zu 4-4,5 Stunden pp auch,dann fällt sturzartig wieder auf ca.120-140.Erst nach 7-8 Stunden postprandial wieder in 100 er Bereich. -
am 05.10.2023 09:02:17 | IP (Hash): 1752789940
Kerl_32 schrieb:
Spitzenwerte bis 190 teilweise bis zu 4-4,5 Stunden pp auch,dann fällt sturzartig wieder auf ca.120-140.Erst nach 7-8 Stunden postprandial wieder in 100 er Bereich.
Häufig oder als große Ausnahme?
Was hast du gegessen, wenn der BZ so verläuft? Falls es häufiger vorgekommen ist, dann schreib mal ein paar Mahlzeiten auf, aus deinem BZ-Tagebuch müsstest du das ja rekonstruieren können. Falls es nur eine Ausnahme war, dann weißt du, dass so ein Essen für dich nicht geeignet ist.
"Sturzartig" ist übrigens ein unpassender Ausdruck für den BZ-Abgang.
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 05.10.2023 09:02:43. Grund: BBCodes -
am 05.10.2023 11:38:42 | IP (Hash): 205438424
https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar zeigt in der Grafik, dass der BZ gesund immer "sturzartig" wieder auf normal fällt.
Wenn du deinen mehr im gesunden Bereich haben willst, ist das hier ne vieltausenfach bewährte Anleitung https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf
Die Anleitung bezieht sich nur aufs Essen. Häufig wird auch die Erfahrung gemacht, dass intensiveres Bewegen in der Stunde direkt nach dem Essen für sehr viel weniger Anstieg und für sehr viel schnellere Normalisierung des BZ sorgt.
----------------------------------------------
Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.10.2023 07:24:17 | IP (Hash): 444785967
[quote=Kerl 32;124043]Mein Hausarzt meinte zu mir es wäre unwahrscheinlich dass jemand erst Polyneuropathie und im Anschluss Diabetes bekommt.Soweit ich weiß die zwei Erkrankungen sind eigenständige Erkrankungen des menschlichen Körpers,im umkehrschluss eins hat mit der anderen nichts zu tun,anderseits können sich gegenseitig auch nicht ausschließen.
Kann jemand was dazu sagen?
[/quote]
Genau, es gibt angeblich etwa 600 verschiedene Ursachen für Polyneuropathie. Ob das diese Krankheit ist oder sie sich anders benennt, weiß ich nicht: Nervenprobleme sind zumindest typische Effekte bei Diabetes und führen v.a. an den Füßen oft zu Infektionen, die nur noch durch Amputation behoben werden können. Kann mir also keiner erzählen, dass das eine nicht mit dem anderen zusammenhängt. Möglicherweise sind es die Rahmenbedingungen (Übergewicht, ungesunde Ernährung, Genprognose), das kommt aber m.E. auf das Gleiche raus.
Meinen BZ messe ich überhaupt nicht (DM2). Nur Langzeit HbA1c. Die Teststreifen könnte ich mir auf Dauer finanziell gar nicht leisten. Und außerdem würde mich das endgültig verrückt machen.
Bearbeitet von User am 06.10.2023 07:25:58. Grund: Zitatfunktion korrigiert