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Berechnung des Insulinbedarfs
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Werner
Rang: Gastam 11.06.2008 19:57:48
Ich bin dabei, ein Verfahren zu entwickeln, den Insulinbedarf in Abhängigkeit von verschiedenen Daten wie zugeführten Broteinheiten, Uhrzeit u.s.w. zu berechnen. Ein solches Verfahren könnte Diabetikern helfen, bei der Berechnung des Insulinbedarfs mehr Sicherheit zu finden.
Die Berechnungen finden Sie unter www.homepage-krenz.homepage.t-online.de
Auf der Homepage finden sich auch verschiedene Ratschläge und Hinweise für insulinpflichtige Diabetiker.
Für Anregungen und Verbesserungsvorschläge bin ich sehr dankbar. Sie können diese am besten per e-mail an wgr.krenz@t-online.de senden.
Herzlichen Dank!
Werner Krenz.
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klausdn
Rang: Gastam 11.06.2008 22:50:55
irgendwas ist an dem link nicht richtig, denn die antwort heißt es gibt diese nicht.
daher kann man nichts zu deinen aussagen , sagen.
mfg. klaus von klausdn -
Werner
Rang: Gastam 12.06.2008 00:26:50
Hallo,
ich habe
www.homepage.krenz-homepage.tonline.de
markiert und im Adress-Feld hinter http:// eingefügt. Dann komme ich auf die gewünschte Homepage.
Mit freundlichem Gruß
Werner -
Werner K.
Rang: Gastam 12.06.2008 00:43:18
Hallo Klaus,
kleiner Schreibfehler:
die Adresse muss also insgesamt heißen:
http://www.homepage-krenz.homepage.t-online.de
Im vorigen Beitrag fehlte das Minus bei
t-online
MfG Werner
von Werner K. -
Kalo
Rang: Gastam 13.06.2008 10:38:12
Hallo,
was soll dieser Blödsinn???
Jeder der nur einigermaßen geschult ist, weiß, dass die IE abhängig sind von persönlichen Faktoren, die über den Tag gesehen wechseln (i.d.R. morgens z.B. höher als abends). Die Eingabe dieser Faktoren ist jedoch nicht möglich, also lässt sich auch mein persönlicher Insulinbedarf nicht errechnen.
Hinzu kommt, dass jeder einen persönlichen Zielbereich und einen Korrekturfaktor hat. Ohne diese beiden Werte zu kennen, kann man keinen Korrekturbedarf errechnen.
Ich rate also jedem von diesem Blödsinn ab!!!
Gruß
Kalo -
Werner
Rang: Gastam 13.06.2008 12:21:12
Lieber Kalo,
es ist unfair, so unhöflich zu sein. Ersten schreibe ich, dass ich ein Verfahren entwickele - es kann also noch nicht vollkommen sein. Zweitens ist in Version 3 Ihr Wunsch erfüllt. Dort können Sie Parameter ändern!
Statt beleidigend zu sein, sollten Sie lieber konstruktiv mitarbeiten. Aus Erfahrung weiß ich, dass vielen Diabetikern solche Berechnungen durchaus helfen.
Mit freundlichem Gruß
Werner -
Kalo
Rang: Gastam 13.06.2008 14:21:10
Lieber Werner,
auch in der dritten Version kann ich z.B. keinen Korrekturfaktor (also z.B. 1 IE senkt den BZ um 30 Punkte) eingeben (oder soll das etwa der "Abbauwert" sein?).
Stattdessen kann man einen "Zeit-Korrekturfaktor" eingeben, der die zeitliche Änderung des Blutzuckers berücksichtigen soll. Von solch einem Wert habe ich bisher noch nicht gehört oder ich habe Ihre Beschreibung nicht verstanden.
Deshalb bleibe ich bei meiner Aussage: Gerade für neue Diabetiker ist das Tool irreführend und verwirrend, zumal Begriffe verwendet werden, die der herkömmliche Diabetiker so in seiner Schulung nicht gelernt hat.
Gruß
Kalo -
Werner
Rang: Gastam 14.06.2008 13:32:38
Lieber Kalo,
danke für Ihre hilfreiche Antwort. Es ist immer schwierig, sich auf ein neues Programm (eine neue Tool) einzustellen. Mit solchen Berechnungen muss man sich Zeit nehmen und etwas damit ‚experimentieren’. Ich weiß, dass Diabetikern, die nicht immer rechnen möchten, mit solchen Hilfsmitteln geholfen werden kann.
In Diabetiker-Schulungen wird vom BZ-Abbau durch Insulin gesprochen. Auch unter Google und Yahoo findet man Blutzuckerabbau, genau so wie ich es verwende. Gemeint ist damit natürlich: Eine Insulineinheit (1 IE) senkt den BZ nach einiger Zeit um 30-80 mg/dl, je nach der Tageszeit. Oder: Um den BZ um x (mg/dl) abzubauen, benötigt man y IE Insulin. Diesen Wert habe ich daher mit ‚BZ-Abbauwert’ bezeichnet, um nicht im Programm eine lange Erklärung schreiben zu müssen. Der Wert gibt die Effektivität (siehe Google) des Insulins an, also z. B 30 (mg/dl)/(1 IE Insulin). In Schulungen gibt es dafür keinen feststehenden Begriff. Die angegebenen Soll-Werte entsprechen ungefähr den Werten aus dem Diabetiker-Ratgeber. Solche Standardwerte sind für eine Vielzahl von Diabetikern gültig und daher in allen drei Versionen der Berechnung fest vorgegeben. Falls notwendig, kann man in Version 3 Änderungen von vier Parametern vornehmen, muss das aber nicht.
Der Zeit-Korrektur-Parameter hat schon einen Sinn. In Diabetiker-Schulungen wird über die Problematik natürlich gesprochen, aber sie wird nicht benannt. Im Programm habe ich den Effekt kurz ‚Zeit-Korrektur’ genannt, weil mir nichts besseres einfiel. In den Programmen zugeordneten Texten, die man vorher lesen sollte, ist aber genau beschrieben, was ich darunter verstehe.
Annahme: Ein BZ-Wert von 400 um 8 Uhr morgens werde durch eine Insulingabe von 9 IE nach 1 Stunde auf ca. 300 gesenkt. Dann muss man um 9 Uhr nicht noch einmal mit 6 IE nachkorrigieren, weil der BZ immer noch sehr hoch ist, sondern man wartet ab, und zwar ohne zu spritzen. Das lernt man in der Schulung, wird aber auch vom Programm so vorgeschlagen.
Hat man aber z. B. aus Panik wegen des zu hohen BZ zuviel Insulin gespritzt und ist der BZ um 9 Uhr auf z. B. 200 oder 150 gesunken, muss man aufpassen, dass man nicht in Unterzucker gerät. Wenn man einfach den Überzucker von 200 wieder mit 2-3 IE Insulin korrigieren würde, ist das grob falsch. Dann sinkt der BZ noch schneller! Das Programm zeigt in diesem Fall einen großen negativen Wert für die Insulinmenge. Man müsste also eigentlich dem Körper Insulin entziehen. Das geht leider nicht. Also: Achtung vor Unterzuckerung!! Frühzeitig noch einmal messen und eventuell essen. Der Soll-Wert dafür ist etwas willkürlich auf 12 eingestellt. Wenn man nach einiger Zeit ein wenig Erfahrung mit diesem Problem der Über-/Unterdosierung von Insulin hat, weiß man, ob der Soll-Wert 12 abgesenkt oder erhöht werden muss. Das kann dann jeder individuell für sich tun.
Wie schon gesagt, man muss sich an solche Berechnungen etwas gewöhnen. Dann können sie einem durchaus nützlich sein. Es ist klar, das ich Diabetiker nicht verunsichern, sondern ihnen im Gegenteil helfen will! Wenn das auch nicht allen hilft, so doch vielleicht einigen.
In diesem Sinne, mit freundlichen Grüßen
Werner
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klausdn
Rang: Gastam 14.06.2008 15:29:44
in dem link fehlt irgendwas oder mein compi mags nicht, er sagt immer diese seite gibts nicht, und gibt addis wie man sowas erstellt.
aber ist egal.
möchte aber kalo zustimmen daß :
1. der korrekturfaktor unter dmlern ein fester und verstandener begriff ist.
genau wie bolusfaktor.
basismenge ect
2. das obige beispiel mit bz 400 nicht praktisch ist.
t1 haben da meist schon ketone. und damit resistenz.
und müssen runter bis zur hypo, sonst kommt man nicht raus(s. korrekturschema abc von teupe, und die entsprechenden abwandlungen die in den bz tagebüchern gedruckt sind.)
3. auch t2 haben bei so hohen werten schon eine erhebliche resistenzerhöhung. daher braucht man mehr ! insulin . und ein abbrechen der korrektur und abwarten ist da kontraproduktiv.
4. nicht gefällt mir die panikmache vor hypos, t 1 wissen damit sehr gut umzugehen, und t2 wann bekommen die schon ne wirkliche hypo ?
außer beim falschspritzen.(verwechselung u anderes, )
wer ab 70 die ersten zeichen merkt und dann 1.5-2 be nimmt kommt meist nicht unter 40 und nach 30 minuten ist alles ok.
5. daher finktionieren korrekturfaktoren(die jeder für sich selbst feststellen muß !! die kann man nicht aus tabellen ablesen) nicht über ca 250-300.
wobei erschwerend hinzukommt, daß unsere bz geräte über 200 extrem in der zuverlässigkeit nachlassen( 20% von 100=+- 20,aber 20% von 400 sind schon +-80, das heißt der wert der angezeigt wird ist nnerhalb von 160 !!! das wäre beim korrekturfaktor 50 "drei" einheiten zuviel oder zuwenig)
mfg. klaus von klausdn -
Kalo
Rang: Gastam 16.06.2008 11:25:48
Sorry, aber das ist doch alles Blödsinn_
-Ein BZ-Wert von 400 um 8 Uhr morgens werde durch eine Insulingabe von 9 IE nach 1 Stunde auf ca. 300 gesenkt. Dann muss man um 9 Uhr nicht noch einmal mit 6 IE nachkorrigieren, weil der BZ immer noch sehr hoch ist, sondern man wartet ab, und zwar ohne zu spritzen. Das lernt man in der Schulung, wird aber auch vom Programm so vorgeschlagen.
==> Bei einem Wert von 400 und einer den Faktoren entsprechenden Insulingabe von wie in dem Beispiel 9 IE würde kein Mensch eine Stunde später wieder messen, weil das Insulin (egal ob schnellwirkend oder nicht) länger braucht, um zu wirken.
-Das Programm zeigt in diesem Fall einen großen negativen Wert für die Insulinmenge. Man müsste also eigentlich dem Körper Insulin entziehen.
==> Dem Körper Insulin entziehen!!! Ohne Kommentar
Ich kann nur jedem Diabetiker wünschen, dass er - so wie Klaus - erst gar nicht auf die Seite kommt
Gruß
Kalo -
Rita
Rang: Gastam 25.06.2008 14:34:17
Hallo, Sie "Erfinder"
frage mich nur, wie Sie auf die Idee kommen, diese Arbeit zu machen? Das gibt es doch längst und sogar aus fachlicher Sicht. (welche Ausbildung haben Sie, damit man auch darauf vertrauen kann?)
Außerdem sind ja viele Faktoren mit im Spiel, wie Alter, Gewicht, Berufstätigkeit - so errechnet sich die BE auch mit, die man tgl. zu sich nehmen kann, darf, soll.
Habe die Home nicht angeschaut.
Sorry, aber ich sehe darin kein Weltwunder...
Dennoch viel Erfolg bei der Arbeit an dem Werk und Gruß von Rita -
Tom
Rang: Gastam 26.06.2008 13:33:44
Hallo Werner,
ich habe Ihre Ratschläge für Diabetiker aus Zeitgründen nur mal schnell überflogen und möchte Sie fragen, was Sie zu solchen Ratschlägen oder zu Ihrer Absicht, Insulinbedarfrechner zu bauen überhaupt prädestiniert? Ich halte allein den Rat, bei einer Unterzuckerung 4-8 Traubenzuckerplättchen zu verabreichen bzw. einzunehmen, für einfach falsch. JEDER Diabetiker lernt, dass es viel schneller wirksam ist, eine einfache vollkommene normale Limo oder Saft zu sich zu nehmen, weil der Zucker in flüssiger Form viel schneller absorbiert wird. Sind Sie selbst Diabetiker?
Außerdem ist der BZ gegen über so vielen Parametern gegenüber sensibel, die man bei einer möglichen Berechnung ALLE berücksichtigen müsste. Ich empfehle Ihnen, unter folgendem link sich über die Grundlagen des Diabetes zu informieren.
Das ist die beste Seite, die es zur Zeit im Netz gibt.
http://www.diabetesinfo.de/
von Tom -
Jürgen H.
Rang: Gastam 02.07.2008 11:26:22
hallo zusammen,
ich habe bis jetzt die drei programme mal für mich getestet. deswegen schreibe ich erst jetzt meine meinung dazu. ich muss halt immer erst testen und ausprobieren, bevor ich was dazu sagen kann.
also: das erste programm (ich glaube es heißt insulin 1) hat zu wenige möglichkeiten personliche faktoren einzugeben und ist deshalb nich genau.
allerdings finde ich das 3. programm (insulin 3) wirklich klasse. es dauert zwar immer etwas bis man die zehn zahlen eingegeben hat, aber dafür ist das ergebnis verblüffend genau.
ich hatte seit einer woche keinen hohen überzucker und auch keinen unterzucker mehr. sonst habe öfter mal über 300 oder unter 40!
gut, ich habe seit zwei wochen urlaub und konnte so alle paar stunden dieses programm ausprobieren, was am arbeitsplatz natürlich nicht geht.
ich habe die persönlichen zahlen oder faktoren auf einem blatt papier eingetragen (sonst vergißt man sie) und immer etwas verändert, bis das programm für meinen körper die optimale insulinmenge ausrechnet.
gut finde ich auch, daß man zusätzlich immer den alten blutzuckerwert von vor mehreren stunden eintragen muß.
so ein programm müßte es auf einem kleinnen taschenrechner geben, damit man es jederzeit benutzen kann. außerdem braucht man die ganzen persönlichen faktoren dann nicht immer neu einzugeben.
mfg jürgen von Jürgen H. -
Werner
Rang: Gastam 09.07.2008 16:18:11
Hallo Jürgen, Rita und Tom!
Herzlichen Dank Jürgen! Sie haben die Berechnungen genau so benutzt, wie man es machen soll. Seine persönlichen ‚Korrekturzahlen’ muss man natürlich wissen oder herausfinden und beachten, dass sie zeitabhängig sind!
Die Versionen 1 und 2 gelten für mich und viele meiner Bekannten. Die Parameter sind darin auf feste Mittelwerte eingestellt, die aus Schulungen und Diabetiker-Ratgebern stammen. Sie sind natürlich zeitabhängig. Ihr Hinweis auf Taschenrechner – oder warum nicht Handy (?) – lässt mich seit geraumer Zeit nachdenken!
Ich muss sagen, dass ‚Schnellschüsse’ in anderen Beiträgen, die das alles bereits nach 2 Tagen als Blödsinn abtun, mich durchaus enttäuscht haben. Ich selbst und viele meiner Bekannten benutzen diese Berechnungen seit mindestens 12 (zwölf!!) Jahren. Wir kommen damit sehr gut zurecht.
Rita, ich bin kein Erfinder auf dem Diabetes-Sektor, sondern Physikdozent mit dem Schwerpunkt Elementarteilchenphysik. In diesem Gebiet müssen sehr viele Programme entwickelt und auch Analysemethoden erfunden werden. Mich hat es einfach gereizt, einmal andere Programmiersprachen wie HTML und JAVA zu erlernen und zu benutzen. Hat bisher einigermaßen gut geklappt! Übrigens, Weltwunder sollten Sie nicht im Diabetiker-Forum suchen sondern unter Google. Ihr Beitrag war trotzdem für mich durchaus positiv mit dem Hinweis, dass es so etwas doch schon längst gibt. Dann betrachten Sie meine Versuche einfach als eine alternative Methode. Sehen Sie, auch z. B. der BMI wird von verschiedenen Autoren berechnet; ich finde das durchaus in Ordnung!
Tom, prädestiniert bin ich nicht als Diabetologe, aber als insulinpflichtiger Typ 2 mit ca. 15 jähriger Erfahrung.. Mit den Grundlagen der Problematik bin ich also – auch aufgrund vieler Schulungen –durchaus vertraut.
Fast alle meine Ratschläge kann ich aus eigener Erfahrung beurteilen. Das mit der Limo oder dem Saft lernt man auch in der Diabetiker-Schulung. Man muss dabei etwas vorsichtig sein, damit man nicht zu schnell wieder in Überzucker gerät. Mir ist das mit Fruchtsäften schon einige Male passiert.
Eine Unterzuckerung von 50 oder gar 40 mg/dl ist zwar nicht gut z. B. für die Augen, aber noch schädlicher sind schnelle Blutzuckeränderungen vor allem dann, wenn sie zu Überzucker führen, der dann auch schnell wieder heruntergeregelt wird!!! Daher habe ich für mich festgestellt, dass 4-8 Dextropur-Plättchen das weitere Absinken des BZ meist stoppen. Das muss natürlich jeder für sich selbst ausprobieren. Sie wirken übrigens – zumindest bei mir – innerhalb von 10-15 Minuten schnell genug. Zuckerplättchen kann ich genauer dosieren als irgendwelche Fruchtsäfte, deren Zuckergehalte meist unterschiedlich sind. Den Zielbereich von 80-120 mg/dl erreiche ich meist durch langsamer wirkende Zuckerarten, also Polysacharide. Diese gehen langsamer ins Blut, da sie erst zu Einfachzucker aufgeschlossen werden müssen. Solche Vorgehensweise verhindert extrem schnelle BZ-Änderungen.
Das viel mehr Parameter eine Rolle spielen, als ich sie im Programm berücksichtigt habe, ist richtig. Aber durch noch mehr einzustellende Parameter werden Berechnungen immer unübersichtlicher und sind daher nicht anwender-freundlich.
Aber, wie schon gesagt: das Programm ist in der Entwicklung und kann jederzeit angepasst oder erweitert werden!
In diesem Sinne, mit freundlichen Grüßen
Werner