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Bringt Abbott überhaupt etwas auf die Reihe?

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    am 27.10.2023 20:51:04 | IP (Hash): 604550933
    Die App kann verhindern, dass der Wecker stumm bleibt.
    Jetzt soll mir Abbott erklären, ob das normal ist. Es ist einfach ein Fehler in der Abbott-App und daher ein Fehler von Abbott und deren App-Erstellern

    Den Sensor kann man mit 2 Geräten verbinden. Habe ich schon 2 Mal gemacht. Heute meint die App: Der Sensor, den Sie gerade gescannt haben, wurde mti einem anderen Gerät gestartet und kann nicht verwendet werden.
    Was soll das, das Verbinden mit 2 Geräten können die Sensoren, schreibt Abbott. Ich habe es schon 2 Mal gemacht. Heute will es nicht. Warum?
    Fehler von Abbott und deren App-Erstellern

    Die App funktioniert nicht mit jedem Gerät, das NFC hat. Das gibt es doch nicht, Android und NFC sind alte Hüte, warum kann der Scanner nicht mit jedem Gerät? Ich sehe keinen Grund außer: Fehler von Abbott und deren App-Erstellern

    Abgesehen davon finde ich in der Liste nur Samsung-Smartphones - Samsung kommt mir genau so wenig ins Haus wie Apple
    Die anderen Gerät sind irgendwelche exotischen Marken oder veraltete Geräte.

    Sobald eine Firma ein vergleichbares Produkt auf dem Markt bring, bin ich weg von dieser Pimperlfirma

    Ich hab jetzt ein Nokia G52 5G, auf dem funktioniert die App.
    Nokia 5.4, App läuft problemlos, Akku ist schon schwach und hält mit der App höchstens 14 Stunden, ist aber ok, weil Smartphoe schon alt

    Xiaomi Redme Note 10 App läuft, Wecker bleibt stumm - zurückgeschickt innerhalb der Probezeit (14 Tage ab Erhalt des Gerätes bei Online Bestellung

    Xiaomi Redme Note 12 App lässt sich nicht installieren, weil sie auf dem Gerät nicht läuft

    Jetzt Nokia G42 5G - die App läuft, der Wecker meldet sich.

    Solche Blödheiten treiben meinen Blutzucker jedesmal in ungeahnte Höhen, weil ich mich so ärgere.
    Ich bin Beamten im Ruhestand, wenn wir derartige Blödheiten im Dienst angestellt hätten, hätte uns der Chef mit einem nassen Fetzen durchs Haus gejagt.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 27.10.2023 22:56:24 | IP (Hash): 1077626483
    Hallo haidi,
    Ich habe auch schon einige Auseinandersetzungen mit Abbott bezüglich der noch nicht vorhandenen Marktreife des Libre3 Lesegerätes gehabt. Ich musste anfangs wegen der plötzlich veränderten Messwerte alle meine Parameter nach dem Wechsel zu Libre3 neu anpassen um meine Zielwerte zu erreichen, KE-Faktor, Insulin-Korrekturschritte, KE-Korrekturschritte und das Langzeitinsulin.
    Zu der Zeit war ich mächtig sauer, weil ich keine Unterstützung weder von meiner Krankenkasse, noch von meinem Diabetologen erhalten habe.

    Da ich noch einige Libre2-Sensoren hatte, kam mir die Idee, an den anderen Arm die alten Libre Libre2 Sensoren anzubringen und ich besorgte mir für die Kontrollmessungen das Blutzucker-Messgerät ACCU-CHEK Instand und zu meinen Lasten die entsprechenden Blutzucker-Sensoren. Die vorhandenen Blutzucker-Sensoren von Abbott habe NICHT zum Messen verwenden, um Abbott zu beweisen, dass das Libre3-Lesegerät andere Messwerte (bis zu 50 mg/dl höher) und im unterem Messbereich (bis zu 30 mg/dl tiefer) anzeigt gegenüber dem Libre2 Lesegerät. Ich habe diese Vergleichsmessungen über mehrere Wochen in mein "elektronisches Blutzucker-Tagebuch" mit allen Einzelheiten festgehalten. Bei gravierenden Abweichungen zwischen den beiden Gewebezucker-Messgeräten habe ich zusätzlich eine Blutzuckermessung durchgeführt. Die Ergebnisse zwischen der Libre2 und der Blutzuckermessung waren annähern gleich.

    Wegen dieser Thematik habe ich mehrmals Kontakt mit der Abbott-Hotline aufgenommen. Meine Vortragungen wurden sofort mit dem Hinweis unterbrochen, dass die Lesegeräte von Abbott einwandfrei funktionieren und die Ursache an den Sensoren liegen kann. Seit dem telefoniere ich mit dieser Hotline auch nicht mehr und benutze das Messsystem nur noch um meine Messwerte abzulesen und meinem Diabetologen die Möglichkeit zu geben, meinen Messverlauf sich anzusehen.

    Ein weiterer Fehler neben noch weiteren anderen im Programm des Libre3-Mesegerätes ist zum Beispiel die angezeigte Zeit bei Alarmmeldungenen. Hier haben die "Programmierer" vergessen, das es Sommer- und Winterzeit in Deutschlang gibt (Nach Willen des US-Senats soll in den Vereinigten Staaten ab dem kommenden Jahr dauerhaft die Sommerzeit gelten). Ich möchte nicht immer beim lesen prüfen , ob die richtige oder falsche Zeit angezeigt wird. Da ich diese Funktion unterwegs nutze, um Alarmmeldungen in mein elektronisches Protokollbuch später nachzutrage, ägere ich mich auch immer wieder über dieses, NICHT MARKTREIFE Lesegerät. Als ich diesen Fehler bei Abbott meldete erhielt ich die Antwort, dass der Fehler bekannt ist. Die Frage, ob ich mein Gerät nach der Fehlerbeseitigung umtauschen kann wurde mir auch nicht beantwortet.

    Ich könnte hier noch weitere Fehler am Libre3 Messgerät aufzählen (z.B. verharren des Trendpfeils in der horizontalen Position, wenn der Messwert bei bei bis zu 8 mg/dl innerhalb einer Minute steigt oder fällt usw). Auch mir treiben solche Blödheiten meinen Blutzucker jedesmal in ungeahnte Höhen, weil ich mich auch so ärgere, wie du schreibst.

    Ich wünsche dir und allen Mitleser alles Gute.

    Grüße Zuckermann
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    am 28.10.2023 12:59:59 | IP (Hash): 834019307
    Moin, Moin,

    viellicht solltest Du erst ein wenig recherchieren bevor Du in de Tasten haust

    Gründung 1888 - 47,3 Millirden Umsatz in 195 Ländern mit 73000 Mitasrbeitern.

    Das sollte ausreichen..............

    LG Rolf





    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
    Bearbeitet von User am 29.10.2023 14:02:03. Grund: Schreibfehler
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    am 28.10.2023 13:59:00 | IP (Hash): 197931273
    Wie wärs denn wenn du einfach eine andere App verwendest?
    Z. B. Juggluco.
    Reiner
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    am 06.11.2023 17:00:18 | IP (Hash): 1284358000
    Moin, Moin,

    Ich wünschte mir so erfolgreich wie Abbott zu sein. In 150 Ländern mit 73000 Mitarbeitern 43,7Milliarden zu erwirtschaften finde ich SPITZE.

    LG ROLF



    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 06.11.2023 19:28:17 | IP (Hash): 609744519
    Abbott hat 2007 mit dem FreeStyle Navigator und später dem Navigator II ein wirklich gutes CGMs auf den Markt gebracht, dem viele heute noch nachtrauern.
    Der FreeStyle Libre war für viele ein echter Gamechanger und auch der Libre2 und 3 habe durchaus Verbesserungen gebracht - aber nicht für jeden. Der Libre3 ist immerhin im Durchschnitt gut genug, um ein AID-System mit Daten zu versorgen!

    Ja, mit Software haben sie es nicht so, und der in aller Eile auf den Markt gebrachte Receiver (war ursprünglich nicht geplant) ist sicher auch verbesserungswürdig.

    Jeder Handy-Hersteller hat sein "eigenes" Betriebssystem. Pures Android gibt es nur für Google-Handies...macht die Sache nicht einfacher. Klar, in einer perfekten Welt würde ein Hersteller alle Handies aller Hersteller durchtesten und für jeden ne extra Beule einprogrammieren. Wirtschaftlich wäre das nicht und würde die Preise in die Höhe treiben, was den Genehmigungswillen der Krankenkassen stark senken würde.

    Dexcom hat nur eine sehr kurze Liste der kompatiblen Handies... auf allen anderen lässt sich die Software nicht installieren. Ist das besser?

    Nicht jedes CGMS funktioniert bei jedem gleich gut. Jedes System hat seine Macken. Ich nutze selber derzeit den Dexcom G6 und kümmere mich selber darum, dass ich so gut wie immer brauchbare Werte bekomme. Der von vielen als unbrauchbar betitelte Medtronic Enlite lief bei mir deutlich besser.

    Seid froh, dass ihr das System benutzen dürft. Viele müssten jahrelang drum kämpfen...

    Das Abbott noch einiges zu tun hat, ist klar, aber der Titel des Threads übertreibt!
    Bearbeitet von User am 06.11.2023 19:53:48. Grund: Ergänzung
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    am 06.11.2023 20:01:53 | IP (Hash): 1077626483
    Es ist schon eine Weile her, da hatte man nicht die Probleme, das der eine Hersteller dem anderen die Schuld für nichtfunktionierende Geräte zuweisen konnte und der Verbraucher sich immer an den wenden konnte, um dessen gestörtes Gerät (Geschäft) es sich handelte.

    Zu der Zeit konnte man noch sicher sein, dass ein Koppelgeschäft verboten war.

    Für alle jüngen, die die Zeit damals nicht erlebt haben, hier der Hinweis, was ein Koppelgeschäft ist:

    "Ein Verbundgeschäft – auch Koppelgeschäft genannt – liegt immer dann vor, wenn der Abschluss eines Geschäftes (Vertrages) den Abschluss eines zweiten Geschäftes (Vertrages) zwingend beinhaltet und damit eine direkte Abhängigkeit zwischen den Geschäften bzw. Verträgen hergestellt ist."
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    am 06.11.2023 20:45:55 | IP (Hash): 2091113924
    Ich möchte jetzt hier keine Lanze für Abbott und den FSL3 brechen, der hat gewiss de eine oder andere Macke.
    Aber wir sollten die Kirche mal im Dorf lassen - das ganze CGM ist ja nun noch keine Steintechnologie und steckt sozusagen noch in den Kinderschuhen (technologisch gesehen). Das das nicht so perfekt und fehlerfrei funktioniert ist doch völlig normal, jedes Produkt braucht Jahre bis Jahrzehnte bis man etws wirklich solides hat.
    Diese Zeit hat kein CGM Hersteller, die sind gezwungen durch ihre Konkurrenz und diverse neue Anforderungen, Erkenntnisse und Schwerpunkte das was sie haben weiterzuentwickeln (ohne das das Vorgängermodell bereits ausgereift gewesen wäre).
    Das geht sehr schnell und es schleichen sich Fehler ein.

    Trotzdem: Ich (als Nicht-Insulinpflichtiger) teste jetzt gerade den FSL3 mal an mir selbst, jetzt den 5. Tag. Ich muss sagen, das mich das Ding durchaus begeistert, er macht bis jetzt wenig Fehler, die Werte passen recht gut zu den blutigen Kontrollmessungen. Was mich positiv überraschtm ich war skeptisch auch aufgrund der vielen kritiken hier im Forum. Der Sensor zeigt mir Verläufe die ich bisher nicht kannte, das wäre blutig nicht möglich gewesen herauszufinden. Was mir zwar nun neue Rätsel aufgibt aber so hab ich wengstens was zum zeigen und diskutieren beim nächsten Diabetologen Termin.

    Die CGMs sind ein Riesensprung, eine echte Weiterentwicklung. Abbott ist ein gewinnorientiertes Unternehmen das Fonds und Kapitalgebern gehört, die haben die Aufgabe, Geld zu verdienen. Abbott ist kein gemeinnütziger Verein der nur das Wohl der Menschheit im Sinn hat. Der Profit ist die Triebfeder der Entwicklung, ohne diese Triebfeder würden wir heute noch die Urinproben zum Doc schleppen.

    Meiner Meinung nach: sollen sie soviel Geld verdienen wie sie wollen, Hauptsache es entwickelt sich weiter und wenn es Nutzen für Diabetiker bringt - perfekt für beide Seiten.




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    am 06.11.2023 20:54:00 | IP (Hash): 609744519
    Zuckermann schrieb:
    Es ist schon eine Weile her, da hatte man nicht die Probleme, das der eine Hersteller dem anderen die Schuld für nichtfunktionierende Geräte zuweisen konnte und der Verbraucher sich immer an den wenden konnte, um dessen gestörtes Gerät (Geschäft) es sich handelte.

    Zu der Zeit konnte man noch sicher sein, dass ein Koppelgeschäft verboten war.

    Für alle jüngen, die die Zeit damals nicht erlebt haben, hier der Hinweis, was ein Koppelgeschäft ist:

    "Ein Verbundgeschäft – auch Koppelgeschäft genannt – liegt immer dann vor, wenn der Abschluss eines Geschäftes (Vertrages) den Abschluss eines zweiten Geschäftes (Vertrages) zwingend beinhaltet und damit eine direkte Abhängigkeit zwischen den Geschäften bzw. Verträgen hergestellt ist."


    Nur das haben wir ja nicht, weil alle(?) CGMS-Anbieter ein Lesegerät/einen Receiver aus eigener Herstellung anbieten, das/der verschreibungs-/erstattungsfähig ist...

    Dass wir auch unsere schlauen Telefone und Uhren nutzen können, könnte man auch als "Zugabe" definieren...

    Ich verstehe eure Kritik und ärgere mich natürlich auch auch über Mängel.
    Aber ich finde, ihr übertreibt ein bisschen. Und sich den Blutzucker/-druck von sowas aus der Bahn werfen zu lassen, ist es nicht wert...
    Bearbeitet von User am 06.11.2023 21:02:35. Grund: Korrektur
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    am 06.11.2023 21:04:56 | IP (Hash): 2091113924
    Ein Koppelungsgeschäft ist das auch nicht, niemand wird hier gezwungen ein Lesegerät zu kaufen.
    Geht auch kostenlos - über die App und das eigene Smartphone. Ob man das so mag ist eine ganz andere Sache.
    Und das man ein einigermassen neues Smartphone dafür benötigt ist auch verständlich, für die Handvoll nostalgischer Nutzer der Uralt Smartphones wird keine Firma seine Software programmieren oder anpassen, das sind zu wenige und das ist ein Verlustgeschäft.



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    Bearbeitet von User am 06.11.2023 21:05:33. Grund: Schreibfehler