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Machen Tomaten wirklich dick?

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    am 01.01.2024 15:13:23 | IP (Hash): 1904521947
    Hatte das kürzlich gelesen, das Buch aber nicht gekauft ;-).
    Weiß jemand, ob diese Behauptung stimmt?

    LG
    Nada
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    am 01.01.2024 15:28:29 | IP (Hash): 406356490
    Wo genau hast du das denn gelesen?

    Sowas habe ich noch nie gehört, ganz im Gegenteil, Tomaten sind sehr gesund, bestehen zu ca. 95 % aus Wasser und haben allerhand Vitamine. Aus der, ganz allgemein als gesund geltenden, mediteranen Ernährung sind sie nicht wegzudenken.

    Sehr informativ ist diese Seite:

    https://eatsmarter.de/ernaehrung/wie-gesund-ist/tomate-kalorien-und-naehrwerte
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    am 01.01.2024 16:33:05 | IP (Hash): 1904521947
    Hey,
    merci für den link.
    Das Buch heisst "Wieso macht die Tomate dick" und geschrieben hat das Dr. med. Ulrich Strunz.
    Es geht um kohlehydratfreie/-arme Ernährung, also genau mein Thema.
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    am 01.01.2024 17:10:04 | IP (Hash): 323807122
    Bei dem Buch von Ulrich Strunz "Wieso macht die Tomate dick?" geht es nicht um Tomaten.
    Es ist eine Kritik an der Empfehlung der DGE zu kohlenhydratreicher Ernährung, die nicht unbedingt gesund für uns Menschen ist, ganz im Gegenteil.


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    am 01.01.2024 17:15:17 | IP (Hash): 406356490
    hm...verstehen kann ich es nicht...aber okay, Strunz verkauft ja auch jede Menge dubiose Nahrungsergänzungsmittel unter dem Namen "for ever young"

    Bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als das Buch zu lesen und dir selbst ein Bild zu machen...sag uns danach mal Bescheid...
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    am 01.01.2024 17:35:21 | IP (Hash): 295470426
    Henrie schrieb:
    Bei dem Buch von Ulrich Strunz "Wieso macht die Tomate dick?" geht es nicht um Tomaten.
    Es ist eine Kritik an der Empfehlung der DGE zu kohlenhydratreicher Ernährung, die nicht unbedingt gesund für uns Menschen ist, ganz im Gegenteil.


    Die Antwort ist im Prinzip ganz einfach: eine Portion davon essen und eine dreiviertel bis eine Stunde später den Blutzucker messen. Der Anstieg sagt, wie viel Glukose drin war. Und Glukose, die nicht sofort als Glukose oder Glykogen ge- und verbraucht wird, wird in Fett umgewandelt und gespeichert.
    Und wenn von dem gespeicherten Fett am nächsten Tag noch nicht alles verbraucht ist, wenn neues Essen einverleibt wird, dann wächst der Speicher und damit Gewicht und Umfang um diesen Betrag - egal, woher die Kalorien ursprünglich gekommen sind. Also egal, ob aus KHs oder Protein oder Fett.

    ----------------------------------------------
    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
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    am 02.01.2024 19:17:49 | IP (Hash): 1904521947
    Mittlerweile habe ich das Buch mal quergelesen, der Titel ist einfach nur ein "Reißer", der die Leute aufmerksam machen soll.
    Werde es aber noch genauer anschau´n, denn Recht hat er ja und es sind wieder interessante Info´s dabei.
    Und Obst und Gemüse haben tatsächlich ausreichend Kohlenhydrate - gute Kohlenhydrate!
    Bearbeitet von User am 02.01.2024 19:18:57. Grund: ...
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    am 02.01.2024 19:20:12 | IP (Hash): 2030128438
    Welchen Unterschied siehst du zwischen guten und schlechten KHs?

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    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
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    am 03.01.2024 08:10:25 | IP (Hash): 72970431
    Es sind wohl die unterschiedlichen Auswirkungen auf den Blutzucker durch schlechte ("einfache" oder auch: "raffinierte") und gute ("komplexe") Kohlenhydrate gemeint.

    Dass das Buch wegen des reißerischen Titels Aufmerksamkeit bekommt, ist nicht verwunderlich und derlei "Schlagzeilen" zwecks guten Verkaufszahlen und Evozierung von Interesse beim weniger bewanderten Ottonormalbürger (als formale Zielgruppe) wohl die logische Konsequenz.

    Wer sich aber auch nur ein wenig mit dem Kaloriengehalt von Lebensmitteln und den simplesten "Lehren" der Biochemie beschäftigt hat, wird schon vor Lesen des Buches die Augenbrauchen belustigt hochziehen und bestenfalls nen müden, dezent amüsierten Grinser zum Besten geben ;-)

    EDIT: Habe jetzt mal nach dem Buch gegoogelt. Schon das erste Ergebnis, sprich dieser Satz: "Ein gesundes, den Bedürfnissen des Menschen entsprechendes Ernährungsprogramm enthält wenig (!) bis gar keine (!) Kohlenhydrate, dafür aber jede Menge Eiweiß, Obst(!!!!)..." disqualifiziert diesen literarischen Reißer als ernstzunehmende Informationsquelle.
    Bearbeitet von User am 03.01.2024 08:16:53. Grund: .
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    am 03.01.2024 10:29:07 | IP (Hash): 268004816
    Wir Menschen sind Allesfresser. Wenn dem nicht so wäre, hätte die Evolution schon vor hunderten von Jahren gründlich aussortiert.

    Allerdings ist die Möglichkeit des allgemein lebenslangen mehr oder weniger gewaltigen Überfressens in immer größeren Teilen der Welt noch keine 100 Jahre alt. Und noch jünger ist die zunehmende allgemeine an Sitzgelegeneheiten gebundene Sesshaftigkeit für immer mehr von den täglichen 24 Stunden.

    Bei der Bewertung der KHs wird häufig übersehen,
    + dass wir mit Typ 2 einen erheblich kleineren Glykogenspeicher in unseren Muskeln haben, also in der gleichen Muskelmasse deutlich weniger Speicher!
    + dass daher sehr viel mehr KHs (völlig egal, ob gesund oder ungesund) und auch PEs in unseren Lebern sofort in Triglyzeride = Fett zur Speicherung umgewandelt werden!

    Nachtrag: weiter in der Signatur

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    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
    Bearbeitet von User am 03.01.2024 11:32:18. Grund: Nachtrag
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    am 04.01.2024 22:10:18 | IP (Hash): 1904521947
    Schlechte KH´s sind für mich leere KH´s, also Brot.Nudeln,Reis, aber auch Kartoffeln (besonders Pommes, Knödel usw.), Mehl (ergo Gebäck usw.).
    Gute KH´s stecken im Gemüse.

    Ich bin schon lange der Ansicht, dass Brot und Kartoffeln Billigfutter für naive Menschen darstellt, ebenso Milch.
    Mein DM zwingt mich endlich dazu, das jetzt auch zu leben - und yes yes yes: es geht mir damit richtig gut und ich vermisse nichts!


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    am 04.01.2024 22:37:47 | IP (Hash): 1847620823
    Nada schrieb:
    Schlechte KH´s sind für mich leere KH´s, also Brot.Nudeln,Reis, aber auch Kartoffeln (besonders Pommes, Knödel usw.), Mehl (ergo Gebäck usw.).
    Gute KH´s stecken im Gemüse.

    Ich bin schon lange der Ansicht, dass Brot und Kartoffeln Billigfutter für naive Menschen darstellt, ebenso Milch.
    Mein DM zwingt mich endlich dazu, das jetzt auch zu leben - und yes yes yes: es geht mir damit richtig gut und ich vermisse nichts!





    Also als Billigfutter würde ich das nicht pauschal bezeichnen, wenn ich hier in die Hofpfisterei gehe dann sehe ich da absolut nichts billiges bei den Broten-:)
    Und es gibt durchaus grosse Unterschiede von Brot zu Brot, ein Roggenvollkornbrot mit hohem Anteil Schrot kann man nicht wirklich vergleichen mit einem hellem Mischbrot mit hohem Weizenfeinmehlanteil, obwohl der % Anteil KHs gar nicht so sehr verschieden ist.

    Was die Milch betrifft - die ist ja eigentlich ein spezielles Nahrungsmittel von der Natur gedacht für den Nachwuchs bei Mensch und Säugetieren.


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    am 04.01.2024 22:41:50 | IP (Hash): 1428330104
    Nada schrieb:
    ... und yes yes yes: es geht mir damit richtig gut und ich vermisse nichts!


    Super und Daumendrück für Weiterso :)
    Und vielleicht denkst du zu Kartoffeln, Brot und Milch einmal an die Zeiten vor der Massenproduktion von Essbarem zurück, als auch hier bei uns häufig genug ne Scheibe Brot das einzig Essbare pro Person und Tag war, und an manchen Tagen nocht nicht mal das.

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    am 05.01.2024 18:37:07 | IP (Hash): 427260697
    Nada schrieb:
    Schlechte KH´s sind für mich leere KH´s, also Brot.Nudeln,Reis, aber auch Kartoffeln (besonders Pommes, Knödel usw.), Mehl (ergo Gebäck usw.).
    Gute KH´s stecken im Gemüse.

    Ich bin schon lange der Ansicht, dass Brot und Kartoffeln Billigfutter für naive Menschen darstellt, ebenso Milch.
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    Die Menge macht das Gift! KH sind nicht per se schlecht!
    Solche Verallgemeinerungen und diese radikale Sichtweise mag ich bei den LowCarb Anhängern gar nicht. Ist jedoch leider dort anscheinend weitverbreitet
    Bearbeitet von User am 05.01.2024 18:37:43. Grund: .
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    am 06.01.2024 10:29:13 | IP (Hash): 137017543
    Nada schrieb:
    Schlechte KH´s sind für mich leere KH´s, also Brot.Nudeln,Reis, aber auch Kartoffeln (besonders Pommes, Knödel usw.), Mehl (ergo Gebäck usw.).
    Gute KH´s stecken im Gemüse.

    Ich bin schon lange der Ansicht, dass Brot und Kartoffeln Billigfutter für naive Menschen darstellt, ebenso Milch.
    Mein DM zwingt mich endlich dazu, das jetzt auch zu leben - und yes yes yes: es geht mir damit richtig gut und ich vermisse nichts!





    Sorry, aber den zweiten Absatz werte ich als persönlichen Angriff gegen Non-Low-Carber. Weder Milch noch Brot noch Kartoffeln sind „Billigfutter für naive Menschen“. Kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Vollkornnudeln enthalten zB viele Ballaststoffe und Milch ist reich an hochwertigen Nährstoffen. Viel mehr ist es unser Lebensstil mit zB Übergewicht und Inaktivität der uns krank macht. Also bitte nicht pauschalisieren und Ernährung und entsprechende Empfehlungen kontextabhängig betrachten!
    Bearbeitet von User am 06.01.2024 10:32:43. Grund: Edit
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    am 06.01.2024 10:57:14 | IP (Hash): 1456978155
    Robert2007 schrieb:
    Viel mehr ist es unser Lebensstil mit zB Übergewicht und Inaktivität der uns krank macht. Also bitte nicht pauschalisieren und Ernährung und entsprechende Empfehlungen kontextabhängig betrachten!


    Das kann so einfach pauschal(!) auch nicht stimmen, denn ein großer Teil der Teilnehmer an der UKPDS hatten völlig normales Gewicht mit BMI unter 25.

    Sorry, aber mit welchem Gewicht wir unsere parsönlichen Speicherschwellen zur Aktivierung unseres T2D überschreiten, richtet sich nicht nach allgemeinen Klassifizierungen. Das kann bei der einen unter BMI 25 sein und bei dem anderen über BMI 35.

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    Bearbeitet von User am 06.01.2024 10:58:50. Grund: ,
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    am 06.01.2024 11:37:46 | IP (Hash): 94785804
    @hjt_Jürgen,
    lies doch mal richtig, ehe du anfängst rumzuquatschen.

    Robert schrieb:
    Robert2007 schrieb:
    Viel mehr ist es unser Lebensstil mit zB Übergewicht und Inaktivität der uns krank macht. Also bitte nicht pauschalisieren und Ernährung und entsprechende Empfehlungen kontextabhängig betrachten!

    An dieser Aussage ist nichts auszusetzen, nicht einmal für notorische Besserwisser - wenn sie denn auch die Meinung anderer akzeptieren könnten.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 06.01.2024 12:23:38. Grund: BBCodes
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    am 06.01.2024 13:19:17 | IP (Hash): 1904521947
    "Was die Milch betrifft - die ist ja eigentlich ein spezielles Nahrungsmittel von der Natur gedacht für den Nachwuchs bei Mensch und Säugetieren. "

    Ebend - Milch, also Kuhmilch usw. ist für den Nachwuchs.
    Und jedes hat die eigene Milch für den eigenen Nachwuchs...
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    am 06.01.2024 16:06:48 | IP (Hash): 1456978155
    Rainer schrieb:
    @hjt_Jürgen,
    lies doch mal richtig, ehe du anfängst rumzuquatschen.


    Aus meiner Sicht gibt es einen großen Unterschied zwischen
    1. Übergewicht und Inaktivität machen=verursachen Krankheiten und
    2. Übergewicht und Inaktivität erhöhen die Chancen auf Krankheiten.
    Man kann schon mit normal gesundem Gewicht und normal ausreichend gesunder Bewegung welche haben, aber jedes Kilo mehr und jede Stunde weniger Bewegung pro Tag erhöhen die Chancen.

    1. ist nicht meins, denn dann dürfte T2D mit BMI unter 25 nicht vorkommen, und “die Fettlöserin” müsste tierisch krank sein.
    2. unterschreibe ich sofort.
    Sorry, wenn der Unterschied in dem Beitrag, für dich unverständlich ist, für den du mich so freundlich rüffelst.

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    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
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    am 06.01.2024 19:45:43 | IP (Hash): 1849975282
    Nada schrieb:
    "Was die Milch betrifft - die ist ja eigentlich ein spezielles Nahrungsmittel von der Natur gedacht für den Nachwuchs bei Mensch und Säugetieren. "

    Ebend - Milch, also Kuhmilch usw. ist für den Nachwuchs.
    Und jedes hat die eigene Milch für den eigenen Nachwuchs...



    Ist immer eine Frage der Menge und wie oft man Milch trinkt.

    Die Milch pauschal verteufeln würde ich nicht, aber wer abnehmen möchte muss bedenken das Milch durchaus kalorienreich ist. Für den Blutzucker wirkt sie natürlich eher mittelmässig-negativ,
    Milch enthält ca. 5% KH, meist als Laktose. Und so bekommt man auch mit einem kleinem Glas Milch schnell 10 oder 15g Zucker zusammen.

    Was die Milch eigentlich wirklich wertvoll macht (für praktisch jedermann) ist gar nicht so sehr die Milch selber, sondern mehr das was daraus hergesetllt werden kann: Käse, Joghurt, Quark z.b.
    Ohne Käse wäre die Menschheit vielleicht schon ausgestorben, das ist seit Jahrtausenden ein ganz wichtiges Nahrungsmittel, immer verfügbar und lange haltbar.


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    am 08.01.2024 07:54:07 | IP (Hash): 72970431
    Nada schrieb:
    "Was die Milch betrifft - die ist ja eigentlich ein spezielles Nahrungsmittel von der Natur gedacht für den Nachwuchs bei Mensch und Säugetieren. "

    Ebend - Milch, also Kuhmilch usw. ist für den Nachwuchs.
    Und jedes hat die eigene Milch für den eigenen Nachwuchs...



    Das ist zwar faktisch richtig, bedeutet aber nicht, dass Milch per se ungesund ist, denn sie enthält - wie Robert bereits schrieb - wichtige Nährstoffe wie z.B. Protein, Calcium und B-Vitamine. Über die ethischen Aspekte bei der Herstellung, die ja gerade in Zeiten von polarisierendem Veganismus immer mehr Aufmerksamkeit erlangen, kann man natürlich diskutieren.

    "Der Mythos, der heute um die ach so böse Milch verbreitet wird, hat vielmehr mit Philosophie (oder auch Wahn) als mit Wissenschaft zu tun" - Dr. Nicolai Worm

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    am 08.01.2024 08:20:46 | IP (Hash): 72970431
    @Gunter21: Richtig! Aus Milch lassen sich einige wertvolle Lebensmittel herstellen. Was die Kalorienanzahl angeht, so kommt es natürlich auch immer darauf an, wie hoch der Fettgehalt ausfällt. Allerdings ist der vergleichsweise geringe Kalorienunterschied der fetthaltigeren Vollmilchprodukte (3,5 %, 64 Kalorien pro 100 ml) gegenüber den "leichteren" (1,5 % Fett, 47 Kalorien pro 100 ml) Milchsorten nun wirklich vernachlässigbar. Erst in größeren Mengen zugeführt, hättest Du im Vergleich einen deutlicheren Unterschied.

    Allerdings kann der Milchkonsum zu einem recht starken Anstieg des BZ mit entsprechender Insulinsekretion führen. Deswegen meinen manche immer noch, dass es dadurch schwer möglich ist, überhaupt abzunehmen. Das ist aber Unsinn.
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    am 08.01.2024 16:58:07 | IP (Hash): 137017543
    hjt_Jürgen schrieb:

    Das kann so einfach pauschal(!) auch nicht stimmen, denn ein großer Teil der Teilnehmer an der UKPDS hatten völlig normales Gewicht mit BMI unter 25.

    Sorry, aber mit welchem Gewicht wir unsere parsönlichen Speicherschwellen zur Aktivierung unseres T2D überschreiten, richtet sich nicht nach allgemeinen Klassifizierungen. Das kann bei der einen unter BMI 25 sein und bei dem anderen über BMI 35.

    .



    Das habe ich damit auch nicht gesagt. Übergewicht ist schließlich, unabhängig vom Fazit des BMI-Rechners, auch nicht gleich Übergewicht. Durch meine jahrelange Erfahrung mit Kraft- und Ausdauersport wiege ich zB ca. 100 kg bei einem Körperfettanteil von 10 - 15 Prozent. Dem Ergebnis des BMI-Rechners zufolge befände ich mich also auf dem Weg zur Adipositas, doch davon ist bei mir definitiv nix zu sehen. Umgekehrt heißt Normalgewicht nicht automatisch, dass alles im grünen Bereich ist, denn wenig Muskelmasse macht auch weniger Gewicht. Ich glaube, hier mal einen Link gefunden zu haben, in dem auf den persönlicher „Fat-Threshold“ kurz eingegangen wird. Trotzdem darf man ganz grundsätzlich behaupten, dass eine zunehmende Größe der Fettzellen zu einem zunehmenden Spill-Over derselben führt, sprich immer mehr Fett im Blutkreislauf schwimmt.
    Bearbeitet von User am 08.01.2024 17:15:03. Grund: Edit
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    am 08.01.2024 17:14:18 | IP (Hash): 137017543
    hjt_Jürgen schrieb:

    Aus meiner Sicht gibt es einen großen Unterschied zwischen
    1. Übergewicht und Inaktivität machen=verursachen Krankheiten und
    2. Übergewicht und Inaktivität erhöhen die Chancen auf Krankheiten.
    Man kann schon mit normal gesundem Gewicht und normal ausreichend gesunder Bewegung welche haben, aber jedes Kilo mehr und jede Stunde weniger Bewegung pro Tag erhöhen die Chancen.

    1. ist nicht meins, denn dann dürfte T2D mit BMI unter 25 nicht vorkommen, und “die Fettlöserin” müsste tierisch krank sein.
    2. unterschreibe ich sofort.
    Sorry, wenn der Unterschied in dem Beitrag, für dich unverständlich ist, für den du mich so freundlich rüffelst.
    .



    Zu viel Körperfett und fehlende Bewegung können (müssen aber nicht) zu Stoffwechselerkrankungen führen. Die Wissenschaft ist sich aber weitgehend einig, dass derlei gesundheitlich suboptimale Lebensstile entscheidende Triebfedern für die Entwicklung chronischer Erkrankungen ist. Also „machen“ zu viel Körperfett (wichtigster Punkt) und andere Faktoren wie die Ernährung auch den Diabetes. Nicht zwangsläufig, aber doch auffällig oft. Natürlich gibt es aber auch schlanke Menschen mit Typ 2, doch die meisten (nochmal: nicht alle!) entsprechen dem üblichen Schema des inaktiven Fettleibigen, der sich ungesund ernährt. Achja, und wo wir schon beim Erbsenzählen sind: Mehr Kilos heißt nicht automatisch mehr Fett! 😉
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    am 08.01.2024 18:23:38 | IP (Hash): 911660537
    Robert2007 schrieb:
    Umgekehrt heißt Normalgewicht nicht automatisch, dass alles im grünen Bereich ist, denn wenig Muskelmasse macht auch weniger Gewicht. Ich glaube, hier mal einen Link gefunden zu haben, in dem auf den persönlicher „Fat-Threshold“ kurz eingegangen wird. Trotzdem darf man ganz grundsätzlich behaupten, dass eine zunehmende Größe der Fettzellen zu einem zunehmenden Spill-Over derselben führt, sprich immer mehr Fett im Blutkreislauf schwimmt.


    Nach der Lesart, dass mehr Kilos mehr T2D machen, müssten die meisten Dicken über kurz oder lang T2D entwickeln. Tun sie aber offenbar nicht. Und auch die meisten von denen, die schließlich mit dem Kran durch ein großes Fenster aus ihrer Wohnung geholt werden müssen, haben keinen T2D.

    Dabei passt die “persönliche Fett-Schwelle” schon super, wie wir seit Taylor gelernt und von vielen Überprüfern in der Welt seitdem bestätigt bekommen haben:
    Wir mit T2D haben den genetisch in Fett-Schwellen in Leber und Pankreas angelegt. Die sind zwar völlig unabhängig vom BMI, aber der hilft der Vorstellung. Diese Schwellen können also bei den einen bei BMI 20 und bei den anderen bei BMI 40 und darüber liegen und bei dem großen Rest irgendwo dazwischen. Und vom Überschreiten dieser jeweiligen Schwelle an wird der T2D eingeschaltet, und die Leber gibt zunehmend immer mehr Glukose in den Kreislauf, als tatsächlich darin gebraucht wird.

    Natürlich nimmt so mit der Menge der Menschen mit mehr Gewicht auch die Menge derer zu, die ihre T2D Schwellen überschreiten. Wer daran wie auch immer ausreichend zurück dreht, schaltet seinen T2D wie du wieder aus :)

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