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Metformin extrem appetitzügelnd
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am 10.01.2024 11:02:51 | IP (Hash): 636995760
hjt_Jürgen schrieb:
Das heißt aber nicht, dass das verboten wäre. Das wird dann nur meistens von den Krankenkassen nicht bezahlt.
Es ist eben immer die Frage, ob es überhaupt sinnvoll bzw. wirksam ist. Wozu man es allerdings erst einmal ausprobieren muss. Im Netz habe ich eigentlich nur eine einzige Langzeitstudie dazu gefunden, die über 15 Jahre ging. Und dabei kam raus, dass es nur ein paar Kilo im Jahr waren, die die Probanden abgenommen hatten. Deshalb hatte ich angenommen, das ist immer so. Allerdings haben sie durch die lange Laufzeit der Studie auch festgestellt, dass die Leute, die Metformin genommen haben, dann auch 14 Jahre später noch besser ihr Gewicht halten konnten als die anderen Studienteilnehmer. Das ist ja auch schon mal was. Denn Abnehmen kann jeder. Gewicht halten ist eine ganz andere Sache. Eigene Erfahrung. -
am 14.01.2024 14:39:29 | IP (Hash): 1973125947
Also manchmal ist das schon heftig mit dem Metformin. Ich habe heute wieder wie üblich um halb elf mein verspätetes Frühstück zu mir genommen. Danach eine Metformin 500 eingeworfen. Daraufhin ist mein Hungergefühl absolut weg. Normalerweise hätte ich mittlerweile schon längst meine zweite Mahlzeit gegessen, aber es geht nichts rein. Das bedeutet, heute werde ich nichts mehr essen. 300 Kalorien. Ich trinke Tee, und das reicht mir völlig. Selbst da muss ich ein bisschen kämpfen, dass ich auf meine zwei Liter komme. Obwohl die Flüssigkeit immer noch dazwischenpassen müsste, wenn mein Magen voll wäre (was er gar nicht mehr sein kann, aber ich habe das Gefühl), möchte ich eigentlich gar nichts mehr zu mir nehmen, weder Essen noch Getränke, nicht mal Wasser. -
am 18.01.2024 03:24:13 | IP (Hash): 799136129
Dazwischen ging es jetzt ganz gut, wenn auch mit diesem Gefühl im Magen, dass nicht viel reingeht, aber als ich dann auf 1000mg nach dem Essen umgestellt habe, habe ich mich fast nur noch vor Schmerzen gekrümmt, so wurde mein Magen von einer imaginären Faust zusammengepresst. Ich habe mir eine Wärmflasche auf den Magen gelegt und den Nachmittag gestern einigermaßen überstanden, auch wenn ich dabei die meiste Zeit gelegen habe. Deshalb habe ich für heute beschlossen, gar kein Metformin zu nehmen. Mal einen Tag Pause von dieser Faust im Magen, die doch sehr unangenehm ist. Ich gehe dann wieder auf 2x 500 zurück, das war wenigstens nicht ganz so schlimm. Hat aber anscheinend auch wenig Einfluss auf den Blutzucker. Mal abwarten. Vielleicht braucht das länger und pendelt sich noch ein. -
am 18.01.2024 04:41:13 | IP (Hash): 732064636
Moin,
verstehe dein Problem nicht, hast Du keinen Hunger, so isst Du nichts.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 18.01.2024 08:51:32 | IP (Hash): 799136129
Es geht doch nicht um den Hunger. -
am 18.01.2024 09:24:54 | IP (Hash): 422981940
Als dem Metformin gleich ohne die Magenbelastung gilt Siofor. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob es deinen Appetit in gleicher Weise zügeln würde?
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 18.01.2024 09:51:50 | IP (Hash): 799136129
Siofor ist doch aber auch Metformin. Wirkt es trotzdem anders? Um den Appetit mache ich mir keine Sorgen. Wenn ich faste, habe ich keinen Hunger. Das Metformin verstärkt das im Moment nur auf extreme Weise. Dagegen habe ich ja auch nichts. Nur dieses Gefühl, als hätte ich den ganzen Tag eine Faust im Magen ist höchst unangenehm. -
am 18.01.2024 10:42:56 | IP (Hash): 1950258984
Die Diskussion um die Verträglichkeit von Metformin gibt es schon seit gefühlt urdenklichen Zeiten, und ebenso die Erfahrung, dass Siofor viel verträglicher sei.
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 18.01.2024 11:08:31 | IP (Hash): 978497229
Hallo Kelly,
es geht sicher um Siofor XR.
Das nimmt man einmal täglich, das Metformin wird langsam abgegeben.
Ich nehme das schon einige Monate; Magen-/Darmbeschwerden sind passé :-) -
am 18.01.2024 12:14:29 | IP (Hash): 1950258984
Die Hauptwirkung von Metformin ist das Bremsen der Glucose-Ausgabe aus der Leber. Die Wirkung auf den Magen hat damit überhaupt nichts zu tun. Sie kommt mit dem Trägermaterial. Das ist bei Siofor ein anderes. Spannende Frage: wird das Kellys Appetit ähnlich wirksam zügeln?
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.