Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Metformin extrem appetitzügelnd

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 09.01.2024 15:15:13 | IP (Hash): 543581453
    Ich nehme erst seit kurzem (Dez. 2023) Metformin und komme damit bis auf einige wenige Durchfälle auch recht gut klar. Aber ich kann nur noch sehr wenig essen. Mein Appetit wird so gezügelt, dass ich nicht viel herunterbekomme.

    Grundsätzlich finde ich das nicht so schlimm, da ich ziemlich übergewichtig bin und gern die Gelegenheit ergreife, etwas abzunehmen. Ich wollte nur mal nachfragen, ob das normal ist und ob ich vielleicht damit rechnen kann, dass sich das in ein paar Wochen wieder normalisiert.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 383
    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 09.01.2024 15:38:33 | IP (Hash): 1849975282
    Hallo,

    ja, das ist eine Nebenwirkung und oft auch eine durchaus willkommene Nebenwirkung.

    Ich denke diese Nebenwirkung bleibt auch solange man das nimmt , aber es ist sehr schwierig zu sagen. Weil oft zeitgleich das ganze Essverhalten und der Speiseplan geändert wird und die Menge reduziert wird. Hast du da auch etwas geändert oder alles beim alten gelieben?

    Der Bauch gewöhnt sich an kleinere Mengen und das neue "Futter" und man fühlt sich schneller satt - ob das nun Metformin verursacht ist oder durch die Umstellung kommt oder beides zugleich, das ist schwierig zu sagen. Wenn man mehr Balaststoffreiche und Proteinreiche Speisen isst (z.B. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte) ist man auch schneller und länger satt als wenn die Nahrung vorweigend aus leichtverdaulichen schnellen KHs besteht.
    Das sind eben mehrere Effekte, Metformin ist nur ein Faktr der da eine Rolle spielt.

    Ich hab seit November die halbe Dosis und (ich glaube) ich hab jetzt mehr Appetit aber will (und kann) trotzdem nicht mehr essen als vorher, einfach irgendwann satt.


    DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 09.01.2024 16:45:38 | IP (Hash): 543581453
    Nein, an meinem Essen habe ich nichts geändert. Ich habe immer schon so gegessen, wie es bei Diabetes empfohlen wird. Also es kann eigentlich nur das Metformin sein. Allerdings komme ich jetzt nur auf ein paar hundert Kalorien am Tag, weil ich so schnell satt bin. Dadurch werde ich natürlich sehr schnell abnehmen, aber das war eigentlich gar nicht so gedacht. Ich hatte eher an normale Kalorienzahlen zum Abnehmen gedacht. Heute habe ich am ganzen Tag 500 Kalorien gegessen (Frühstück und Mittag), und ich werde heute wohl nichts mehr essen (so war es auch in den vergangenen Tagen), weil ich einfach nichts mehr reinbekomme. Selbst der Tee, den ich trinke, um meine 2 Liter am Tag zu erreichen, geht kaum mehr rein. Ich fühle mich immer, als hätte ich gerade ein 5-Gänge-Menü hinter mir.

    Aber wenn Du sagst, der Effekt hält dauerhaft an, dann kann ich mich ja darauf freuen, zum fast ersten Mal in meinem Leben schlank zu werden.
    Bearbeitet von User am 09.01.2024 16:47:23. Grund: Tippfehler
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 383
    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 09.01.2024 18:49:26 | IP (Hash): 1849975282
    Im Moment würde ich das so hinnehmen und die Gunst der Stunde voll ausnutzen zum Abnehmen.....du sparst dir so ganz einfach einen Haufen Diätquälerei und der Körper freut sich.

    Ein bisschen ähnlich war es bei mir auch, ich konnte einfach nicht mehr viel essen. Hab das so hingenommen und sehr schnell sehr viel abgenommen (5kg pro Monat).
    Ohne irgendwelche Hungerzustände, ich war einfach ständig satt und Miniportionen haben voll gereicht.
    Irgendwann hatte ich mal einen Punkt erreicht, der so meinem neuem "Wohlfühlgewicht" entsprach und ich wollte aufhören abzunehmen - und das ging gar nicht so einfach. Ich hab bewusst versucht mehr zu essen aber über den Punkt "komplett satt" hinauszuessen ist gar nicht so einfach und auch nicht wirklich klug.
    Also hab ich zunächst immer weiter abgenommen, ungewollt.
    Ich hab dann die Kalorien erhöht, gezielt durch einfach mehr Öl, mehr Eiweiss, Nüsse etc.
    Irgendwann sind die Portionen auch grösser geworden.
    Dann hat das abnehmen aufgehört und ich halte nun seit Oktober das Gewicht sehr stabil.


  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 09.01.2024 20:10:34 | IP (Hash): 914480096
    Das klingt wirklich wie die einfachste Diät aller Zeiten. :) Kann mir gar nicht vorstellen, dass das funktioniert. Aber wenn Du sagst, dass Du das am eigenen Leib erfahren hast, ist das wohl tatsächlich so. Dann werde ich mal abwarten. Ich bin sehr gespannt. Ehrlich gesagt, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich schon längst mal Metformin genommen. Aber es ist zwar von appetitzügelnder Wirkung in der Beschreibung die Rede, aber nirgendwo (außer jetzt hier bei Dir) habe ich gelesen, dass man damit so wahnsinnig viel abnehmen kann. Ich dachte, das sind vielleicht ein paar Kilo.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 383
    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 09.01.2024 21:36:20 | IP (Hash): 1849975282
    Soweit ich weiss ist Metformin durchaus wirksam und kann ein Appetiszügler sein, es gibt dazu einige Studien. Aber es ist ein Diabetesmedikament, als solches zugelassen, ich bin nicht sicher ob es überhaupt auch eine Zulassung als Abnehmmittel hat.
    Aber einige andere Diabetesmedis werden ja auch für Übergewicht eingesetzt, denk an die Abnehmspritzen Ozempic usw.

    Lass es mal laufen und nimm auf die leichte Art ab, da gibt es eine Menge Leute die von einer Diät zur nächsten quälen und die sonstwas für diese Möglichkeit geben würden-:)


    DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 10.01.2024 06:46:40 | IP (Hash): 914480096
    Dass man dafür erst zuckerkrank werden muss, ist schon ein bisschen makaber. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. 😀 Dumm, dass ich das erst jetzt weiß. Meine Ärztin wollte mir schon seit einiger Zeit Metformin aufdrängen, aber dann waren meine Zuckerwerte plötzlich wieder niedrig, und ich habe mich einfach geweigert, es zu nehmen. Ich wollte einfach keine Diabetikerin sein. Das hat mich irgendwie in Angst und Schrecken versetzt.

    Mein Bruder, der drei Jahre älter ist als ich (ich bin 65), spritzt schon seit vielen Jahren Insulin, und das wollte ich nicht. Denn davon nimmt man ja eher zu. Er will sich aber auch gar nicht mit seinem Diabetes beschäftigen. Er kriegt die Spritzen und gut ist. Mehr braucht er nicht.

    Das mit den Diabetesspritzen, die die Leute zum Abnehmen verwenden, hatte ich gelesen. Aber ich hatte auch gelesen, dass man sofort wieder zunimmt, wenn man nicht mehr spritzt. Das ist ja kontraproduktiv.
    Bearbeitet von User am 10.01.2024 06:52:49. Grund: Ergänzung
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 10.01.2024 10:14:48 | IP (Hash): 1559316442
    Kelly schrieb:
    Dass man dafür erst zuckerkrank werden muss, ist schon ein bisschen makaber.

    Warum das???? Ein Medikament wird immer nur für bestimmte Anwendungen auf Sicherheit und Wirkung geprüft und dann auch nur für diese Anwendungen zugelassen.

    Die appetitszügelnde Wirkung ist übrigens bei den meisten nicht so stark, wie du es von dir berichtest. Für Nichtdiabetiker ist es kein Wundermedikament. Für Diabetiker und Prädiabetiker ist Metformin aber ein wertvolles Medikament und hilft auch ein bisschen beim Abnehmen, bei einem mehr und bei anderen weniger. Aber auch Metformin wirkt nur so lange, wie du es einnimmst. Allerdings macht es für dich als Diabetikerin Sinn, das Metformin dauerhaft einzunehmen.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 16.01.2024 04:52:54. Grund: BBCodes
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 10.01.2024 10:43:16 | IP (Hash): 1277642229
    Damit ein Hersteller für ein Medikament eine Zulassung bekommt, muss er damit jede Menge Prüfungen absolvieren und Studien nachweisen, und das kostet eine riesige Summe Geld.
    Wenn die Medikamente für andere Zwecke gebraucht und von Ärzten verordnet werden, dann heißt das “off Label”. Das steht also nicht in der Gebrauchsanweisung. Das heißt aber nicht, dass das verboten wäre. Das wird dann nur meistens von den Krankenkassen nicht bezahlt.

    ----------------------------------------------
    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 10.01.2024 10:52:45 | IP (Hash): 636995760
    Rainer schrieb:
    Kelly schrieb:
    Dass man dafür erst zuckerkrank werden muss, ist schon ein bisschen makaber.

    Warum das???? Ein Medikament wird immer nur für bestimmte Anwendungen auf Sicherheit und Wirkung geprüft und dann auch nur für diese Anwendungen zugelassen.


    Das ist klar. Aber es ist eben eine große Hilfe, wenn man abnehmen muss. Allerdings wirklich nicht bei allen, wie Du auch sagst. Ich habe da jetzt ein bisschen gegoogelt, und bei mindestens zwei Dritteln wirkt es wohl nicht so wie bei mir. Da habe ich irgendwie mal Glück gehabt, dass ich zur Minderheit gehöre. Sonst ist es bei Medikamenten oft so, dass ich genau die Nebenwirkungen bekomme, die ich nicht haben will und die üblicherweise nur bei 1% der Anwender auftreten, oder so. Hier tritt mal eine Nebenwirkung auf, die nicht bei allen auftritt, aber die ich gern in Kauf nehme, weil sie mir hilft.

    Ja, das Absetzen des Medikaments bezog sich wohl auf Nicht-Diabetiker, die es nur zum Abnehmen nehmen. Die hören dann auf, wenn sie ihr Wunschgewicht erreicht haben (oder wenn es nicht wirkt). Aber als Diabetikerin habe ich da ja keine Wahl. Und das ist in diesem Fall auch gut.
    Bearbeitet von User am 10.01.2024 10:55:03. Grund: Tippfehler
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 10.01.2024 11:02:51 | IP (Hash): 636995760
    hjt_Jürgen schrieb:
    Das heißt aber nicht, dass das verboten wäre. Das wird dann nur meistens von den Krankenkassen nicht bezahlt.


    Es ist eben immer die Frage, ob es überhaupt sinnvoll bzw. wirksam ist. Wozu man es allerdings erst einmal ausprobieren muss. Im Netz habe ich eigentlich nur eine einzige Langzeitstudie dazu gefunden, die über 15 Jahre ging. Und dabei kam raus, dass es nur ein paar Kilo im Jahr waren, die die Probanden abgenommen hatten. Deshalb hatte ich angenommen, das ist immer so. Allerdings haben sie durch die lange Laufzeit der Studie auch festgestellt, dass die Leute, die Metformin genommen haben, dann auch 14 Jahre später noch besser ihr Gewicht halten konnten als die anderen Studienteilnehmer. Das ist ja auch schon mal was. Denn Abnehmen kann jeder. Gewicht halten ist eine ganz andere Sache. Eigene Erfahrung.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 14.01.2024 14:39:29 | IP (Hash): 1973125947
    Also manchmal ist das schon heftig mit dem Metformin. Ich habe heute wieder wie üblich um halb elf mein verspätetes Frühstück zu mir genommen. Danach eine Metformin 500 eingeworfen. Daraufhin ist mein Hungergefühl absolut weg. Normalerweise hätte ich mittlerweile schon längst meine zweite Mahlzeit gegessen, aber es geht nichts rein. Das bedeutet, heute werde ich nichts mehr essen. 300 Kalorien. Ich trinke Tee, und das reicht mir völlig. Selbst da muss ich ein bisschen kämpfen, dass ich auf meine zwei Liter komme. Obwohl die Flüssigkeit immer noch dazwischenpassen müsste, wenn mein Magen voll wäre (was er gar nicht mehr sein kann, aber ich habe das Gefühl), möchte ich eigentlich gar nichts mehr zu mir nehmen, weder Essen noch Getränke, nicht mal Wasser.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 18.01.2024 03:24:13 | IP (Hash): 799136129
    Dazwischen ging es jetzt ganz gut, wenn auch mit diesem Gefühl im Magen, dass nicht viel reingeht, aber als ich dann auf 1000mg nach dem Essen umgestellt habe, habe ich mich fast nur noch vor Schmerzen gekrümmt, so wurde mein Magen von einer imaginären Faust zusammengepresst. Ich habe mir eine Wärmflasche auf den Magen gelegt und den Nachmittag gestern einigermaßen überstanden, auch wenn ich dabei die meiste Zeit gelegen habe. Deshalb habe ich für heute beschlossen, gar kein Metformin zu nehmen. Mal einen Tag Pause von dieser Faust im Magen, die doch sehr unangenehm ist. Ich gehe dann wieder auf 2x 500 zurück, das war wenigstens nicht ganz so schlimm. Hat aber anscheinend auch wenig Einfluss auf den Blutzucker. Mal abwarten. Vielleicht braucht das länger und pendelt sich noch ein.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 842
    Mitglied seit: 14.04.2015
    am 18.01.2024 04:41:13 | IP (Hash): 732064636
    Moin,

    verstehe dein Problem nicht, hast Du keinen Hunger, so isst Du nichts.

    LG Rolf


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 18.01.2024 08:51:32 | IP (Hash): 799136129
    Es geht doch nicht um den Hunger.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 18.01.2024 09:24:54 | IP (Hash): 422981940
    Als dem Metformin gleich ohne die Magenbelastung gilt Siofor. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob es deinen Appetit in gleicher Weise zügeln würde?

    ----------------------------------------------
    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 18.01.2024 09:51:50 | IP (Hash): 799136129
    Siofor ist doch aber auch Metformin. Wirkt es trotzdem anders? Um den Appetit mache ich mir keine Sorgen. Wenn ich faste, habe ich keinen Hunger. Das Metformin verstärkt das im Moment nur auf extreme Weise. Dagegen habe ich ja auch nichts. Nur dieses Gefühl, als hätte ich den ganzen Tag eine Faust im Magen ist höchst unangenehm.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 18.01.2024 10:42:56 | IP (Hash): 1950258984
    Die Diskussion um die Verträglichkeit von Metformin gibt es schon seit gefühlt urdenklichen Zeiten, und ebenso die Erfahrung, dass Siofor viel verträglicher sei.

    ----------------------------------------------
    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 69
    Mitglied seit: 17.07.2019
    am 18.01.2024 11:08:31 | IP (Hash): 978497229
    Hallo Kelly,

    es geht sicher um Siofor XR.
    Das nimmt man einmal täglich, das Metformin wird langsam abgegeben.
    Ich nehme das schon einige Monate; Magen-/Darmbeschwerden sind passé :-)
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 18.01.2024 12:14:29 | IP (Hash): 1950258984
    Die Hauptwirkung von Metformin ist das Bremsen der Glucose-Ausgabe aus der Leber. Die Wirkung auf den Magen hat damit überhaupt nichts zu tun. Sie kommt mit dem Trägermaterial. Das ist bei Siofor ein anderes. Spannende Frage: wird das Kellys Appetit ähnlich wirksam zügeln?

    ----------------------------------------------
    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 18.01.2024 14:00:07 | IP (Hash): 1184497742
    Wie gesagt, die Appetitzügelung ist nichts, was ich brauche. Die kommt automatisch mit dem Intervallfasten. Das geht ganz von selbst, wenn ich auf mein Hunger- und Sättigungsgefühl achte. Aber wenn es etwas mit dem Trägermaterial zu tun hat, könnte das mit dem Siofor eine gute Idee sein.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 69
    Mitglied seit: 17.07.2019
    am 18.01.2024 18:22:57 | IP (Hash): 978497229
    Ich meinte Siofor XR und nicht Siofor.
    Seit ich XR nehme habe ich keine Magenprobleme mehr :-)
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 18.01.2024 18:34:25 | IP (Hash): 22696149
    Hattest Du denn vorher Siofor ohne XR? Oder was anderes? Wenn es Siofor war, dann hat das dieselben Effekte gehabt, die ich jetzt mit dem Metformin spüre?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 383
    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 18.01.2024 19:15:16 | IP (Hash): 1685477124
    Siofor XR ist die Retardversion, d.h. der Wirkstoff wird langsam abgegeben. Ist natürlich dann magenschonender. Gibt viele Medikamente mit einer Retard-Version.

    Siofor an sich (nicht die XR Version) ist eigentlich nur Metformin, gibt da zig verschiedene Handelsnamen, jede Firma die das herstellt hat natürlich einen eigenen Namen.


  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 334
    Mitglied seit: 18.10.2023
    am 18.01.2024 22:10:04 | IP (Hash): 1904521947
    Und gibt es denn Nachteile von Siofor XR gegenüber dem "blanken" Met?