Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Metformin extrem appetitzügelnd

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 334
    Mitglied seit: 18.10.2023
    am 19.01.2024 14:09:16 | IP (Hash): 1904521947
    @Hellmuth: das bezweifle ich jetzt mal stark. wenn sich der Blutzucker trotz Metformin oder retardiertes Met erhöht, würde es wohl keiner nehmen, oder? Deine Behauptung macht wenig Sinn...

    LG
    Nada

    Typ 2 - 2x1000mg Metformin
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 383
    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 19.01.2024 14:40:45 | IP (Hash): 1042714039
    Helmut meint damit das progrediente Verhalten des DMT2, das trotz Metformin und anderer PIllen irgendwann Insulin als letzte Medikation kommen wird weil der DM weiter fortschreitet. So würde ich sein Post verstehen.

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 608
    Mitglied seit: 01.08.2021
    am 19.01.2024 14:46:42 | IP (Hash): 643224702
    Das Med wird immer zuerst ausgeben wenn bei jemanden Typ 2 festgestellt wird. Erst später , nach Jahren, erfolgt die Umstellung auf Insulin. Das haben hier im Forum auch schon einige hinter sich.
    Außer dem bist du hier im Forum viel zu jung um das verfolgen zu können.





    das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
    https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 19.01.2024 15:12:56 | IP (Hash): 1563618114
    Dass das hier im Forum und generell in der Welt schon einige hinter sich haben, bestreitet sicher niemand. Aber das heißt nicht, dass es bei jedem gleich ablaufen muss. Was es hier im Forum und ebenfalls generell in der Welt nämlich auch gibt, sind diejenigen, die mit einer Umstellung ihres Lebensstils (hauptsächlich der Ernährung) eine Remission erreicht haben. Remission ist nicht Heilung, auch das ist bekannt, aber ich denke, da fehlen noch die Langzeitstudien, was dann aus dieser Remission wird. Diabetes ist nach neueren Erkenntnissen kein unabänderliches Schicksal, das sich ständig verschlechtern muss und für jeden Insulin bedeutet. Es kann auch bedeuten, dass man zu einer Remission kommt und die hält.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 383
    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 19.01.2024 15:22:02 | IP (Hash): 1042714039
    Kelly schrieb:
    Remission ist nicht Heilung, auch das ist bekannt, aber ich denke, da fehlen noch die Langzeitstudien, was dann aus dieser Remission wird. Diabetes ist nach neueren Erkenntnissen kein unabänderliches Schicksal, das sich ständig verschlechtern muss und für jeden Insulin bedeutet. Es kann auch bedeuten, dass man zu einer Remission kommt und die hält.



    Genau, Stand jetzt gehen die meisten davon aus das es irgendwann vorbei ist mit der Remission und der DM sozusagen "gewinnt".
    Aber es streiten sich die Geister wann das denn passieren wird, viele sagen nach 5 Jahren kann man damit rechnen, andere sagen 10 Jahre. Aber es mehren sich die Stimmen, die sagen, das kann auch viel länger funktionieren und wenn etwas 20 oder 30 Jahre funktioniert dann wäre das für viele von uns für den Rest des Lebens.
    Mal schauen was geht, wir werden es wissen wenn es soweit ist. Und wenn es denn soweit sein wird - dann ist es eben so und es geht dann eben mit Insulin weiter.

    Dann ist natürlich auch noch ein Faktor - wer weiss schon was es in 15 oder 20 Jahren für Medikamente und Behandlungsmöglichkeiten geben wird? Die Entwicklung bleibt ja nicht stehen.



     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 19.01.2024 17:02:31 | IP (Hash): 1563618114
    Und die Frage ist auch noch ungeklärt, OB es denn überhaupt passieren muss. Denn dazu müsste man erst einmal Jahrzehnte die Leute beobachten, die eine Remission erreicht haben. Bis zum Tod. Und wie Du sagst, selbst wenn es passieren würde, wenn wir 120 Jahre alt würden, betrifft uns das nicht mehr. Ich habe letztens von einer Frau gelesen, die Diabetes hat, schon lange, und die 105 geworden ist. Das würde ich nicht mal ohne Diabetes erwarten. 😉
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 19.01.2024 17:18:55 | IP (Hash): 165549140
    Nach Doktors Vorschrift hat Helmut vollkommen recht: der Blutzucker ist nach DDG am besten eingestellt in der Höhe, wie beim Typ 1, also bei HbA1c 6,5 bis 7,5. Das habe ich mir erst vor 14 Tagen wieder von meinem hausarzt sagen lassen, als ich da zum Vorhusten mit einem mit einem anfänglichen grippalen Infekt angerollt bin. Wie viel höher der blutzucker wäre, hat er wissen wollen. Überhaupt nicht habe ich ihm gesagt, aber dafür brauche ich etwa 30% mehr an Insulin. Und da hat er angefangen, mir zu erzählen, dass das völlig unverantwortlich wäre und ich den höheren BZ … dann ist ihm wohl eingefallen, dass er mir das schon öfter erzählt hat, und er hat den Rest stecken lassen.

    Es gibt noch keine fachärztliche Anleitung für Menschen mit Typ 2 in die Remission. Denn die bedeutet Blutzucker im gesunden Rahmen. Und in dem ist er fachoffiziell noch immer völlig unverantwortlich.
    Alles, was wir in diesem unverantwortlichen Rahmen erreichen und machen wollen, müssen wir uns selbst erarbeiten und natürlich in eigener Verantwortung.

    ----------------------------------------------
    Typ 2 Diabetes, Lantus und Humalpg/Apidra seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002 gegen Doktors Vorschrift,
    bis 2002 HbA1c um 7 nach Doktors Vorschrift, diagnostiziert Januar 1991, "eingeschaltet" Anfang der 80er
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 334
    Mitglied seit: 18.10.2023
    am 19.01.2024 17:32:09 | IP (Hash): 1904521947
    Wie schon gesagt, mir wurde von Anfang an INSULIN verordnet. Es gab KEINE Alternative!
    Und auch nicht den leisesten Versuch, es erst mal mit Ernährungsumstellung und Sport/mehr Bewegung zu versuchen. Mir wurden auch gar keine Tabletten angeboten. Insulin oder Tschüß! Und das in drei Arztpraxen - ein Hausarzt mit Diabetologen in der Praxis (ich bin wegen Diabetes hin, sie kannten meine Werte vorab vom Telefon), und zwei Diabetes-Schwerpunkt-Praxen. Niemand wollte mich behandeln, wenn ich nicht Insulin nehme. Und das habe ich abgelehnt.
    Mit nur mehr Bewegung/Sport und konsequenten Verzicht auf leere Kohlenhydrate habe ich meine Werte reduziert - ich möchte sagen ordentlich reduziert in kurzer Zeit.
    Die nächste Ärztin mit diabetologischer Praxis hat mir dann Metformin und Sitagliptin verordnet. Sita habe ich nach drei Tagen wieder abgesetzt. Und trotzdem sind meine Werte wieder ein gutes Stück gesunken.
    Mein letzter Langzeitwert war 8,3 (ursprünglich 12,9) und NBZ 117.
    Ich denke schon, dass einmal Diabetes immer Diabetes bedeutet - aber es gibt Remission!
    Man muss halt konsequent sein und sich an die "Regeln" halten.

    LG
    Nada

    Typ 2 - 2x1000mg Metformin
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 383
    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 19.01.2024 17:41:15 | IP (Hash): 1042714039
    Kelly schrieb:
    Ich habe letztens von einer Frau gelesen, die Diabetes hat, schon lange, und die 105 geworden ist. Das würde ich nicht mal ohne Diabetes erwarten. 😉



    Meine Uroma hatte Diabetes, nach einer schweren Bauch OP in relativ jungen Jahren musste sie die fast 40 Jahre lang Insulin spritzen bis sie mit 84 friedlich im Schlaf starb. Das war 1980, also in der Diabetes Steinzeit. Ich kann mich noch gut an ihre Spritzutensilien erinnern, das erschien mir als Kind gruselig. Auswirkungen auf ihre Gesundheit gab es soweit ich mich erinnern kann lediglich das sie nie heilende Fusswunden hatte, die regelmässig verbunden werden mussten. Und das es ab und zu vorkam das sie plötzlich, spontan und ohne Vorwarnung dringend irgendwas Süsses essen musste, da konnte auch mal der Schokoladenweihnachtsmann des kleinen Urenkels dran glauben-:)
    Nun, Jahrzehnte später weiss der Urenkel das es da wohl eine beginnende Hypo gegeben haben muss.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 316
    Mitglied seit: 09.01.2024
    am 19.01.2024 17:43:51 | IP (Hash): 1563618114
    hjt_Jürgen schrieb:
    Alles, was wir in diesem unverantwortlichen Rahmen erreichen und machen wollen, müssen wir uns selbst erarbeiten und natürlich in eigener Verantwortung.


    Also übernehmen wir ganz unverantwortlich die Verantwortung. 😀

    Nada schrieb:
    Und auch nicht den leisesten Versuch, es erst mal mit Ernährungsumstellung und Sport/mehr Bewegung zu versuchen. Mir wurden auch gar keine Tabletten angeboten. Insulin oder Tschüß! (...)
    Niemand wollte mich behandeln, wenn ich nicht Insulin nehme.


    DAS nenne ich unverantwortlich. Dir die Behandlung zu verweigern, nur weil sie sich keine Gedanken machen wollen. Oder sich einfach nicht mit den neuesten Erkenntnissen beschäftigen. Ernährungsumstellung und Sport sollten doch angeblich immer die ersten Maßnahmen sein. Dann erst Medikamente, wenn das nicht funktioniert.