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Nüchternblutzucker
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am 16.01.2024 09:36:01 | IP (Hash): 525803747
Da ich nach jeder Mahlzeit Fahrrad fahre, bewege ich mich jetzt wirklich jeden Tag. Das habe ich glaube ich noch nie getan. Freitag ist dann noch meine Trainerstunde. Ja, Protein aus den Muskeln, das wäre nicht so gut. Aber man kann das sowieso nicht groß steuern, scheint mir. Ein paar Kalorien mehr - dann müsste ich wohl das Metformin absetzen. Ich esse so viel, wie ich kann. Mehr geht einfach nicht. Statt Quark Schnittkäse oder sahnigen Frischkäse, das ginge vielleicht. Das ist dann mengenmäßig nicht mehr, aber kalorienmäßig. Hülsenfrüchte, die auch viel Eiweiß enthalten, machen halt extrem schnell satt. Davon kann ich nicht viel essen. Möglicherweise einfach mal ein paar Scheiben Schnittkäse so, ohne Brot.
Das Problem im Moment ist ja, dass das Abnehmen gar nicht im Mittelpunkt steht. Das ist nur ein - wenn auch willkommener - Nebeneffekt. Außerdem treibt Übergewicht ja nun wirklich den Zucker hoch. Und der Zucker ist im Moment mein Hauptinteresse. Den auf einen normalen Wert runterzukriegen. Mal sehen, ob sich da noch mal irgendwann was tut. Mehr, als ich jetzt tue, kann ich wirklich nicht tun.
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am 16.01.2024 10:01:21 | IP (Hash): 558534312
Gunter21 schrieb:
Der Körper braucht Glucose und nimmt das was er kriegen kann,...Und das ist auch ein Problem beim abnehmen, niemand will ja das Muskeln abgebaut werden, der Körpfer ist da leider sehr unselektiv und bedient sich überall, leider nicht nur aus dem Fett.
Der Körper braucht definitiv keine Glukose mit der Nahrung. Alle Zellen, die Insulin zur Verwertung von Glucose brauchen, können sich direkt aus Fett mit Energie versorgen. Und alle Zellen, die unbedingt Glukose zu ihrer Energieversorgung brauchen, können das auch ohne Insulin, z.B die roten Blutkörperchen. Die können eine diabetische Blutprobe bei Zimmertemperatur in kurzer Zeit völlig gesund fressen. Genauso ist das mit dem Hirn. Das Hirn kann sich auch zu einem ganz großen Teil direkt aus Fett mit Energie versorgen und ist nur zu einem sehr geringen auf Glucose angewiesen.
Wenn man längere Zeit fastet, ernährt sich der Organismus aus seinen Speichern, also eben aus Fett. Und wo das dann nicht mehr geschleppt werden muss, ist dann ja auch alles Protein übrig, was nicht mehr zum Schleppen gebraucht wird, und kann als Glucose genutzt werden. Und erreichen pro Tag deutlich weniger als 100 g.
Für die Muskeln viel abträglicher ist, wenn sie nicht gebraucht werden. Im Zusammenhang mit der Forschung für Weltraumaufenthalte in der Schwerelosigkeit ist herausgefunden worden, dass vollständig gesunde sportliche Menschen nach einigen Wochen ununterbrochen bettlägerich(sicher extrem) aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen können. So weit haben sich die Muskeln zurückgebildet, einschließlich Herzmuskel. Für den gesunden Ausgleich braucht es anschließend ein mehrwöchiges täglich mehrstündiges Aufbautraining.
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.01.2024 10:42:39 | IP (Hash): 525803747
Da hoffe ich jetzt, dass ich mit dem regelmäßigen Radfahren jeden Tag nach dem Frühstück und nach dem Mittagessen etwas gegensteuern kann. Vielleicht sollte ich eine Weile aufhören, meinen BZ zu messen und einfach so weitermachen und sehen, ob das vielleicht in drei Monaten was für den NBZ gebracht hat. Offenbar brauche ich länger für die Anpassung, obwohl ich alle Maßnahmen treffe, die ich nur treffen kann. -
am 16.01.2024 11:10:56 | IP (Hash): 1948170254
hjt_Jürgen schrieb:
Gunter21 schrieb:
Der Körper braucht Glucose und nimmt das was er kriegen kann,...Und das ist auch ein Problem beim abnehmen, niemand will ja das Muskeln abgebaut werden, der Körpfer ist da leider sehr unselektiv und bedient sich überall, leider nicht nur aus dem Fett.
Der Körper braucht definitiv keine Glukose mit der Nahrung. ...
Das hat Gunter auch überhaupt nicht behauptet - warum fährst du ihm dann mit deinem Gequatsche sofort über den Mund???
Das es bei dir mit dem Denken manchmal nicht so ganz gradlinig klappt, das ist uns ja bestens bekannt. Aber dass du jetzt auch noch Probleme mit dem Lesen und/oder dem Verstehen des Gelesenen hast, nervt total.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.01.2024 13:22:34 | IP (Hash): 525803747
Wir müssen uns jetzt hier aber auch nicht um des Kaisers Bart streiten. Das ist völlig überflüssig. Unser Körper kann gut ohne von außen zugeführten Zucker leben, aber für bestimmte Vorgänge muss er beispielsweise Fett in Glukose umwandeln, wenn von außen nichts kommt. Einigen wir uns doch darauf.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.01.2024 13:54:40 | IP (Hash): 1971836342
So, heute habe ich dann mal meine Metformin-Dosis erhöht. Bisher habe ich nach jeden Essen 500mg genommen, also insgesamt 1000mg am Tag. Heute habe ich das verdoppelt. Nach dem Frühstück 1000 und nach dem Mittagessen 1000. Vielleicht tut sich jetzt mal was. Sonst bewirkt das Metformin nichts außer Appetitzügelung. -
am 16.01.2024 16:03:17 | IP (Hash): 190148729
Die Dosis verdoppeln, ohne das mit dem Arzt zu besprechen, ist schon mehr als mutig...davon kann ich dir nur dringend abraten.
Ansonsten solltest du das Metformin nicht so kurz hintereinander nehmen. Die erste Dosis direkt nach dem Frühstück, die zweite direkt vor dem Schlafengehen...es sei denn der Arzt hat dir eine andere Vorgehensweise verordnet...1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.01.2024 16:54:48 | IP (Hash): 558534312
Erklärst du uns bitte, was bei der Erhöhung der Metformin Dosis auf die normal übliche Größenordnung passieren kann, wenn die sogar Frauen ohne Diabetes bei PCO nehmen?
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 16.01.2024 18:27:42 | IP (Hash): 1971836342
Zuckerle schrieb:
Die Dosis verdoppeln, ohne das mit dem Arzt zu besprechen, ist schon mehr als mutig...davon kann ich dir nur dringend abraten.
Das ist doch die übliche Vorgehensweise. Man fängt erst einmal mit einer kleinen Dosis an, um sich an die Nebenwirkungen zu gewöhnen. Dann erhöht man die Dosis.
Zuckerle schrieb:
Ansonsten solltest du das Metformin nicht so kurz hintereinander nehmen. Die erste Dosis direkt nach dem Frühstück, die zweite direkt vor dem Schlafengehen...es sei denn der Arzt hat dir eine andere Vorgehensweise verordnet...
Vor dem Schlafengehen habe ich nichts mehr im Magen. Da vertrage ich die Metformin nicht. Ich muss vorher was gegessen haben oder es zum Essen nehmen. -
am 16.01.2024 18:34:33 | IP (Hash): 1971836342
hjt_Jürgen schrieb:
Erklärst du uns bitte, was bei der Erhöhung der Metformin Dosis auf die normal übliche Größenordnung passieren kann, wenn die sogar Frauen ohne Diabetes bei PCO nehmen?
Ja, eben, das ist die übliche Dosis. Ich habe mit einer kleineren angefangen, aber die normale Dosis ist ja 2x 1000. In einer Studie wurde festgestellt, dass es erst ab 2000 am Tag eine sichtbare Senkung des Blutzuckerspiegels gibt. Mit 1000 ist in der Studie praktisch nichts passiert.
Und das ist ja auch meine Erfahrung. Die einzige Wirkung, die ich spüre, ist die mit dem Appetit. Blutzuckersenkende Wirkung sehe ich keine. Aber ich hatte ja eben auch nur diese geringe Dosis. Seit ich das gelesen habe, wundert es mich nicht, dass das nichts gebracht hat. Deshalb habe ich das mal erhöht, um das zu testen. Eigentlich müssten auch die anderen Maßnahmen Wirkung zeigen, nicht nur das Metformin, aber auch da scheint sich bezüglich Blutzucker nichts richtig auszuwirken. Nur das Körpergewicht wird geringer.
Metformin ist ja nicht Insulin. Also teste ich da mal etwas rum, ob das etwas bringt. Wenn selbst diese Dosis nichts bringt, höre ich vielleicht ganz mit dem Metformin auf. Weil nur aus Jux und Dollerei muss ich das auch nicht haben. Es soll schon wirken. Sonst muss ich das nicht nehmen.
Meine Ärztin sagte, ich solle auf keinen Fall Metformin nehmen, wenn ich nichts esse. Nur zum Essen. Und essen tue ich um halb elf und um eins. So ungefähr. Verschiebt sich auch mal ein bisschen. Aber das Essfenster ist immer ca. 3 Stunden. Also nehme ich die erste Dosis nach dem Frühstück und die zweite Dosis nach der 2. Mahlzeit knapp 3 Stunden später. Danach esse ich nicht mehr bis zum nächsten Vormittag.
Bearbeitet von User am 16.01.2024 18:41:04. Grund: erg -
am 16.01.2024 20:53:55 | IP (Hash): 2043372912
Auf ganz nüchternen Magen würde ich das auch nicht nehmen, ich muss vor dem Metformin imer irgendwas in den Magen füllen. Wenigstens ein bisschen. Ich hatte das mal auf nüchtern genommen und nicht lange danach, dann war es wieder draussen-:( -
am 17.01.2024 07:08:44 | IP (Hash): 1971836342
Ja, genau. Das ist das Problem. Am ersten Morgen, als ich das nehmen sollte, habe ich das morgens genommen, ohne was gegessen zu haben. Mann, wurde mir da kotzübel! Das war furchtbar. Also irgendwas muss im Magen sein. -
am 17.01.2024 10:41:34 | IP (Hash): 1257585410
Kelly schrieb:
In einer Studie wurde festgestellt, dass es erst ab 2000 am Tag eine sichtbare Senkung des Blutzuckerspiegels gibt. Mit 1000 ist in der Studie praktisch nichts passiert.
Gib uns mal bitte einen Link zu dieser Studie oder zu einem Artikel darüber. Das entspricht nicht den tatsächlichen Erfahrungen, vielleicht hast du da etwas falsch verstanden.
Du kannst die 2000mg auch auf einmal zu deiner Mahlzeit nehmen, wenn du es verträgst. Bei der Wirkung würde das keinen wesentlichen Unterschied machen. Die Aufteilung auf zwei Einnahmen wird hauptsäch für eine bessere Verträglichkeit empfohlen. Ob du es vor, während oder nach der Mahlzeit nimmst, ist für die Wirkung auch nicht entscheidend. Du kannst ausproieren, wie es für dich am besten ist.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 17.01.2024 10:50:29. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 17.01.2024 11:26:47 | IP (Hash): 1971836342
Der Artikel ist schon uralt, also vielleicht gibt es da mittlerweile neuere Erkenntnisse:
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2002/daz-29-2002/uid-8033
Und Du hast recht. Ich habe das nicht sorgfältig genug gelesen. Denn da steht "ab einer Dosis von 1000 mg kam es gegenüber Plazebo zu statistisch signifikanten Senkungen des Nüchternblutzuckers". Die beste Wirkung wurde aber mit der höheren Dosis erzielt.
Okay. Wenn man das Metformin auch alles auf einmal nehmen kann, sollte das kleine Essfenster, das ich im Moment habe, kein Problem sein. Dann werde ich es wohl so beibehalten, wie ich es jetzt mache.
Bearbeitet von User am 17.01.2024 11:31:00. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 17.01.2024 13:27:03 | IP (Hash): 1904521947
Das sind ja interessante Infos, die ihr da schreibt!
Also bringt Metformin unter 1000 gar nix - na toll...
Dann wären evtl. Alternativen wie z.B. Curcumin vielleicht doch wert, dass man (ich) sie mal testet?!
LG
Nada -
am 17.01.2024 13:51:38 | IP (Hash): 799136129
Gar nichts steht da nicht. Da steht, dass es durchaus eine signifikante Abweichung von Placebo gibt. Also bringen 1000 schon etwas, aber 1500 oder 2000 bringen mehr. Dann gibt es keine signifikante Verbesserung bis 3000. Bei 2000 hatte man den optimalen Effekt erreicht.
Die Ernährung spielt meines Erachtens eine große Rolle, und Gewürze können da auch eine Rolle spielen. Wie viel sie tatsächlich bewirken können, weiß ich nicht. Das muss man ausprobieren. Zimt beispielsweise wird auch immer wieder als sehr hilfreich genannt. Aber keine Ahnung, wie das mengenmäßig aussieht. Wie viel man für einen signifikanten Effekt braucht.
Bearbeitet von User am 17.01.2024 13:53:58. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 17.01.2024 16:26:38 | IP (Hash): 2112195232
ein wenig funktioniert wohl auch 500mg aber natürlich viel weniger als 2000mg. Maximal erlaubt sind ja 3000mg als Tageshöchstdosis, aber da gibt es im Vergleich zu 2000mg keine wirkliche Verbesserung mehr.
Dazu noch diese Studien, ist zwar sehr alt aber das sollte sich nicht geändert haben.
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0002934397002544
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.01.2024 15:26:41 | IP (Hash): 160582365
Das mit dem hohen Nüchternwert am Morgen ist eher "normal" für Diabetiker, erfolgt im Zuge des Dawn Phenomänon, kannst mal googeln. Grundsätzlich produziert die Leber am Morgen mehr Zucker und der BZ steigt. Abends hast du immer einen niedrigeren BZ. Ich habe auch trotz Abnehmen / Kaloriendefizit / low carb an manchen Tagen Nüchternwerte von bis zu 130 die bis in den Mittag halten, erst nachmittags / abends gehts in die normalen Regionen. Allerdings nehme ich keine Medikamente, mit Metformin könnte ich evtl. auch den Morgen-BZ noch drücken. Aber mein Hb1Ac war nach der Diabetes Diagnose immer unter 5,6, daher kriege ich von den Ärzten nichts.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.01.2024 10:55:17 | IP (Hash): 1563618114
Dann habe ich ja noch Hoffnung, dass der HbA1c trotzdem niedriger ist, obwohl mein NBZ weiterhin hoch ist. Jetzt sogar höher als zuvor, obwohl ich fast nichts esse. Zucker schon mal gar nicht. -
am 23.01.2024 19:25:40 | IP (Hash): 160582365
Ja, diese Komponente des Diabetes (Leber produziert unkontrolliert Zucker) hat nicht unmittelbar mit der Ernährung zu tun. Das kannst du leider nicht so schnell und gut beeinflussen. Wenn du dich gesund ernährst wird dein Hb1Ac sinken, auch bei hohen Nüchternwerte. -
am 23.01.2024 20:37:18 | IP (Hash): 690814686
"During any period without food, the liver produces a constant, small amount of glucose for every two pounds of body weight. So, for instance, a man weighing 165 pounds would produce about one sixth of a gram every minute. In an hour, this adds up to about 10g of glucose (two teaspoonfuls). During your eight-hour sleep, eight times this amount, or about 80g (16 teaspoonfuls), is added to your blood. That is a lot of glucose to be made while your body is relatively inactive. To ingest the equivalent as carbohydrate, you would need to eat four thick slices of bread."
Völlig normale gesunde Glukoneogenese
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 24.01.2024 08:26:51 | IP (Hash): 380278211
Im Moment nehme ich nicht mehr so viele Werte über den Tag, wohl aber immer den NBZ, und der wird eher höher als niedriger. Ich habe jetzt beschlossen, das zu ignorieren, bis ich so viel abgenommen habe, dass ich nicht mehr im Adipositasbereich bin. -
am 23.02.2024 08:02:06 | IP (Hash): 1543086337
Was ich bei dem letzten Bluttest interessant finde: Alle Werte sind runtergegangen bis auf einen: der Nüchternblutzucker. Der ist sogar höher geworden als beim letzten Test vor gut 2 Monaten. Gut, Jason Fung sagt, Intervallfasten kann dazu beitragen, dass das Dawn-Phänomen gesteigert wird - und ich hatte das ja auch schon bei meinen eigenen Messungen gesehen -, aber ich hätte es natürlich vorgezogen, wenn auch der NBZ sich in Richtung normal bewegt hätte und nicht in die Gegenrichtung. Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt bis zum nächsten Bluttest. -
am 23.02.2024 08:59:15 | IP (Hash): 847353648
Hallo Kelly,
mach dir mal nicht so große Sorgen über die Nüchternwerte. Nach den Mahlzeiten akzeptierst du auch höhere Werte. Warum solltest du solche Werte nüchtern nicht auch akzeptieren, wenn alle anderen Werte besser werden. Wie hoch war den dein NBZ beim Arzt?
Hohe Nüchternwerte werden kritisch betrachtet, weil sie in vielen Fällen anzeigen, dass der BZ insgesamt nach oben geht. Du weißt ja von deinen anderen Werten, dass das bei dir nicht der Fall ist und dass sich dein BZ insgesamt gut verbessert hat. Also mache erst mal weiter so und freue dich über die ganzen Verbesserungen - um die Nüchternwerte kannst du dich immer noch kümmern, wenn alles andere einigerrmaßen stimmt.
Glückwunsch zu deinen Erfolgen, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 23.02.2024 11:07:22. Grund: BBCodes -
am 23.02.2024 13:35:53 | IP (Hash): 1543086337
Ende letzten Jahres war mein NBZ (beim Arzt) 121. Bei diesem Test jetzt 151. Also schon erheblich höher. Aber ich denke, Du hast sehr viel mehr Erfahrung als ich, und also werde ich das jetzt nicht so ernstnehmen. ;-) Ich habe mich ja schon von Anfang an über den NBZ gewundert, weil ich dachte, dass das Hand in Hand geht, der HbA1c und die Zuckerwerte am Tag inkl. NBZ. Aber der scheint wohl ein ziemliches Eigenleben zu führen.
Bearbeitet von User am 23.02.2024 13:38:26. Grund: Korrektur -
am 23.02.2024 14:46:16 | IP (Hash): 1532091295
NBZ von regelmäßig um 150 mg/dl ist aber viel zu hoch, das würde ich durchaus ernst nehmen und dagegen angehen. Gesund ist das nicht und kein Grund, nicht zu messen.
Was sagt denn dein Arzt dazu und dazu, dass du die Medikamente nicht mehr nimmst?
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 23.02.2024 15:33:50 | IP (Hash): 1102054589
Meinst du wirklich, dass der morgentliche Nüchtern-BZ-Anstieg auf 150 mg/dl gesundheitlich bedenklicher ist, als die gleich hohe Spitze nach den Mahlzeiten, die da doch immer noch praktisch als gesund gilt?
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 23.02.2024 15:48:25 | IP (Hash): 1532091295
Ja.
Mir wäre eine Spitze von 150 mg/dl nach einer Mahlzeit auch zu hoch. Das kann ich ja vermeiden.
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 23.02.2024 15:51:53 | IP (Hash): 1543086337
@Jürgen
Ich weiß, was Du meinst. Aber wenn ich lese, der NBZ sollte nicht mehr als 100 betragen, lässt mich das doch nachdenken. Wir hatten darüber aber hier in dem Thread ja schon gesprochen. Wahrscheinlich mache ich mir da unnötig Sorgen.
Bearbeitet von User am 23.02.2024 15:53:13. Grund: Ergänzung -
am 23.02.2024 15:52:03 | IP (Hash): 1102054589
Da sind wir einer Meinung, aber die meisten anderen einschließlich der Ärzteschaft sehen das nicht so "eng".
Und dann mal nen Schritt weiter zum Messen: Wenn ich praktisch jeden Morgen dasselbe messe und nichts verändere, warum kann ich dann das Messen nicht auch einfach lassen?
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am 23.02.2024 15:57:28 | IP (Hash): 1543086337
Henrie schrieb:
NBZ von regelmäßig um 150 mg/dl ist aber viel zu hoch
Aber anscheinend sind die Meinungen da verschieden. Was ich mich frage, ist, wie kann mein A1c 6,2 sein, wenn der NBZ so hoch ist? Da muss ich doch davon ausgehen, dass der BZ den Rest des Tages wesentlich niedriger ist.
Henrie schrieb:
Was sagt denn dein Arzt dazu und dazu, dass du die Medikamente nicht mehr nimmst?
Das findet sie in Ordnung. Weil ich ja faste. Sie wollte sehen, wie viel das bringt. Jetzt, wo es doch einiges gebracht hat und ich das auch weitermachen werde, sind Medikament erstmal wohl kein Thema mehr. -
am 23.02.2024 16:27:16 | IP (Hash): 1102054589
Kelly schrieb:
Was ich mich frage, ist, wie kann mein A1c 6,2 sein, wenn der NBZ so hoch ist? Da muss ich doch davon ausgehen, dass der BZ den Rest des Tages wesentlich niedriger ist.
Der wird munter schwanken zwischen deutlich niedriger und jeweils ner Stunde bis zwei nach deinem alltäglichen Fastenessen auch wenigstens genauso hoch.
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am 23.02.2024 19:08:29 | IP (Hash): 847353648
Kelly schrieb:
Ende letzten Jahres war mein NBZ (beim Arzt) 121. Bei diesem Test jetzt 151. Also schon erheblich höher.
Hallo Kelly,
die 151mg/dl sind wirklich ganz schön hoch. Ich stehe trotzdem zu meiner Empfehlung, dass du dir darüber erst mal keine großen Sorgen machen musst, wenn alle anderen Werte besser werden.
Für den hohen Wert wären zwei Erklärungen möglich. Eventuell ist der BZ wegen besonderen Stress bei der Blutentnahme ausnahmsweise so hoch angestiegen. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass so ein stressbedingter Anstieg hoch sein kann. Falls es nicht nur so eine Ausnahme war, dann kannst du trotzdem einigermaßen ruhig bleiben. An deinem neuen HbA1c von 6,2% - dazu auch von mir großen Glückwunsch - kann man erkennen, dass der Wert nicht allzu lange dort oben aufhält. Insofern wäre das tatsächlich vergleichbar mit Nachessenswerten in dieser Höhe.
Irgendwann musst du dich vielleicht auch um deine Nüchternwerte kümmern. Aber für die nächsten 1 ... 2 Jahre kannst du dich darüber freuen, wenn dein anderen Werte sich weiter verbessern und kannst in Ruhe beobachten, was der NBZ macht. Wahrscheinlich wird sich auch der irgendwann normalisieren, so dass du gar nichts zusätzlich machen musst.
Alles Gute, Rainer
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Bearbeitet von User am 24.02.2024 18:15:13. Grund: BBCodes -
am 25.02.2024 14:39:25 | IP (Hash): 1511128242
Ich hoffe, dass er sich von selbst normalisiert. Was mich wundert, ist, dass er seit Anfang des Jahres (bzw. seit dem Bluttest Ende letzten Jahres) so hochgegangen ist. Da kann ich mir als Erklärung nur das Fasten vorstellen. Das sollte sich dann aber hoffentlich auch irgendwann einpendeln, wenn das Fasten für meinen Körper zur Gewohnheit geworden ist. In gewisser Weise ist Fasten ja schon Stress, und der treibt das Cortisol hoch. Ich warte jetzt mal auf den Zustand Ende des Jahres. Bis dahin sollte ich das meiste von meinem Übergewicht abgenommen haben. -
am 26.02.2024 00:09:16 | IP (Hash): 880181340
Hallo Kelly,
Ich hatte auch solche NBZ Werte,und Werte nach dem Essen bis 200 waren auch keine Seltenheit,sogar 6-7 Stunden nach dem Essen.Ich hatte fast 7-8 Monate lang Probleme.Dies waren wie es sich herausstellte explizit auf Bauchspeicheldrüse bezogen.Hab ne richtig kompetente Ärztin gefunden,die es mit einen Schlag lösen konnte.Erste Termin Vorgespräch mit blutabnahme,2 Tage später Magen-Darm Spiegelung und Ultraschall(da war eindeutig zu sehen was Sache ist).Nach dem Untersuchung war die Diagnose gestellt worden und zwar Bauchspeicheldrüsen Athrophie.Hab dann von die Hausärztin dafür Enzyme verordnet bekommen,und nach 2-3 Wochen hat sich alles reguliert.Hatte kein Durchfall,Bauchschmerzen nach dem Essen,Übelkeit,Blähungen alles ist weg.Wenn du noch keine Diagnose gestellt bekommen hast,wäre vllt auch ein Versuch wert dies auch in Betracht zu ziehen.