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Nüchternblutzucker

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    am 10.01.2024 06:59:58 | IP (Hash): 914480096
    Mein Nüchternblutzucker schwankt sehr. Nur mal ein paar Werte:
    09:10 135
    07:50 125
    08:15 135
    07:20 114

    Wie man sieht, sind das etwas verschiedene Uhrzeiten. Ist das der Grund? Wenn ich später messe, ist der NBZ höher? Je früher ich messe, desto niedriger ist er?

    Bearbeitet von User am 10.01.2024 07:19:35. Grund: Ergänzung
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    am 10.01.2024 09:01:09 | IP (Hash): 1559316442
    Hallo Kelly,

    Nüchtern-BZ ist eigentlch nur der Wert, der unmittelbar nach dem Aufstehen gemessen wird.

    Dass der BZ dann weiter ansteigt, können viele Typ2-Diabetiker beobachten. Dieser Anstieg wird gestoppt, wenn man etwas isst. Oft reicht dafür eine Kleinigkeit aus, z.B. ein Stück Käse. Probiere einfach aus, was bei dir hilft, um den BZ-Anstieg zu stoppen. Auf jeden Fall solltest du nicht ganz auf das Frühstück verzichten, weil dein BZ dann eventuell bis zum Mittagessen immer weiter ansteigt,

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 10.01.2024 09:04:26. Grund: BBCodes
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    am 10.01.2024 10:05:58 | IP (Hash): 1277642229
    Wenn deine Rechnung mit unter 700 kcal am Tag tatsächlich stimmt und du das immer noch lückenlos durchziehst, dann müsstest du eigentlich mit 7 bis 8 Tagen in deinem Programm morgens eine deutliche Normalisierung feststellen, also Werte unter 100 mg/dl. Und dazu auch keinen Anstieg mehr ohne Essen.

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    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
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    am 10.01.2024 10:32:46 | IP (Hash): 636995760
    Rainer schrieb:
    Dass der BZ dann weiter ansteigt, können viele Typ2-Diabetiker beobachten. Dieser Anstieg wird gestoppt, wenn man etwas isst.


    Ach, das ist ja interessant. Der steigt dann immer weiter an, wenn man nichts isst? Kein Wunder, dass die späteren Werte höher sind. Und normalerweise auch die Werte, wenn ich zum Bluttest gehe. Denn da gehe ich meistens nicht vor acht oder halb neun hin. Sollte ich wohl mal um sieben hingehen, wenn sie aufmachen. Aber da ist immer so ein Riesenansturm, weil da alle Leute hingehen, bevor sie zur Arbeit gehen. Deshalb gehe ich immer später, wenn der erste Schwung dann durch ist. Ich muss ja nicht zur Arbeit. Ich bin ja Rentnerin.

    Morgens was essen ist schwierig. Ich habe direkt nach dem Aufstehen keinen Hunger und kriege auch nichts runter, nicht mal ein kleines Stückchen Käse. Obwohl ich Käse liebe. Aber heute hat sich mein Frühstück immerhin schon eine Stunde von selbst vorverlegt gegenüber den vergangenen Tagen, einfach, weil ich ein bisschen Hunger hatte. War aber dann auch sehr schnell wieder satt.
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    am 10.01.2024 10:39:50 | IP (Hash): 636995760
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn deine Rechnung mit unter 700 kcal am Tag tatsächlich stimmt und du das immer noch lückenlos durchziehst, dann müsstest du eigentlich mit 7 bis 8 Tagen in deinem Programm morgens eine deutliche Normalisierung feststellen, also Werte unter 100 mg/dl. Und dazu auch keinen Anstieg mehr ohne Essen.


    Stimmen wird das schon, wenn die Kalorienwerte zu den Lebensmitteln, die auf den Packungen stehen, stimmen. Aber das sollte ja im Allgemeinen so sein. Jedenfalls annäherungsweise. Heute war der NBZ tatsächlich niedriger, 114, und so ca. 1 3/4 Stunde nach dem Frühstück waren es 108. Aber das sind ja Einzelwerte. Das muss sich in den nächsten Tagen so halten, sonst ist das nichts wert.
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    am 10.01.2024 10:51:15 | IP (Hash): 1849975282
    Bei mir beginnt der Nüchternzucker etwas zu steigen sobald der Wecker klingelt.....ich glaube es ist egal ob die Blutabnahme da um 7 oder um 9 stattfindet, da müsste die Praxisassistentin mit der Spritze schon auf der Bettkante sitzen um diesen Effekt auszuhebeln-:)
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    am 10.01.2024 11:06:51 | IP (Hash): 636995760
    Wäre doch auch ganz nett. 😀 Also ich versuche ja immer, privat den Blutzucker so zeitnah wie möglich zu messen. Aber da bei mir kein Wecker mehr klingelt, sind die Zeiten, zu denen ich aufstehe, eben ziemlich verschieden.
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    am 11.01.2024 08:47:55 | IP (Hash): 1904521947
    @Rainer: hilft da nicht auch etwas Ausdauersport? Meine Diätassistentin sagte so etwas...

    LG
    Nada
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    am 11.01.2024 09:00:35 | IP (Hash): 636995760
    Krafttraining ist besser. Am besten natürlich beides. Ich war jetzt leider ziemlich lange krank und konnte nicht richtig trainieren, und dann kam auch noch die Weihnachtspause, aber morgen fange ich wieder an. Ich habe schon einen Termin mit meiner Trainerin um 10 Uhr. Wir machen so eine Art funktionales Fitnesstraining, da ist alles drin, Kraft und Ausdauer.

    Leider konnte ich heute noch keinen Blutzucker messen. Meine Batterie ist leer. Muss erst eine neue besorgen.
    Bearbeitet von User am 11.01.2024 09:04:55. Grund: Ergänzung
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    am 11.01.2024 09:20:07 | IP (Hash): 2112195232
    Also für die morgentlichen Schwankungen brachte Sport bei mir nichts, war eventuell sogar negativ.
    Vor allem wenn zur Bewegung noch eine Portion "Stress" mit dazu kommt, waren die Werte noch höher.
    Zum Beispiel wenn spät dran und ich musste in Eile zur Bahn rennen.

    Irgendwie braucht mein Körper einfach eine gewisse Zeit zum Wachwerden, vielleicht bis alle Stoffwechselprozesse hochgefahren sind und stabil laufen. Das ist meistens nach 1 bis 2 Stunden dann soweit, dann läuft bei mir der BZ stabil aber auf etwas höherem Niveau als über die Nachtphase.
    Wenn diese "Aufwärmphase" erledigt ist danach bringt Sport durchaus Vorteile und ganz besonders effektiv ist er nach dem Essen zum absenken und abends.
    (Ich schreibe hier nur von mir selber, jeder Mensch reagiert eventuell anders)

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    am 11.01.2024 09:52:57 | IP (Hash): 636995760
    Also mit dem erstmal Wachwerden, da stimme ich Dir voll und ganz zu. So geht es mir auch. Meistens brauche ich so zwei Stunden, bis ich das Gefühl habe, jetzt kann ich den Tag ordentlich beginnen. Bisher habe ich das immer mit meinem Milchkaffee überbrückt, aber das geht ja jetzt nicht mehr. Nun hatte ich morgens Mate-Tee, aber davon habe ich Magenschmerzen bekommen. War wahrscheinlich zu viel. Ich habe mir immer gleich einen ganzen Liter gemacht und den dann im Laufe des Vormittags getrunken. Heute habe ich keinen getrunken und bin deshalb ziemlich müde. Der andere Tee, den ich trinke, hat kein Koffein.

    Ich bin kein Sportfan, und langsam bin ich auch ein bisschen alt, um sehr intensiv Sport zu betreiben. Aber ich gehe einmal in der Woche zu dem funktionellen Fitnesstraining, was mir schon sehr viel gebracht hat, und ich würde jetzt gern noch zusätzlich einmal in der Woche schwimmen gehen. Das wären dann zweimal in der Woche Sport, und mehr schaffe ich wahrscheinlich nicht, erfahrungsgemäß. Eventuell, wenn es mir besser geht, weil ich Gewicht verloren habe, wäre noch ein drittes Mal drin, aber das kann ich jetzt noch nicht sagen, denn ich brauche jetzt eigentlich immer zwei Tage zwischen zwei Sporttagen, um mich auszuruhen. Früher hat einer gereicht.
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    am 11.01.2024 10:41:08 | IP (Hash): 2112195232
    Ich bin eigentlich ebenfalls kein Sportfan, war ich nie. Aber ich hab nach der Diagnose relativ schnell gesehen das jede Arzt von Bewegung für den BZ extrem vorteilhaft ist. Schwimmen ist super aber für mich leider inzwischen etwas umständlich, die Schwimmbäder im Umkreis sind entweder geschlossen oder haben seltsame verkürzte Öffnungszeiten.
    Ich hab mir aber letztes Jahr ein Ergometer gekauft und bin immer noch erstaunt wie schnell und intensiv das wirkt um den BZ runterzubringen. Vor allem nach dem Essen ist das etwas an das ich mich gewöhnt habe, geradezu brauch und das mir fehlt wenn ich auswärts utw bin und nicht die Möglichkeit habe. Mit dem Ergometer reichen mir tatsächlich schon wenige Minuten, Sportler würden das kaum als wirklichen "Sport" bezeichnen.
    Spaziergehen ist auch eine Alternative, im Grunde ist alles bei dem man sich ein wenig bewegt von Vorteil.


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    am 11.01.2024 10:49:59 | IP (Hash): 380286956
    Direkt nach dem Essen aufs Fahrrad könnte ich auch machen. Das ist eine gute Anregung. Ich habe seit Neuestem ein E-Bike, aber strampeln muss ich da trotzdem. Vor allem bergauf. Und Fahrradfahren mag ich viel lieber als Spazierengehen. Ich war noch nie eine große Läuferin. Sprints ja, aber längere Strecken einfach nur so laufen, das war nie was für mich.

    Direkt hier bei mir vor der Tür ist ein ziemlicher Anstieg der Straße (ohne E-Bike würde ich den gar nicht schaffen), das könnte ich mal versuchen. Da brauche ich nur mit dem Fahrrad zur Tür raus, ein paar Meter, dann geht es um die Ecke und den Berg rauf. Wenn ich oben bin, fahre ich wieder runter. Das sind auf jeden Fall ein paar Minuten. Danke Dir!

    EDIT. Okay, das war jetzt E-Bike extrem. 😎 Ich muss das Ding erst aufladen. Bin halt schon lange nicht mehr gefahren. Hab es aber trotzdem rausgeschoben (von meiner Garage zur Straße geht es etwas abwärts), bin dann ein paar Meter gefahren, aber der Motor konnte natürlich nicht helfen, und ohne Motor ist das Treten extrem schwer. Dann bin ich wieder abgestiegen, habe es zurückgeschoben und den kleinen Berg zu meiner Garage rauf. Da ich ein extrem schweres E-Bike habe (40 Kilo) war das aber wahrscheinlich schon genug Training nach dem Frühstück. Das mache ich nach dem Mittagessen noch mal. Macht echt Spaß. Und wenn dann der Motor mithilft, noch mehr.
    Bearbeitet von User am 11.01.2024 11:03:39. Grund: EDIT
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    am 12.01.2024 11:25:43 | IP (Hash): 380286955
    Mein Nüchternblutzucker hat mich heute eher erfreut: 6,8 = 123
    Das geht in die richtige Richtung. Aber dann kam der große Schock. Heute hatte ich zum ersten Mal wieder mein übliches Training. Um 10 Uhr. Eine Stunde. Danach habe ich gemessen und bin fast umgefallen. 8,0 = 144 !
    Und zwar nüchtern. Ich hatte davor noch nichts gegessen, sondern nur einen Becher Tee getrunken. Ohne Zucker.

    Jetzt nach Essen und 10 Min. E-Bike: 7,4 = 133


    Bearbeitet von User am 12.01.2024 11:51:19. Grund: Ergänzung
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    am 12.01.2024 11:36:22 | IP (Hash): 109094907
    Was daran schockiert dich? Hier hat mal ein Erich mitgeschrieben, der nüchtern bei 75 mg/dl ne halbe Stunde Joggen war und anschließend 150 gemessen hat. Und wenn die Hundeoma, von der ich hier schon öfter geschrieben hab, ihre Hunderunde vor dem Essen ging, kam sie auch immer mit mehr BZ als vor dem Losgehen wieder. Und...

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    am 12.01.2024 11:57:33 | IP (Hash): 380286955
    Na ja, so hohe Werte habe ich generell noch nicht sehr oft gesehen. Meistens war bei 135 Schluss, wenn ich gemessen habe. Dazwischen weiß ich natürlich nicht. Jetzt nach 10 Min. E-Bike, allerdings noch sehr gemütlich, da ich gerade erst wieder anfange, ist der Wert etwas runtergegangen. Für mich war es mit meiner mangelnden Kondition schon anstrengend. Und ich hatte heute Morgen ja auch schon Training. Das ist ja aber nur einmal in der Woche. Fahrradfahren kann ich jeden Tag. Das ist das Tolle daran. Ich freue mich richtig darauf. 😀
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    am 12.01.2024 12:20:09 | IP (Hash): 1284547058
    Ist schon normal, Anstrengung und Stress kann das verursachen. Eine Stunde Sport bedeutet ja etwas für den Köper, der Körper braucht Energie und alle Systeme fangen an diese Energie bereitzustellen.
    Und wenn du nichts gegessen hast, also auch nichts im Bauch hast ist was Energie bringt dann macht das eben die Leber und produziert mal ein bisschen (zuviel) Glukose selber .....

    Solche Effekte hast du bei allem wo der Körper meint er müsse jetzt viel Energie bereitstellen weil er die wohl brauchen könnte.
    Das kann Sport sein oder auch einfach nur Ärger, Streit, ein Schock oder Schreck. Auch Krankheiten, Schmerzen oder ein Alptraum in der Nacht kann das machen. Bei all diesen Dingen fährt der Körper die Energiesysteme hoch.
    Ich hatte mal einen Streit am Telefon abends, danach sofort danach und die ganze folgende Nacht erstaunlich hohe Werte.

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    am 12.01.2024 17:43:08 | IP (Hash): 380286955
    Ja, das ist ganz interessant zu beobachten jetzt. Für mich ja das erste Mal. Der hohe Wert nach dem Sport ist somit nichts Besonderes. Treibt der auch den HbA1c hoch? Danach ist er jedenfalls wieder runtergegangen. Nach dem Sport habe ich gegessen, und 1 Stunde nach dem Essen war der Wert 7,4 = 133. 2 Stunden danach war er bei 6,3 = 114. Dann habe ich noch mal gegessen, und 1 Stunde danach war der Wert bei 6,2 = 112. Jetzt allerdings, 4 Stunden nach dem Essen, war er wieder hochgegangen auf 6,4 = 115. Die Messung nach 2 Stunden habe ich verpasst, weil ich geschlafen habe. War ein bisschen viel Sport heute, so von 0 auf 100. 😀

    Heute Nacht werde ich dann noch vor dem Schlafengehen messen, aber der Durchschnittswert für den heutigen Tag ist durch den Sportwert doch ziemlich hoch. Ohne den Sportwert wäre er gleich etliches niedriger. Und da ich auch schon einige Kilos verloren habe und das nun schon seit dem 2.1. mache, frage ich mich, ob der Effekt da irgendwann noch mal eintritt, den andere erlebt haben.
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    am 12.01.2024 18:48:08 | IP (Hash): 1284547058
    Kelly schrieb:
    Und da ich auch schon einige Kilos verloren habe und das nun schon seit dem 2.1. mache, frage ich mich, ob der Effekt da irgendwann noch mal eintritt, den andere erlebt haben.



    Geduld, der Stoffwechsel ist kein Speedboot sondern eher ein schwerer Supertanker, das braucht alles etwas Zeit. Zunächst tat sich bei mir lange nichts und dann eines Morgens war der Effekt ganz plötzlich da, praktisch über Nacht. ich hatte dann noch 2 solcher Sprünge, da war immer wochenlang keine Verbesserung und dann plötzlich ein Sprung.

    Kurze Spitzen und Schwankungen sind für den HbA1c kein Problem, das wird damit überhaupt nicht erfasst. Es zählen Hochs und Tiefs erst dann in diesen Wert wenn diese Hochs und Tiefs eine längere Zeit andauern, über Stunden bleiben. Also wenn es die ganze Nacht hoch bliebe, dann wäre es im HbA1c vertreten.

    Und ein Wert 111 oder 114 oder 112 - das kannst du getrost als absolut identisch und stabil annehmen, das ist eine gerade Linie.
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    am 13.01.2024 08:30:57 | IP (Hash): 810328624
    Das ist nett, dass Du mich so beruhigst. 😊 Ich mache halt im Moment sehr viel, was ich vorher nicht gemacht habe, die wenigen Kalorien, die langen Fastenperioden und jetzt auch noch Sport, dass ich denke, das müsste sich doch niederschlagen. Aber es ist ja noch nicht lange her, dass ich angefangen habe. Geduld ist einfach nicht meine Stärke. Es ist besser geworden, seit ich älter bin, aber wirklich geduldig werde ich wohl nie werden.

    Gestern Abend vor dem Schlafengehen war ich sehr überrascht, als ich 6,0 (=108) auf meinem Gerät gemessen habe. Heute Morgen war der NBZ 6,9 (=124). Mal sehen, wie sich das entwickelt.
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    am 13.01.2024 15:54:26 | IP (Hash): 1904521947
    "Bisher habe ich das immer mit meinem Milchkaffee überbrückt, aber das geht ja jetzt nicht mehr"

    Ich bin auch absoluter Kaffe-Fan, jetzt bin ich umgestiegen auf entweder koffeinfreier Kaffee (Jacobs oder Hag) mit Mandelmilch oder Jacobs Balance mit der Hälfte an Koffein.
    Habe mich durch sämtliche Milch-Alternativen durch getestet, leider mit Hafermilch sehr schlimme Erfahrungen gemacht. Da ging der Blutzucker schier durch die Decke.

    LG
    Nada
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    am 13.01.2024 20:19:19 | IP (Hash): 781228459
    Mandelmilch unterbricht aber auch die Fastenperiode. Also bleibe ich jetzt vor dem Frühstück bei Tee. Absolut kalorienfrei. Abgesehen davon schmeckt Mandelmilch für mich wie Wasser. 😊 Und aufschäumen kann man sie auch nicht. Das wäre nicht die richtige Art Kaffee für mich. Ich brauche meinen Cappuccino mit Schaum. Das ist der größte Genuss für mich. Ohne Schaum ist das nichts.

    Koffeinfreier Kaffee? Brauche ich eigentlich nicht. Morgens will ich ja das Koffein. Da will ich ja wachwerden. Deshalb ist eigentlich auch Mate-Tee morgens als Kaffeeersatz das Beste. Der hat Koffein und im Gegensatz zu schwarzem Kaffee (bzw. es ist ja Espresso) kann ich den Tee auch ohne Milch trinken.
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    am 14.01.2024 07:28:28 | IP (Hash): 781228459
    Heute bin ich etwas enttäuscht. Gestern Abend war mein BZ 5,8 (=105) vorm Schlafengehen, und ich habe mich schon gefreut, aber heute Morgen war der NBZ 7,3 (=132). Höher als gestern statt niedriger, wie ich erwartet oder zumindest erhofft hatte.

    Meine Ärztin meinte mal, vielleicht wäre das Fasten auch ein Stress für den Körper. Und ich habe gestern schon um 13:30 aufgehört zu essen. Das ist aber normal. Ich habe ja auch keinen Hunger. Heute fange ich dann erst an zu essen, wenn ich Hunger bekomme.
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    am 14.01.2024 10:08:18 | IP (Hash): 428648737
    Kelly schrieb:


    Meine Ärztin meinte mal, vielleicht wäre das Fasten auch ein Stress für den Körper. Und ich habe gestern schon um 13:30 aufgehört zu essen. Das ist aber normal. Ich habe ja auch keinen Hunger. Heute fange ich dann erst an zu essen, wenn ich Hunger bekomme.



    Fasten und abnehmen IST Stress für den Körper. Das vielleicht kannst Du gedanklich getrost streichen ;)
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    am 14.01.2024 10:18:11 | IP (Hash): 781228459
    Worauf bezieht sich das "das"? Also was soll ich streichen? Den Gedanken, dass mein Blutzucker durch Stress NICHT erhöht wird, solange ich abnehme und faste?
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    am 14.01.2024 10:42:28 | IP (Hash): 1004415160
    Mitglied schrieb:
    Fasten und abnehmen IST Stress für den Körper. Das vielleicht kannst Du gedanklich getrost streichen ;)


    Klar, die Literatur ist überwältigend dazu, dass Leute, die fasten, während der Tage oder Wochen deutlich höheren blutzucker haben, als gesund. Oder?

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    am 14.01.2024 11:31:01 | IP (Hash): 2112195232
    Gemeint ist da vermutlich Stress durch den Hungerstoffwechsel, der ist natürlich Stress. Ist ja Alarmzustand für den Körper, eine Notsituation sozusagen. Wobei auch dieser Effekt durchaus manchmal gewünscht ist (Buchinger Heilfasten).
    Aber Hungerstoffwechsel sollte sich mit Intervallfasten und lediglich redizierter Kalorienaufnahme noch nicht einstellen, das ist ja eigentlich kein richtiges Fasten sondern nur eine kleine Stoffwechselpause.


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    am 14.01.2024 12:36:13 | IP (Hash): 1004415160
    Noch vor 100 Jahren war es üblich, um die Hälfte vom Jahr sowas zu machen, was wir heute intervallfasten nennen Punkt das ist gerade nicht genug zu essen jedenfalls nicht genug bezahlbar zu essen für die meisten von unseren Großeltern, Urgroßeltern, Ururgroß… . BMI 20 hätte da schon als wohlgenährt gegolten und 25 als übergewichtig, wenn es damals diese Klassifizierung schon gegeben hätte. Wer jeden Tag satt zu essen hatte, galt schon als wohlhabend. Und die meisten hatten nicht mal genug für einmal am Tag unhungrig.
    Wenn tatsächlich wenig zu essen wegen Stress höher als gesunden blutzucker machen würde, hätte die Entwicklung der Menschheit nie bis zu der supermärklichen überversorgung unserer Tage angehalten.

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    am 14.01.2024 12:37:31 | IP (Hash): 781228459
    Gunter21 schrieb:
    das ist ja eigentlich kein richtiges Fasten sondern nur eine kleine Stoffwechselpause.

    Dachte ich auch. Aber dazu habe ich keine Studien gefunden. Oder ich bin zu dumm zum Suchen. 😀 Hungern tut mein Körper jetzt ja nicht. Ich weiß nicht genau, wie das definiert ist. Aber ich habe kein Hungergefühl in der Fastenperiode, und ich habe so viele Reserven, dass der Körper sich alles, was er braucht, aus meinen Fettreserven holen kann. Was er ja auch tut. Wodurch ich abnehme.
    Bearbeitet von User am 14.01.2024 12:38:32. Grund: Ergänzung
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    am 14.01.2024 12:45:24 | IP (Hash): 781228459
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn tatsächlich wenig zu essen wegen Stress höher als gesunden blutzucker machen würde, hätte die Entwicklung der Menschheit nie bis zu der supermärklichen überversorgung unserer Tage angehalten.


    Das würde ich ebenfalls vermuten. Eine Umstellung auf Fasten kann vielleicht schon Stress verursachen, aber wenn man sich dran gewöhnt hat? Also ans Intervallfasten, meine ich jetzt. Das kann man ja sein Leben lang tagtäglich machen. Das vollständige Fasten mit gar keinem Essen und nur Getränken würde dann nach einiger Zeit schon zum Tod führen. Aber bei hohem Übergewicht dauert das auch eine Weile. Da hat mal einer vor vielen Jahren ein ganzes Jahr lang nichts gegessen, nur getrunken (unter ärztlicher Aufsicht), und der war am Anfang schwer übergewichtig. Nach einem Jahr war er dann sehr schlank, aber gelebt hat er immer noch, und es ging ihm laut Aussage der Ärzte gut. Ob er das Gewicht dann gehalten hat, weiß ich allerdings nicht, denn das ist eindeutig das größere Problem.
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    am 14.01.2024 14:00:21 | IP (Hash): 2112195232
    Und die metabolischen Probleme, Leber, Gicht oder auch Diabetes gab es vor Jahrhunderten auch schon, aber eben genau wie Jürgen schreibt, überwiegend bei wohlhabenden Menschen.
    Ein paar Fälle sind dokumentiert, am bekanntesten sind wohl Heinricht VIII von England, in Wikipedia gibts es einen eigenen interessanten Abschnitt zum Gesundheitszustand. Oder auch der Sonnenkönig Ludwig XIV.

    Aber damals war das eher die Seltenheit, nicht jeder konnte so unmäßig essen wie Heinrich oder Ludwig.
    Heutzutage ist es essenmässig für jeden leicht möglich ein "Heinrich" zu sein......
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    am 14.01.2024 14:51:19 | IP (Hash): 1973125947
    Das ist unser Problem, das ist wahr. Und zudem ist das Angebot an ungesunden Sachen auch noch fast unübersehbar geworden. Damals hat man Kuchen oder Kekse selbst backen müssen, heute gibt es alles in Tüten abgepackt und viel, viel mehr an Zucker, als wir überhaupt vertragen können. Und jeder kann es sich leisten. Das ist tödlich. Als ob man reines Gift verkaufen würde.

    Die Verfügbarkeit müsste eingeschränkt sein, aber da würden alle schreien. Das ist ja bei Alkohol und Nikotin dasselbe. Als ob man ein Recht darauf hätte, sich zu vergiften. 😎 Hat man natürlich auch, davon kann einen keiner abhalten, aber die meisten Leute empfinden das ja nicht so. Sie halten Zucker nicht für Gift, sondern meinen, nicht ohne das leben zu können.

    Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es nach dem Krieg kaum Diabetes gab. Vermutlich nur noch Typ 1. Durch die Nicht-Verfügbarkeit von Zucker, Mehl usw. und überhaupt übermäßiger Kalorien hatte sich Typ 2 in Luft aufgelöst (bis auf wenige Ausnahmen vielleicht).
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    am 14.01.2024 15:43:14 | IP (Hash): 1004415160
    Kelly schrieb:
    Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es nach dem Krieg kaum Diabetes gab. Vermutlich nur noch Typ 1. Durch die Nicht-Verfügbarkeit von Zucker, Mehl usw. und überhaupt übermäßiger Kalorien hatte sich Typ 2 in Luft aufgelöst (bis auf wenige Ausnahmen vielleicht).


    Wir mit Typ 2 Diabetes haben immer Typ 2 Diabetes. Wir haben den nur entweder aus oder eingeschaltet. Klar ist er in Hungerzeiten bei den meisten ausgeschaltet.
    Und dann kommt noch ein ganz wichtiger Punkt dazu, nämlich der, dass man bis in die 80er Jahre mit der Überweisung vom Hausarzt morgens nüchtern im Krankenhaus antreten musste für die Bestimmung des Blutzuckers. Mal eben in der Praxis testen ging ab Mitte der 80er Jahre, und mal eben zu Hause testen geht erst seit Anfang der 90er.

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    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
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    am 14.01.2024 16:51:23 | IP (Hash): 1973125947
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wir mit Typ 2 Diabetes haben immer Typ 2 Diabetes. Wir haben den nur entweder aus oder eingeschaltet. Klar ist er in Hungerzeiten bei den meisten ausgeschaltet.


    Genau. Was sehr für eine kalorienarme Diät spricht, um ihn auszuschalten.
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    am 14.01.2024 17:17:59 | IP (Hash): 1004415160
    Mit den Testgeräten in den Arztpraxen in der zweiten Hälfte der 80er Jahre gab es die erste große Typ 2 Welle in Deutschland. Die nächste gab es Mitte der 90er Jahre, als alle labormäßigen Blutproben auch ohne direkten Auftrag auf Blutzucker untersucht werden mussten. Es folgte in der zweiten Hälfte der 90er die Welle der Herz-Kreislauf-Erkrankten, die ab da automatisch auf Blutzucker untersucht wurden. Zwei weitere Wellen folgten mit der Einführung des Disease Management Programms für Diabetes, und zwar deswegen, weil die Krankenkassen damit besondere Bonüsse für Diabetiker bekamen.

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    am 14.01.2024 17:24:03 | IP (Hash): 1973125947
    Vielleicht wäre es besser gewesen, die Diabetiker hätten die Zuschüsse bekommen. Für gesundes Essen. Der Krankenkasse einen Bonus für jeden Diabetiker zu zahlen ist ja irgendwie ein Witz. Oder hatten die damit eine Verpflichtung, auch was für ihre Diabetiker zu tun?

    Was mich ein bisschen beunruhigt hat, war, dass die Werte heruntergesetzt wurden, und prompt gab es eine Menge mehr Diabetiker. Ob das alles mit rechten Dingen zugeht?
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    am 14.01.2024 17:44:02 | IP (Hash): 1004415160
    Die Krankenkassen hatten für den ersten Schritt nur die Beiträge ihrer(!) Mitglieder. Da hatte eine alte Kasse mit sehr vielen alten Mitgliedern mit entsprechend vielen chronischen Krankheiten sehr viel schlechtere Karten, als eine junge Kasse mit sehr viel mehr jungen und gesünderen Mitgliedern.
    Dieses strukturelle Risiko war möglichst gerecht auszugleichen. So bekamen die alten Kassen für ihr Mehr an Diabetikern mit dem entsprechenden Mehr an Kosten von den jüngeren mit weniger Diabetikern einen Risikostrukturausgleich.

    Damit wurden Diabetiker für die Krankenkassen attraktiv, und für möglichst viel attraktiv haben sie auch ein bisschen davon an die Ärzte für die Diagnose und Behandlung von Diabetes weitergegeben.

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    am 14.01.2024 20:29:14 | IP (Hash): 428648737
    Gunter21 schrieb:
    Gemeint ist da vermutlich Stress durch den Hungerstoffwechsel, der ist natürlich Stress. Ist ja Alarmzustand für den Körper, eine Notsituation sozusagen. Wobei auch dieser Effekt durchaus manchmal gewünscht ist (Buchinger Heilfasten).
    Aber Hungerstoffwechsel sollte sich mit Intervallfasten und lediglich redizierter Kalorienaufnahme noch nicht einstellen, das ist ja eigentlich kein richtiges Fasten sondern nur eine kleine Stoffwechselpause.





    Danke, Gunter. So wollte ich verstanden werden 👍
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    am 15.01.2024 07:30:06 | IP (Hash): 1973125947
    Gestern Abend vor dem Schlafengehen 6,0 (=108), heute Morgen 6,9 (=124). Und das, wo ich seit gestern Vormittag nichts mehr gegessen habe. Da hatte ich heute Morgen beim Messen also schon seit 21 Stunden gefastet. Auch gestern ist der Blutzucker nur sehr langsam heruntergegangen, obwohl nichts mehr nachkam. Zwei Stunden nach dem späten Frühstück am Vormittag war er auf 6,2 (=112), und nachts vor dem Schlafengehen dann gerade mal auf 6,0 (=108)? Ohne dass ich dazwischen etwas gegessen hatte? Mir scheint, tagsüber ist mein Stoffwechsel sehr faul, dafür legt er dann nachts bzw. morgens los, bevor ich aufstehe. 😀 Rauf geht leichter als runter. Wie beim Gewicht.

    Damit ist meine Super-Messwoche jetzt vorbei. Ein Döschen Teststreifen ist leer. Aber da ich gerade erst anfange, wollte ich mal ein paar Basiswerte haben. Ab jetzt werde ich nur noch stichprobenmäßig messen.
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    am 15.01.2024 09:13:10 | IP (Hash): 2112195232
    Vielleicht wäre ja ein Libre3 oder Dexcom mal was für dich, dann hast du alles im Blick und siehst alles was der BZ so treibt, rund um die Uhr.
    Kannst dir ja kostenfrei einen Libre und bis zu 2 Dexcom besorgen zu Testzwecken und das mal ausprobieren.

    Ich hab aktuell mal einen G6 gesetzt, der läuft nun 10 Tage. Erscheint mir etwas genauer zu messen als der Libre, man kann bei Bedarf auch kalibrieren, aber ist einen Tick umständlicher anzuwenden.
    Funktionieren tun aber beide und so solche Tests sind sowohl Libre als auch Dexcom mehr als gut genug.


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    am 15.01.2024 11:10:53 | IP (Hash): 87841034
    @Gunter: Kleiner Hinweis, falls du es übersehen hast:
    Beim Decom-Testangebot kannst du noch einen zweiten kostenlosen Testsensor abrufen, so dass du 2*10 Tage testen kannst.
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    am 15.01.2024 15:28:23 | IP (Hash): 1904521947
    Besonders schlimm ist, dass sogar eigentlich "gesunde Nahrung" Zucker enthalten, wenn man sie im Supermarkt kauft: Gurken im Glas, Rote Bete, Maiskölbchen usw..

    Ich finde, die Kids sollten heute in der Schule schon lernen, damit umzugehen!
    Und nicht: Kartoffeln sind gesund...Milch ist gesund...:-((.

    LG
    Nada
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    am 15.01.2024 15:34:15 | IP (Hash): 1904521947
    Ich pflege gerne die Variante, ein bis zwei Tage die Woche mal ein oder zwei Mahlzeiten von Zweien wegzulassen. Am nächsten Tag bin ich sehr motiviert und habe mehr Appetit ;-).


    LG
    Nada
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    am 15.01.2024 15:42:51 | IP (Hash): 930753131
    Nada schrieb:
    Besonders schlimm ist, dass sogar eigentlich "gesunde Nahrung" Zucker enthalten, wenn man sie im Supermarkt kauft: Gurken im Glas, Rote Bete, Maiskölbchen usw..


    Jeder, der in seinem Leben schon mal Gurken, Rote Bete oder ähnliches selber eingelegt hat, weiß, dass da irgendeine Form von Süßungsmittel reinkommt...

    Nada schrieb:
    Und nicht: Kartoffeln sind gesund...Milch ist gesund...:-((


    Ich bin mir nicht sicher, ob du diese Aussagen anzweifelst, aber beide Lebensmittel sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen! Nur weil davon der Blutzucker steigt, sind sie nicht ungesund! Aus Typ1-Sicht wäre dann absolut alles ungesund...

    Das hochverarbeitete Lebensmittel ungesünder sind als frische, ist Teil des Lehrplans in Grundschulen.



    Bearbeitet von User am 15.01.2024 16:18:09. Grund: Formatierung
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    am 15.01.2024 15:54:56 | IP (Hash): 2112195232
    Nada schrieb:
    Besonders schlimm ist, dass sogar eigentlich "gesunde Nahrung" Zucker enthalten, wenn man sie im Supermarkt kauft: Gurken im Glas, Rote Bete, Maiskölbchen usw..

    Ich finde, die Kids sollten heute in der Schule schon lernen, damit umzugehen!
    Und nicht: Kartoffeln sind gesund...Milch ist gesund...:-((.

    LG
    Nada



    Die Sache ist doch eigentlich die das von Kartoffel als Hauptbeilage und ein bisschen Milch nicht viele krank geworden sind. Beides gibt es seit Jahrhunderten bei usn in Mitteleuropa.

    Das war so das Standardprogramm zu meinen Schulzeiten und glaub mir, es gab genau einen von 20 in meiner Schulklasse der war übergewichtig und bei dem ist es wohl wirklich genetisch bedingt gewesen...der Rest, mich eingeschlossen, war topfit,

    Problematisch wird es genau dann, wenn die Kartoffeln nur noch frittiert werden, manchmal auch mit Käse überbacken, die Mahlzeiten wechselweise aus Burgern, Pizza oder Lasagne aus der TK bestehen, Die Milch ordentlich mit Kaba angerührt wird und Schokis und Gummibärchen in Massen verfügbar sind. Und da man nach nach so was bald wieder Hunger hat wird man bald zu einem kleinem Snack greifen in Form eines Schokoriegels und einer Cola.
    Das Ganze noch mit viel herumgesitze hinter der Playsation und .... voila hast du einen Haufen übergewichtige Kinder.
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    am 15.01.2024 15:58:38 | IP (Hash): 1025045576
    Kelly schrieb:
    Mir scheint, tagsüber ist mein Stoffwechsel sehr faul, dafür legt er dann nachts bzw. morgens los, bevor ich aufstehe. 😀 Rauf geht leichter als runter. Wie beim Gewicht.


    Super, dass die Pfunde weiter purzeln, aber dein fauler Stoffwechsel ist ganz schön fleißig und produziert jede Menge Glukose via Gluconeogenese aus Eiweiß.
    Und sogar mit Metformin gibt deine Leber im eingeschalteten Typ 2 Modus noch eifrig fortlaufend zu viel davon in den Kreislauf.

    Nach deiner Beschreibung hatte ich gehofft, dass dein Wenigessen praktisch zusammenfällt mit den 600 bis 800 kg täglich beim sogenannten Leberfasten. Mit dem wird die Typ 2 Fehlfunktion in der Leber im Zeitrahmen von 7 bis 8 Tagen ausgeschaltet. Und zwar sogar bei Schwerstgewichten nach bariatrischen OPs! Denn dieses Abschalten hat offenbar nichts mit dem Gesamtgewicht zu tun, sondern mit der Verringerung des Fettbestandes in der Leber. Und da geht es auch nicht um Fettleber. Denn auch in einer völlig gesunden Leber ist immer ein eben kleineres Volumen an Fett gespeichert. Und wenn dieser Speicher T2D-mäßig begrenzt und die Grenze überschritten ist, gibt die Leber zu viel Glukose aus.

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    am 16.01.2024 07:48:25 | IP (Hash): 525803747
    Jetzt krieg ich echt die Krise! Statt dass mein Blutzucker runter geht, geht er hoch bei alldem, was ich tue. NBZ heute Morgen 9,5 (=171)! Das gibt es doch gar nicht! Gestern bin ich zweimal E-Bike gefahren, habe zwei Mahlzeiten mit Vollkornbrot, Quark und Gemüse gegessen und dabei gerade mal knapp 500 Kalorien zusammenbekommen.

    Mittlerweile habe ich etliche Kilo abgenommen, mit ein bisschen Sport angefangen, habe Fastenzeiten von über 20 Stunden, in denen ich gar nichts esse und deshalb auch kein Insulin nötig ist, nehme Metformin und trinke den ganzen Tag Tee statt Milchkaffee, und das ist das Ergebnis?
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    am 16.01.2024 07:58:52 | IP (Hash): 525803747
    hjt_Jürgen schrieb:
    Super, dass die Pfunde weiter purzeln, aber dein fauler Stoffwechsel ist ganz schön fleißig und produziert jede Menge Glukose via Gluconeogenese aus Eiweiß.


    Aber wo kriegt er denn das ganze Eiweiß her? Eiweiß ist doch das Wenigste, was ich esse. Gestern z.B. nach meiner Berechnung so ca. 15 Gramm. Da ich keinen oder kaum noch Milchkaffee mehr trinke, kommt das Eiweiß gerade mal aus ein bisschen Quark oder Frischkäse. Ein bisschen ist im Vollkornbrot. Aber Tomaten, Erbsen, Möhren, Paprika, Kartoffeln, da ist kaum was drin. In Erbsen und Kichererbsen und anderen Hülsenfrüchten noch am meisten, deshalb soll ich so viel wie möglich davon essen, aber zum Schluss kommt da ja nicht viel zusammen bei den paar Kalorien, die ich am Tag esse. Gestern habe ich noch eine Handvoll Walnüsse gegessen.
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    am 16.01.2024 08:04:14 | IP (Hash): 525803747
    Nada schrieb:
    Besonders schlimm ist, dass sogar eigentlich "gesunde Nahrung" Zucker enthalten, wenn man sie im Supermarkt kauft: Gurken im Glas, Rote Bete, Maiskölbchen usw.


    Ich esse mal eine Gewürzgurke, aber im Großen und Ganzen isst man ja nicht viel davon. Und das ist dann auch nicht ungesund. Ich glaube, niemand isst ein ganzes Glas saure Gurken. 😀 Normalerweise kauft man Gemüse doch in der Gemüseabteilung und macht entweder einen Salat oder ein Gemüsegericht daraus.
    Bearbeitet von User am 16.01.2024 08:05:15. Grund: Ergänzung
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    am 16.01.2024 08:38:30 | IP (Hash): 2043372912
    Kelly schrieb:

    Aber wo kriegt er denn das ganze Eiweiß her?


    Der Körper braucht Glucose und nimmt das was er kriegen kann, ist ja genug von allem vorhanden, auch wenn du extern nichts zuführst.
    Dann eben von internen Quellen.....Fettspeicher und Muskeln. Die Muskeln sind das Protein.

    Und das ist auch ein Problem beim abnehmen, niemand will ja das Muskeln abgebaut werden, der Körpfer ist da leider sehr unselektiv und bedient sich überall, leider nicht nur aus dem Fett.
    Passieren kann das sehr wohl bei zu aggressivem abnehmen (abhungern) und da solltest du aufpassen.

    Wenn man zuviel Muskeln abbaut wird man das merken, Arme und Beine werden zu dünn, man fühlt sich schwach und es könnten auch Muskelkrämpfe entstehen. Wenn das passiert wird man weniger Leitngsfähig und man bewegt sich noch weniger, was den Effekt dann aber noch mehr verstärkt.
    Zwing deine Muskeln immer ein bisschen etwas zu tun, Bewegung, Fahrrad, auch wenn es vielleicht ein bisschen schmerzt und zwickt. Und nicht zu lange zu sehr übertreiben mit dem abnehmen, vielleicht ein paar Kalorien mehr pro Tag, am besten proteinhaltig.