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Hausärzte haben doch eher wenig Ahnung...

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    am 10.01.2024 19:56:23 | IP (Hash): 11924468
    Ich bin (war) eigentlich der Ansicht, dass Hausärzte sich oftmals mit Diabetes mellitus Typ 2 passabel auskennen.
    Zumindest HbA1C ist ihnen bekannt. Und auch Metformin, Forxiga oder Trulicity.

    Heute erwähnte ich mal den Begriff "C-Peptid", - als möglichen Messparameter für die Entscheidung, ob (bei Diabetes mellitus Typ 2) Insulin bei hohem NBZ wohl doch unvermeidlich ist, und erzeugte ein großes Fragezeichen auf der Stirn. Offensichtlich war der Begriff unbekannt und noch nie gehört...


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    am 10.01.2024 20:00:46 | IP (Hash): 1277642229
    Wie hoch ist aus deiner Sicht ein hoher Nüchtern-BZ?

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    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
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    am 11.01.2024 11:13:43 | IP (Hash): 11924468
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wie hoch ist aus deiner Sicht ein hoher Nüchtern-BZ?

    Z. B. 170 mg/dl


    Bearbeitet von User am 11.01.2024 11:14:10. Grund: überflüssig
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    am 11.01.2024 12:48:22 | IP (Hash): 1619604034
    Da hast du eine sehr viel einfachere Begründung als berufliches Unvermögen, denn 170 mg/dl morgens nüchtern gelten in der normalen Behandlung bei Menschen mit Dawn Syndrom als völlig normal.

    Extra dafür verschreibt niemand Insulin, denn das müsste entweder als Kurzzeit-Insulin am frühen Morgen auf der Bettkante gespritzt werden (Stichwort Gupf), und dazu leitet normal niemand an.
    Oder das müsste abends als Langzeit-Insulin gespritzt werden, und damit machen sich viel zu viele Leute nachts eine Hypo, wenn der Insulinbedarf in den ersten Nachtstunden weit zurückgeht.

    Ich habe damals viel Arbeit dafür aufgewendet, mein Dawn zu begrenzen, aber unter 160 bis 170 bin ich nie wirklich gekommen, auch nur recht grob und mit großer Streubreite mit nem Gupf auf der Bettkante. Mein Dawn ist erst “wech” seit Tag 8 meiner Leberentfettung nach Taylor, ebenso noch immer 75% von meinem bis dahin normalen Basalbedarf.

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    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
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    am 11.01.2024 16:39:11 | IP (Hash): 2112195232
    Seid gnädig mit den Hausärzten.....ist wie im Leben und in allen Berufen.
    Manche halten sich fachlich aktuell wissen Bescheid und manche begnügen sich damit das 1980 im Studium erworbene und seitdem konservierte Wissen für immer zu behalten.

    Ist auch eine Frage ob das eine Diabetes Schwerpunktpraxis ist (dann sollten die es wohl wissen) oder eine ganz allgemeine Allgemeinpraxis. Hausärzte müssen ja von allen Gebieten ein bisschen können und verstehen, oft nur genug um zu erkennen ob es etwas Ernsthaftes ist, um dann die Überweisung zum FA zu schreiben.


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    am 11.01.2024 16:45:35 | IP (Hash): 1619604034
    Gunter21 schrieb:
    Ist auch eine Frage ob das eine Diabetes Schwerpunktpraxis ist (dann sollten die es wohl wissen) oder eine ganz allgemeine Allgemeinpraxis.


    Sorry, abe du wirst auch kaum einen Schwerpunkrpraxis finden, die bei Dawn zu weniger als 170 mg/dl verhilft. Das lässt sich nicht mit ärztlichen Dosis-Vorgaben einstellen und auch von engagierten Betroffenen mit Insulin und Erfahrung im Umgang nur sehr schwer erreichen.

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