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Das Forum hier grundsätzlich neu strukturieren?
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am 20.01.2024 09:36:07 | IP (Hash): 1984529427
@Jürgen... Ja, da hast Du aber recht. Um diesen Tipp der Toujeo-Aufteilung bin ich Dir heute noch dankbar!
@Hape... So recht weiß ich das auch nicht. Ist halt erstmal nur so eine Idee...
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LADA Typ I...
(Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance +14 IE Toujeo, abends 5 mg Jardiance + 18 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst genug nimmt, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu schädigen?! -
am 20.01.2024 10:17:06 | IP (Hash): 956339421
Ich finde die Idee grundsätzlich gar nicht so schlecht - im Insulinclub schreiben die meisten, die grundlegenden Dinge in ihr Profil. Und das kann hilfreich sein...
Ich sehe aber auch durchaus Probleme...
Wenn jetzt jeder nur noch mit Leuten seines Typs oder seiner Behandlungsform kommuniziert, wird es hier sehr, sehr ruhig werden. Oder es gibt Streitereien, weil jemand für eine Antwort den "falschen" Typ hat...
Ich gebe zu, ich finde dieses Forum meist sehr amüsant.
Gelegentlich auch sehr ärgerlich, wenn mal wieder dumme/falsche Dinge verbreitet werden.
Informativ ist es für mich nur sehr sehr selten... da habe ich bessere Quellen.
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juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6 -
am 20.01.2024 10:59:10 | IP (Hash): 735127229
ThomaS1968 schrieb:
@Jürgen... Ja, da hast Du aber recht. Um diesen Tipp der Toujeo-Aufteilung bin ich Dir heute noch dankbar!
In unserem Zusammenhang heißt dankbar sein, als Anregungen von den guten Erfahrungen weitergeben, die man gemacht hat und macht.
Wir hatten damals in den Neunzigern hier vor Ort eine Diabetes Selbsthilfegruppe und darin so monatlich wie möglich aktuelle Vorträge. Für meinen Umgang mit meinem Diabetes habe ich am meisten von dem gebrauchen können, was ich da an Beispielen aus der Pumpentherapie vorgeführt bekommen habe.
Mein gesunden Blutzucker verdanke ich übrigens einem Wagenpfleger, den der LADA vom Fernfahrer-Bock geholt hatte. Der hatte gerade gelernt, dass möglichst gesunder Blutzucker seine verbliebenen Betazellen am längsten am Leben erhält und dass die seine Blutzuckersteuerung so lange sie leben noch super unterstützen. Und dazu hatte er vergleichsweise virtuos mit Insulin umgehen gelernt. Er konnte eine Pfanne Bratkartoffeln mit maximal 140 mg/dl in der Spitze nach dem Essen ausgleichen UND dafür sorgen, dass sein Blutzucker anschließend nicht in eine Hypo abstürzte.
Den Bratkartoffel-Trick habe ich nie nachmachen können. Aber die verbliebenen Beta-Zellen schonen, habe ich für so attraktiv befunden, dass ich dafür viel Zeit und Verhaltensveränderung und schwarze Fingerkuppen investiert habe. Mit gutem Erfolg, wie ich im Rückblick auf die letzten 20 Jahre finde :)
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Typ 2 Diabetes, Lantus und Humalog/Apidra seit 1998, HbA1c unter 5,6 seit 2002 gegen Doktors Vorschrift (seit gut 8 Jahren 30-40 IE/Tag gesamt),
bis 2002 HbA1c um 7 nach Doktors Vorschrift (130-160 IE/Tag Insulin gesamt), diagnostiziert Januar 1991 mit HbA1c über 15 und über 400 mg/dl morgens nüchtern und seit Jahren um 15 Liter/Tag Flüssigkeits-Umsatz, "eingeschaltet" wohl Anfang der 80er mit großzügigem Heuschnupfen-Cortison
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am 21.01.2024 00:33:42 | IP (Hash): 1984529427
@Jürgen...
Ich weiß bzw. kann unschwer herauslesen, dass Du sehr auf den "gesunden Verlauf" deines Blutzuckers bedacht bist. Hier unterscheiden wir uns mittlerweile sehr!
Sehr viele sehr aktive Mitglieder dieses Forums beschäftigen sich meiner ganz persönlichen Meinung nach viel zu stark, und auf Dauer (wiederum nur meiner ganz persönlichen Meinung nach...) in einem mental krankmachenden Umfang mit ihrer Krankheit Diabetes!
Mag sein, dass das sehr provokativ anmutet, aber ich finde diesen stringent schulmedizinischen Umgang mit Diabetes für das Leben mit Diabetes wenig zielführend, um nicht zu sagen gefährlich!
Mich beeindrückt dein HbA1c von "unter 5,6" überhaupt nicht, weil ich einen solchen Wert als diagnostizierter Diabetiker weder als erstrebenswert, noch den Weg dorthin als besonders gesundheitsförderlich ansehe!
Ich weiß genau, Du gönnst Dir sicherlich fast gar nichts, wirst Dich dafür sehr sehr streng "ernähren" bzw. geradeso mit dem Nötigsten versorgen und scheinst dennoch mittlerweile an den Rollstuhl gefesselt zu sein, wie Du mal schriebst...?!
Ich würde mir gerade hier in diesem Forum mehr Leichtigkeit mit dem Umgang mit Diabetes wünschen, denn es gilt gerade für die Neuerkrankten nicht nur den Schrecken des vermeintlich lebensverkürzenden Aspekts der Erkrankung zu reduzieren, sondern auch mitzuhelfen bei den Betroffenen eine ausgewogenen Diabetes-Life-Balance zu erreichen.
Was hier allerdings von vielen "engagierten Diabetikern" und von Dir leider ganz besonders proklamiert wird, sind Ansichten und "Lebensweisheiten" über den Umgang mit Diabetes von vor 50 Jahren!
Werdet gerne glücklich und hoffentlich auch sehr alt damit, aber ich geh' da ganz bewußt einen anderen Weg.
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LADA Typ I...
(Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance +14 IE Toujeo, abends 5 mg Jardiance + 18 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst genug nimmt, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu schädigen?!
Bearbeitet von User am 21.01.2024 00:44:23. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.01.2024 06:48:49 | IP (Hash): 834019303
Moin Thomas,
wer betreibt dieses Forum und warum schreibst Du dem Betreiber nicht und klärst die Frage ab.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 21.01.2024 09:37:19 | IP (Hash): 1984529427
Das weiß ich auch nicht, wer dieses Forum betreibt und so massiv verfolge ich diese Umstrukturierungsidee nun auch nicht.
Wollte es hier nur mal so eingestreut haben, um zu sehen, wie die Reaktionen so sind, es kann aber auch gut und gern alles bleiben wie es ist... So engagiert bin ich hier ohnehin nicht.
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LADA Typ I...
(Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance +14 IE Toujeo, abends 5 mg Jardiance + 18 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst genug nimmt, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu schädigen?!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.01.2024 10:22:20 | IP (Hash): 705022674
ThomaS1968 schrieb:
Ich weiß genau, Du gönnst Dir sicherlich fast gar nichts, wirst Dich dafür sehr sehr streng "ernähren" bzw. geradeso mit dem Nötigsten versorgen und scheinst dennoch mittlerweile an den Rollstuhl gefesselt zu sein, wie Du mal schriebst...?!
Mein Typ 2 Diabetes ist mein engster Lebenspartner und seit um 8 Jahren mein bester Gesundheitscoach.
Tatsächlich ist er das schon seit über 20 Jahren, aber die längere Zeit habe ich das noch nicht so positiv gesehen.
Trotz der vielen Dienstjahre mit Typ 2 Diabetes habe ich noch keine diabetische Folgekrankheit und auch keine sogenannte Zivilisationskrankheit wie erhöhte Blutfette oder erhöhten Blutdruck oder verkalkte Pipelines. Ich kann zwar auf einem Auge nicht mehr richtig sehen, aber das hat eindeutig eine nicht-diabetische Ursache. Und meine Beine funktionieren nicht mehr, weil ich im ersten Lebensjahr vor 76 Jahren Polio hatte mit direkter Lähmung meines linken Beines und damals noch symptomloser Schädigung des rechten. Damit bin ich hier gestern “an den Rollstuhl gefesselt” 11 km nach Google Maps in der näheren Umgebung allein mit Handbetrieb, keine elektrische Hilfe, rumgerollt. So alltäglich wie möglich normal 8-10.
Die letzten acht Jahre habe ich ein recht gesundes Gewicht im Bereich BMI 23 bis 24 und brauche dafür täglich gesamt nur noch 30 bis 40 Einheiten Insulin, wo ich in 1998 mit um 30 kg mehr mit 130 bis 160 angefangen hatte. Und zum Spurhalten im völlig gesunden Bereich reichen mir seit meinem Jahr mit dem Libre 1 und den vielen entzündeten Setzstellen 1 bis 3 Fingerpiekse pro Tag, der regelmäßige um 22 Uhr rum. Der sagt mir, wie gut alles über den Tag zusammen gepasst hat. Und ein erhöhter Messwert, den ich mir aus dem Tagesprotokoll nicht erklären kann, kündigt meistens eine Infektion an und dass sich mein Insulinbedarf damit erhöht.
Okay, Diabetes ist mein Hobby. Den Vorwurf will ich gerne akzeptieren. Und das Hobby hat sich aus der eigenen Betroffenheit entwickelt. Und es bestimmt längst viele Minuten meines Lebens in der Art, wie diese Schreibe hier ;)
Der hier hat sein Hobby in den 80ern sogar zu seinem Beruf gemacht und wird seinen Diabetes auch nur noch als alltägliche eigene Randbegleitung wahrnehmen
http://www.diabetes-book.com/bernstein-life-with-diabetes/
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Typ 2 Diabetes, Lantus und Humalog/Apidra seit 1998, HbA1c unter 5,6 seit 2002 gegen Doktors Vorschrift (seit gut 8 Jahren 30-40 IE/Tag gesamt),
bis 2002 HbA1c um 7 nach Doktors Vorschrift (130-160 IE/Tag Insulin gesamt), diagnostiziert Januar 1991 mit HbA1c über 15 und über 400 mg/dl morgens nüchtern und seit Jahren um 15 Liter/Tag Flüssigkeits-Umsatz, "eingeschaltet" wohl Anfang der 80er mit großzügigem Heuschnupfen-Cortison
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.01.2024 11:31:24 | IP (Hash): 1984529427
@Jürgen... Du darfst durchaus stolz sein, auf dein Erreichtes, keine Frage. Mir wär's aber einfach bissel zuviel Diabetes, ich brauch da etwas Abstand zu, sonst würde es mich auffressen.
Schönen Sonntag noch und von Herzen allzeit gute Gesundheit!
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LADA Typ I...
(Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance +14 IE Toujeo, abends 5 mg Jardiance + 18 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst genug nimmt, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu schädigen?!
Bearbeitet von User am 21.01.2024 11:32:00. Grund: . -
am 21.01.2024 11:46:16 | IP (Hash): 705022674
Dir könnte eigentlich schon länger aufgefallen sein, dass ich deinen Umgang mit deinem Diabetes so stehen lasse und (Nachtrag) akzeptiert habe. Auch dir weiter gute Gesundheit, und danke für den Anstoß zu ner informativen und positiveren Signatur :)
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Diabetes ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
Bearbeitet von User am 21.01.2024 11:49:22. Grund: Nachtrag1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.01.2024 14:11:49 | IP (Hash): 323807122
ThomaS1968 schrieb:
Mich beeindrückt dein HbA1c von "unter 5,6" überhaupt nicht, weil ich einen solchen Wert als diagnostizierter Diabetiker weder als erstrebenswert, noch den Weg dorthin als besonders gesundheitsförderlich ansehe!
Kannst du näher erläutern, warum ein HbA1c von unter 5,6 nicht erstrebenswert ist?
Bearbeitet von User am 21.01.2024 14:12:28. Grund: .2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.