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Amtsarzt - Verbeamtet werden wolle

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 06.02.2024
    am 06.02.2024 22:07:12 | IP (Hash): 1471456974
    Hallo,

    ich weiß diese Frage bzgl Verbeamtung und Diabetes ist sind in diesen Foren öfter gestellt worden, nur allerdings mit einem Typ 1 Diabetes.
    Ich hab seit 2019 einen Typ 2 Diabetes. Nach Gewichtsreduktion und einer beendeten Ozempic Therapie, bin ich im normal Gewicht und habe einen Hba1c von 5.2 ohne Medikamente.
    Nun hätte ich die Chance auf eine Verbeamtung im mittleren Feuerwehrtechnischen Dienst. Meine spätere Verwendung soll auf einer Rettungsleitstelle erfolgen (bin bereits Disponentin im öffentliche Dienst / selbe Dienststelle).
    Ich habe noch nie Probleme gehabt und fühle mich besser als je zuvor. Nun mache ich mir aber Sorgen das mir der AMTSarzt einen Strich durch die Rechnung macht.
    Vielleicht gibt es hier ja jemanden der dasselbe durchgemacht hat.

    Grüße Jenny
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 377
    Mitglied seit: 16.10.2023
    am 06.02.2024 22:39:19 | IP (Hash): 180001734
    Erkundige dich am besten bei deinem Personalrat. Da ist das auch vertraulich und du bekommst eine Antwort auf deine Frage!
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    Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 06.02.2024 23:22:44 | IP (Hash): 1280866937
    Schön, dass du hergefunden hast :)

    Die Sorgen kann ich verstehen und nicht vollständig ausräumen.
    Für den Staat ergibt sich eine große und verständliche Sorge aus der Fürsorgepflicht, die er für Beamte auf Lebenszeit übernimmt: Jemand mit einer progredienten Krankheit und guten Chancen auf viele Ausfälle und schließlich die Aussicht auf frühzeitige Dienstunfähigkeit passt da schlecht rein.

    Aber seit fachoffiziell anerkannt ist, dass wir unseren T2D in die Remission zurückdrehen und damit praktisch völlig gesund sein können, kann der nachweislich zurückgedrehte T2D eigentlich kein grundsätzliches Hindernis mehr sein. Nur stehen ermutigende Langzeiterfahrungen wie in 50 Jahren deine einstweilen noch aus ;)

    Aus dem Grund wird auch der Betriebsrat wenig in der Sache beitragen können, denn Langzeiterfahrungen in Fällen wie deinem gibt es schlicht bis jetzt nicht. Trotzdem finde ich Zuckermanns Hinweis super hilfreich. Denn der Betriebsrat kann Deine Verbeamtung auf Lebenszeit direkt unterstützen und vielleicht sogar schon den einen oder anderen gelungenen Präzedenzfall deiner Art irgendwo in D nachweisen.

    Und vielleicht meldet sich hier ja sogar noch einer? In jedem Falle DAUMENDRÜCK!

    Nachtrag für deine Info und zur Argumentationshilfe
    Roy Taylor "Endlich Schluss mit Typ 2 Diabetes"

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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
    Bearbeitet von User am 07.02.2024 08:53:36. Grund: Nachtrag
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.01.2024
    am 18.02.2024 14:24:12 | IP (Hash): 229843331
    Bewertungsmaßstab für den AMTSarzt ist, ob der Beamte voraussichtlich das Pensionsalter erreichen wird. Mit einem schlecht eingestellten Typ-2-Diabetes und signifikantem Übergewicht (kritisch ab BMI von 30, jedenfalls beim Bund) wären die Chancen auf eine Verbeamtung auf Lebenszeit eher schlecht.
    Mit einem gut eingestellten Diabetes Typ 2 und ener Reduktion des Gewichts im Normalbereich (möglichst BMI um 25) dürften sich keine Probleme aus dieser Richtung für die Verbeamtung ergeben.
    Für den Amtsarzt ist wichtig zu sehen, dass Du was getan hast und nun gesund lebst. Zudem wirst Du ja zunächst in ein Beamtenverhältnis auf Probe berufen. Und erst nach der laufbahnrechtlichen Probezeit steht die Verbeamtung auf Lebenszeit an. Ich würde mir da keine allzugroßen Sorgen machen.