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Ist Insulin der falsche Weg?

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    am 17.02.2024 09:11:36 | IP (Hash): 642017967
    Meine Worte....

    Dr. Mathias Riedl vom NDR bestätigt das jetzt:

    https://www.youtube.com/watch?v=6oNwwaSkLIA

    LG
    Nada

    Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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    am 17.02.2024 16:43:30 | IP (Hash): 1735270538
    Gaaanz so einfach ist das nicht. So habe ich z.B. gut 25 kg abgeschmolzen und dabei meinen BZ mit ICT = Basal-Bolus geregelt, also mit Insulin.

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    am 18.02.2024 00:00:07 | IP (Hash): 642017967
    Ja und - hast du das Insulin denn gebraucht?

    LG
    Nada

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    am 18.02.2024 09:18:27 | IP (Hash): 761028627
    Nada schrieb:
    Meine Worte....
    Dr. Mathias Riedl vom NDR bestätigt das jetzt:
    https://www.youtube.com/watch?v=6oNwwaSkLIA

    Hallo Nada,

    sind das wirklich deine Worte? Dann habe ich dich bisher vollkommen falsch verstanden.

    Dr. Riedl proklamiert in dem Video die Abnahme, indem man GLP1-Rezeptoragoisten (Ozempic, Trulicity, ...) spritzt. Von dem was du mit deiner Ernährungs- und Verhaltensumstellung erreicht hast, spricht er mit keinem Wort. Im Prinzip sagt er nur: "GLP1-RA sind modernere Medikamente und besser als Insulin".

    Sind das wirklich auch deine Worte?
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    am 18.02.2024 09:47:47 | IP (Hash): 642017967
    Hallo Rainer,
    er redet nur von modernen Medikamenten. Namen nennt er nicht. Und er sagt eindeutig, dass zu früh Insulin verordnet wird.

    LG
    Nada

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    am 18.02.2024 10:12:39 | IP (Hash): 426457895
    Nada schrieb:
    Ja und - hast du das Insulin denn gebraucht?


    Steht seit einiger Zeit unter jedem meinner Beiträge, seit 1998. Und interessant: Mit 25 kg weniger nicht weniger Insulin pro KE!

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    am 18.02.2024 11:16:08 | IP (Hash): 642017967
    Lieber Jürgen,

    das habe ich natürlich gelesen. Ich meine, hast du es denn mal ohne versucht? zB. nur mit Tabletten? Und Ernährungsumstellung/Bewegung, soweit möglich.
    Schön, dass du soviel abgenommen hast. Ich möchte ja auch nur sagen, dass Insulin oft zu früh und ohne Alternativen reingedrückt wird. Ich habe das bei fast allen Ärzten so erlebt.

    LG
    Nada

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    am 18.02.2024 12:13:06 | IP (Hash): 426457895
    Nada schrieb:
    Ich meine, hast du es denn mal ohne versucht? zB. nur mit Tabletten? Und Ernährungsumstellung/Bewegung, soweit möglich.


    Seit einigen Jahren intensivere Bewegung über den Tag verteilt 2-3 Stunden. Essen von Monate HCLF nach Barnard bis Jahre LCHF ketogen mit nun seit Jahren LC und recht konstantem Gewicht bei 67 kg auf 170 cm Länge.
    Mit allen Ernährungsformen gleicher Gesamtbedarf an Insulin pro Tag mit dem BZ wenigstens 20 von 24 Stunden im völlig gesunden Bereich und HbA1c unter 5,5.

    Was könnte aus deiner Sicht für mich besser werden, wenn ich etwas anderes als Insulin nehmen würde?

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    am 18.02.2024 14:00:24 | IP (Hash): 229843331
    Bitte setzt den Beitrag von Herrn Dr. Riedel nicht absolut.

    Im Prinzip hat er sicher Recht. Gleichwohl kann die Gabe von Insulin nach der Diagnose Typ 2 sinnvoll sein.

    Ich kann da nur mich selber sehen. Ich wurde am 08.11.23 auf Grund eines Autounfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Es lag eine leichte Milzruptur vor. Muss beoabachtet werden und Schonung ist angesagt. Für mich viel einschneidender: Bei mir wurde ein Blutzucker von 440 und ein HbA1c-Wert von 12,8% festgestellt. Im Krankenhaus gab es dann 4 mal am Tag Inuslin. Nach der Entlassung bin ich dann zu einem Kollegen gegangen, der der eine Ausbildung als Diabetologe erfolgreich abgeschlossen hat. Wir waren uns einig, dass ich zunächst weiterhin Insulin spritze (3 mal täglich vor den Mahlzeiten Apidra und einmal Abends Lantus (das Klinikum hatte 02:00 Uhr als Zeitpunkt vorgeschlage; wir haben uns auf 22:00 Uhr geeinigt). Von vornherein war klar, dass das Insulin nur übergangsweise gespritzt wird, um den sehr hohen Blutzucker auszugleichen. Ich habe dann sofort die Ernährung komplett umgestellt und noch im November 2 mal 2 Tage Haferkur eingeschoben. Bei der Kontrolluntersuchung am 01.12.23 waren wir uns einig, das Apidra vollständig abzusetzen, das Lantus beizubehalten und Metformin (zunächst 2*500 mg täglich, dann 1*500 mg und 1*1000 mg täglich und dann 2 *1000 mg täglich einzuschleichen. Der Blutzucker hat sich insgesamt auf einem recht niedrigen Stand stabilisiert (Nüchternzucker praktisch über den gesamten Dezember unter 100). Nach einer Kontrolluntersuchung, Ende Dezember 2023 wurde dann das Lantus ebenfalls abgesetzt.
    Ich habe inzwischen 10 KG abgenommen. Und meine Blutzuckerwerte bewegen sich auf Normalniveau. Ende Januar 2024 wurde ein Blutbild angefertigt. Mein HbA1c lag bei 6,6%. Damit bin ich zufrieden. Mein Diabetologe auch. Inzwischen habe ich auch deutlich mehr Bewegung in meinen Alltag eingebaut. Und fühle mich damit sehr wohl.
    Bei Fällen wie meinem geht es am Anfang darum, den Blutzucker so schnell wie möglich zu senken. Da kann Insulin durchaus sinnvoll sein. Danach muss man allerdings in der Behandlung weitergehen und es eben nicht beim Insulin belassen.
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    am 18.02.2024 14:10:00 | IP (Hash): 642017967
    Hallo Thomas,

    da gebe ich dir natürlich Recht - in solchen Fällen macht Insulin Sinn.
    Du hast scheint´s auch einen guten Berater an der Hand. Das ist schön :-).

    LG
    Nada

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    am 18.02.2024 16:51:35 | IP (Hash): 761028627
    Nada schrieb:
    Hallo Rainer, er redet nur von modernen Medikamenten. Namen nennt er nicht.

    Du meinst, wenn er um den heißen Brei herum redet und die Abnehmspritze nicht als GLP1-Rezeptoragonisten, sondern nur als modernes Medikament zum Abnehmen bezeichnet, dann ist das für dich in Ordnung?

    Ich weiß, dass du ein gestörtes Verhältnis zu Insulin hast. Insulin ist und bleibt, sinnvoll angewendet, ein äußerst wertvolles Medikament. Ich möchte meine Therapie - LC Ernährung und Unterstützung mit Basalinsulin - wirklich nicht ändern. Diese Therapie ist für mich leicht anzuwenden, nebenwirkungsarm, gesunderhaltend und bereit viele Jahre lang erfolgreich.

    Ich gebe dirrecht, dass Insulin häufig bereits verschrieben werden, wenn die Patienten andere Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft haben.Das gilt aber genauso für alle anderen Diabetesmedikamente, also auch für die Tabletten und natürlich auch besonders für die Abnehmspritze.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.


    Bearbeitet von User am 19.02.2024 15:48:14. Grund: BBCodes
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    am 18.02.2024 17:06:46 | IP (Hash): 426457895
    Thomas_Dt schrieb:
    Mein HbA1c lag bei 6,6%. Damit bin ich zufrieden. Mein Diabetologe auch.


    Mit HbA1c 6,6 wäre meine Diabetologin auch zufrieden. Die um 100 Einheiten Insulin am Tag, die ich(!) dafür brauchen würde, würde sie für sehr viel normaler halten, als die 30-40, die ich seit Jahren für ebenfalls völlig unnormal HbA1c unter 5,5 brauche.

    Bislang weiß ich von keinem Fall mit um 6,6 über mehrere Jahre ohne Zuckermedis, allerdings von einem in der Familie schon seit über 20 Jahren erstaunlich stabil mit nur leichter Medikation (Velmetia).

    Daumendrück für dein gutes Gelingen mit vielen Jahren um 6,6 ohne Medis - als erster, von dem ich dann weiß :)


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    am 19.02.2024 15:45:41 | IP (Hash): 229843331
    Ich hatte ja geschrieben: Ich nehme 2 mal täglich Metformin. Aber eben kein Insulin mehr.

    Und ich habe deutlich mehr Bewegung ins Leben eingebaut und werde das in den nächsten Monaten noch intensivieren.

    Ich bin allerdings auch in der glücklichen Lage, dass meine Bauchspeicheldrüse genügend Insulin produziert, soweit ich die Ernährung anpasse und die Insulinresistenz der Zellen überwunden wird.

    Was in der Zukunft ist, wird man sehen müssen. Zu berücksichtigen ist, dass meine Bauchspeicheldrüse über lange Zeit vermutlich sehr viel Insulin hat produzieren müssen, um den Blutzucker in Grenzen zu halten. Was passieren kann: Die Inselzellen können irgendwann erschöpfen. Die Folge wäre eine rückläufige Insulienproduktion. Dann kann es dazu kommen, dass ich irgendwann auch Insulin zur Ergänzung spritzen muss.
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    am 22.02.2024 10:49:29 | IP (Hash): 226010363
    Gegen die These, dass Krankenkassen lieber Insulin verordnen lassen als das teure Ozempic/Trulicitiy spricht ein wenig die Tatsache, dass insulinpflichtigen Diabetikern ja ein Freeystle libre zusteht, was ja nun auch erhebliche Kosten verursacht.
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    am 22.02.2024 12:09:25 | IP (Hash): 1416118709
    Hape schrieb:
    Gegen die These, dass Krankenkassen lieber Insulin verordnen lassen als das teure Ozempic/Trulicitiy spricht ein wenig die Tatsache, dass insulinpflichtigen Diabetikern ja ein Freeystle libre zusteht, was ja nun auch erhebliche Kosten verursacht.


    Wer richig und ernsthaft an Diabetes erkrankt ist und Insulin braucht, kann noch glücklüch sein, dass in Deutschland noch nicht nur nach Kosten/Nutzen Behandelt wird, trotzdem es manchmal so erscheint.
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    Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
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    am 22.02.2024 14:45:44 | IP (Hash): 380288994
    Ich finde, Thomas hat das sehr gut beschrieben, wann Insulin sinnvoll ist. Aber das ist eben auch der Punkt: Ist es in jedem Fall sinnvoll? Nada hat ihre Erlebnisse ja beschrieben. Da fand ich die Reaktion der Ärzte unmöglich. Und wir wissen ja auch, dass Insulinpatienten den Krankenkassen mehr einbringen als Nicht-Insulinpatienten. Also so ganz uneigennützig ist das alles nicht.

    In Deutschland wird viel zu viel Insulin verschrieben, wie Vergleiche mit anderen Ländern zeigen. Und das hat bestimmt Gründe, die nicht unbedingt im Patienten liegen. Die meisten Leute brauchen kein Insulin, sondern nur ein gesundes Gewicht und eine gesunde Lebensführung. Aber das bringt natürlich den Pharma-Konzernen nichts ein.
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    am 23.02.2024 03:34:10 | IP (Hash): 642017967
    Noch ein "Netzfund", Zitat aus einem Buch von Dr. Strunz:

    "Bei einer No-Carb-Ernährung werden einfach aufgebaute Kohlenhydrate, wie sie vor allem in Brot, Süßigkeiten, Zucker, Pasta,Pizza, Reis und Kartoffeln vorkommen, gestrichen. Dadurch pendelt sich der Blutzucker auf einem niedrigen Niveau ein, der Insulinspiegel bleibt im Zuge dessen ebenfalls niedrig. Entzündungsreaktionen nehmen ab, der Blutdruck sinkt, Mitochondrien heilen, die Energieherstellung funktioniert wieder, das Nervensystem entspannt. Beste Voraussetzung für eine effektive Heilung oder zur Vorbeugung chronischer Erkrankungen.
    Durch Sport wird vermehrt Glucose in die Muskelzellen transportiert, allerdings losgelöst vom Signal, welches Insulin normalerweise für den Glucosetransport gibt. Mit Sport können Sie daher sehr schnell und effektiv Ihren Blutzucker senken. Der Insulinspiegel wird daraufhin ebenfalls sinken. Sport erhöht zudem die Sensitivität der Zellen gegenüber Insulin und wirkt somit einer Insulinresistenz entgegen."

    PS: Er meint eher Low-Carb, wie er vorher im Buch erklärt. Weil Gemüse ja auch Carbs enthält.

    LG
    Nada

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    Bearbeitet von User am 23.02.2024 04:20:51. Grund: ...
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    am 23.02.2024 10:30:14 | IP (Hash): 1000171313
    Kelly schrieb:
    Und wir wissen ja auch, dass Insulinpatienten den Krankenkassen mehr einbringen als Nicht-Insulinpatienten. Also so ganz uneigennützig ist das alles nicht.



    Sorry, das verstehe ich nicht...kannst du das bitte erklären...
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    am 24.02.2024 11:39:25 | IP (Hash): 7432821
    hjt_Jürgen schrieb:
    mit nun seit Jahren LC und recht konstantem Gewicht bei 67 kg auf 170 cm Länge.


    Das finde ich extrem interessant. Weil man meistens dicke Diabetiker sieht, die ständig zunehmen und nichts dagegen tun können. Wegen des Insulins. Aber Du hast eine Möglichkeit gefunden, diese unvereinbar erscheinenden Dinge zu vereinen. Insulin und trotzdem schlank mit Typ 2.
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    am 24.02.2024 12:02:14 | IP (Hash): 296646206
    Zuckerle schrieb:
    Sorry, das verstehe ich nicht...kannst du das bitte erklären...


    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/risikostrukturausgleich ist der Weg dazu. Im Prinzip geht ein Anteil der Kassenbeiträge in einen Gemeinschaftstopf, und aus dem bedient sich jede Kasse nach den Krankheiten ihrer Versicherten. Dabei bringt ein Mensch mit Typ 2 seiner Versicherung weniger als ein in ein DMP eingeschriebener mit Typ 2, und noch mehr bringt ein INSULINER.

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    am 24.02.2024 13:12:38 | IP (Hash): 296646206
    Kelly schrieb:
    Weil man meistens dicke Diabetiker sieht, die ständig zunehmen und nichts dagegen tun können. Wegen des Insulins. Aber Du hast eine Möglichkeit gefunden, diese unvereinbar erscheinenden Dinge zu vereinen. Insulin und trotzdem schlank mit Typ 2.


    Das ist aus meiner heutigen Sicht völlig normal:

    Mit Insulin nehmen wir zwangsläufig zu, wenn wir das zum sogenannten “Abspritzen” im normalen Behandlungsbereich um HbA1c 7 nutzen. Dabei ist der mit den Jahren zunehmende Insulinbedarf auch dann normal, wenn man sein Gewicht halten kann. Die Gewichtszunahme gilt dagegen in diesem Rahmen auch fachmedizinisch als völlig normal.

    Ich habe mit vorrangig Essen & Bewegen meinen BZ mit dem dann noch dafür notwendigen Minimum an Insulin um die 20 Jahre im völlig gesunden Bereich gehalten. Gegen jeden ärztlichen und fachärztlichen Rat!
    Und schließlich habe ich mit Taylor dieses Minimum noch einmal um gut die Hälfte reduzieren und danach(!) von 96 kg auf inzwischen 67 abschmelzen können.

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    am 24.02.2024 15:39:49 | IP (Hash): 7432821
    Auch wenn Du sagst, dass es völlig normal ist, wissen wir doch, dass es für die meisten auch heute noch nicht normal ist. Ich sehe hauptsächlich schwer übergewichtige Diabetiker vom Typ 2, nicht das Gegenteil. Was mich nur wundert ist, dass Du überhaupt noch Diabetes hast bei all dem, was Du geschafft hast. Dass Du überhaupt noch Insulin spritzt.
    Bearbeitet von User am 24.02.2024 15:40:24. Grund: Korrektur
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    am 24.02.2024 16:45:01 | IP (Hash): 671609326
    Noch einmal ausdrücklich:

    Der Typ 2 Diabetes ist gewichtsmäßig am einfachsten damit erklärt, dass er immer dann einschaltet, wenn die Obergrenze vom Typ-2-mäßig persönlich(!) gesunden Gewicht überschritten wird. Bei der einen ist das bei BMI 20 und beim anderen bei BMI 45. 1 von 5 von den über 5.000 Menschen, die mit ihrem T2D an der ersten großen Typ 2 Studie in GB (1985-1995) teilgenommen haben, an der UKPDS, hatte BMI unter 25!

    Eine ordentliche ärztliche Anleitung zum Typ-2-mäßig persönlich(!) gesunden Gewicht gibt es nicht und wird es auch in D auf absehbare Zeit nicht geben. Das war die eindeutige Aussage zu Prof Taylor auf der 2023 Herbsttagung der DDG. Seine Erkenntnisse wurden zwar voll bestätigt, aber für praktisch irrelevant befunden, weil mit den Patienten nicht umsetzbar.
    Da helfen auch die Ernährungs-Docs und ähnliche nur begrenzt weiter, weil sie ihre Aufgabe mit BMI 24,9 erfüllt sehen :(

    Meine komplette Remission hatte ich Sommer/Herbst 1991 mit HbA1c um 5,5 ohne Medis mit völlig normalem Essen, kein bisschen LC. Aber damals galt eine Remission als völlig unmöglich, denn auch beim Typ 2 verabschiedeten sich die Betas bis um 8-10 Jahre nach der Diagnosereife mit dem sogenannten Sekundärversagen. Und damit wurde Typ 2 insulinpflichtig, also praktisch zu Typ 1.

    Wg einer Bauchoperation hatte ich damals mit vielen Ärzten zu tun, und die haben mich alle beschworen, meinen BZ wieder auf diabetisch gesunde HbA1c 7 rauf zu essen. Und wo ich damals noch keine eigene Diabetes-Ahnung hatte, hab ich’s halt gemacht und die Vorgabe ab Februar/März 92 eben eingehalten.

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    am 24.02.2024 20:04:23 | IP (Hash): 226010363
    Ich habe es immer noch nicht verstanden, weswegen Krankenkassen an einer Insulintherapie interessiert sein sollen, Dann dann kommen doch die Kosten für den FreeStyle-Libre hinzu.

    Sind denn die Tagesbehandlungskosten für
    a) einen GLP-1-Rezeptor-Agonisten wie Ozempic/Trulicity

    höher als die Kosten für

    b) Insulin plus(!) FreeStyle Libre 3 ?

    Lg Hape
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    am 24.02.2024 20:17:14 | IP (Hash): 296646206
    In unserem medizinischen System geht es hinter den Kulissen nirgendwo um Einzel- oder Tagesabrechnungen, sondern um Fall-Pauschalen. Und die sind für INSULINER so großzügig bemessen, dass dabei sogar mit Libre noch was übrig bleibt. Schließlich wollen die Mitarbeitenden der Kassen ja alle ein gutes Ein- und Auskommen haben, und wenigstens die regionalen Zentren der Kassen sehen ja keineswegs bescheiden aus ;)

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