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Ich hab keine Ahnung wie es weitergeht
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am 11.03.2024 00:53:02 | IP (Hash): 361801377
Ja, am Anfang ist es nicht leicht, all die unterschiedlichen Infos einzuordnen und mit dem eigenen Diabetes in Einklang zu bringen. Nur die Ruhe, das wird schon, du findest deinen Weg. Hast doch schon so viel erreicht.
An deiner Stelle würde ich eine Weile das Essen tracken, also alles aufschreiben, was du pro Tag zu dir nimmst. z B.:
11.03.24 KCal ---- KH ---- Fett ---- Protein ---- Ballaststoffe
Dazu noch deine gemessenen BZ-Werte. Ich mache das immer und kann auch Monate später noch nachvollziehen, was gut oder schlecht funktioniert hat.
Gibt ja auch gute Programme/Apps, Fddb oder andere.
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DM2 in Remission ohne Medikamente
Bearbeitet von User am 11.03.2024 01:03:58. Grund: - -
am 11.03.2024 11:55:00 | IP (Hash): 1427566238
@ Zuckermann, du Oberschlaumeier: mich interessiert das sehr wohl, was Jürgen da dankenswerterweise eingestellt hat!!!
Wenn´s dir am Allerwertesten vorbeigeht, halte dich doch bitte raus und schreib nicht irgendwelche hirnrissigen falschen Kommentare!!!!!
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 11.03.2024 13:21:40 | IP (Hash): 361801377
Buttermilch_14 schrieb:
Allgemein sagt man, besser ist weniger Fleisch.
Würde ich aber nicht pauschalisieren.
Besser ist tatsächlich helles Fleisch, also auch (mageres) Schwein, weil das Verhältnis zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten günstiger ausfällt.
Das Verhältnis zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten ist aber nur ein Aspekt, wir brauchen beides. Ein Schweineschnitzel hat einen Fettgehalt von etwa 2%.
Das gesündeste Fleisch das du essen kannst, ist fettes Rindfleisch, gras/heu-gefüttert, Weidehaltung.
Warum?
Es enthält alles was du brauchst, Vitamine, sogar Vitamin C, Mineralien, Aminosäuren und ein ausgeglichenes Verhältnis von Omega-6 : Omega-3 Fettsäuren.
Im Gegensatz zum Discouter/Stallhaltungs-Rind mit Getreide/Soja/Kraft-Futter, das hat eher ein Verhältnis von 7,5:1 und schlechter. 1:1 bis 2,5:1 wäre optimal. Unsere Ernährung mit vielen Pflanzenölen und schlechtgehaltenen Futtertieren beschert uns ein ungünstiges durchschnittliches Omega-6/3-Verhältnis von 15:1. Nix gut.
In Gras und den Kräutern einer Wiese steckt ein hoher Gehalt der von uns dringend benötigte Omega-3 Fettsäuren. Aber Gras ist für uns unverdaulich, dafür sind wir nicht gemacht. Aber die wiederkäuende Kuh schon.
Kuh isst Grass, Mensch isst Kuh und über das Kuhfleisch bekommt Mensch sein Omega-3. Und vieles mehr.
Blöderweise füttern wir unsere massengehaltenen Kühe nicht artgerecht mit Gras&Klee, sondern mit Soya, Körnern und Rückständen aus der industriellen Herstellung von Biokraftstoff, Presskuchen und Abfälle und Abwässer von allerlei kuhfernen Prozessen mit entsprechenden Schadstoffen. Das kennen wir nix! Wer erinnert sich nicht an die Ernährung der BSE-Kühe - Tierkadaver im Kraftfutter.
Das heißt, Kuh frisst Müll, Kuh wird krank, Leber und Nierenschäden, Entzündungen usw
- Mensch isst Kuh - und über das Kuhfleisch bekommt Mensch - tja. Obendrein auch noch Antibiotika.
Omega-3-Fettsäuren wirken antientzündlich während Omega-6-Fettsäuren eher die gegenteilige Wirkung haben: Sie fördern Entzündungs-Botenstoffe. Wir brauchen beides in einem guten Verhältnis.
Übrigens sind die meisten Pflanzenöle diesbezüglich rechte Nieten.
Bio/Weide-Rinderhack ist gar nicht so teuer, etwa 12-15€ das Kilo, das reicht für 3 bis 5 Mahlzeiten. Ein Hacksteak z.B. in ein wenig Butter gebraten und ein Spiegelei obendrauf und/oder etwas BioBergkäse drüber und nichts weiter oder einen grünen Salat mit Öl&Essig oder Zitrune dazu, sättigt und befriedigt über viele Stunden. Gibt deinem Körper alles, was er braucht.
@Karambas:
Wenn du eine Reset-Woche machen willst, so habe ich es zumindest verstanden, wäre das meiner Ansicht nach ein vielversprechender Weg:
2x täglich ein ordentliches Stück hochwertiges! Fleisch, Eier von freilaufenden Hühnern, Butter und Speck aus naturnaher Haltung. Dazu nur Wasser. Kein Gemüse, ohne Brot, keine Milchprodukte, null KH. Ohne Kalorienzählen, ohne Fettangst, einfach sattessen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Das wäre eine klassische Eliminationdiät. Nach einer Woche solltest du dann schon Effekte sehen, viele berichten über nachlassende Schmerzen, Normalisierung des Hungergefühls, sinkenden Blutzucker, gute Laune, ein paar Kilo Gewichtsverlust, weniger Medikamente, viel weniger Flatulenzen, bessere Beweglichkeit der Gelenke, weniger Schwellungen usw.
Darf auch länger dauern wenn es sich gut anlässt, muss aber nicht.
Ich sage nicht, dass du das machen sollst oder ob es für dich passen könnte, denk einfach darüber nach und informiere dich, falls es dich anspricht. Ein anderer Blick auf die Dinge.
Es könnte deinem Körper einen heilsamen Schubs in die richtige Richtung geben.
Auf jeden Fall wäre das gesünder als zucker/fruktosehaltige FruitDrinks.
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DM2 in Remission ohne Medikamente3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.03.2024 12:04:58 | IP (Hash): 814549445
Will nur mal eben danke sagen. Ich hab mir den Thread gerade durchgelesen und fühle mich weniger einsam mit meinen Sorgen und Zweifeln. Das macht so viel aus. Ihr kennt es sicher1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.03.2024 16:38:58 | IP (Hash): 1427566238
Schön, dass du das auch schreibst, Leckerli.
Ging mir ja am Anfang genau so und vielen anderen wohl auch .
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin