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Was beachten bei Brot backen?

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    am 23.05.2024 10:46:51 | IP (Hash): 1691748583
    Hallo zusammen!

    Allgemein backe ich gerne Sauerteigbrot, aber so weit ich das verstanden hab, spielt es keine Rolle ob Sauerteigbrot (wilde Hefe) oder normales Brot mit (zugefügter) Hefe, bei der BZ Kurve.

    Auch das Korn als Weizen/Roggen/Dinkel macht keinen Unterschied oder?

    Auch ob Vollkorn oder nicht spielt wenig Rolle habe ich gelesen, stimmt das so?

    Was allerdings eine Rolle spielt ist wie grob gemahlen das Mehl ist?

    Habt ihr schon mal ausprobiert und was bringt euren Erfahrungen nach was? Und wo nehmt ihr gutes Mehl her, was könnt ihr empfehlen?

    Würde mich über Tipps freuen damit ich nicht allzu viel selbst testen muss :)
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    am 23.05.2024 13:43:16 | IP (Hash): 1472307130
    Es ist völlig egal, was du backst oder isst! Ein Diabetiker kann alles essen. Entscheidend ist, wieviel Kohlenhydrate der Diabetiker zu der Mahlzeit zu sich nimmt. Dass wird vom Arzt erklärt, wenn du an Diabetes erkrankt bist und wird für jede Mahlzeit festgelegt. Das nur mal so zum Anfang hier und ferner stellt sich jedem beantworter eine von vielen Fragen, bist du Diabetiker oder willst du keiner werden.

    Ansonsten beantworte ich deine Überschrift wie Folgt: Achte darauf, dass das Brot nicht anbrennt!

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    Bearbeitet von User am 23.05.2024 15:09:50. Grund: Antwort auf Überschrift
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    am 23.05.2024 15:07:01 | IP (Hash): 1651513659
    C_Punkt schrieb:
    Auch das Korn als Weizen/Roggen/Dinkel macht keinen Unterschied oder?
    Auch ob Vollkorn oder nicht spielt wenig Rolle habe ich gelesen, stimmt das so?
    Was allerdings eine Rolle spielt ist wie grob gemahlen das Mehl ist?

    Hallo C_Punkt,

    ich habe es mit Brot nicht ausprobiert, aber deine Erkenntnisse würde den allgemeinen Erfahrungen stark widersprechen.

    Vollkorn bzw. viel Ballaststoffe in der Mahlzeit spielt eine Rolle. Dadurch wird die Verdauung gebremst und deine Blutzuckerautomatik hat mehr Zeit, den BZ-Spitzen entgegen zu wirken. Den gleichen Effekt haben übrigens auch Eiweiß und Fett. Keine oder fast keine Rolle spielt es bei den Diabetikern, die nur noch wenig Eigeninsulin haben und alles mit gespritztem Insulin abdecken müssen.

    Dinkel und Roggen sind gewöhnlich nicht so fein ausgemahlen wie Weizen und enthalten mehr Ballaststoffe. Dadurch müsste ein Unterschied heraus kommen. Wenn grob gemahlenes Mehl besser wirken soll, dann nur, wenn darin noch mehr vom vollen Korn enthalten ist. Wie grob oder fein es gemahlen ist,dürfte keine entscheidende Rolle spielen. Vielleicht dauert es, etwas länger, grob gemahlenes Mehl aufzuspalten, aber bei den kleinen Unterschiedenspielt das bestimmt keine große Rolle.

    Meine Strategie ist übrigens, dass ich nur wenig Brot esse und dafür beim Belag mehr drauf kommt. Wie viel Brot bzw. KH du dir leisten kannst, findest du schnell heraus, wenn du deinen BZ selber misst. Dann kannst du auch feststellen, wie sich die unterschiedlichen Mehlsorten bei dir ganz konkret auswirken.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 24.05.2024 08:58:52. Grund: BBCodes
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    am 23.05.2024 19:06:38 | IP (Hash): 1088795029
    Hallo C Punkt,

    wenn du das ganz genau wissen willst, musst du vermutlich alles durchtesten und dazu messen.
    Weil möglicherweise da auch jeder etwas anders reagiert.

    Für mich persönlich habe ich festgestellt das fein gemahlener Weizen sofort sehr stark ins Blut geht und den BZ hochtreibt. Also sehr helle, feine Brote.
    Je dunkler das Brot desto besser. Vollkorn erheblich besser als normales Mischbrot. Am besten war grobes Vollkorn, mit viel Schrot. Saaten sind vorteilhaft.
    Dinkel war nicht unbedingt viel besser.

    Die schlechteste denkbare Mischung ist feines Weizenbrot mit einem gewissen Fett, Öl oder Proteinanteil. Manche italienischen Brote enthalten z.b. Olivenöl, die kommen gar nicht gut. Auch Laugenbrezen, Pizzabrot sind etwas das ich versuche zu 100% zu meiden. Schmeckt einfach nicht mehr wenn man weiss das der Zucker danach durch die Decke geht.




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    am 25.05.2024 17:33:07 | IP (Hash): 1142281735
    Hallo ins Forum,
    bin hier noch gaanz neu, hab mich auch noch nicht wirklich vorgestellt, aber zum Brotbacken kann ich was in die Diskussion reinwerfen.
    Ich backe schon seit mind. 30 Jahren Brot selbst, anfangs mit Getreidemühle und Weizen -
    und mit Backferment von Sekowa. Das ist ähnlich zeitaufwändig wie Backen mit Sauerteig, aber es wird nicht so sauer und man muß nicht so genau aufpassen.
    Inzwischen hab ich Lievito Madre ausprobiert, angesetzt mit Dinkel, da muß man aber dranbleiben mit Auffrischen, sonst geht der mühsam hergestellte Ansatz kaputt.

    Aktuell habe ich 3 Sorten Mehl im Schrank, alles Dinkel, aber Vollkorn, 1050er und 630er, abhängig davon, was ich machen will. Dazu gibts je nach Anwendung wieder das Sekowa Backferment, Hefe oder Backpulver. Dinkel deshalb, weil ich denke, daß der nicht so kaputtgezüchtet ist wie Weizen.

    Ins Brot kommen immer viele Körner/Samen - Sonnenblumen, Sesam, Kürbis usw.

    Bin jetzt am experimentieren mit Haferbrot, aber noch nicht zufrieden mit dem Ergebnis.

    Insgesamt ein spannendes Thema.
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    am 25.05.2024 20:11:19 | IP (Hash): 1116070281
    @Aliane
    Als ein an Diabetes erkrankter wäre es für mich mal interessant zu wissen, wieviel g Kohlenhydrate per 100 g in diesem Brot enthalten sind. Ohne diese Angaben kann ich als Diabetiker leider nichts mit diesem Brot anfangen.

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    Bearbeitet von User am 25.05.2024 20:13:30. Grund: .
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    am 25.05.2024 20:38:46 | IP (Hash): 1152712047
    Zuckermann schrieb:
    Als ein an Diabetes erkrankter wäre es für mich mal interessant zu wissen, wieviel g Kohlenhydrate per 100 g in diesem Brot enthalten sind.


    Verläuft dein Blutzucker nach z.B. 100 g KH im Brot immer gleich, egal welche Mehlsorte?

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    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    am 25.05.2024 23:04:16 | IP (Hash): 1116070281
    hjt_Jürgen schrieb:
    Zuckermann schrieb:
    Als ein an Diabetes erkrankter wäre es für mich mal interessant zu wissen, wieviel g Kohlenhydrate per 100 g in diesem Brot enthalten sind.


    Verläuft dein Blutzucker nach z.B. 100 g KH im Brot immer gleich, egal welche Mehlsorte?

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    Wenn du mich meinst, anworte ich mit Ja! Alledings muss folgende Bedingung erfüllt sein: Ich muss immer vor dem Essen so nah wie möglich am Zielwert sein. Dann esse ich z.B. Abends 2 Scheiben Mehrkornbrot (max. 5 KE). Dann bleibt der Messwert innerhalb des Zielbereiches und ist nach zwei Stunden wieder in der Nähe des Zielwertes.

    Morgens ist es ähnlich. Vorgezogenes Spritzen nach dem Aufwachen, dann allerdings mit dem Beginn des Frühstücks warten (wegen Dawn-Phänomen) bis der Messwert am Zielwert runter ist. Dann jeden Morgen Haferfrühstück mit 4 KE. Dann ist der Messwert nach ca 1-2 Stunden wieder am Zielwert.

    Mittags wieder gleichermassen. Da ist es allerdings einfach, weil ich die Menge der KE bei Kartoffeln, Nudeln Reis Bratkartoffeln usw. genau berechnen kann.

    Meine Messpunkte sind unmittelbar vor der Nahrungsaufnahme und zwei Stunden nach der Nahrungsaufnahme. Abweichungen werden mit ca. eine bis zwei IE korrigiert.

    Ich richte mich nicht nach Mehlsorten oder sonstigen Lebensmittel, sondern nach den Kohlenhydraten der Lebensmittel die ich verzehre, so wie es in jeder Diabetes-Schulung gelehrt wird. Somit kann ich alles essen, was mir schmeckt!

    Ich habe deine Frage etwas ausführlich beantwortet, da dahinter ja wie du als Diabetiker wissen musst, viel mehr Parameter zur Einstellung des Insulins bestimmende Größen sind, denn ich will keine Frage halb beantworten. Allerdings werde ich hier niemals Insulinmengen und Medikamentdosierungen nennen, da diese bei jedem Menschen verschieden sind.

    Nachsatz: 100g Kohlenhydrate ist ja eine riesiege Menge die du oben genannt hast. Bei mir gelten maximal 5 KE pro Mahlzeit!!!!! Ausserdem sind meine IE auf 5-6 KE/Mahlzeit errechnet !!!
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    Bearbeitet von User am 25.05.2024 23:14:42. Grund: Nachsatz
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    am 26.05.2024 09:00:58 | IP (Hash): 464047662
    Danke für deine ausführliche Antwort! Ich mach’s mal ein bisschen konkreter. Mein Zielbereich nach dem Auswirken des Bolus ist 60-100 mg/dl mit Kern 70-90. Dazu habe ich noch das 1-Stunden-Ziel bis max 140 mg/dl in der Spitze nach dem Essen.

    Bei vielen systematischen Testreihen ist mir aufgefallen, dass bei mir 4 KE von einer Sorte wirken können, wie 2 oder 6 KE von einer anderen. Natürlich mit den meisten Treffern irgendwo dazwischen.
    Und Unterschiede in der Größenordnung von wirkungsmäßig plusminus 1 KE bei gewogen 4 habe ich damals schon bei nach der Inhaltsangabe gleichen Broten von verschiedenen Herstellern gemessen, übrigens besonders deutlich in den postprandialen Spitzen.

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    Bearbeitet von User am 26.05.2024 09:02:13. Grund: ,
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    am 26.05.2024 09:49:08 | IP (Hash): 1116070281
    Du brauchst meinen Beitrag nicht zu konkretisieren! Es ist der blanke Wahnsinn, wenn du schreibst dass dein Zielbereich "60-100 mg/dl mit Kern 70-90" ist. Ich hoffe, dass KEIN DIABETIKER diesen von dir hier genannten Zielbereich für sich übernimmt.

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    Bearbeitet von User am 26.05.2024 10:08:24. Grund: Rechtschreibung
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    am 26.05.2024 11:51:58 | IP (Hash): 464047662
    Für die Diskussion zum Zielbereich habe ich einen eigenen Fred angefangen.

    Wie ich dich in diesem KH-Mengen-Zusammenhang hier verstehe, sind für dich 10-20 mg/dl mehr oder weniger vor dem nächsten Essen praktisch unerheblich.

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    am 26.05.2024 12:25:29 | IP (Hash): 54164804
    Das Thema in diesem Thread ist ja BROT BACKEN.

    Vielleicht gibt es zu den unterschiedlichen Backmethoden ja auch Erkenntnisse, die allen hier weiterhelfen könnten.
    Derzeit gibt es überall den Hype "Fermentieren"
    Unerhitztes Sauerkraut oder Kimchi soll wohl wegen der Milchsäurebakterien für die Darmgesundheit gut sein.
    Ist alles vom Prinzip sicher nicht schlecht, wenn man dann auch weiß, daß Brotteig, lang gehenlassen mit Sauerteig oder Backferment auch eine Art der Fermentation ist. Hierdurch verändert sich die Struktur.

    Ändert sich dadurch auch die Aufnahme im Körper?
    Verändern sich die Kohlenhydrate?

    Möglicherweise kann man von einem Brot, dem beim Backprozeß viel Zeit gelassen wurde, mehr essen ohne BZ Ausraster.
    Weiß da jemand was drüber?

    Leider ist ein solches handwerklich hergestelltes Brot heutzutage bei kaum einem Bäcker zu bekommen.
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    am 26.05.2024 12:39:43 | IP (Hash): 1116070281
    hjt_Jürgen schrieb:
    Für die Diskussion zum Zielbereich habe ich einen eigenen Fred angefangen.

    Wie ich dich in diesem KH-Mengen-Zusammenhang hier verstehe, sind für dich 10-20 mg/dl mehr oder weniger vor dem nächsten Essen praktisch unerheblich.

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    @hjt_jürgen: Da hast du aber schnell deinen Text wieder geändert !
    Du hast allerdings pech gehabt, da ich die Administratur dieses Forums zuvor um Löschung wegen Irreführung gebeten habe.
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    am 26.05.2024 12:56:30 | IP (Hash): 464047662
    Eliane schrieb:
    Ändert sich dadurch auch die Aufnahme im Körper?
    Verändern sich die Kohlenhydrate?

    Möglicherweise kann man von einem Brot, dem beim Backprozeß viel Zeit gelassen wurde, mehr essen ohne BZ Ausraster.
    Weiß da jemand was drüber?


    ALLE Erfahrungen können BZ-mäßig individuell sehr verschieden sein, wie wir hier im Forum zuletzt beim Thema Hafer gesehen haben.

    Bleibt also wirklich nur die eigene Erfahrung und hier die nach Möglichkeit systematische: Wann hast DU bei welchem BZ wovon wieviel gegessen und in der Folge dann zu welcher Zeit was gemessen? Oder mit dem Libre welchen BZ-Verlauf beobachten können? Da braucht es ein fortlaufendes Protokoll, aus dem DU auch noch in nem Monat noch genau erkennen kannst, welche Scheibe von welchem Brot dir heute zu welcher Zeit welchen BZ gemacht hat.
    Natürlich muss man berücksichtigen, dass der BZ immer quasi nachgeht, wie man am Verlauf der blauen Kurve nach dem Essen schön sehen kann https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar


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    am 26.05.2024 14:36:43 | IP (Hash): 54164804
    hjt_Jürgen schrieb:

    ALLE Erfahrungen können BZ-mäßig individuell sehr verschieden sein, wie wir hier im Forum zuletzt beim Thema Hafer gesehen haben.



    Selbstverständlich sind alle Menschen unterschiedlich, reagieren unterschiedlich, das war nicht meine Frage.
    Mir ging es darum, ob Brot aus einem ordentlich vergorenen Brotteig in Bezug auf BZ besser da steht als Brot, das industriell schnell hergestellt ist, eben weil es strukturelle Veränderungen im Gärprozeß gibt.

    Es gibt Anzeichen, daß für einige Bereiche der Ernährung das Industriebrot nicht so günstig ist, aber ich habe noch nichts gefunden im Zusammenhang mit BZ.
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    am 26.05.2024 16:29:58 | IP (Hash): 2112195232
    Eliane schrieb:

    Es gibt Anzeichen, daß für einige Bereiche der Ernährung das Industriebrot nicht so günstig ist, aber ich habe noch nichts gefunden im Zusammenhang mit BZ.



    Ich befürchte da wirst du auch nichts finden, so eine Studie wird von der Industrie (Grossbäckereien) gewiss nicht finanziert werden. Und den Pharmafirmen bringt das auch keinen Nutzen.

    Aber Industriebrot mit dem selbstgefertigten vergleichst - da gibt es ja Riesenunterschiede und da wird es Unterschiede geben.
    Die Industrie legt da eher Wert auf Geschwindigkeit, Maschinentauglichkeit und Preis (billig).

    Siehe hier:
    https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Industriebrot-Enzyme-statt-Handwerkskunst,brot498.html

    Manchmal helfen sie auch bei den "Vollkornsorten" etwas nach indem dunkle Farbstoffe zugesetzt sind. Sieht optisch dann dunkler aus und suggeriert den Kunden "vollkorn und gesund".
    Ein gewisser Anteil Vollkornmehl ist natürlich zugesetzt - sonst wäre es ja Betrug - aber eben auch nur so viel wie nötig, das Mehl ist ja teuerer, der Rest wird mit billigem Feinmehl aufgefüllt.
    Dann klebt man aussen noch ein paar Körner dran als Dekoration und fertig ist das Vollkornbrot der Industrie.

    Ein richtiger Handwerksbäcker (von denen es leider immer weniger gibt) wird auf all die Tricks verzichten und einfach bessere Inhaltsstoffe wählen. Zuhause wird man erst recht keinen Malz zum färben einsetzten:

    https://utopia.de/ratgeber/gefaerbtes-brot-tricks-lebensmittelindustrie-zucker/


    Ich denke das die unterschiedlichen Reaktionen der Sorten bzgl BZ (die es zweifelllos gibt) eher etwas mit dem Anteil Ballaststoffe, dem Feinheitsgrad der verwendeten Mehle und eventuell zugesetzen zuckerhaltigen Farbstoffen und Geschmacksstoffen zu tun hat.



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    am 19.09.2024 21:18:29 | IP (Hash): 2086865390
    Hi,
    ich muss auch meinen Senf dazugeben:

    Nach etwa 9 Monaten ganz ohne Brot (und ohne Sehnsucht danach) bin ich auf ein Körner-und Saatenbrot -Rezept gestoßen, das ich mal nachbacken wollte.
    Etwas langwierig, ich weiche alles über Nacht ein (jeder wie er´s mag), aber total einfach und selbst für mich Anfänger absolut easy - und Leute: ich habe noch nie so ein klasse Brot gegessen!! Sehr sättigend und bekömmlich, total wenig KH´s. Komplett ohne Mehl und ohne Hefe.
    Rezept unter:
    "Saatenbrot Körnerbrot Rezept ohne Mehl und Hefe - MyGermanBakery - Foodblog - Easy recipes.htm"
    Mehr gibt es bei "Staupitopia" auch im Netz, ich sehe mir da aber die Zutaten genau an und ersetze auch einiges. Morgen teste ich mal das Baguette ohne Mehl und Zucker...;-)).

    LG
    Nada

    Typ 2 - testweise ohne Medis.
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    am 19.09.2024 22:36:01 | IP (Hash): 1207109496
    Danke Nada.
    Brot haut bei mir so richtig rein. Ich hatte vor einiger Zeit mal ein Stück Roggensauerteig vom Bäcker gegessen. Die Scheibe hatte 44g, war belegt mit 8g Butter und einer Scheibe Tilsitter.
    100g von dem Brot haben 40 Kh.

    Mein Blutzucker war vorher um 100. 1 Std. nach dem essen hatte ich 195. Das hat mich geschockt.

    So einen Versuch habe ich auch schon mit Knäcke gemacht. Gleiches Ergebnis.
    Ich kann gut ohne Brot leben.
    LG
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    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 20.09.2024 05:47:32 | IP (Hash): 74505011
    Nada schrieb:
    Hi,
    ich muss auch meinen Senf dazugeben:

    Nach etwa 9 Monaten ganz ohne Brot (und ohne Sehnsucht danach) bin ich auf ein Körner-und Saatenbrot -Rezept gestoßen, das ich mal nachbacken wollte.
    Etwas langwierig, ich weiche alles über Nacht ein (jeder wie er´s mag), aber total einfach und selbst für mich Anfänger absolut easy - und Leute: ich habe noch nie so ein klasse Brot gegessen!! Sehr sättigend und bekömmlich, total wenig KH´s. Komplett ohne Mehl und ohne Hefe.
    Rezept unter:
    "Saatenbrot Körnerbrot Rezept ohne Mehl und Hefe - MyGermanBakery - Foodblog - Easy recipes.htm"
    Mehr gibt es bei "Staupitopia" auch im Netz, ich sehe mir da aber die Zutaten genau an und ersetze auch einiges. Morgen teste ich mal das Baguette ohne Mehl und Zucker...;-)).

    LG
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    Das klingt ein wenig nach einem Rezept für "Das Pure "

    Staupitopia ist gut, da findet man einiges. Oder beim Blog des schwarzgrünenzebra.

    Ich bevorzuge ein lowcarb Brot welches unter dem Namen Brioche Burger Bun kursiert. Allerdings mit Gluten gebacken und Hefe - aber es kommt hellem "Brot " recht nah, finde ich. Manchmal brauchts das.

    Ansonsten "Das Pure"