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Wer kann mir weiterhelfen???
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Eva
Rang: Gastam 22.05.2008 23:03:56
Wer kann mir im Raum Ansbach/Feuchtwangen/Rothenburg einen Diabetologen oder prakt. Arzt nennen, bei welchem das Teststreifenproblem nicht zum Problem wird? Ich bin seit 21 Jahren Typ1 Diab. und momentan bei keinem Arzt in Behandlung, da ich es einfach satt habe, immer um mein "Material" welches mir eine gute Einstellung ermöglicht, betteln zu müssen. Vor der Gesundheitsreform bekam ich problemlos und ohne Bettelei von meinem damaligen Hausarzt 700 Teststreifen. Erfolg: Hba1c 6,4!!!
Mein letzter Hba1c lag bei 11,4 - ich habe im Moment 200 Teststreifen zur Verfügung. Das ständige Zukaufen von Testmaterial kann ich mir auf Dauer nicht leisten. Momentan komme ich mir ziemlich alleine gelassen vor, da das alles für mich keine tragbare Lösung mehr ist. Ich höre immer nur von den Ärzten: "Wir müssen sparen" ---- und: "Mehr messen macht den BZ nicht niedriger". Derartige Bemerkungen finde ich total daneben, da mir nach 21-jähriger Diabetesdauer mit null-Folgeschäden doch wirklich keiner mangelndes Wissen oder Verantwortungsbewusstsein unterstellen kann. Für mich ist messen eben Sicherheit und ein wichtiger Punkt für eine gute Einstellung.
Ich bin für jeden Tipp dankbar.
Gruß E. -
klausdn
Rang: Gastam 23.05.2008 00:24:14
mal ne frage die du dir in ruhe bitte selbst beantworten solltest : würdest du auf einem öffentlichen forum, deinen "unproblematischen" doc, veröffentlichen ?
ev sogar in die pfanne hauen ?
auch unter docs gibt es neider, sie sind nun mal weder götter noch halbgötter in weiß, sondern menschen wie du und ich.
daher meine empfehlung, mit argumenten arbeiten,
denn das oben angeführte von deinem doc ist keins !
weshalb ?
ein meßgerät dient "nie" zur regulierung "nur" zur kontrolle. -- beispiel uhr -- die reguliert nicht die zeit sondern zeigt sie an.
daher ist das beste sich auf einem vernünftigen mittelwert zu treffen.
zudem gibt es inzwischen richtwerte einiger kassenärztlichen vereinigungen. die zwischen 400-600 pro quartal liegen.
mfg. klaus
von klausdn -
Eva
Rang: Gastam 23.05.2008 03:01:54
Hallo und danke für Deine Antwort.
... nein, ich würde keinen Menschen und auch keinen Doc in die "Pfanne" hauen. Warum auch? Die Richtwerte der KV kenne ich - auch, dass die Krankenkassen zahlen. Aber ..... eben nur das, was der Doc verschreibt. Und wenn man da keinen Arzt findet, der "verschreiben" will, ist es ziemlich dunkel. Natürlich sehe ich ein, dass gespart werden muss und auch soll - aber muss es denn wirklich gerade bei Teststreifen sein? Messen kann man schon einschränken - doch weglassen kann man es nicht.
Leider schreibst Du nicht, wo Du lebst, denn es ist mir schon klar, dass die Konkurrenz auch unter den Ärzten gross ist. Nur - auf dem Land ist es nicht so. Da gibt es im weiten Umkreis nur 2 Diabetologen - und die sehen sich leider nicht als Konkurrenz.
Doch mit 2 Messungen pro Tag kriege ich meinen "ständigen Begleiter" nicht so richtig hin.
Ach ja. neulich wurde ich mal von einem Doc, der mich unbedingt zur Einschreibung in das DMP Typ2 !!!!!! bringen wollte, gefragt, ob es mir denn nicht egal sein könne, ob ich Typ1 oder Typ 2 wäre! Faszinierend, nicht wahr?
So schön kann Landleben sein!
Nun suche ich eben weiter, vielleicht hat doch noch jemand einen guten Tipp für mich.
Gruß E.
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Ojima
Rang: Gastam 23.05.2008 13:11:40
Hallo,
als Erstes:ich kann Dich vollkommen verstehen! Wenn ich bei meinem Doc wegen einem Rezept für Streifen oder Nadeln anrufe, komme ich mir neuerdings auch immer so....ich-weiß-nich-wie....vor :-(
Wie so`n Bittsteller.....
Meine Frage: habt ihr keine SHG in der Nähe, bei der Dir Jemand einen Tip bezüglich "fähiger Doc" geben kann ?
Nur mal so als Idee......
Liebe Grüße Ojima -
klausdn
Rang: Gastam 23.05.2008 15:17:11
daß man mit zwei streifen pro tag nicht vernünftig den bz fahren kann, ist uns allen klar.
und der vorschlag mit der shg ist sehr nützlich.
meine tkk hat auch schon mal beim arzt angerufen,
als ich mit den vorzimmerdrachen streit über dieses thema hatte, und das hat gewirkt.
jetzt gebe ich meine karte rüber, und einen zettel mit dem quartalsbedarf, und den überweisungen. und sage morgen frü hole ich alles ab, bisher habe ich nicht mehr darüber diskutiert..
aber man kann ja nie wissen.
übrigens mit 200 vom ha , und 200 vom diadoc hat man auch schon mal 400. und dann kann man noch diskutieren,.
und das dmp gibt es für t1 und t2, und auch da hat man einen hebel bei der kk.
mfg. klaus
von klausdn -
Eva
Rang: Gastam 23.05.2008 22:34:36
Tja ...
das sind alles so Problemchen, auch das DMP - ich muss gestehen, ich bin strikt dagegen. Wenn ich da eintrete, werde ich nur "durchsichtig" und muss mich noch mehr gängeln lassen. Deswegen habe ich noch lange keinen Teststreifen mehr zur Verfügung und auch keinen guten Ansprechpartner für meine kleinen Problemchen.
Daher gilt immer noch meine "Suche"!
Ich möchte halt einfach einen Arzt finden, der mich nach 21 Jahren Typ 1 ohne Folgeschäden, anhört und meine Problemchen ernst nimmt. Dazu gehört eben auch, dass er mir mein Testmaterial, ohne dass ich betteln muss, zur Verfügung stellt. Dabei kommt es nicht drauf an, ob es nun 200 oder 600 Stück sind. Wenn es mir möglich ist, spare ich gerne, denn jede Messung ist ja auch für mich ein "Stich" in den Finger. Ich werde doch schon im eigenen Interesse nicht mehr als nötig testen, nur weils Freude macht und den Arzt ärgert.
... und wie man am obigen Beitrag ja sieht, geht es nicht nur mir so, dass man wie ein Bittsteller auftreten muss. (:-) ... beruhigt mich aber komischerweise ein wenig, da ich nun weiss, dass ich nicht alleine mit dem Gefühl dastehe).
Übrigens - ich wünsche dieses "Bitte, bitte, lieber Doc, gib mir doch noch ein paar Teststreifen - Gefühl" keinem, es ist nämlich wirklich auf Dauer ein sehr, sehr erniedrigendes Gefühl.
Danke für die Antworten und ein schönes Wochenende.
von Eva -
Petra
Rang: Gastam 26.05.2008 09:52:18
Moin E.
Ich ( persönlich!!!!) finde das DMP gar nicht schlecht. Gläsern bin ich für meine Krankenkasse eh schon. Alle 3 Monate zum Doc, mache ich eh. Ein mal im Jahr Augenarzt auch. Ich verpflichte mich an Schulungen teilzunehmen, für mich auch OK, wenn die meinen ich muß mir einmal im Jahr ihre "Ernährungsberatung" reinziehen. Wenn die sich was neues einfallen lassen von dem sie meinen ich müßte das probieren, könnte ich theoretisch immer noch behaupten ich hätte es gemacht. ABER mein Doc hat meine Teststreifen nicht mehr auf seinem Budget, d.h. er kann mir ohne Probs meine 700 im Quartal verschreiben, wenn ich sie benötige. Und mir hat das DMP geholfen auf die Schulung zu kommen die ICH wollte, die verpflichten sich nämlich dazu die zu bezahlen *g*.
Schönen Tag noch
Petra -
Eva
Rang: Gastam 26.05.2008 12:59:28
Hallo Petra,
das klingt ja mal wirklich gut. Denn wenn ich Dich nun richtig verstanden habe, dann hat mein Doc. wenn ich ins DMP eintrete, die Teststreifen nicht mehr "im Buget" - schmunzel, das ist ja ein "Ansatz" für mich!Die Ernährungsberatung, naja, die könnte man ja mal mitnehmen, hast recht - denken ist ja noch frei.
Ich denke nun mal nach!
Ich danke Dir - ganz ehrlich, der Tipp war gut.
Lieben Gruß
E. von Eva -
Biggi
Rang: Gastam 02.06.2008 12:46:34
Hallo
meine Hausärztin verschreibt mir auch nur aufgrund Betteln mal 50 Streifen. Die reichen, wenn ich es ernst nehme, gerade mal 10 Tage. Ich teste nur noch wenn ich merke, dass irgend etwas nicht stimmt.
Aber meine Diabetologin verschreibt fürs Quartal schon 3x50 Streifen. Die halte ich dann so in Ehren, dass ich über 3 Mon. hinaus reiche. Aber immer zum Facharzt? Überweisung... usw. und am Ende kommen da auch keine anderen Werte raus, wenn die den HbA1 macht. Also muss ich, wie alle in diesem Lande, mit meiner Hausärztin so klar kommen. Aber mal ehrlich: wenn der Zucker gut eingestellt ist, kann man sich die "blauen Fingerkuppen" und das Gepiekse doch auch selbst gegenüber etwas einsparen.
Gruß Biggi