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Diabetes mellitus Typ 2- Fühlen und allein gelassen
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am 04.08.2024 14:24:01 | IP (Hash): 1443216907
Hallo
Wir fühlen uns grad ein wenig alleingelassen. Ich hoffe daher hier auf etwas Erfahrungsaustausch.
Ich versuche mich kurz zu fassen- sofern möglich.
Es geht um meinen Mann (42 Jahrw, 5-facher Bandscheibenvorfall, 2x operiert, 201cm, Gewicht aktuell 157 kg- vor einem Jahr noch über 180 kg!!!).
Mein Mann ist Kraftfahrer (Schwertransport) und dadurch bedingt die ganze Woche unterwegs. Zwischen dem 9. und 11. Juli ging es ihm auf einmal extrem schlecht. Tagsüber Unwohlsein, vor allem nachts dann extremen Schüttelfrost und Schweißausbrüche. Er brach das arbeiten am 11. dann ab und kam nach Hause (240 km allein im Auto- was nicht sinnvoll war aber zum Glück gut ging). Nachts schlafen war fast nicht drin. Er schwitzte ganze Kopfkissen durch (was von Zeit zu Zeit bei Schmerzschüben auch passiert) und hatte bei der Heimkunft dann auch die Nacht extremen Schüttelfrost. Ich hab ihn dann zum Arzt verfrachtet und der meinte Eingangs, es wäre ein grippaler Infekt. Eine AU lehnte mein Mann aber ab. Am 15. wollte er dann wieder zur Arbeit- musste aber schnell einsehen, dass sein körperlicher Zustand es nicht zuließ. Also wieder morgens zum Arzt, der dann sagte: ok, wir nehmen Blut und schauen mal, womit wir es zu tun haben.
Zum Glück- abends kam nämlich der Anruf- CRP über 350 (365,6 tatsächlicher Wert). Mein Mann wollte nicht in KKH, also hat uns der Arzt für morgens wieder in die Praxis bestellt. Er bekam Antibiose (hoch dosiert) und der Arzt fragte, was er wegen seinem Zucker einnehmen würde. Bis dahin gab es nie einen entsprechenden Verdacht. Der BZ vom Vortag lag bei 307 mg/dl. Da mein Mann nicht 100%ig sicher ausschließen konnte, ob er wirklich nüchtern war, wurde nochmal Blut genommen. Jetzt auch mit HbA1. Ergebnis: BZ bei 334 mg/dl und HbA1 bei 12,1. Darauf wurde am 18. ein drittes Mal in der Woche Blut genommen. Ergebnis: BZ 342 mg/dl, HbA1 12,3.
Der Vertretungsarzt (sein eigentlicher Arzt war dann in Urlaub) verschrieb daraufhin Metformin (1000mg morgens und 1000mg abends). Erfreulich war nur, dass der CRP dank der Antibiose langsam runter ging. Auf die Frage, ob er jetzt bei der Ernährung etc. Irgendwas beachten sollte hieß es nur, er bräuchte jetzt nicht zur Feldsalatkolonne wechseln und sollte vielleicht nur nicht unbedingt nen Eimer Nutella abends essen (ich war bei den Terminen selbst dabei und habe die Aussagen gehört und war schockiert in Anbetracht hat der Werte). Nach einer Woche wurde dann noch einmal Blut genommen. BZ immer noch bei 304 mg/dl und HbA1 sogar bei 12,9.
Aussage vom Arzt (immer noch Vertretung): alles gut- so weitermachen und Kontrolle in 4 Wochen.
Ich finde das alles sehr unbefriedigend. Ich habe früher in nem Pflegeheim gearbeitet und die Arztbesuche mit den Bewohnern gemacht und es waren einige Diabetiker dabei. Ich hab also zumindest ein kleines Grundwissen und weiß, dass diese Werte alles andere als gut sind und Behandlung mit Metformin als Monotherapie bei einem HbA1 von mehr als 8 nicht erfolgversprechend/ausreichend ist.
Das Metformin macht aktuell nur verstärkt Heißhunger (ca 2 Std nach Einnahme), verursacht immer wieder Unwohlsein und auch Schweißausbrüche, die sich mit einem Stk Traubenzucker einigermaßen kontrollieren lassen.
Seine Praxis hat jetzt volle 2 Wochen Urlaub. Diabetologen haben wir 2 im Umkreis, die aber teilweise auch Urlaub haben bzw. keine Patienten mehr aufnehmen.
Daher würde mich mal eine Einschätzung von jmd interessieren, der schon lange im Thema drin ist und der vielleicht auch ähnliche Anfangswerte hatte.
Ich danke euch schon einmal und wünsche noch einen schönen Sonntag.
Gruß
Melanie -
am 04.08.2024 15:49:06 | IP (Hash): 1950260005
Erster Einstieg kurz und praktisch:
Metformin gehört über mehrere Tage bis Wochen mit 500 mg eingeschlichen. 2 x 1000 ist anschließend die übliche Behandlungsmenge, die den HbA1c-Wert um einen Punkt verbessert, mit Glück um 2. ABER OHNE TRAUBENZUCKER!
Blutzucker ist Traubenzucker. Wer zuviel Blutzucker hat, sollte nicht auch noch zusätzlich welchen essen!
Ab SOFORT Kohlenhydrate = Brot und alles mit Mehl und Kartoffeln und Reis auf 100 Gramm am Tag begrenzen. Denn KHs werden im Magen in Glukose zerlegt, sind also praktisch Glukose.
In meiner Zeit im Außendienst hab ich z.B. zwischendurch immer ne Bratwurst oder ne Frikadelle ohne Brot gegessen. Mittags nen großen Salatteller mit Fleisch oderund Käse oderund Fisch OHNE Brot.
Mit dem weitgehenden Verzicht auf KHs (auch Obst!) wird der Blutzucker sehr viel weniger hoch verlaufen, als mit dem Metformin. Ihr könnt also das Metformin erstmal ne Woche rauslassen und dann mit der kleinen Tagesdosis mit dem Einschleichen beginnen.
So weit erstmal von mir. Du fragst einfach, was du weiter wissen willst :)
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Typ 2 seit 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, 7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :) -
am 04.08.2024 18:10:06 | IP (Hash): 1973127997
Alleingelassen ist ja eine äußerst milde Beschreibung. Ich schüttle nur den Kopf. Aber es ist wohl nicht ungewöhnlich, dass das so abläuft. Ärzte haben keine Ausbildung in Ernährung und kein Interesse an Ernährung als Therapie. Zumindest Teiltherapie.
Ich habe die Kohlenhydrate zu Anfang auch gleich auf 100g am Tag beschränkt und dazu noch Intervallfasten gemacht, um meinen Zucker zu senken. Aber das will ich hier jetzt gar nicht vertiefen. Ich glaube kaum, dass das für Deinen Mann in Frage kommt. Mittlerweile bin ich 30 Kilo leichter und meinen Diabetes für den Augenblick los.
Gemüse und Eiweiß wäre wahrscheinlich am besten. Wie Jürgen sagte: Fleisch ist okay, aber Brot oder Nudeln oder Pizza könnte man für Diabetiker schon fast als Gift bezeichnen. Alles, was Zucker oder Weißmehl enthält, so weit wie möglich einschränken. Lieber Fett, dann aber nicht im Zusammenhang mit Kohlenhydraten (auch fette Soßen mit Mehl sind da leider nicht hilfreich). -
am 04.08.2024 18:29:14 | IP (Hash): 33259284
Hallo Melanie,
deine Verunsicherung kann ich gut verstehen. sucht euch unbedingt einen Diabetologen, auch wenn er weiter weg ist, oder es länger dauert, bis ihr einen Termin bekommt.
Ich hatte ähnliche Werte, wie dein Mann. Knapp 400 zu 12,8. Ich bekam Metformin 1000, 2 mal täglich. (Wurde nicht eingeschlichen) Gleich am nächsten Tag habe ich meine Ernährung umgestellt. So wie Jürgen schrieb, wenig KH. Ich habe mir alles, was ich wissen wollte/mußte im Netz zusammengesucht.
Inzwischen versuche ich um die 50 KH pro Tag zu essen (Am Anfang waren es ca. 100. Achte auf Eiweiß und Ballaststoffe. Falls dein Mann einen zu hohen Cholesterinwert, auch darauf achten.
Sind sein Herz und seine Adern ok?
Es wird nicht einfach werden, weil dein Mann ja viel unterwegs ist. Schnell man zum Imbiß ist keine gute Idee. Zur Feldsalatkolonne zu wechseln halte ich für eine gute Idee, wenn noch eine Proteinquelle dazu kommt. *g*
Gruß Marion
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am 04.08.2024 20:01:25 | IP (Hash): 1730959967
Erstmal vielen Dank für eure Antworten. Mein Bauchgefühl hat mir von Anfang an gesagt, dass es so nicht richtig ist. Ich habe mich natürlich für letzten Tage vermehrt mit dem Thema beschäftigt.
Ohne Rücksprache mit dem Arzt können und wollen wir die Medikation jetzt nicht ohne weiteres ändern. Scheint bei meinem Mann ja kein Einzelfall zu sein, dass nicht erst mit 500mg eingeschlichen wird.
KH müssen definitiv reduziert werden (wie sag ich meinen Kind?😅). Er versucht sich schon einzuschränken- ist aber auch nicht der Typ, der Essen abwiegt.
@ Marion48: darf ich fragen, wann du deine Diagnose bekommen hast und wie (in welchen Zeitrahmen) sich deine Werte entwickelt haben?
Ich bin in jedem Fall froh auf dieses Forum gestoßen zu sein.
Könnt ihr eventuell eine App empfehlen, die man unterstützend nutzen kann?
Vielen Dank schon mal euch allen. -
am 04.08.2024 20:09:45 | IP (Hash): 1685477096
Hallo Melly,
das klingt leicht gruselig was du schreibst. Niemand sollte mit solchen Werten alleinegelassen werden.
Ich hatte eine recht ähnliche Ausgangsposition , Langzeitwert etwas niedriger aber Nüchtern war noch höher. Und mir ging es da schon ziemlich mies.
Ich bekam ebenfalls 2x1000 Metformin (ohne Einschleichen) und dazu noch Sitagliptin und der Arzt hat nicht geglaubt das das reichen wird.
Ausserdem bekam ich noch einen Notfalltermin beim Diabetologen (Hausarzt hat selber herumtelefoniert). Und den dringenden Rat auf Zucker und andere Kophlenhydrate weitgegend zu verzichten (was ich sofort umgesetzt habe)
2x 1000mg Metformin ohne einschleichen haben sicher Nebenwirkungen, ich habe aber noch nie etwas von Heisshungerattacken gehört oder gelesen
Der Normalfall ist eher das Gegenteil: Appetitlos, Magen Darm Beschwerden aller Art und noch mehr dergleichen.
Dein Mann sollte sich irgendwie , irgendwo einen Diabetologen suchen der das ernst nimmt.
Vielleicht mal die Krankenkasse anrufen und sich was vermitteln lassen.
Und sich mal gründlich untersuchen lassen , nicht das da noch mehr und andere Parameter aus dem Ruder laufen.
Und den Traubenzucker, Imbiss oder ähnliches unterdrücken - da muss er auf alle Fälle weg von.
Mit solchen Zuckermengen im Blut sollte er auch vorsichtig sein mit dem KFZ fahren - ich hattte mit solchen Spiegeln nicht nur permanente Sekundenschlafattacken sondern auch ordentliche Gleichgewichtsstörungen, kam teilweise nicht mehr durch die Tür ohne anzuecken.
Nach dem Mittagessen schlich ich da rum wie ein Betrunkener.
Autofahren war sehr gefährlich, ich fing schon fast an einzuschlafen kaum war der Motor an.
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 04.08.2024 20:27:01 | IP (Hash): 33259284
Hallo Melanie,
ich hatte mich sofort bei FDDB angemeldet, ist kostenlos. Ich notiere dort alles, ich esse und kann sehen, wieviele KH ich gegessen habe.
Es hat etwas über 2 Jahre gedauert bis meine Werte so gut wurden. Morgen habe ich den nächsten Kontrolltermin, der dann entscheiden wird, ob ich meine Medikamente auch abends reduzieren kann. Morgens nehme ich seit 3 Monaten nur noch Metformin 500.
Ich hoffe sehr, dass mein Langzeitwert unter 6 ist. Schau mal im Netz nach Rezepten und Beiträgen von den Ernährungsdocs. Die Bücher sind auch gut. Gibt es günstig bei Kleinanzeigen.
Gruß Marion -
am 04.08.2024 20:45:06 | IP (Hash): 1950260005
Günters “wackelig” ist mir damals erspart geblieben, aber spätestens nach ner halben Stunde am Lenkrad konnte ich die Augen nicht mehr aufhalten.
Ich hatte zu meiner Diagnose damals im Januar 1991 nüchtern über 400 mg/dl und HbA1c über 15. Ich musste da jeden Morgen nüchtern in die Praxis für die Blutzuckermessung: Fingerstech mit einer feststehenden Lanzette in der Hand einer der netten Sprechstundenhilfen :(
Zufällig habe ich da in einem Sani-Haus Schaufenster eine der damals ersten frei verkäuflichen Selbsttest-Ausrüstungen gesehen und stehenden Fußes gekauft - mit einer schmerzfreien Stechhilfe. Natürlich war die nur im Vergleich zur Folter mit der stehenden Lanzette schmerzfrei.
Ohne jede Anleitung hab ich damals viele Löcher mehr gepiekst, als ich heute pieksen würde, wenn ich noch mal anfangen müsste.
Bis Ostern hatte ich schwarze Fingerkuppen und meinen Blutzucker beständig unter 200 mg/dl. Damit konnte ich dann wieder völlig entspannt stundenlang autofahren. Und im Sommer hatte ich schließlich ohne Medis nüchtern und vor dem Essen unter 100 und in den Spitzen um ne Stunde nach dem Essen selten über 140.
Mein bester Antrieb für meinen gesunden Blutzucker sind meine täglichen Testwerte nach Möglichkeit im völlig gesunden Bereich. Und den Antrieb würde ich auch deinem Mann empfehlen. Daumendrück :)
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Typ 2 seit 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, 7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :) -
am 04.08.2024 23:35:16 | IP (Hash): 627466721
Hallo Melani,
ist Dein Mann denn jetzt weiter krankgeschrieben?
Es wäre sicher besser gewesen, wenn er die Krankenhauseinweisung nicht verweigert hätte.
Denn auch die extrem hohen CRP-Werte sollte abgeklärt werden, und überhaupt ein großes Labor gemacht. Was machen z.B. die Leberwerte?
Die beschriebene Inkompetenz der Ärzte ist kaum glaubbar, meist kennen sich gewöhnliche Hausärzte besser mit Diabetes m. Typ 2 aus.. Ein HbA1c von 12,9 ist etwas total Anderes als ein HbA1c von z.B. 8,0.
Da sollte sofort etwas passieren und nicht wochenlang auf einen Diabetologen gewartet werden.
Metformin wirkt NIEMALS so blutzuckersenkend, dass man Traubenzucker braucht und einnehmen sollte., Traubenzucker ist für Deinen Mann Gift, seine Einnahme grober Unfug.
Ihr solltet besser heute als morgen ein BZ-Gerät kaufen und den Blutzucker selbst regelmäßig kontrollieren.
Metformin sollte weitergenommen werden.
Und natürlich sind bei Diabetes Typ 2 eine kohlenhydratarme Ernährung und regelmäßige Bewegung das A und O. Bei dem Gewicht Deines Mannes ist täglich 20 Minuten Spazierengehen bereits Bewegung. Die sollten aber auch strikt eingehalten werden.
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am 05.08.2024 05:02:05 | IP (Hash): 281725945
Moin Melly,
mir stellt sich die Frage, warum sich Dein Mann nicht um seine Gesundheit kümmert? Ist sie ihm nicht wichtig genug? Er muss einfach nur bei Google nachlesen, welches Gewicht bei 201 cm Körpergröße stimmig ist. Ist sein Gewicht im Normbereich, dann stimmen auch seine Diabetes Werte, ansonsten geht er langsam aber sicher kaputt.
https://www.personenwaage-online.de/idealgewicht/wie-schwer-sollte-man-sein-201-cm/
Ich bin da sehr direkt, weil alles andere kontraproduktiv ist. Will er leben, so muss er etwas tun.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 05.08.2024 05:02:32 | IP (Hash): 281725945
Moin Melly,
mir stellt sich die Frage, warum sich Dein Mann nicht um seine Gesundheit kümmert? Ist sie ihm nicht wichtig genug? Er muss einfach nur bei Google nachlesen, welches Gewicht bei 201 cm Körpergröße stimmig ist. Ist sein Gewicht im Normbereich, dann stimmen auch seine Diabetes Werte, ansonsten geht er langsam aber sicher kaputt.
https://www.personenwaage-online.de/idealgewicht/wie-schwer-sollte-man-sein-201-cm/
Ich bin da sehr direkt, weil alles andere kontraproduktiv ist. Will er leben, so muss er etwas tun.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 05.08.2024 07:56:14 | IP (Hash): 1730959967
Guten Morgen und danke für eure klaren Worte
Natürlich will mein Mann leben. Er ist grundsätzlich auch bereit etwas zu ändern. Das passiert bei ihm in aller Regel- wenn es dann im Kopf erstmal angekommen ist- bei ihm auch sehr radikal.
Bei ihm ist diese Diagnose noch nicht wirklich angekommen. Bis zu seiner Blutvergiftung (ausgelöst durch einen Abszess) ging es ihm körperlich soweit gut. Gelegentlich Müdigkeit- ja. Brachte der Job schon mit sich (teilweise 12-14 Std). Zuhause Kernsanierung. Somit wenig Zeit sich wirklich auszuruhen. Auffällig für mich war zunächst vermehrtes Trinken. Aber solche Phasen gab es im Sommer bei Hitze immer wieder, grad weil er auch körperlich arbeitet. Die Leute Blutabnahme im September war diesbezüglich auch noch absolut unauffällig.
Er hat im letzten Jahr bereits ein paar Dinge geändert. So trank er jahrelang fast ausschließlich Cola und Energy- seit einem Jahr primär Wasser und hat damit bereits über 20 kg abgenommen.
Er ist also lernfähig- und ich denke, dass wir das jetzt auch bewältigt bekommen. Er braucht nur leider immer etwas länger, um zu verstehen. Er ist Typ „Macher“- weniger ein Theoretiker, der sich Sachen anliest. Der braucht jmd, der ihm sagt, was zu machen ist und in aller Regel macht er dann auch. Für mich halt problematisch, wenn dann ein Arzt bei diesen Werten sagt, er braucht nix ändern und soll nur abends keinen Eimer Nutella essen… -
am 05.08.2024 08:02:49 | IP (Hash): 1025185351
Mir ist noch etwas eingefallen. Vielleicht gibt es bei euch eine Selbsthilfegruppe. Ein Kontakt zu anderen Betroffenen könnten hilfreich sein.
Gruß Marion -
am 05.08.2024 08:30:13 | IP (Hash): 2112195232
Guten Morgen,
was der Arzt ihm da von dem Eimer Nutella erzählt hat ist grob fahrlässig und kontraproduktiv, es suggeriert ja das das nicht so schlimm ist und sozusagen ein halber Eimer Nutella noch okay wäre.
Wäre besser der Arzt hätte Kompetenz gehabt und ihm klar gesagt das er sofort von jeglichen Kohlenhydraten die Finger lassen soll, weitere 30 kilo abnehmen soll und ihm klargemacht das sein jetziger Zustand üble Folgen haben kann wenn sich das nicht schnell bessert.
Er müsste die ersten Auswirkungen eigentlich schon spüren, das kann bei ihm nicht unbemerkt bleiben aber auch Männer können das eine gewisse Zeit "tarnen" und eine Fitness vortäuschen die eigentlich schon gar nicht mehr da ist.
Wenn er das nicht schnellstrmöglich angeht wird er irgendwann keine Kraft mehr haben für Fernfahrten, Innenausbau und so etwas weil er sich fühlen wird wie ein halkbetrunkener 90jähriger und die Gedanken sich nur noch um Trinken, Klogehen und Schlafen drehen werden.
Irgendwann werden dann irreparable Spätfolgen auftreten.
Je schneller und je radikaler er dagehen ankämpft und sich behandeln lässt + Ernährung umstellt um so grösser ist die Chance den DM wieder ein Stück oder ganz zurückzudrehen und Spätfolgen zu vermeiden.
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 05.08.2024 09:26:46 | IP (Hash): 1536009125
Naja...ich sehe das ein Bisschen anders. Ihr...respektive dein Mann...wurde nicht alleine gelassen. Er will nicht ins Krankenhaus, obwohl er in seiner Situation dorthin gehörte. Er wollte auch keine Krankmeldung, obwohl er in seiner Situation einfach keinen Schwertransporter zu fahren hat. Was soll ein Vertretungsarzt denn für einen Patienten tun, der alles verweigert?
Seine Situation ist besorgniserregend, der CRP-Wert mehr als sein Blutzuckerwerte. Übrigens, auch Antibiose kann den Blutzuckerwert gewaltig erhöhen.
Es ist wichtig, dass dein Mann sich die Zeit nimmt, sich um seine Gesundheit zu kümmern...und zwar er selbst, nicht du! Vielleicht sollte er auch mal auf den Arzt hören...
In diesem Sinne...alles Gute!2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.08.2024 11:46:43 | IP (Hash): 1730959967
Er tauscht sich inzwischen zumindest mit Kollegen aus, bei denen ebenfalls ein Typ2 Diabetes diagnostiziert wurde.
In ner Selbsthilfegruppe seh ich ihn leider eher weniger 😅 -
am 05.08.2024 11:55:54 | IP (Hash): 1730959967
@Zuckerle: er ist seitdem krankgeschrieben, damit auch die Behandlung der Abszesse abgeschlossen werden kann.
Der CRP ist dank Antibiotika wieder auf ein normales Maß runter.
Die Zuckerwerte sind VOR der Antibiose aufgetreten.
Und ja- da gab es auch vermehrtes trinken und grade nachts entsprechend viele Toilettengänge. Allerdings hatte er in der Vergangenheit bei Hitze öfter mal solche Phasen. Das nimmt man dann ohne weitere Begleiterscheinungen nicht wirklich ernst.
Es geht ihm aktuell den Umständen entsprechend immer noch gut. Er kann nachts wieder schlafen- was grade mit dem hohen Entzündungswert nicht möglich war, ist tagsüber wieder munter und bis auf dass er zwischendurch leichte Schweißausbrüche bekommt und gefühlt jede Std ein Hungergefühl soweit (fürs erste wieder) fit.
Es findet bei ihm auch ein Umdenken statt. Nur es braucht bei ihm halt Zeit. Und nen Arzt, der nicht wenigstens den Hinweis gibt, auf diverse Dinge künftig zu verzichten war da nicht gerade hilfreich. Wir haben das ja gezielt angesprochen.
KKH-Behandlung hätte ohnehin in dem Moment nur wegen der Blutvergiftung erfolgen sollen. Sein Arzt hielt es aufgrund des Allgemeinzustandes aber noch für vertretbar, diese mit Antibiotika und strenger Kontrolle in der Praxis zu behandeln. -
am 06.08.2024 00:24:30 | IP (Hash): 627466721
schrieb:
Das Metformin macht aktuell nur verstärkt Heißhunger (ca 2 Std nach Einnahme), verursacht immer wieder Unwohlsein und auch Schweißausbrüche, die sich mit einem Stk Traubenzucker einigermaßen kontrollieren lassen.
Wie kommst Du auf Traubenzucker?
Bearbeitet von User am 06.08.2024 11:23:32. Grund: Korrektur -
am 06.08.2024 06:54:36 | IP (Hash): 732064638
Moin,
das sehe ich nicht anders.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 06.08.2024 09:56:06 | IP (Hash): 350576153
Melly1878 schrieb:
Das Metformin macht aktuell nur verstärkt Heißhunger (ca 2 Std nach Einnahme), verursacht immer wieder Unwohlsein und auch Schweißausbrüche, die sich mit einem Stk Traubenzucker einigermaßen kontrollieren lassen.
Hallo Melanie,
dieses Problem ist als "falsche Hypo" bestens bekannt. Der Körper von deinem Mann ist an den viel zu hohen BZ gewöhnt und meldet sich jetzt, wenn der BZ niedriger wird mit Unterzuckerungsgefühlen. Von einer wirklichen Unterzuckerung ist er aber sehr weit entfernt, deshalb ist daran nichts gefährlich. Diese Gefühle muss man am Anfang aushalten, sie hören nach einer Weile von alleine auf.
Wenn es so schlimm wird, dass ihr unbedingt etwas dagegen tun müsst, dann aber nicht mit Traubenzucker, der den BZ rasant weit in die Höhe treibt. Besser wäre dann vielleicht ein Bissen Brot. Das kann aber nur ein Übergangslösung sein, davon muss er dann wieder weg kommen. Sonst drückt ihr den BZ mit Metformin und allen anderen Maßnahmen erfolgreich nach unten und treibt ihn dann mit dem Bissen Brot oder gar mit Traubenzucker laufend wieder in die alte Höhe oder sogar noch höher.
Alles Gute für deinen Mann, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 02.09.2024 15:44:05. Grund: BBCodes -
am 07.08.2024 00:37:38 | IP (Hash): 627466721
Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass man den Blutzucker problemlos selbst messen kann.
Entsprechende Geräte und Stechhilfen gibt es in jeder Apotheke, und sogar im Drogeriemarkt.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.08.2024 08:23:30 | IP (Hash): 1730959967
Danke Rainer für die Erklärung. Ich denke auch, dass der viel zu hohe Wert für ihn gefühlt normal geworden ist.
Wir haben uns zwischenzeitlich ein Messgerät besorgt und fangen jetzt an, die Werte zu kontrollieren. Das ihm den Ansporn, gezielt gegen die hohen Werte zu arbeiten. Ein nüchtern BZ von 219 ist sicher immer noch extrem zu hoch- gegenüber den ersten Werten von bis zu 340 aber ein Anfang.
Für ihn gab es diesen AHA-Moment, als er sich unwohl fühlte und direkt wieder zum Traubenzucker greifen wollte, wir den BZ gemessen haben und er feststellte, dass dieser mit über 300 alles, aber wie ihr schon geschrieben hattet- ganz sicher nicht zu niedrig war.
Wir haben inzwischen alles aus dem Kühlschrank verbannt, was für ihn nicht gut ist. Wir haben zum Glück mehrere Kühlschränke- und einer ist jetzt speziell für ihn.
Bedeutet anfangs halt Umstellung, er hat aber inzwischen verstanden, dass das der einzige Weg ist. -
am 07.08.2024 08:55:16 | IP (Hash): 1024907952
Melly, es freut mich sehr, dass dein Mann so gut mitmacht.
Gruß Marion1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.08.2024 10:32:54 | IP (Hash): 463103629
Die Blutzuckerspitze, die wir uns mit dem Essen machen, sehen wir meistens um ne Stunde danach. Mein Weg wäre heute erst unter 300 mg/dl, dann unter 250, dann …, und unter 150 ist man schließlich praktisch im gesunden Bereich.
Mit den Spitzen zuverlässig unter 200 mg/dl gilt ein Diabetes als sehr gut behandelt. Damit pflegt dann auch der Nüchtern-Blutzucker am Morgen nach und nach zu sinken. Ergänzung: Und so macht man dann natürlich am besten bis in den gesunden Bereich weiter :)
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Typ 2 seit 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, 7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :)
Bearbeitet von User am 07.08.2024 10:35:09. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.08.2024 18:19:02 | IP (Hash): 1443216907
Ich danke dir Jürgen - und auch allen anderen.
So war auch unser Plan - immer Stück für Stück. Erst die 300mg und dann immer in 50mg schritten in Richtung „Normalwert“. Für ihn war das heute morgen wirklich ein kleiner Erfolg, mal nur nen Wert von 219mg zu sehen. Das spornt ihn an sich selber auch intensiver damit zu befassen und die Werte irgendwo in einen gesunden Rahmen zu bekommen. Das geht nicht von heute auf morgen, aber ich bin guter Dinge, dass wir da nach und nach einen Dreh reinbekommen.
Nochmal vielen Dank- ich hab bestimmt auf Dauer noch mehr Fragen 😅. -
am 07.08.2024 18:27:40 | IP (Hash): 1443216907
PS: das Buch habe ich direkt bestellt. ☺️ -
am 14.08.2024 12:42:14 | IP (Hash): 1443216907
Keine Update von uns:
Die Werte haben sich jetzt seit gut 5 Tagen einigermaßen eingependelt. Morgens zwischen 130-150 mg. Nach dem Frühstück (2 - 2,5 Std danach) geht der Wert runter auf 125-135mg und in dem Bereich bewegt er sich auch in der Regel abends vor dem schlafen gehen noch.
Nächste Woche haben wir kurzfristig Termin in der Notfallsprechstunde beim Diabetologen bekommen. Dann sehen wir weiter. Auch wenn die Werte jetzt deutlich besser sind, denke ich nicht, dass das ausreicht denn HbA1 deutlich zu senken. Medikation aktuell noch 1000mg Metformin morgens und abends. Da wird Der Diabetologe dann sicher weitere Maßnahmen ergreifen, um den auch wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.
Mit hat der Austausch hier bis dahin wirklich sehr geholfen und daher möchte ich euch noch einmal Danke sagen für eure Hilfe und die deutlichen Worte.
Viele Grüße,
Melanie1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.08.2024 14:15:40 | IP (Hash): 55253473
Hallo Melanie,
sehr gut, dass ihr einen Termin beim Diabetologen bekommen habt.
Seid aber bitte nicht enttäuscht, wenn Der Diabetologe noch kein stärkeres Diabetesmedikament verschreibt und euch sagt, dass ihr erst mal so weiter machen sollt. Ihr macht das nämlich sehr gut und braucht nur etwas mehr Geduld. Der BZ wird vermutlich mit euren Maßnahmen noch eine ganze langsam weiter nach unten gehen, vielleicht sogar bis zu einem fast gesunden Verlauf. Es ist möglich, dass der Diabetologe auch abwarten will, wie weit der BZ sinkt und erst dann eine passende Therapie festlegt. Die Zeit zum Abwarten habt ihr, in den paar Monaten mehr mit nicht ganz gesundem BZ wird nichts Schlimmes passieren.
Alles Gute für deinen Mann, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 15.08.2024 08:47:10. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.08.2024 16:12:03 | IP (Hash): 1609767003
Hallo Melly,
Die Verbesserung ist bereits enorm! Das ist doch toll! Dein Mann hat zwar mehrere Baustellen, dadurch aber auch mehrere Hebel, die er bewegen kann: Die Menge, die er isst, das was er isst, das was er trinkt und wieviel er sich bewegt. Ihr habt diese Spielräume bestimmt noch nicht ausgeschöpft, daher ist sehr wahrscheinlich noch eine weitere Verbesserung möglich, wenn ihr so weiter macht.
Bei der Frage, was er isst, kannst du ihn natürlich sehr unterstützen. Es gibt tolle Rezepte für KH-reduzierte Gerichte. Gesundes Essen muss nicht langweilig schmecken! Und auch bei der Bewegung kannst du mitmachen, zusammen macht es mehr Spaß!
Liebe Grüße Ulla1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 17.08.2024 19:57:36 | IP (Hash): 496971413
Rainer schrieb:
Hallo Melanie,
sehr gut, dass ihr einen Termin beim Diabetologen bekommen habt.
Seid aber bitte nicht enttäuscht, wenn Der Diabetologe noch kein stärkeres Diabetesmedikament verschreibt und euch sagt, dass ihr erst mal so weiter machen sollt. Ihr macht das nämlich sehr gut und braucht nur etwas mehr Geduld. Der BZ wird vermutlich mit euren Maßnahmen noch eine ganze langsam weiter nach unten gehen, vielleicht sogar bis zu einem fast gesunden Verlauf. Es ist möglich, dass der Diabetologe auch abwarten will, wie weit der BZ sinkt und erst dann eine passende Therapie festlegt. Die Zeit zum Abwarten habt ihr, in den paar Monaten mehr mit nicht ganz gesundem BZ wird nichts Schlimmes passieren.
Alles Gute für deinen Mann, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Hallo Rainer
Nein- enttäuschte wäre ich nicht. Ich möchte ja die Meinung eines Facharztes und unterstelle, dass der weiß, was er tut. Zudem kenne ich den Arzt tatsächlich aus dem vorherigen Job persönlich und weiß daher, dass ich nicht auf sein Wort verlassen kann.
Leider kriegen wir vorher keinen aktuellen HbA1, da der Hausarzt Montag erst aus dem Urlaub kommt. Da bekommt man maximal nen Rezept und ne Überweisung.
Aber auch da haben wir für Mitte der Woche noch Termin. Mittwoch früh vor dem Diabetologen zur Blutabnahme und Donnerstag auch nochmal ausführliches Gespräch mit dem Arzt. Dann sehen wir weiter… -
am 17.08.2024 20:05:01 | IP (Hash): 496971413
Ulla67 schrieb:
Hallo Melly,
Die Verbesserung ist bereits enorm! Das ist doch toll! Dein Mann hat zwar mehrere Baustellen, dadurch aber auch mehrere Hebel, die er bewegen kann: Die Menge, die er isst, das was er isst, das was er trinkt und wieviel er sich bewegt. Ihr habt diese Spielräume bestimmt noch nicht ausgeschöpft, daher ist sehr wahrscheinlich noch eine weitere Verbesserung möglich, wenn ihr so weiter macht.
Bei der Frage, was er isst, kannst du ihn natürlich sehr unterstützen. Es gibt tolle Rezepte für KH-reduzierte Gerichte. Gesundes Essen muss nicht langweilig schmecken! Und auch bei der Bewegung kannst du mitmachen, zusammen macht es mehr Spaß!
Liebe Grüße Ulla
Hallo Ulla
Ich danke dir. Komplett ausgereizt ist das alles sicher noch nicht. Mein Mann war seit Anfang der Woche erstmals wieder arbeiten. Er hatte da echt Respekt davor, da er als Kraftfahrer die ganze Woche nicht zuhause ist und somit die Ernährung auch nicht immer 100%ig kontrollieren lässt.
Aber- er hat augenscheinlich viel richtig gemacht. Die Werte sind weiter gefallen und bewegen sich aktuell zwischen 104 mg/dl und wenn es mal viel ist 130 mg/dl. Meist eher etwas darunter.
Dafür, dass wir außer hier im Forum dahingehend noch keinerlei Hilfe oder Anleitung diesbezüglich bekommen haben ist das Ergebnis absolut mega und ich bin sehr stolz auf meinen Mann, dass er das so konsequent durchzieht. Durch die Arbeit hat er jetzt auch wieder deutlich mehr Bewegung- was natürlich bei der Hitze Anfang der Woche für ihn nicht leicht war. Aber es geht ihm körperlich inzwischen wieder sehr gut. Beschwerden hat er aktuell keine und es fällt ihm nicht mehr schwer, verschiedene Lebensmittel einfach durch andere zu ersetzen. Es ist für ihn eine Challenge, der er sich stellt und ich bin mir ziemlich sicher, dass er das auch künftig gut hinbekommt.
Nochmal vielen lieben Dank euch allen für eure Unterstützung.
Liebe Grüße,
Melanie -
am 22.08.2024 14:03:06 | IP (Hash): 1308801593
Hallo zusammen
Wieder ein kleines Update:
Wir waren gestern beim Diabetologen. Zuvor auch noch zur Blutabnahme.
Beim Diabetologen wurde u.a. unser Messgerät geprüft (keine Abweichung- alles gut), und die üblichen Untersuchungen durchgeführt. Mit Blick auf die aktuellen BZ-Werte hat er meinen Mann sehr gelobt, weil er das aus der Praxis halt auch anders kennt.
Stand jetzt bleibt die aktuelle Medikation erstmal. HbA1c ist von 12,9 runter auf 11,3. Sicher noch lange nicht im gesunden/normalen Bereich, aber die Abwärtstendenz ist deutlich. Auf die Aussagen von Hausarzt bzw dessen Vertretung hat er nur den Kopf geschüttelt.
Er soll zur Kontrolle in 4 Monaten noch einmal wieder kommen und hat auch eine Überweisung zum Augenarzt bekommen, um eine diabetische Retinopathie auszuschließen.
Termin beim Hausarzt haben wir erst nächste Woche. Mal sehen, wie sein eigentlich behandelnder Arzt sich äußert.
Ansonsten hat sich das mit dem regelmäßigen Messen und auch der Ernährung unterwegs inzwischen recht gut eingespielt.
Nächstes Update nach dem nächsten Termin.
Viele Grüße,
Melanie -
am 22.08.2024 22:21:52 | IP (Hash): 901355093
Melly1878 schrieb:
Termin beim Hausarzt haben wir erst nächste Woche. Mal sehen, wie sein eigentlich behandelnder Arzt sich äußert.
Hallo Melanie und Mann,
das klingt alles schon sehr gut. Schön dass Der Diabetologe euch das auch so bestätigt hat.
Der behandelnde Arzt für deinen Mann bzgl. seinem Diabetes ist übrigens der Diabetologe. Es ist vollkommen klar, dass sein Hausarzt weniger Fachwissen auf diesem Fachgebiet hat. Wenn er also etwas anderes als der Diabetologe zum Diabetes und der Behandlung hat, dann braucht ihr nichts darauf zu geben. Aber höchstwahrscheinlich wird er das nicht tun und die Meinung des Facharztes akzeptieren. Bestimmt wird er deinen Mann ebenfalls für das Erreichte loben.
Über den HbA1c-Wert habt ihr wahrscheinlich nicht die richtige Vorstellung. Es ist der Langzeitwert, der innerhalb der letzten 8 ... 10 Wochen gebildet wird. Eure Bemühungen um möglichst gute BZ-Werte laufen erst seit wenigen Wochen, deshalb konnten sie das HbA1c noch gar nicht erheblich beeinflussen. Deshalb könnt ihr die Senkung von 12,9 auf 11,3% schon als Erfolg verbuchen. )nteressant wird aber erst der Wert nach weiteren 2 ... 3 Monaten.
Alles Gute und weiter so viel Erfolg, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 23.08.2024 09:53:31. Grund: BBCodes -
am 24.08.2024 10:58:14 | IP (Hash): 1443216907
Hallo Rainer,
Danke für deine Nachricht. Uns ist das mit dem HbA1c schon klar. Der erreichte Wert ist für uns auch absolut in Ordnung. Ist im Grunde sogar mehr, als ich in der kurzen Zeit erwartet hätte.
Den Diabetologen haben wir auf eigenen Wunsch aufgesucht und natürlich ist für uns auch maßgeblich, was er verordnet. Über den Hausarzt wiederum läuft das DMP und dieser hat schlussendlich die Diagnose gestellt. Die Aussagen da vor Ort müssen aber nochmal geklärt werden, da wir das so absolut nicht stehen lassen können und wollen. Denn das, was mein Mann jetzt erreicht hat, wurde durch eigene Recherche und entsprechende Konsequenz erlangt, nicht nur durch das Verschreiben von Metformin. Es wurde nunmal sehr schnell abgetan mit ein paar laschen Aussagen trotz expliziter Nachfrage. Ich finde es nach wie vor grob fahrlässig, wenn ein Arzt einen Neu-Diabetiker mit den Werten (Hba1c 12,9 und BZ zwischen 320 und 340) nur sagt, er bräuchte nicht zur Feldsalat-Kolonne wechseln, und es wär alles gut, solange er nicht abends nen Eimer Nutella isst. Das müssen wir klarstellen, damit das auch da in Zukunft anders läuft und man uns ernst nimmt.
Grüße,
Melanie -
am 24.08.2024 20:30:21 | IP (Hash): 283199147
Melly1878 schrieb:
Ich finde es nach wie vor grob fahrlässig, wenn ein Arzt einen Neu-Diabetiker mit den Werten (Hba1c 12,9 und BZ zwischen 320 und 340) nur sagt, er bräuchte nicht zur Feldsalat-Kolonne wechseln, und es wär alles gut, solange er nicht abends nen Eimer Nutella isst. Das müssen wir klarstellen, damit das auch da in Zukunft anders läuft und man uns ernst nimmt.
Nach so einer Sache hätte ich auch kein Vertrauen mehr. Habt ihr die Möglichkeit den HA zu wechseln?
Generell ist die Behandlung nun bei den Spezialisten, der HA ist zwar der DMP Verantwortliche aber die eigentiche Behandlung und Mediaktion übernimmt da eigentlich Der Diabetologe. Sehr unwahrscheinlich das der HA den Diabetologen "überstimmt".
Der HA wird sich um den Rest kümmern - regelmässige Blutkontrollen, euch an den jährlichen Augenarzttermin erinnern, die Füsse untersuchen....und natürlich alle Rezepte und Überweisungen.
Grundsätzlich ist das alles natürlich hilfreich und wichtig - aber um das Problem anzugehen, da ist man ganz schön selber gefordert und muss auf sich selber aufpassen und an seinem eigenen Leben herumoptimieren. Aber das läuft ja bei euch, die ersten Ergebnisse sind super und das wird noch viel besser werden wenn ihr am Ball bleibt.
Ich schreibe übrigens mit Absicht "ihr" weil es so klingt als würdest du voll mitziehen und ihm da helfen.
Ich meine, das ist sehr wichtig und macht es ihm leichter.
Mir hat es sehr geholfen das meine Frau sofort nach der Diagnose alles Süsse , die Cola und den Haushaltszucker genau so verbannt hat wie den Orangensaft. Und dankenswerterweise bei jedem Einkauf und beim Kochen immer auch meinen DM im Hinterkopf behält.
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am 25.08.2024 12:44:16 | IP (Hash): 1443216907
Hallo Gunther
Ich danke dir. Ja- wir ziehen da als Familie an einem Strang. Wenn mein Mann zuhause ist, wird auch nur DM-freundlich gekocht und gegessen. Da müssen dann alle mitziehen, aber das macht die Familie auch gerne. Letztlich schmeckt es ja nach wie vor gut- wir haben nur ein wenig umgestellt und angepasst.
Der Arzt, der diese Aussagen getätigt hat, war nur der mit in der Praxis praktizierende Bruder des HA meine Mannes. Daher wollen wir das nochmal ansprechen. Von HA sind wir an sich anderes gewohnt, werden im Zweifel aber unsere Konsequenzen ziehen, sollte der da auch nicht besser reagieren. Eigentlich hat mein Mann ein sehr gutes Vertrauensverhältnis zu ihm und daher denke ich auch, dass sich das regelt und einspielt.
Wir haben zum Glück einen guten Diabetologen, der sehr gründlich arbeitet (ich kenne ihn über Jahre aus meiner vorherigen beruflichen Tätigkeit) und auch nur verordnet, was wirklich sein muss. Da habe ich vollstes Vertrauen, dass mein Mann da auf jeden Fall sehr gut aufgehoben ist.
Alles weitere wird die Zeit zeigen. Wir fiebern mit Spannung den Werten in 2-3 Monaten entgegen, und hoffen, dass der HbA1c bis dahin eher fällt.
Viele Grüße und einen schönen Sonntag,
Melanie -
am 10.10.2024 21:59:44 | IP (Hash): 1443216907
Hallo
Ich wollte mal ein kurzes Update geben.
Die BZ-Werte meines Mannes haben sich inzwischen gut reguliert. Morgens nüchtern manchmal noch zwischen 110 und 120. Im Tagesverlauf selten über 130. Im Schnitt liegt er aktuell bei 106.
Wir hatten eine Woche mit deutlich erhöhten Werten wegen einer schweren Wurzelentzündung zu kämpfen (in der Spitze bis knapp 190). Nach erneuter Antibiose war das aber wieder ok.
Dementsprechend ist zwischenzeitlich auch der HbA1 gesunken und (Stand Anfang der Woche) runter auf 7,3. Zuletzt war der Wert Mitte August bei 11,3.
Wir und vor allem auch sein Arzt sind sehr zufrieden mit der Entwicklung. Er ist sehr diszipliniert- schafft es auch unterwegs sehr gut sein Essen zu steuern. Von Zeit zu Zeit erlaubt er sich auch mal eine Kleinigkeit. Aber er hat auch damit keinen Wert höher als 130-135. Also alles absolut im Rahmen.
Im Dezember haben wir wieder Termin beim Diabetologen. Im Januar im Rahmen des DMP auch wieder beim Hausarzt. Wir sind guter Dinge, dass die Werte sich weiter stabilisieren.
Daher Euch noch einmal lieben Dank für die Unterstützung und die vielen guten Ratschläge.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.10.2024 22:09:27 | IP (Hash): 774137526
Danke für die Info. Ihr seid ein SUPER TEAM! Daumendrück für weiter so tolles Gelingen :)
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 11.10.2024 07:55:13 | IP (Hash): 1117170034
Hallo Melly und Mann,
ihr macht das toll - herzlichen Glückwunsch. 😊
Ich komme mal auf die Überschrift zurück: Dadurch, dass ihr euch am Anfang allein gelassen gefühlt habt, habt ihr sehr schnell erkannt, dass ihr euch selbst kümmern müsst. Genau das ist das beste Erfolgsrezept für den Umgang mit dem Diabetes.
Spannend wird sein, wie weit die BZ-Werte mit euern Anstrengungen in den nächsten Quartalen noch nach unten gehen. Wenn das nicht ausreichend geschieht, dann scheut euch nicht, die Unterstützung von Medikamenten dazu zu nehmen. Wenn euer Arzt HbA1c-Werte von 6,5 ... 7,5% ansteuert, dann gebt euch damit nicht zufrieden, sondern versucht, mit eigenen Anstrengungen und eventueller medikamentöser Unterstüzung zumindest auf 6,0 ... 6,5% zu kommen. Aus vielen praktischen Erfahrungen ist bekannt, dass sich bei HbA1c-Werten um 7,0% der Diabetes weiter verschärft, während bei Werten um 6,0% die Chancen auf ein langes gesundes Leben gut sind.
Ich wünsche euch weiter viel Erfolg, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 11.10.2024 16:43:36. Grund: BBCode -
am 01.11.2024 21:28:42 | IP (Hash): 1443216907
Ich danke euch. Wir sind auch echt stolz auf das, was wir bis hierher erreicht haben.
Jetzt, wo die Entzündungen offensichtlich aus dem Körper raus sind, pendelt sich der BZ unter 110 ein. Morgens könnte er nüchtern sicher noch weitere runter. Tagsüber, bei größeren Pausen zwischen den Mahlzeiten geht er auch unter die 100. Inzwischen fällt dann auch ne Fanta oder mal ne Apfelschorle nicht mehr ins Gewicht.
Aktuell nimmt mein Mann weiter nur 1000mg Metformin morgens und abends nach den Mahlzeiten. Damit kommt er soweit auch gut zurecht. BZ ist stabil- das war zu Anfang ja ganz anders. Ich schätze, dass der Diabetes bei ihm auch primär durch die Entzündungen so hochgekocht ist, welche augenscheinlich Schub lange in ihm gewütet haben. Er hat genetisch von seinem Vater die Anlage geerbt (auch in meiner Familie gibt es T2D in mütterlicher Linie- hat da bisher immer eine Generation übersprungen- bei mir wurde bisher zum Glück noch nichts festgestellt- meine Mutter und auch Urgrossmutter haben bzw hatten beide nen T2D).
Wir warten also gespannt auf Dezember, wenn das nächste Labor und Besuch beim Diabetologen anstehen. -
am 02.12.2024 12:41:49 | IP (Hash): 1492123923
Juhuuuu- Hba1c runter auf 6,1 🥳. Wenn man überlegt, dass er in der Spitze im Juli noch bei 12,9 war und wir außer Ernährungsumstellung und Metformin nicht viel geändert haben ein super Ergebnis. Zeigt uns aber einmal mehr, dass aller Voraussicht nach wirklich die Entzündung für die viel zu hohen Werte verantwortlich waren. -
am 02.12.2024 13:30:28 | IP (Hash): 1966222646
Danke für die tolle Info!
Glückwunsch und Gruß und Weiterso :)
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 04.12.2024 13:20:37 | IP (Hash): 1201070917
Melly1878 schrieb:
Juhuuuu- Hba1c runter auf 6,1 🥳. Wenn man überlegt, dass er in der Spitze im Juli noch bei 12,9 war und wir außer Ernährungsumstellung und Metformin nicht viel geändert haben ein super Ergebnis.
Von 12,9 auf den Normwert 6,1 ist ein sensationelles Ergebnis!
Quasi ein Beweis dafür, dass man von vollkommen entgleistem Diabetes mellitus Typ 2 mit Ernährung und Metformin wieder Normwerte erreichen kann.
Hattet ihr auch die beiden Optionen
* Gewichtsreduktion und
* Beweguing
genutzt?
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am 19.12.2024 22:23:53 | IP (Hash): 1443216907
Mein Mann hat parallel auch weiter ein paar kg Gewicht verloren. Bewegung ist bei seinem Arbeitstag nur eingeschränkt zusätzlich möglich (er ist ja auf Montage und hat teilweise 14 Std-Tage und ist dann fertig, wenn er abends irgendwann ins Bett kann). Er hat aber auch während der Arbeitszeit gut Bewegung.
Unser Diabetologe ist so begeistert, dass er die Behandlung bis auf weiteres erstmal zurück an den Hausarzt gegeben hat (neuen Termin erst, sollte es wieder zu Entgleisungen kommen). Für uns wirklich ein großer Erfolg, nach allem, was dieses Jahr passiert ist.
Ich wünsche euch allen eine besinnliche Weihnachtszeit und nochmal vielen Dank für alles.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.12.2024 11:40:05 | IP (Hash): 1199626674
Melly1878 schrieb:
..... Bewegung ist bei seinem Arbeitstag nur eingeschränkt zusätzlich möglich (er ist ja auf Montage und hat teilweise 14 Std-Tage und ist dann fertig, wenn er abends irgendwann ins Bett kann). .......
Ist dein Mann ein Sklave? Denn in Deutschland ist die Arbeitszeit gesetzlich geregelt und beträgt grundsätzlich maximal 8 Stunden pro Tag und 48 Stunden pro Woche, mit Ausnahmefällen bis zu 10 Stunden täglich.
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.12.2024 11:44:08 | IP (Hash): 1575681937
Genau so ist es! Auf 14-Stunden-Tage werden empfindlich hohe Strafen verhängt...je nach Umsatz und Größe des Unternehmens sind das Millionenbeträge...und das ist auch richtig so...2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 30.12.2024 11:35:14 | IP (Hash): 1443216907
Diese Tage sind nicht die Regel. Er hat dafür oft nur eine 4-Tage-Woche und kommt somit selten über die gesetzlich zulässigen Wochenstunden. Auch deswegen, da er oft mittendrin viel Pause hat.
Es geht hier auch nicht um seinen Job. Der ist für ihn/uns absolut in Ordnung!
Hier geht’s letztlich darum, dass er glücklicherweise wieder relativ gesunde Werte hat und nur das zählt.
In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes 2025!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.