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Diabetes mellitus Typ 2- Fühlen und allein gelassen
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am 07.08.2024 00:37:38 | IP (Hash): 627466721
Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass man den Blutzucker problemlos selbst messen kann.
Entsprechende Geräte und Stechhilfen gibt es in jeder Apotheke, und sogar im Drogeriemarkt.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.08.2024 08:23:30 | IP (Hash): 1730959967
Danke Rainer für die Erklärung. Ich denke auch, dass der viel zu hohe Wert für ihn gefühlt normal geworden ist.
Wir haben uns zwischenzeitlich ein Messgerät besorgt und fangen jetzt an, die Werte zu kontrollieren. Das ihm den Ansporn, gezielt gegen die hohen Werte zu arbeiten. Ein nüchtern BZ von 219 ist sicher immer noch extrem zu hoch- gegenüber den ersten Werten von bis zu 340 aber ein Anfang.
Für ihn gab es diesen AHA-Moment, als er sich unwohl fühlte und direkt wieder zum Traubenzucker greifen wollte, wir den BZ gemessen haben und er feststellte, dass dieser mit über 300 alles, aber wie ihr schon geschrieben hattet- ganz sicher nicht zu niedrig war.
Wir haben inzwischen alles aus dem Kühlschrank verbannt, was für ihn nicht gut ist. Wir haben zum Glück mehrere Kühlschränke- und einer ist jetzt speziell für ihn.
Bedeutet anfangs halt Umstellung, er hat aber inzwischen verstanden, dass das der einzige Weg ist. -
am 07.08.2024 08:55:16 | IP (Hash): 1024907952
Melly, es freut mich sehr, dass dein Mann so gut mitmacht.
Gruß Marion1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.08.2024 10:32:54 | IP (Hash): 463103629
Die Blutzuckerspitze, die wir uns mit dem Essen machen, sehen wir meistens um ne Stunde danach. Mein Weg wäre heute erst unter 300 mg/dl, dann unter 250, dann …, und unter 150 ist man schließlich praktisch im gesunden Bereich.
Mit den Spitzen zuverlässig unter 200 mg/dl gilt ein Diabetes als sehr gut behandelt. Damit pflegt dann auch der Nüchtern-Blutzucker am Morgen nach und nach zu sinken. Ergänzung: Und so macht man dann natürlich am besten bis in den gesunden Bereich weiter :)
Super praktische Anleitung(en) dazu findest du hier, am günstigsten, einfachsten und schnellsten im Online-Reader:
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Typ 2 seit 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, 7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :)
Bearbeitet von User am 07.08.2024 10:35:09. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.08.2024 18:19:02 | IP (Hash): 1443216907
Ich danke dir Jürgen - und auch allen anderen.
So war auch unser Plan - immer Stück für Stück. Erst die 300mg und dann immer in 50mg schritten in Richtung „Normalwert“. Für ihn war das heute morgen wirklich ein kleiner Erfolg, mal nur nen Wert von 219mg zu sehen. Das spornt ihn an sich selber auch intensiver damit zu befassen und die Werte irgendwo in einen gesunden Rahmen zu bekommen. Das geht nicht von heute auf morgen, aber ich bin guter Dinge, dass wir da nach und nach einen Dreh reinbekommen.
Nochmal vielen Dank- ich hab bestimmt auf Dauer noch mehr Fragen 😅. -
am 07.08.2024 18:27:40 | IP (Hash): 1443216907
PS: das Buch habe ich direkt bestellt. ☺️ -
am 14.08.2024 12:42:14 | IP (Hash): 1443216907
Keine Update von uns:
Die Werte haben sich jetzt seit gut 5 Tagen einigermaßen eingependelt. Morgens zwischen 130-150 mg. Nach dem Frühstück (2 - 2,5 Std danach) geht der Wert runter auf 125-135mg und in dem Bereich bewegt er sich auch in der Regel abends vor dem schlafen gehen noch.
Nächste Woche haben wir kurzfristig Termin in der Notfallsprechstunde beim Diabetologen bekommen. Dann sehen wir weiter. Auch wenn die Werte jetzt deutlich besser sind, denke ich nicht, dass das ausreicht denn HbA1 deutlich zu senken. Medikation aktuell noch 1000mg Metformin morgens und abends. Da wird Der Diabetologe dann sicher weitere Maßnahmen ergreifen, um den auch wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.
Mit hat der Austausch hier bis dahin wirklich sehr geholfen und daher möchte ich euch noch einmal Danke sagen für eure Hilfe und die deutlichen Worte.
Viele Grüße,
Melanie1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.08.2024 14:15:40 | IP (Hash): 55253473
Hallo Melanie,
sehr gut, dass ihr einen Termin beim Diabetologen bekommen habt.
Seid aber bitte nicht enttäuscht, wenn Der Diabetologe noch kein stärkeres Diabetesmedikament verschreibt und euch sagt, dass ihr erst mal so weiter machen sollt. Ihr macht das nämlich sehr gut und braucht nur etwas mehr Geduld. Der BZ wird vermutlich mit euren Maßnahmen noch eine ganze langsam weiter nach unten gehen, vielleicht sogar bis zu einem fast gesunden Verlauf. Es ist möglich, dass der Diabetologe auch abwarten will, wie weit der BZ sinkt und erst dann eine passende Therapie festlegt. Die Zeit zum Abwarten habt ihr, in den paar Monaten mehr mit nicht ganz gesundem BZ wird nichts Schlimmes passieren.
Alles Gute für deinen Mann, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 15.08.2024 08:47:10. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.08.2024 16:12:03 | IP (Hash): 1609767003
Hallo Melly,
Die Verbesserung ist bereits enorm! Das ist doch toll! Dein Mann hat zwar mehrere Baustellen, dadurch aber auch mehrere Hebel, die er bewegen kann: Die Menge, die er isst, das was er isst, das was er trinkt und wieviel er sich bewegt. Ihr habt diese Spielräume bestimmt noch nicht ausgeschöpft, daher ist sehr wahrscheinlich noch eine weitere Verbesserung möglich, wenn ihr so weiter macht.
Bei der Frage, was er isst, kannst du ihn natürlich sehr unterstützen. Es gibt tolle Rezepte für KH-reduzierte Gerichte. Gesundes Essen muss nicht langweilig schmecken! Und auch bei der Bewegung kannst du mitmachen, zusammen macht es mehr Spaß!
Liebe Grüße Ulla1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 17.08.2024 19:57:36 | IP (Hash): 496971413
Rainer schrieb:
Hallo Melanie,
sehr gut, dass ihr einen Termin beim Diabetologen bekommen habt.
Seid aber bitte nicht enttäuscht, wenn Der Diabetologe noch kein stärkeres Diabetesmedikament verschreibt und euch sagt, dass ihr erst mal so weiter machen sollt. Ihr macht das nämlich sehr gut und braucht nur etwas mehr Geduld. Der BZ wird vermutlich mit euren Maßnahmen noch eine ganze langsam weiter nach unten gehen, vielleicht sogar bis zu einem fast gesunden Verlauf. Es ist möglich, dass der Diabetologe auch abwarten will, wie weit der BZ sinkt und erst dann eine passende Therapie festlegt. Die Zeit zum Abwarten habt ihr, in den paar Monaten mehr mit nicht ganz gesundem BZ wird nichts Schlimmes passieren.
Alles Gute für deinen Mann, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Hallo Rainer
Nein- enttäuschte wäre ich nicht. Ich möchte ja die Meinung eines Facharztes und unterstelle, dass der weiß, was er tut. Zudem kenne ich den Arzt tatsächlich aus dem vorherigen Job persönlich und weiß daher, dass ich nicht auf sein Wort verlassen kann.
Leider kriegen wir vorher keinen aktuellen HbA1, da der Hausarzt Montag erst aus dem Urlaub kommt. Da bekommt man maximal nen Rezept und ne Überweisung.
Aber auch da haben wir für Mitte der Woche noch Termin. Mittwoch früh vor dem Diabetologen zur Blutabnahme und Donnerstag auch nochmal ausführliches Gespräch mit dem Arzt. Dann sehen wir weiter…