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Habe Heute erfahren das ich Diabetes Typ 2 habe

  • Piet

    Rang: Gast
    am 09.09.2010 21:04:49
    Hallo habe heute ein gespräch mit meinem Arzt gehabt.Der hat gesagt das ich Diabetes Typ 2 habe.Er meinte soll meine ernährung umstellen und mehr spazieren gehen hat mir auch info material mitgegeben ich muß nun auch sagen das ich etwas zuviel auf den Rippen habe weil ich mich nicht viel bewege sitzte an der Arbeit nur.Jetzt habe ich meinen Arzt gefragt ob es nicht eine Klinik gibt die mich richtig einstellt ich meinte mit der Ernärung und so.Kennt jemand so eine und weiß zufällig jemand ob die Krankenkasse sowas übernimmt?
    danke schon im vorraus für Hilfe Piet
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 09.09.2010 21:38:01
    Moin Piet,

    willkommen im Club ;-)

    Die Erfahrung sagt, dass bislang kein Typ2 mit so etwas wie einer gesunden Einstellung aus einer Klinik gekommen wäre. Das musst Du schon selbst für Dich machen, am besten nach diesem seit Jahren weltweit bewährten Selbsthilfe-Rezept http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf

    Bisdann, Jürgen
  • Sarah

    Rang: Gast
    am 09.09.2010 22:02:11
    hallo piet!
    ich möchte dir mir meiner erfahrung etwas einen denkanstoss geben und mut machen.
    ich erfuhr vor knapp 3 jahren, dass ich die veranlagung habe, bereits zu hohe zuckerwerte hatte, die kurz vorm ausgebrochenen diabetes waren.
    allein durch gewichtsreduktion, BEWEGUNG und das essen richtig erlernen, sind die werte in ordnung.
    du musst selber lernen umzudenken, wie jürgen schon sagt, man kommt net aus der klinik und es hat klack gemacht. bewege dich jeden tag und wenn es nur spazierengehen ist. versuche bei der ernährung auf kost zu achten die langsam den zucker steigen lässt. vollkornprodukte usw. kein weissmehl usw. natürlich kannst du sündigen. mal ne torte oder deinen schweinebraten ;o) aber in der menge + häufigkeit muss es konstant vernünftig sein.
    also gewicht runter, bewegung und ernährung umstellen! damit kannst du sehr viel reissen. es geht. ich hab ca. 30 kg vernünftig abgenommen und nun normale werte. das funktioniert aber nur wenn man umdenkt und begreift dass man für oder besser gesagt gegen den diabetes was tun kann. für eine ernährungsberatung wäre vielleicht auch ein diabetologe gut + eine schulung. es ist machbar, viel glück! :o)
    @jürgen: habe ich das so ausreichend gut erklärt? *ggg* ich übe ja noch von Sarah
  • wurstl

    Rang: Gast
    am 09.09.2010 23:17:28
    man mss aber gleich dazuagen dass man selbst mit 50 Kilo weniger nicht geheilt ist sondern bis zum erreichen der Diabetes Grenze nur herausgezögert hat ( eventuell ber viele Jahre )

    aber selbst wenn man super Werte hat die man vor der gewichtsreduktion und der Bewegung nicht hatte,reicht ne Flasche Cola und nen Brötchen aus ,den Zucker wieder auf 200 zu treiben was bei einem Nichtdiabetiker selbst mit 10 Flaschen Cola nicht der fall ist! von wurstl
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 10.09.2010 10:21:19
    Moinmoin,

    Sarah und wurstl haben es schön deutlich auf den Punkt gebracht: Wir können mit unserem Diabetes nicht geheilt, aber immerhin doch gesund leben.

    Geheilt wäre, wenn wir alles essen und trinken könnten, ohne dass unser Blutzucker die engen gesunden Grenzen überschreitet. Gesund leben bedeutet, dass wir unsere defekte Zuckerautomatik mit der Auswahl und Portionierung unseres Essens, dem Einsatz von Bewegung und dem einen oder anderen Pfund weniger Lebendgewicht so unterstützen, dass unser Blutzucker wieder in seinen engen gesunden Grenzen verläuft.Und in dem Maße, in dem diese eigenen Maßnahmen nicht (mehr) ausreichen, müssen wir Medis dazu nehmen.

    Das ist für Neue zuerst einmal eine Mordsumstellung und braucht häufig seine Zeit zum Drangewöhnen. Andererseits lassen sich meines Wissens die krankmachenden Defekte keiner anderen Krankheit so einfach und von uns selbst steuerbar gesund ausgleichen.

    Daumensrück, Jürgen
  • wurstl

    Rang: Gast
    am 10.09.2010 18:33:35
    die gewichtsabnahme bringt nur dahingehend was , dass dein BZ etwas besser wird..aber wenn du so lebst wie ein Nichtdiabetiker wirst du immer Blutzuckerspitzen haben...auch mit 50 Kilo weniger.....iss halt so

    Ich habe auch 10 Kilo runter ,mein BZ iss zwar besser aber nach 2 Brötchen und ner halben Flasche Cola geht er auf 190 und brauch 3 stunden um wieder auf 100 zu sein...nach 2 stunden habe ich 140....das ist dann wieder der effekt dass man wegen der hohen Insulinausschüttung wegen fehlender BZ regulierung durch Phase ,dick wie ein Flunder wird und nur sehr schwer abnimmt...denn das ganze insulin was dann zuviel im Körper ist macht dick! von wurstl
  • piet

    Rang: Gast
    am 10.09.2010 20:49:42
    Danke werde mich mal umstellen!!
    piet
  • wurstl

    Rang: Gast
    am 13.09.2010 11:51:15
    denk dran..so essen wie ein gesunder kannst Du nie wieder!! von wurstl
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 13.09.2010 16:27:29
    Hallo wurstl, hallo piet,

    die Einschränkung besteht aber nur bei den KH. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat davon nur noch so viel zu essen, dass die eigene Insulinversorgung (mit eventueller Unterstützung von Medis) dafür ausreicht, dann kann man weiter mit viel Genuss und Wonne essen.

    Allerdings muss man weghören können, wenn alle Welt vor den Gefahren des Fetts warnt – das ist nicht erwiesen und irgendwann werden die unbegründeten Warnungen auch wieder verstummen. Wenn man sich weder an KH, noch an Fett satt essen kann, dann geht das dumme Gefühl von „lebenslanger Entbehrung“ leider nie weg.

    Allzeit gesunden Diabetikerappetit, Rainer
  • wurstl

    Rang: Gast
    am 14.09.2010 01:00:54
    tja als ich meinem Kollegen sagte dass das Brötchen ohne Butter ungesünder ist für mich als mit Butter und fettiger Wurst hat er nur den Kopf geschüttelt von wurstl