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Welche gesetzliche Krankenkasse bei Typ1?
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Amy Probst
Rang: Gastam 07.09.2010 10:05:33
Hallo,
ich habe Typ1 Diabetes, benutze eine Insulinpumpe und war bisher über meine Eltern bei einer privaten Krankenkasse mitversichert.
Ab dem nächsten Lebensjahr muss ich mich allerdings selbst versichern. Da ich mir eine private KV derzeit nicht leisten kann, bzw durch eine neue Stelle sowieso gesetzlich pflichtversichert werde, würde mich interessieren, was für Erfahrungen ihr gemacht habt:
Gibt es Unterschiede bei den gesetzlichen Krankenkassen bezügl. dessen, was von der Diabetes-Therapie sie zahlen? Empfehlungen? Wieviel wird einem ersetzt? Worauf muss ich achten? Muss ich anfangs angeben, dass ich Diabetikerin bin?
Würde mich sehr über hilfreiche Antworten freuen!
Grüße, Amy -
p
Rang: Gastam 07.09.2010 11:03:46
im großen und ganzen sinddie gkk gleich, im speziellen gibt es unterschiede.
alle gleich-
du wirst versichert zum entspechenden tarif egal was du hast.
pro quartal fällt die praxisgebühr an 10¤
pro rezept die rezeptgebühr 5-10¤
hilfsmittel(im versand) und streifen sind frei
als chroniker sind max 1% des bruttoek als zuzahlung. (der abrechnungsmodus ist unterschiedlich - bei einigen muß man alle quittungen aufhebeben, bei einigen kannman einmalzahlen und ist dann voll befreit)(auch von der praxisgebühr)
kleine unterschiede-
bei regionalen kassen zb aok kann der eine seine pumpe nach 2 monaten genehmigt bekommen,
im nächsten bl erst nach x wiedersprüchen mdk ,...ect.
ander kassen haben nur -ein- hilfsmittelkompetenzzentrum das bei vielen mit fachleuten besetzt ist , da ist der ablauf für alle gleich.
bin seit jahrzehnten bei der tkk und bis jetzt
völlig ohne probleme. -
Meinung
Rang: Gastam 08.09.2010 10:37:55
Hallo Amy,
ich glaube, der Unterschied für Erstattungen liegt nicht bei AOK oder Barmer, den -glaub ich- derzeit größten gesetzlichen KK, sondern am behandelnden Arzt.
Wenn du dich mal durch das Forum wühlst (Im Suchfenster KK oder Krankenkasse eingeben.) wirst du lesen, dass Leute z.B. berichten: Mein Arzt sagt, es wird das und das nicht mehr von der KK übernommen. Rückfragen BEI der jeweiligen KK ergaben oft, dass die Aussage des Arztes unwahr war und hier nur wieder mal Willkür des behandelnden Arztes in der Verordnung vorlag.
Je nach Bundesland gibt es sehr gute kleiner KK. Du kannst ja erst mal in einer der großen KK gehen und später wechseln. Oder dir jetzt die Leistungskatalog der KK in deinem Bundesland intensiv ansehen...
Viel Erfolg.
P.S. Ich denke mal, die KK, in der du durch deine Eltern familienversichert bist, wird auf JEDEN FAll auf dich zukommen und dir ein Angebot machen, in der KK zu bleiben.
Alles Gute. von Meinung