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  • Julia Schinke

    Rang: Gast
    am 03.04.2008 05:26:46
    Ich habe seit 18 Jahren Typ 1 und neme ihn bis heute nicht an, mess keinen BZ und gib Insulin nach Bedarf. Ich hab schon alles versucht, einschließlich Therapie. Ist hier jemand der ähnliches durchmacht? Oder hinter sich hat?
    Hätte so gerne Ratschläge und Hilfe...
    Eure Julia von Julia Schinke
  • Ojima

    Rang: Gast
    am 03.04.2008 15:08:07
    Hi,
    mir fiel gerade spontan ein: was möchtest Du lesen? Was erhoffst Du Dir mit Deiner Frage? Antworten wie: alles nicht so schlimm....oder: au weia....oder : da mußt Du aber was tun.....?
    Absolution wird Dir hier keiner geben können...wollen...gutgemeinte Ratschläge, na ja, eher.....Es ist schon mal super, dass Du das Gefühl hast etwas ändern zu müssen! Nutze das Gefühl...."trete" Deinem Diadoc die Türe ein, hole Dir wieder Hilfe...und wenn es die X-te Therapie wäre.
    Es ist keine Schande hinzufallen, aber sehr unklug liegenzubleiben.
    Im Übrigen....ich vermute mal, dass so mancher von uns mit DM den "Kram am liebsten mal gegen die Wand, aus dem Fenster oder sonstwohin gefeuert hätte"! Da geht mir persönlich auch ab und an so....und ich bin erst seit drei Jahren im Club. Dann verpasse ich mir wieder mal einen "Tritt in den Popo" oder auch mein Diadoc und schon geht es weiter. Holpernd zwar, aber immerhin. Man will ja auch nicht unbedingt die Folgeschäden einsammeln, die da so am Wegesrand lauern.....
    Mach`Dir doch mal ein paar Gedanken, wie man nach Deinem (!) Empfinden Dir unter die Arme greifen könnte. Und melde Dich !
    Bestimmt haben "Wir" ein paar Ideen und "Geistesblitze" dazu.
    Liebe Grüße Ojima
  • Manuela Rauxloh

    Rang: Gast
    am 03.04.2008 16:24:29
    Hallo Julia,

    ich wunder mich grad sehr stark, daß ich beim "Durchblättern" des Forums zwei Mails von Dir lese, die irgendwie nicht zusammen passen.....
    Ich habe im Pumpenclub das Thema "HILFE!!! Pumpenablehnung" eingesetzt und Du hast mir geschrieben nach fünf Jahren Kampf endliche eine bezahlt zu bekommen und das Paßt nicht zur Inakzeptanz der durchaus sehr lästigen Lebenssituation DM Typ 1.
    Bei mir kam die Diagnose vor 30 Jahren,und es gibt echt angenehmeres als 6 Mahlzeiten/Tag, feste Uhrzeit und BE-Mengen....über die Glasspritzen mit Metallkolben, die meine Ma auskochen mußte und die 10ebenfalls auskochbaren Riesennadeln pro Quartal brauchen wir wohl kaum reden.....
    Als vor gut 20 Jahren die ICT mit Pen aufkam wr ich sehr erleichtert und hatte aber natürlich immer wieder Phasen, in denen ich auch total mit der Kontrolle gechlampt hab.Das letzte Mal mit ca 18Jahren bis ich nen gutes Jahr später in einer totalen Hypo wohl nen sehr pflichtbewußten Schutzengel hatte, da bei dem durch die Hypo entstandenen Autounfall niemand zu Schaden kam.
    Also- ab in ne Schulung und dann ging es, ich hab zwei Schwangerschaften gut überstanden, zwei Kids gesund zur Welt gebracht und kann wohl auch nur deshalb als Intensivkrankenschwester im 3-Schichtbetrieb arbeiten, weil ich den DM wohl ernst nehme.
    Doch zum Glück sehe ich dies "nur" als Einschränkung und nicht als Krankheit.
    Hast Du denn tatsächlich ne Pumoe und mißt tatsächlich nicht?

    So, jetzt ist der Text schon fast zu lang zum lesen, ich hoffe,Du hast es getan und bin gespannt auf Deine Antwort.


    Manuela von Manuela Rauxloh
  • Ojima

    Rang: Gast
    am 03.04.2008 17:01:16
    Hallo Manuela,
    Glückwunsch zu Deinem Werdegang und Deiner Einstellung, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe den post auch gelesen...paßt auf den ersten Blick nicht.
    Aber meinst Du nicht auch, dass man auch mit Pumpe bescheidene Werte und eine hundsmiserable Einstellung sowohl Werte als auch mental haben kann? Ich will Julia ja nicht in Schutz nehmen....jedoch( an die eigene Nase faß`...) ich kann auch mit Insulin eine ganz bescheidene Nummer abziehen.....alles schleifen lassen....mal den Zwergenaufstand starten...spritzen und messen-nein danke... sch.... auf die Werte........Das habe ich auch schon hinter mir und ich könnte altersmäßig ihre Mutter sein ;-)...will sagen: "Alter schützt vor Blödheit nicht" oder in meinem Fall vor T1 nicht:-(....bin ja schon froh, dass ich mit einem Pen anfangen durfte......
    Liebe Grüße Ojima
  • Nina

    Rang: Gast
    am 03.04.2008 23:40:41
    wie gesagt ich will die krankheit auch nicht, aber ich lerne damit umzugehen und bis auf paar ausrutscher klappt das mit der neuen eistellung ganz gut. bei mir hat der dm alles was das herz angeht angegriffen, ich bereue mien bisheriges leben sehr, aber ich kann es nicht rückgängig machen. nur aufhalten. wenn schon einiges auf dem spiel steh sollte man endlich lernen anders zu denken. ich habe super ärzte gefunden mit dene ich über alles reden kann. sogar meine gyn, die damit nur in meinen schwangerschaften was zu tun hatte. hilft mir.
    und wenn ich wieder diese leck mich am arsch phase habe, denk ich nuur an das gute des lebens, was mir fehlen würde, was ich noch erleben möchte. wenns vorbei wäre von Nina
  • Julia Schinke

    Rang: Gast
    am 04.04.2008 02:26:35
    Hallo!
    Ich frage mich, ob Ihr wirklich denkt, dass das alles nur mit Disziplin zu tun hat?
    Ich sollte dann dazu sagen, dass ich seit Jahren an einer Borderlinestörung und unter suizidalität leide.
    Ebenso wie an einer ziemlich ausgeprägten Essstörung.
    Was ich oben eigentlich nur wollte, ist mit jemanden reden, der ähnliches durchgemacht hat, mehr war mein Anliegen gar nicht. Ich habe weder um Mitleid noch um eidideidi gebeten.
    Ich leide nicht an meinem Diabetes, ich leide darunter ihn nicht annehmen zu können. Ich verdränge ihn nicht nur, er ist einfach nicht da! Ich habe ihn nicht und spüre ihn nicht. Ja, ich habe eine Pumpe, hätt ich diese nicht, wäre ich schon längst nicht mehr hier. Denn ohne Pumpe...ich spritze nicht, nur wenn es mir richtig dreckig geht und ich kaum noch stehen kann. Mit Pumpe bekomme ich immerhin noch regelmäßig ein wenig Insulin. Klar weiß ich, dass bestimmt 95 % aller Diabetiker kein Bock auf den Mist haben, aber die meisten können ihren Schweinehund überwinden. ICH NICHT! Brauch ich auch nicht, weil ich ja nichts habe!
    Ich möchte mich nur mit jemanden austauschen, dem es vielleicht ähnlich geht oder ging.
    Ich verstehe nicht, weshalb hier so ein Wind um eine kleine Frage gemacht wird.
    Bis dahin liebe Grüße Julia von Julia Schinke
  • Ojima

    Rang: Gast
    am 04.04.2008 02:45:03
    Hi Julia,
    das hast Du glaube ich mißverstanden.....
    keiner von uns möchte Dir etwas Böses.....
    tja und "Borderline-Störung" ist ja nun noch ein ganz anderes "Ding"....lese ich jetzt zum ersten Mal bei Dir.....ich hab` eine Freundin mit "Verdacht auf.....", bin also etwas eingelesen in die Materie.....daher befürchte ich auch, wirst Du hier in diesem Forum kaum Hilfe finden.....Du weißt doch sicher selber, dass Du Dich komplett auf Deinen Therapeuten einlassen mußt und auch am Ball bleiben mußt.....und wenn Du das Gefühl hast, es funktioniert nicht...so müßt ihr euch einigen, wie ihr mit einander umgehen müßt. Ich bin sicher, dass weißt Du alles. Im Übrigen, wer sagt Dir, dass "Unsereins" immer nur vom Verstand und der Vernunft gesteuert ist? Wenn Du wüßtest.....Du kennst mich nicht.....
    Aber man kann bis zu einem gewissen Grad erlernen mit gewissen "dunklen Seiten" an sich umzugehen...das dauert seine Zeit, den Versuch mußt du Dir geben....hast Du keine skills erlernt, die Du anwenden kannst?
    Man, ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir kundige "Gesprächspartner" oder Gleichbetroffene.....
    Liebe Grüße Ojima
  • Pia

    Rang: Gast
    am 04.04.2008 09:26:27
    Liebe Julia,

    dann hast du ja ein ganz schönes "Paket" zu tragen an Krankheiten. Ich kann nachvollziehen, dass dir dann der Diabetes nicht als bedeutsam vorkommt... und glaub mir, die wenigsten von uns sind durchgängig diszipliniert, aber haben auch sicher das Resultat aus so einer Phase erlebt. Und sie haben Angst vor den Spätfolgen, die nicht Spätfolgen heißen, weil man sie mit 95J erst bekommen kann.
    Ich habe so eine Phase grade hinter mir. Seit November hatte ich 4 grippale Infekte, in der Zeit habe ich weder gemessen, gespritzt oder gegessen, weil ich von 24h 20 komatös geschlafen habe. Das Resultat des Ganzen: Der hohe BZ hat mein Immunsystem flach gelegt, ich hatte einen Harnleiterverschluss und eine Nierensteinentfernung, bei der Geschichte war der Urin schon so trüb, dass ich vielleicht eine meiner Nieren hätte verlieren können. Und ich habe einen furchtbar schmerzenden Hautauschlag an Armen und Beinen, der nicht behandelbar ist. Ich kann in der Nähe schlecht sehen, hoffe, dass sich das in 3 Wochen wieder gibt.
    Mein HBA1C-Wert war Anfang des Monats bei 12,8 %. DAS alles wird mir hoffentlich NIE wieder passieren, denn ich will nie wieder so krank werden. In der Klinik lagen zwei Patientinnen neben mir, die an Nierenkrebs erkrankt waren, einer Frau wurde eine, der anderen beide Nieren entnommen, das war der Punkt, an dem ich aufgewacht bin und mich geschämt habe, weil ich meinen Diabetes ignoriert habe....Und da ich schon durch einen Unfall beinamputiert bin, weiß ich, was es heißt, seit über 20 jahren mit TÄGLICHEN Schmerzen zu leben.
    UND. Ich habe Angst, wenn ich meinen Diabetes ignoriere, dass ich mein 2. Bein verliere, meine Nieren unwiderbringlich schädige, und ich habe Angst, blind zu werden. Und ich glaube, diese Angst ist es, die Diabetiker zu Disziplin antreibt. Denn die Spätfolgen sind nicht rückgängig zu machen.
    Ich glaube, liebe Julia, dass wir dir hier als Laien nicht helfen können, außer vielleicht ab und zu zuhören. Ich denke, für DICH wäre es sehr heilsam, wenn du Menschen sehen könntest, denen es viel schlimmer geht als Dir, wobei Borderline schon allein eine Diagnose mit Riesenauswirkungen ist. Wenn DU nicht willst, kann dir der beste Arzt der Welt nicht helfen. Aber du solltest nicht aufhören, nach dem besten Arzt der Welt zu suchen, auch mal mutig sein, den Arzt zu wechseln, wenn du das Gefühl hast, dass du nicht ernst genommen wirst.
    Alles Liebe und Gute von Herzen.
    von Pia
  • PiaNachtrag

    Rang: Gast
    am 04.04.2008 09:28:57
    Ach, etwas habe ich vergessen...
    eine Insulinpumpe zu besitzen, ist schon ein besonderes Privileg, denn es wird immer schwieriger, überhaupt eine genehmigt zu bekommen. Wenn DU sie nicht nutzen möchtest, kannst du sie doch Jemanden anbieten, der sie dringend braucht...:-(( von PiaNachtrag
  • diesel

    Rang: Gast
    am 04.04.2008 18:20:30
    Hallo Julia,
    irgendwie werde ich aus deinen Postings nicht schlau. Hier schreibst du, den Diabetes nimmst du nicht an, und im Pumpen- Club schreibst du, wie "kackfrech" (deine Worte) du dir die Pumpe besorgt hast.
    Andere, die sich mit ihren Diabetes auseinandersetzen und sich um gute Werte mühen, werden vielleicht abgelehnt, weil Typen wie du meinen, die KK unter Druck setzen zu müssen.
    Und nun willst du noch um Mitgefühl betteln?!
    Wenn ich ehrlich bin, kotzt mich deine Ignoranz und Arroganz an.


    MfG

    Gerd von diesel
  • Julia

    Rang: Gast
    am 04.04.2008 23:33:30
    Hallo Pia, Hallo Gerd,
    so einfach wie Ihr euch das denkt ist es nicht, ich weiß nicht wie ich euch begreiflich machen kann, wie es bei mir abläuft, so dass Du "Gerd" überhaupt nur einen klitze kleinen Funken an Ahnung bekommst, ohne gleich persönlich werden zu müssen.
    Wie gesagt, ich bin stark suizid und selbstverletzungsgefährdet. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht an meinem Leben hänge.
    Denn jede Krankheit hat ihre Höhen und Tiefen. Gewiss gibt es auch Zeiten wo mein HbA1c bei 7 liegt, er liegt aber auch oft bei 14. Ich habe mir meine Lebensweise bestimmt nicht ausgesucht, mehrere tragische Umstände aus meiner Kindheit haben mich so zu sagen auf diese Schiene gelenkt. Ich bin seit Jahren in Behandlung, sowohl für den Diabetes, als auch für mein anderes Problem. Und Pia, auch wenn ich meine Pumpe abgeben würde, würd ich damit keinem anderen helfen, denn es ist ja nicht so das ich die letzte Pumpe auf dieser Welt habe.
    Die KK habe ich schon mal gar nicht besch..., denn es ist immerhin ein Ärztliches Attest notwendig.
    Aber ich wollte auch sagen, dass meine anderen Probleme hier gar nichts zur Sache tun, dies sollte nur eine kleine Hilfe sein um mein Anliegen besser zu verstehen. Und ich denke mal das ich dann wieder hier richtig bin. Mir ist schon bewuss, dass ich mit einem gebrochenem Bein nicht zum HNO Arzt muss...
    Mich hat letztendlich- und das ist doch eigentlich gar nicht so schwer zu beantworten- interessiert, wie Ihr aus euren Löchern und Tiefs heraus kommt. Ich wollte mich eigentlich nur ganz normal mit anderen Diabetikern unterhalten und ich finde es schade, dass das bisher nicht möglich war. Wofür gibt es denn dieses Forum wenn man sich hier nicht austauschen kann?
    Was soll ich denn für Fragen haben, damit man mir normal antwortet?
    Wo bewahre ich mein Insulin auf? Wie oft soll ich am Tag BZ messen? Ist ein BZ von 300 zu hoch?
    Tut mir Leid, dass sind Fragen die mir mein Arzt beantwortet, ich dachte hier ginge es um mehr, um das zwischenmenschliche... von Julia
  • Gina

    Rang: Gast
    am 05.04.2008 01:40:38
    Hallo liebe Julia!

    Wenn ich ab und zu mal keinen Bock habe, dann lese ich manchmal in einem Diabetiker-Forum, wie z.B. in diesem hier und wenn ich dann die Probleme anderer lese weiß ich, dass ich nicht allein bin und dann fällt es mir auch gar nicht mehr so schwer mich um meinen diabetes zu kümmern. vielleicht hilft dir das ja auch!
    außerdem wäre es mit sicherheit gut, wenn du dir ziele setzen würdest, z.b. bezogen auf deinen hba1c-wert! wenn du erfolge erzielst, dann bist du stolz auf dich und du bist motiviert! das sind doch schöne gefühle, die man dadurch bekommt! wenn ich zum beispiel einen tag vor mir habe an dem ich ungewohtn viel sport treiebn muss und ich das trotzdem mit meinem diabetes gut hinkriege, bin ich hinterher immer stolz auf mich. und wenn man nicht so gute werte hat, geht´s einem auch nciht so gut, wie du ja selber weißt. du merkst es vielleciht nciht immer körperlich, aber ich denke seelisch belastet das jeden, wenn auhc unterbewusst. glaub mir, es geht dir besser, wenn dein hba1c-wert gut ist und deine werte nicht so schwanken!
    wenn du möchtest, können wir uns auch mal per E-mail austauschen!
    ich schicke dir auf jeden fall erst mal eine große portion motivation!!!

    Liebe Grüße,

    Gina
  • Ojima

    Rang: Gast
    am 05.04.2008 04:08:42
    Hallo Julia,
    Du möchtest wissen, wie ich aus meinen seelischenTief`s herauskomme?
    Bei mir ganz einfach....ich nehme mir Zeit, gehe raus in die Natur ....ich kann dann stundenlang gehen......fange an zu fluchen.....vielleicht sogar mal Schreien....
    das ist besser als alles andere......keinen Alk, kein Nikotin, keine Tabletten.....nur Natur und ich! Und wenn ich mal DM-mäßig am "rumschlampen" bin......dann brauche ich, so makaber es klingt, nur an all die lieben Menschen meiner Ahnenreihe denken , die Dank Diabetes vorzeitig zum Großen Manitou gewandert sind.....sogar der wichtigste Mensch in meinem Leben.....So komme ich dann ganz schnell wieder auf den Teppich zurück.....welcome in the real-life......und weiter geht`s.....Man soll sich ja seinen Vorfahren nacheifern, nun ....in dem Fall : ohne mich......!
    Liebe Grüße Ojima
  • diesel

    Rang: Gast
    am 05.04.2008 10:03:44
    Hallo Julia,
    mich interessiert noch, welche Spätfolgen du nach 18 Jahren Diabetes mit schlechten HbA1c, kaum messen und spritzen nach Bedarf hast. Solltest du noch keine Spätfolgen haben, so motiviert mich das, ab sofort mein Verhalten dem von dir anzupassen. Dann werde ich auch nicht mehr messen und nach Lust und Laune spritzen.
    Wenn du aber schon Spätfolgen hast, und davon kann man nach 18 undiziplinierten Jahren ja ausgehen, so sollten diese Spätfolgen doch Motivation genug für dich sein! Es sei denn, du bist auf Dialyse und den ganzen anderen Mist scharf.

    MfG

    Gerd von diesel
  • Ojima

    Rang: Gast
    am 05.04.2008 12:49:34
    Hallo Gerd,
    ich(!) und sicher auch der eine oder andere Fori hier versteht Deine Argumente, Deinen Versuch des "Wachrüttelns"! Ob das aber bei einem borderliner ankommt? Julia gehört in die Obhut eines gewieften Therapeuten, in eine "Gruppe" Gleichgesinnter. Was für Dich und mich normal ist, hat für Menschen mit der Borderline-Störung eine ganz andere Bedeutung. Im Übrigen: wer oder was ist schon "Normal"?
    Liebe Grüße Ojima
    ps. zur Symptomatik der Borderline-Störung gehört auch "Selbstzerstörung"ohne Rücksicht auf Verluste, Konsequenzen, Sonstiges.....das ist mit "unseren Maßstäben" kaum nachzuvollziehen.....und glaube mir....ich habe schon einige schlaflose Nächte deswegen hinter mir, weil in meinem engen Umfeld jemand ähnliche Probleme hat!
  • diesel

    Rang: Gast
    am 05.04.2008 13:12:21
    Hallo Ojima,
    deine Argumente sind ja ok. Ich habe eher den Eindruck, hier versucht uns jemand zu verar.... . Wenn sie wirklich diese Persönlichkeitsstörung haben sollte, verstehe ich, warum sie sich in den 18 Diabetesjahren noch nie um ärztliche Hilfe bemüht hat. Nach 18 Jahren ohne konzequente Therapie, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man das ohne Folgeschäden schafft. Und von Folgeschäden habe ich dabei noch nichts gelesen.

    MfG

    Gerd von diesel
  • Ojima

    Rang: Gast
    am 05.04.2008 14:20:32
    Hallo Gerd,
    Du kannst recht haben, dass uns einer "verkohlen" will.....das wäre "Mist" für Alle, die hoffnungsvoll hier um Hilfestellung suchen....
    es kann aber auch sein, dass Sie Folgeschäden hat, nur wird Sie diese vielleicht nicht als solche wahrnehmen.....die sind für sie einfach nicht existent! Wenn ich das ganze Dilemma des B-S nicht aus nächster Nähe bei jemandem, eher bei zwei , miterleben würde....ich würde auch sagen: das gibt es nicht! Schneller als Du Jau rufen kannst, haben jene Menschen ihren Therapeuten gewechselt, weil er in ihren Augen nichts gebracht hat! Das habe ich auch schon mitterlebt. Da kann man als Außenstehender dann nur die Haare raufen und auf den nächsten, hoffentlich fähigen ,"fesselnden" Therapeuten hoffen und setzen.
    Liebe Grüße Ojima
  • Lisa

    Rang: Gast
    am 06.04.2008 14:25:34
    Ich glaube nicht ,dass uns Julia verkohlen will, aber sie sucht einfach an der falschen Stelle. Ich habe 10 (in Worten "zehn") Jahre Therapie gemacht und kann jetzt normal leben. Ich habe in der Therapie andere Menschen mit Problemen aller Grössen kennengelert, lieben gelernt und Freunde fürs Leben gefunden. Mein Therapeut hätte so eine Thread (von Julia) gar nicht zugelassen. Der hätte gesagt : Was suchst Du Dir Gesprächspartner im Internet? Geh raus, unternimm was, nicht jammern sondern was tun, lerne andere Menschen lieben, interessiere dich für andere und für dich selbst, (aber nicht für deine Gebrechen). Verändere Dich, aber diskutiere nicht mit anderen, sondern mach was Schönes mit ihnen.
    Ich schätze diese Forum sehr, aber irgendwann muss man auch zugeben können, dass es überfordert ist. von Lisa
  • diesel

    Rang: Gast
    am 06.04.2008 19:09:37
    Hallo Lisa,
    ich glaube das schon. Dann lies doch einmal ihren Beitrag im Pumpenclub. Da schreibt sie, das ihre Werte seit der Pumpe viel besser geworden sind. Wenn sie aber nicht misst, wie sie hier schreibt, woher kann sie das wissen? Alles Zufälle?

    MfG

    Gerd von diesel
  • Pia

    Rang: Gast
    am 07.04.2008 13:17:22
    Liebe Julia,

    Du kannst ALLES hier fragen, wir können aber als Nichtmediziner nicht auf alles antworten. Ich habe Borderline bei einem Menschen in meinem Umkreis erlebt. Und wenn man im Internet googelt, bekommt man einen Schlag, wenn man die Liste der Symptome sieht.
    Du kannst die Diagnosen nicht trennen, Julia, hier in der einen Ecke Borderline und hier in der anderren Diabetes. Die Diagnose Borderline beinhaltet vielleicht auch, dass man sich einigen Tatsachen gar nciht bewusst ist, dass sie so sind.
    Also ICH fühle mich an der Stelle völlig überfordert und kann dir nicht helfen. Wenn du keine Angst vor Blindheit udn Amputation oder Nierenversagen hast, was soll dich dann antreiben, deinen Diabetes ernst zu nehmen? Das kann dir sicher nur ein Psychologe beantworten. von Pia
  • Julia

    Rang: Gast
    am 08.04.2008 00:07:26
    Hallo!
    Meine Werte sind besser, weil ich ja automatisch ohne das ich was mache ja Insulin bekomme. Nur aus diesem Grund.
    Spätfolgen habe ich natürlich. Ich habe PNP, nehme auch Gabapentin dagegen, von eigeschränkter Nierenfunktion war auch schon die Rede. Meine Augen sind ok. Leide immer unter offenen Stellen. Ich hatte einen Freund, der war Dialyse Patient, nicht wegen Diabetes. Wenns um andere geht, hänge ich mich auch total rein, aber wenns um mich geht...
    Klar, manchmal habe ich Angst das da noch mehr kommt, dann denke ich manchmal, mir passiert schon nicht mehr.
    Ich bin in Behandlung. Von einem Therapeuten und Diabetologen zum nächsten. War schon Stationär, mit allem waren das 21 Monate. War auch schon in einem speziellen Diabetesinternat. Aber wie gesagt, die eigentliche Frage war ja nur, was macht Ihr. Ich hab gesehen, es sind ein paar Leute dabei, die das verstanden haben und ich bin sehr froh darüber!DANKE von Julia
  • Pia

    Rang: Gast
    am 08.04.2008 10:31:42
    Liebe Julia,

    durch die Pumpe ist wenigstens die Insulinversorgung abgesichert . Vielleicht könntest du dir wenigstens vornehmen, in größeren Abständen zu messen. Du solltest nicht vergessen, dass hoher BZ das Immunsystem platt machen kann. Die offenen Stellen der Haut haben möglicherweise einen Zusammenhang mit dem BZ.
    Ansonsten denke ich, könntest du versuchen, in einem Borderline-Forum Leute zu finden, mit denen du dicvh austauschst. Ich habe bei ggogle mal für dich gesucht, es gibt also ne Menge Foren und somit stehst du mit der Diagnose auch nicht allein da.
    Vielleicht findest du hier was. Lies dich bissel durch und melde dich dann dort an, wo du den Eindruck hast, dass es was bringen könnte.
    Alles Liebe und Gute von Herzen:
    http://www.google.de/search?hl=de&q=forum+borderline&meta= von Pia
  • Julia

    Rang: Gast
    am 09.04.2008 18:23:29
    Danke Pia!
    Ich bin bei einem BL Forum angemeldet!
    Liebe Grüße von Julia
  • Julia

    Rang: Gast
    am 11.04.2008 01:23:42
    Gina, bist Du noch da?
    Können uns gerne per E-mail unterhalten!
    Liebe Grüße Julia
  • Gina

    Rang: Gast
    am 11.04.2008 18:13:35
    hallo Julia!

    Habe dir eine Mail geschrieben!

    Liebe Grüße,

    Gina