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Neuropathie
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wolfmen
Rang: Gastam 08.03.2008 19:16:25
hallo,
ich leide an durch Diabetes II ausgelöste schwere schmerzhafte Neuropathie. Alle Arten verschiedener Medikamente wurden von mir ausprobiert, leider ohne Wirkung. Ausserdem habe ich ein umschaltbares Tens-Gerät (Muskel-/Nervenstimulation, leider auch ohne Erfolg. Seit 4 Wochen versuche ich es mit Hochtontherapie.
Wer hat Vorschläge für eine Besserung meines Zustandes, um die Lebensquali-
tät zu verbessern.
Gruß Wolfmen von wolfmen -
Jürgen
Rang: Gastam 08.03.2008 22:06:13
und? Führst Du Deinen BZ meistens unter 140/120/100 mg/dl 1/2/3 Stunden nach jedem Essen? von Jürgen -
Matthias
Rang: Gastam 09.03.2008 12:07:23
Hallo,
gib doch mal im Suchfeld "Lymphomyosot"
ein un lied dir das mal durch.
Ich habe auch PNP und hatte größte
Mißempfindungen in den Beinen. Mir hat
das Präparat bestens geholfen. Ohne
Nebenwirkungen.
Alles Gute
Matthias
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Thomas
Rang: Gastam 09.03.2008 12:26:32
@jürgen
das immer gleiche Lied. Was hat das mit der Frage zu tun?
Gruss Thomas -
Jürgen
Rang: Gastam 09.03.2008 13:20:10
Moin Thomas,
auch wenn Du es nicht magst, aber allen Betroffenen, die ich kenne und die ihre PNP-Beschwerden mit Medis oderund mit Hochton oderund Bewegung zu lindern geschafft haben, ist das nur mit einem praktisch gesunden BZ-Verlauf unter 140/120/100 mg/dl 1/2/3 Stunden nach jedem Essen und einem HBA1c um 5 gelungen.
Wenn nach Vorschlägen zur Besserung gefragt wird, ist die Erfahrung eindeutig wenigstens eine passende Antwort.
Bisdann, Jürgen. -
wolfmen
Rang: Gastam 09.03.2008 13:21:40
@thomas
lieber thomas, du hast recht, aber leider gibt es immer wieder leute die ihren kommentar zu allem geben müssen, ob er richtig ist oder nicht.
mfg wolfmen -
Thomas
Rang: Gastam 09.03.2008 14:03:36
Hallo Jürgen,
ich lese Dich in vielen Foren, wo Du die These 140/120/100 mg/dl 1/2/3 Stunden nach jedem Essen, immer wieder gebetsmühlenartig herunterleierst. Durch ständiges wiederholen wird sie auch nicht richtiger!
Wenn es bei Dir so hinhaut, sei froh. Für viele Diabetiker ist das nicht machbar. Da gibt es Begleiterkrankungen, Medikamente, oder man ist ganz einfach ein typ1. Ich selbst bin ein T1 und kann ein Lied davon singen wie schnell BZ Schwankungen von über 200 bis unter 30 möglich sind.
Wenn du den Leuten das schon immer wieder vorbeten musst, dann sage ihnen auch das Du morgens vermutlich 2 Std. an einem Brötchen kaust. Dazu habe ich und viele andere Diabetiker keine Zeit.
Nicht nur das Du es immer und immer wieder absonderst, nein, jetzt machst Du auch noch die leider bereits Folgeerkrankungen haben dafür selbst verantwortlich, denn sie haben ja ihren BZ nicht 140/120/100 mg/dl 1/2/3 Stunden nach jedem Essen geführt.
Gruss Thomas -
J ürgen
Rang: Gastam 09.03.2008 14:04:04
Moin Wolfmen & Thomas,
dann begründet doch ein einziges Mal nachvollziehbar, warum meine Schreibe sachlich falsch ist.
Ich bin gespannt, Jürgen von J ürgen -
EH
Rang: Gastam 09.03.2008 14:55:07
@Jürgen
Ich gebe Wolfman und Thomas recht. Deine "Schreibe" mag ja sachlich nicht falsch sein, aber sie ist eben völlig unrealistisch.
Zum einen hat nicht jeder die Möglichkeit sich den ganzen Tag lang mit seinem Diabetes zu beschäftigen und zum anderen ist es eben nicht so einfach seinen BZ in diesen Grenzen zu halten. Die Hälfte der Zeit, in der ich Diabetes habe, war es gar nicht möglich, selbst seinen BZ zu messen und entsprechend zu korrigieren und jetzt, wo das möglich ist, muß ich feststellen, daß sich mein Diabetes einfach nicht an diese Werte halten will, egal wie ich mich verhalte. Es gibt Tage, da wach ich mit hohen Werten auf und krieg sie eben nicht runter und dann gibt es eben Tage, da klappt alles.
Glücklicherweise ist deine Unkerei, jeder, der sich nicht an deine Vorgaben hält, sei ohne Ausnahme ein Fall für Amputation, Erblindung oder Herztod, nicht richtig.
Meine Folgeschäden halten sich sehr in Grenzen, wenn man überhaupt davon reden kann. Ich meine, wenn man ein vernüftiges Leben führt, sich vernünftig ernährt und seine BZ ein einigermaßen vernünftigen Grenzen halten kann, dann ist das sinnvoller als wie ein hypnotisiertes Kaninchen auf seine pp Werte zu starren und jedes Mal, wenn sie nicht deinen Vorgaben entsprechen, in Panik zu geraten. Würde ich so leben, ich wette, meine Werte kämen nie unter 200. von EH -
Jürgen
Rang: Gastam 09.03.2008 16:20:07
Moin EH,
wenn sich das Folgeschaden-Risiko von nahe Null bei beständig gesundem BZ auf nahe 100% bei beständig sehr viel zu hohem erhöht, bleiben bis zuletzt Diabetiker verschont. Und die verschonten können natürlich gut davon reden, dass man das mit dem BZ alles nicht so ernst zu nehmen braucht.
ABER auch wenn unser Altbundeskanzler jetzt nicht mehr aufhören wird zu rauchen und wenig Angst hat, dass ihn der Lungenkrebs noch ereilen könnte, wäre er doch weit davon entfernt, aus seiner guten Erfahrung abzuleiten, dass das Schadensrisiko beim Rauchen viel zu sehr übertrieben wird.
Wer andererseits schon einen akuten diabetischen Folgeschaden beklagen darf, hat damit den eindeutigen Beleg dafür, dass er eben in der Risikoschlange weiter vorn gestanden hat und seine Position mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit einem zuverlässig flacheren & niedrigeren BZ-Verlauf hätte verbessern können. Und das gilt mit diesem Beleg dann auch für alles, was man sonst noch kriegen kann. Will sagen, gerade dann macht sich in Linderung und weniger Beschwerden bezahlt, wenn man wenigstens von da an den BZ-Verlauf gesund begrenzt.
So proaktive DiabetikerInnen, die ihren BZ-Verlauf zuverlässig gesund begrenzen, kenne ich inzwischen mit Typ1 und mit Typ2 und aus allen DM-Progressionsstufen von nie überschrittenem HBA1c 6 bis von 15 und mehr runter auf 5. Von manchen Rentnern mit völlig gleichförmigem Tagesablauf bis zu voll berufstätigen Menschen jeden Alters mit z.T. völlig unregelmäßig körperlich hoch belastenden 24-Stunden-Diensten ohne feste Mess- und Spriz- und Essmöglichkeiten. Allen diesen Menschen ist eines gemeinsam: Sie haben sich ihre gesunde BZ-Führung systematisch erarbeitet und manchmal bis zu einem Jahr für den letzten Feinschliff gekämpft, denn eines verbietet sich für uns absolut: in eine Hypo zu kommen und womöglich uns oderund anderen schaden.
Will sagen: es gibt keine Typen- oder Tätigkeitsbeschränkungen für den gesund flachen & niedrigen BZ, sondern es gibt tatsächlich nur das absichtliche Machen und das absichtliche Nichtmachen - mit 2 Ausnahmen: Wer sich nicht mehr zuverlässig selbst versorgen kann, kann das meistens auch nicht mehr mit seinem BZ. Und wer ohne eigenes irgendwie krankhaft auf alles verfügbare Fremdinsulin reagiert, muss notgedrungen größere Schwankungen und ihre möglichen Folgen ertragen.
Du hast schon viel für Deinen BZ getan, als das noch überhaupt nicht angesagt war, und ich wünsche Dir von Herzen, dass Du das Glück hast, weiterhin von allen diesen Fiesigkeiten verschont zu bleiben :-)
Bisdann, Jürgen -
Thomas
Rang: Gastam 09.03.2008 20:00:36
Tja Jürgen,
so ist das halt wenn der DM zum Wahn wird! Ich kenne Deine Argumentation aus anderen Foren zu genüge und möchte nicht weiter darauf eingehen!
Die meisten Diabetiker bemühen sich um einen möglich normnahen BZ Verlauf und dabei wird es immer Ausreisser nach oben oder unten geben. Es wird immer Tage geben wo die Werte nicht stimmen, da reicht schon ein leichter Schnupfen.
Jürgen, ich möchte Dich nicht persönlich angreifen, bitte versteh' das nicht falsch. Aber Du entmutigst die Leute eher als das es hilft.
Ob jemand Folgeerkrankungen bekommt, hängt nicht allein von der BZ-Führung ab. Es gibt Studien
bei Typ1ern die schon 40Jahre oder länger DM haben und ohne Folgeerkrankungen sind. Die meisten von ihnen haben über Jahrzehnte einen eher ungesunden BZ gefahren. Genau so gibt es Typ1er die schon nach 10 Jahre alle möglichen Folgeerkrankungen haben und sich immer um einen möglichst niedrigen BZ-Verlauf gekümmert haben. Das alleine kann es also nicht sein.
Das ein normnaher und flacher BZ und ein HbA1c von unter 6.5 das Risiko möglicher Folgeerkrankungen minimiert, Zustimmung! Aber alles im Ramen des möglichen!
Gruss Thomas -
Jürgen
Rang: Gastam 09.03.2008 20:56:25
Moin Thomas,
danke für Deinen freundlichen Ansatz :-)
Lass uns den ein Stückchen weiter ausführen. Wenn Du mit Wahn meinst, dass ich mich intensiv mit allem beschäftige, was ich zu DM selbst ausprobieren und darüber hinaus zusammentragen kann, hast Du recht. Den Wahn teile ich dann mit allen Leuten, die in ähnlicher Weise zu allen möglichen Themen mehr oder weniger systematisch sammeln und vielleicht irgendwie aufbereiten.
Von so einem Altdiabetiker-Treffen von aus den ganzen USA zusammen geholten nicht mal hundert glücklichen Typ1, die schon über 40 oder waren es nicht sogar 50 Jahre im Club sind und noch immer weitgehend frei von Folgebeschwerden, hat vor einiger Zeit die New York Times ausführlich berichtet. Sie hat allerdings nicht von den pro Anwesendem wenigstens 100 berichtet, die zu gleicher Zeit oder sogar später DM gekriegt hatten und an den Folgen längst gestorben waren.
In der selben Art könntest Du auch 100 gesunde Kettenraucher über 80 medienwirksam um Altkanzler Helmut Schmidt versammeln und so überzeugend darstellen, dass Rauchen doch wirklich ganz harmlos ist und Lungenkrebs und all die anderen Fiesigkeiten doch nicht alleine vom Rauchen kommen können ;-)
Bisdann, Jürgen -
Pia
Rang: Gastam 10.03.2008 08:43:10
STOPP! Was tut Ihr Ihr? Seid Ihr verrückt?
Zitat Jürgen: 140/120/100 mg/dl 1/2/3 Stunden nach jedem Essen Zitatende.
Ich finde es großartig, dass Jürgen sich die Mühe immer wieder macht und geduldig gebetsmühlenartig diese Werte als RICHTWERTE an die Fragesteller gibt, die sich gerade in den Anfangszeiten mit DM befassen. Jürgen hat NIE gesagt, dass es keine Abweichungen nach oben oder unten gibt. Thomas, du hast ihn persönlich angegriffen. Und nicht nur das. Du unterstellst DM als eine Wahnvorstellung? Also ich fände es sehr COOL, wenn du dich entschuldigen könntest. Liebe EH, bei allem persönlichen Respekt vor dir. Deine Aussage, man könne sich nicht den ganzen Tag mit DM befassen. Das ist alles richtig.
Aber man muss wohl oder übel einen Teil damit verbringen. Die Diabetesbehandlung ist ja kein MUSS. Ich könnte auch sagen, ich tu nichts, ich messe nicht, ich spritze nicht.
Und sicher bekommen nicht alle Neuropathien und sicher werden nicht alle amputiert oder blind werden. Aber eines ist sicher, und wolfmen kann es sicher bestätigen: WENN einen so eine Diagnose trifft, dann ist es einfach nur die HÖLLE.
Lieber wolfmen,
ich bin selbst Schmerzpatientin nach einer Unfallfolgenamputation 1989. Ich würde gern versuchen, die etwas zu helfen. Deshalb meine Fragen an Dich:
1. Bei welchem Arzt werden deine Neuropathien behandelt? (Schmerzambulanz, Neurologe oder Hausarzt?)
2. Welche Medikamente hast du bisher genommen und in welcher Dosierung wie lange?
3. Wie hoch war der letzte HBa1C-Wert?
4. Was wiegst du bei welcher Größe?
5. Welche Medikamente nimmst du außerdem? (Blutdruck o.ä.)
Der Hintergrund meiner Fragen ist folgender:
Wir haben in Deutschland ausreichend und sehr gut wirksame Schmerzmedikamente.
Leichter ist das Gebiet der Schmerzdistanzierung ein Gebiet, auf dem der Patient oft um sein Recht auf Schmerzfreiheit kämpfen uss. Andererseits lässt sich auch ein Schmerztherapeut auf eine Empfehlung ein. Dass Schmerzen den BZ nach oben treiben können, ist bekannt, keine Frage. Aber hier wird auch der Herzkreislauf belastet, also ist es wichtig, Schmerzfreiheit zu schaffen und damit das perfekt funktioniert, muss man den BZ im Auge behalten.
Und lieber wolfmen, Jürgens Rat, die Werte als Richtlinie zu verfolgen hat seinen Sinn, denn es ist sinnlos, wenn der Patient für gute BZ-Werte gar nichts tut und sich weiter ernährt, als wäre nix und auf der anderen Seite vom Arzt erwartet, dass man ihm hilft. Das ist, als würde man die Großmutter die Treppe herunterschubsen und dann fragen: Warum rennst du so?
von Pia -
lol
Rang: Gastam 10.03.2008 10:40:58
liebste pia! wenn du dich mit jürgen auf die gleiche ebene stellst, wie wäre es wenn ihr beide nen eigenes forum aufmacht und dort euer unwesen treibt? ich kann es gut verstehen wenn das gelaber von jürgen das man in allen foren so liest schlicht auf den sack geht weil es für uns typ1 kaum fahrbar ist. also einfach mal denken bevor man solchen mist immer und immer wieder schreibt -
Pia
Rang: Gastam 10.03.2008 11:14:31
Es wäre schön, wenn du dir höflicherweise einen Namen gibst, kann ja ein fiktiver sein.
Ich kann nicht beurteilen, inwieweit Modalitäten zu DM 2 auch zu Typ 1 passen, weil ich über Typ1 nicht viel weiß.
Was hälst du denn von dem Vorschlag, dass du mal an den Moderator dieses Forums schreibst mit der Bitte, die Themen zu serarieren in Typ 1 bzw. Typ 2. Dann müsstest du das, was für dich als Typ 1 nicht zutrifft, nicht lesen und dich somit nicht ärgern.
Aber schau, wolfmen hat sich mit Typ 2 hier gemeldet. Viele Neudiabetiker kommen vom Arzt, oft ergeht es ihnen wie mir, dass man mit einer sogenannten Spritztabelle vom Diabetologen in die Welt geschickt wird. Eigeninitiative oder "Experimente" mit Insulindosierungen sind nicht erwünscht, und das würden wir uns gar nicht trauen.
Die Werte nach dem Essen, die Jürgen hier beschreibt, sind eine Empfehlung, die hier nicht erst einem Diabetiker eine Richtlinie geworden sind. Und da immer wieder neue Diabetiker sich hierher verirren und eben lieber fragen, als erst mal über die Suchfunktion zu "stöbern", beantwortet Jürgen auch zum 1254. Mal geduldig alle Fragen. Und wenn Jürgen Lust dazu hat, das auch in 12.568 Foren zu schreiben, ist das doch sein gutes Recht. Und du darfst dich in ebenso vielen Foren darüber aufregen. Das ist Freiheit, seine persönliche Meinung zu äußern. Ich muss mri mit Jürgen kein Forum gründen. Wenn es dich ärgert, dann such du dir eines, das deinen Vorstellungen entspricht.
Aber lassen wir das: Ich bin auf deine sachliche und fachliche Argumentation zu wolfmens Problem gespannt. Denn nur die bringt wolfmen weiter. Also, was empfiehlst du wolfmen? von Pia -
Jürgen
Rang: Gastam 10.03.2008 11:57:46
Moin Pia,
danke für Deine Schützenhilfe :-)
moin anonym,
Du schreibst, dass flach & niedrig nicht für Typ1 geht. Und ich hab schon mehr als einmal geschrieben, dass ich die unter 140/120/100 nach 1/2/3 Stunden nach jedem Essen von Typ1 gelernt hab, die das mit gutem Erfolg auch bei sehr abwechslungsreichem Tagewerk zum Teil sogar noch enger machen.
Häufig schreib ich auch noch über 70 dabei, damit niemand auf die idiotische Idee kommt, einfach mehr Insulin einzufüllen. Denn meistens kommen auch Typ1 bei so gesund flach & niedrig mit kleineren Faktoren aus.
Allerdings gehört dazu, dass man seine BZ-Steuerung (aus Insulin, Futter und Bewegung) nach dem posprandialen BZ-Verlauf ausrichtet (wie ja der flache Auslauf über die 3 Stunden eindeutig darstellt) und nicht erst nach einem entfernten Nüchternwert vor der nächsten Mahlzeit. Dazu wird in fortschrittlicheren Schulungen wie z.B. bei Dok Teupe (weit überwiegend Typ1) längst angeleitet. Auch wenn ich nicht weiß, welche Ziele Dok Teupe empfiehlt, fällt mir immer wieder auf, in welch engen Grenzen Leute ihren BZ sehr zuverlässig steuern können, die bei ihm gelernt haben :-)
Bisdann, Jürgen -
EH
Rang: Gastam 10.03.2008 12:00:43
Zitat: liebste pia! wenn du dich mit jürgen auf die gleiche ebene stellst, wie wäre es wenn ihr beide nen eigenes forum aufmacht und dort euer unwesen treibt? ich kann es gut verstehen wenn das gelaber von jürgen das man in allen foren so liest schlicht auf den sack geht weil es für uns typ1 kaum fahrbar ist. also einfach mal denken bevor man solchen mist immer und immer wieder schreibt
Zitat Ende
Auch für Typ2 ist es nicht machbar, nämlich dann, wenn die BSP nach langer Krankheitsdauer das Handtuch wirft und die Produktion von Insulin ganz einstellt. Da bei Typ2 meist noch eine hohe Insulinresistenz dazukommt, kann man von Werten wie Jürgen sie vorgibt nur träumen.
Und was dann? Selbstmord, weil man dem bösen Ende nicht entgehen kann?
von EH -
Pia
Rang: Gastam 10.03.2008 13:11:12
Liebe EH,
nix da Selbstmord...
Dann muss man versuchen, einen Weg zu finden, in die Nähe der Werte zu gelangen. Das heißt, die Insulinresistenz durchbrechen. So wenig Insulin wie möglich, so viel wie nötig. Diotmari hat auf Diabetes-Info darüber geschrieben, wenn du Zeit hast, kannst du das mal lesen, ist superinteressant. Weil er eben kein Actos nehmen will, hat er sich ein ganz bestimmtes Szenario erarbeitet.
Liebe EH, ich bin am Brodeln, wenn ich öfter lese: ....einfach weniger essen und Sport treiben. Weil wir beide wissen, dass das eben NICHT das alleinige Rezept dahin ist und oft viele Aspekte reinspielen wie Schmerzen bei Neuropathie. Wenn die Füße nicht gehorchen oder/ und Schmerzen, hat keiner noch Bock auf Bewegung, dann heißt es: Schmerzfreiheit zu schaffen. Aber es sind eben IMMER mehrere Komponenten und mir nützt das hochfeinste gute Schmerzmedikament nix, wenn ich den BZ (Konjunktiv) völlig vernachlässige. Ich glaube, nicht mehr und nicht weniger wollte Jürgen damit sagen.
Und wenn Jemand sagt: Neee, jetzt betet er die Werte schon wieder herunter, dann sollte derjenige bedenken, dass für die "Neuzugänger" diese Information eine gue und wichtige ist. Ein Anhaltspunkt eben.
Kämpfst du mit einer Insulinresistenz im Moment? Habe ich ja auch hinter mir. Ich hats ja schon erzählt. Meine Diabetologin, die Spezialistin möchte man meinen, hat von Besuch zu Besuch die Insulindosis nach oben geschraubt, was eigentlich völlig schwachsinnig ist, weil bei einer Insulinresistenz es wirklich egal ist, ob ich 10 oder 100 Einheiten spritze. Das Einzige, das passiert ist, man wird fett. Actos hats durchbrochen. Und bei wolfmen weiß man ja nicht so genau, was noch alles reinspielt. Ich hoffe, er schreibt noch mal was dazu. von Pia -
EH
Rang: Gastam 10.03.2008 15:34:01
Hallo Pia,
ja, ich kämpfe mit einer Insulinresistenz und zwar schon seit langer Zeit.
Weniger essen kann ich nicht, denn ich bin da wirklich am Minimum. Ist kein großes Problem für mich, ich war noch nie ein großer Esser, aber eine gewisse Menge an Nahrung braucht man halt. Da ich Vollzeit arbeite und noch meine Familie versorge, habe ich weder Zeit noch Lust mich noch extra sportlich zu betätigen. Ich bin froh, wenn ich mein normales Tagespensum trotz meiner starken Arthrose durchhalte.
Actos geht auch nicht, ich habe davon zugenommen und das kann ich natürlich überhaupt nicht brauchen.
Ich bin für jeden Vorschlag offen. Aber einen Diotmari kenne ich nicht und wo diese Diabetes-Info zu finden ist, weiß ich auch nicht. Kannst du da einen Link angeben?
Danke!
EH -
Ojima
Rang: Gastam 10.03.2008 16:34:01
Hallo schau mal dort:
www.forum.diabetesinfo.de/
Gruß Ojima -
Barbara
Rang: Gastam 10.03.2008 16:35:45
erstens der Typ 2 Diabetiker leiden fast alle unter
einer Insulinresistenz und der ist schwer beizukommen. Jüregen mag ja rein theoretisch recht haben,aber die Praxis sieht völlig anders. E:H.
beschreibt es ja, wenn man ganztäglich berufstätig ist
mit allen Stress usw. Dann finde ich es unakzeptabel wenn Jürgen immer mit den niedrigen Werten an=
kommt, das ist im täglichen leben gar nicht durchführbar. Im übrigen,wenn ein HBA1C WErt
eine 5-6 haben soll, dann ist er meines erachtens kein Diabetiker. Das wird von der Medizin nicht vertreten. Bei Typ 1 wird empfohlen abends nict unter
140 den Zucker zu haben.Eine Unterzuckerung zu bekommen ist viel zu groß., das ist nicht mit einem Typ 2 zu vergleichen.
@ Jürgen
kannst Du mir mal einen Grund sagen, warum
Du immer nach dem ESsen messen mußt?
Man weiß doch,daß der Zucker nach dem Essen
steigt mit dem Spritzen kann man in dem Moment auch nicht,also was soll das. Ich messe jewals vor dem essen und spritze entsprechend. Dann ist es kein Wunder,daß so viele mit den Teststreifen nicht hinkommen.
Nun zu Actos: Ich habe es auch ausprobiert und
habe auch zugenommen ,aber viel schlimmer waren die Wasseransammlung in den Fußgelenke, dadurch wohl die gewichtszunahme.
Was für einen gut ist ,ist für den andern noch lange nicht gut. Ich habe es schon öfters geschrieben, daß ich Xenical nehme. Zum Abne
men sollte es sein ,da wirkte es nicht, aber mein Zucker ist 50% runtergegangen .Ich spritzte seinerzeit 130 Einheiten und jetzt 60 E. Es ist
sehr teuer und man muß es selber bezahlen,
wie so vieles.
Genauso wird immer von viel bewegung gesprochen. Ich lag nun ungewollt 6 Wochen
und mein Zucker war tief im keller.
Also ich will nur damit sagen,daß alle Menschen
und Diabetiker alle verschieden sind undn jeder
muß für sich das richtige und zweckmäßige
herausfinden, im Grunde kann da ein Arzt einem auch nicht helfen. Leider !
Aber ich würde davon abraten, den HBA1C
WErt zu niedrig anzusetzen,das ist bestimmt nicht gut. Ich mache mich doch nicht zum Sklaven
meines Diabetes
Einen schönen Tag noch
Barbara
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klausdn
Rang: Gastam 10.03.2008 19:27:15
hallo barbara,
es gibt so viel unterschiedliche meinungen der docs die sich dann auch noch ändern, da höre ich gar nicht hin.
es gibt sehr viele diabetiker die ihren hba1c unter die 6% halten , ohne sich zu zerreißen.
daß nach dem essen gemessen wird ist eigentlich schon länger üblich, also keine neue sache.
daß durch die so oft beschimpfte niederen bz werte fahrerei dis faktoren auch gesenkt werden, und damit der insulinverbrauch runter geht ist nicht überall bekannt.
und die schlafenswerte 140 werden auch nicht überall gelehrt, denn wer ein anständiges dawn phänomen hat und mit 140 ins bettgeht steht mit 180 und mehr auf hat ne tolle resistenz und kann bis mittag nix essen.
das gilt übrigens für 1er wie für 2er.
denn wenn der auslöser für beide typen auch verschieden ist, das insulinproblem mit resistenz bei hohen werten, usw .. selbst gewichtsprobleme und anderes sind praktisch identisch.
übrigens meinen hba1c zielwert habe ich mit meinem augenarzt abgesprochen, weil ich sehenden auges über die klinge springen(lol) will, und da interessiert mich absolut nicht was zb ein diadoc von sich läßt.
daher halte ich werte wie ein gesuder nicht für falsch, denn mit welchem grund sollte man bei der möglichkeit mit guten werten zu fahren, extra schlechte produzieren?
um dem doc zu beweisen daß man dmler ist?
das hat der doch in seinem compi.
mfg. klaus
übrigens ist auf einem anderen forum jemand der mit ca 1 jahr dm bekommen hat, jetzt über 45j alt ist und durch engagierte eltern( gegen arztrat)
und eigenes interesse bisher - 0 - folgeschäden hat.und jetzt mit pumpe auch in zukunft wahrscheinlich keine bekommen wird.
-damals gab es solche anleitungen nur auf englisch
und deutsche ärzte haben über 20j gebraucht um zu begreifen, viele habens heute noch nicht drauf. von klausdn -
Pia
Rang: Gastam 11.03.2008 08:32:52
Liebe EH,
vor der Actosgeschichte habe ich nur noch am Abend 1 Mahlzeit gegessen, am Tage gar nichts mehr. Ich habe den ganzen Tag damit zu tun gehabt, ohne Essen mit Humalog den BZ "herunterzuspritzen", was natürlich absoluter Blödsinn ist. Da ich auch Schmerzpatientin bin und auch in fulltime arbeite, darf ich dich fragen, ob du auf Grund Deiner Arthrose schmerzmedikamentell ausreichend versorgt bist, also nicht nur schmerzarm, sondern wirklich schmerzfrei?
Wenn du ständig Schmerzen hast, feuert das den BZ weit nach oben. Aber das weißt du ja. Und dann nützt dir auch kein Actos am Ende.
Ich glaube, dass du Sport groß keinen extra benötigst, denn du läufst dir im Job und für die Familie sicher "den Wolf". Das ist auch Bewegung.
Schade, dass du actos nicht vertragen hast.
Aber was sagt denn deine Diabetologin dazu? Du hast sie doch sicher nach der Unverträglichkeit nach einer Alternative gefragt? Liebe EH, ich glaube, wir gehen unseren Diabetologen zu wenig "auf den Sack" (sorry für den Ausdruck, nicht schimpfen..) Und weil sie uns nur 1 Termin im Quartal zu geben scheinen, sind wir dann auch schön ausser Reichweite...
Moinmoin liebe Barbara,
Jürgens Werte sind wie gesagt: Richtwerte, Orientierungswerte, also ich habe das so verstanden. Und das schließt natürlich das ganze Spektrum an "das funktioniert so nicht" mit ein. Das, was Diotmari sich da auf Diabetesinfo auseinanderklamüsert hat, könnte man trivial umschreiben mit: Er "spielt" Insulinpumpe mit seinen Pens.
keine Frage, dass das in einem Büro nicht zu realisieren ist. Und es ist schwer, wir oft geschrieben wurde, eine Insulinpumpe zu bekommen. Ich weiß nicht, aber, wenn wir dokumentieren können, dass eine gute Einstellung mit Pens nicht möglich ist, müssen wir vielleicht versuchen, zu einer Insulinpumpe zu kommen und auch den Kampf mit der KK aushalten, eine Ablehnung in 1. Instanz in Kauf nehmen, sicher aber nicht entmutigen lassen. Also ich persönlich habe Schiss vor der Pumpe, vor der dauernd liegenden Flexüle, aber die Pumpenbesitzer wollen die Teile ja alle nicht wieder hergeben und man liest von Begeisterung und guten Werten.
Und liebe Barbara, der niedrige "Kran kenlagerblutzucker". Hab ich auch so erlebt. Und dass der Körper alle Funktionen runterfährt, und ich ohne Bewegung gute Werte habe, reicht mir als Erklärung auch nicht ganz aus. Ich habe am 19. März Diadoc-Termin, ich werde meine nochmal löchern zu Alternativen bei Insulinresistenz...vielleicht tut Ihr das auch und dann klamüsern wir das weiter auseinander.
von Pia -
EH
Rang: Gastam 11.03.2008 10:29:55
...das gilt übrigens für 1er wie für 2er.
denn wenn der auslöser für beide typen auch verschieden ist, das insulinproblem mit resistenz bei hohen werten, usw .. selbst gewichtsprobleme und anderes sind praktisch identisch...
Sorry, Klausdn, aber das ist doch blühender Unsinn. Typ1 und Typ2 sind doch zwei völlig verschiedenen Krankheiten mit völlig verschiedenen Ursachen. Die kann man nicht über einen Kamm scheren und Resistenz bei Typ1 und Typ2 sind zwei Paar Stiefel.
Ich fände es sinnvoller, wenn man in einem Forum über eigene Erfahrungen schreibt und nicht angelesenes Zeug weiterverbreitet. Dann kämen solche absurden Behauptungen nicht vor. von EH -
Barbara
Rang: Gastam 11.03.2008 10:53:29
soweit mir bekannt ist haben die 1er keine Insulinresistenz und im allgemeinen sind die auch schlank.
@ Pia Eine Pumpe werden wir heute gar nicht von der kasse genehmigt kriegen. Abgesehen davon,möchte ich sie gar nicht haben. Immer die Fummelei jeden Abend die nadel wechseln und was sonst noch alles dranhängt, dafür bin ich unruhig. das ist nicht mein Diong. Ich habe eben noch mal nachgelesen ,die Insulinresistenz soll mit viel Bewegung gelöst werden. Ich meine das kann nicht das einizige Mittel sein. Man ist dabei neue Medikamente auf den Markt zu bringen. Dann sollen die sich mal etwas beeilen,denn das Problem ist lange bekannt und sehr viele Typ 2 leiden lange darunter.
Gruß Barbara -
Pia
Rang: Gastam 11.03.2008 11:11:27
Liebe Barbara,
da bin ich voll bei dir.
Und es kann doch nicht sein, dass Der Diabetologe dann sagt: Was? Funktioniert nicht, Sie vertragen das nicht? Tja, dann weiß ich auch nicht. Es ist ja auch SEIN Job irgendwie. Zumindest zu 50%. von Pia -
EH
Rang: Gastam 11.03.2008 12:57:44
Hallo Pia!
ich kann das nicht, den ganzen Tag hungern, da wird mir flau und ich kann nicht mehr denken - ganz abgesehen vom BZ.
Ich esse wenig, aber morgens und mittags muß ich ein paar KH haben, sonst geht nichts mehr.
Ich bin nie schmerzfrei, wenn es allzu schlimm wird, nehme ich eine Tablette, dann geht es ein paar Tage besser. Mit Schmerztherapie hab ich es versucht, aber die haben mir ein Psychopharmakon aufs Auge gedrückt, daß mich praktisch bewegungsunfähig machte. Außerdem macht das Zeug abhängig. Nein danke. Seitdem hab ich es nicht mehr versucht. Ständig Schmerztabletten schlucken mag ich nicht, meine Leber ist sowieso schon stark belastet.
Über meinen Diabetologen kann ich nicht klagen, ich krieg immer einen Termin, wenn ich einen haben möchte, außerdem hab ich seine email Adresse und seine Handynummer. Aber zaubern kann er auch nicht. Wie soll er gegen die hohe Insulinresistenz ankommen, wenn es kein Medikament gibt, das dagegen wirklich hilft. Wir besprechen immer gemeinsam anhand meiner Aufzeichnungen, was zu tun ist. aber an den Gegebenheiten kann er auch nichts ändern. Ich denke, wenn ich nächstes Jahr in Rente gehe, werde ich mir etwas leichter tun, aber bis dahin.....
von EH -
Pia
Rang: Gastam 11.03.2008 13:46:19
Liebe EH,
um Himmels Willen, ich habe mich falsch ausgedrückt. Du sollst ja essen, auf jeden Fall. Ich meinte nur, für die Insulinresistenz ist es egal, ob du isst oder nicht, also sollst du essen.
Ich vermute mal, dass man dir Antiepileptika oder Antidepressiva gegeben hat, die auch in der Schmerztherapie eingesetzt werden.
Wenn du erlaubst, möchte ich noch etwas zur Schmerztherapie sagen. Die kann auch dein Hausarzt machen. Deine Schmerzen auf Grund der Arthrose haben doch chronischen Status. Wenn man nicht schmerzfrei ist, und nur in Akutsituationen zu einem Medikament greift, hat der Schmerz vorher gute Gelegenheit, den gesammten Organismus richtig hochzuschaukeln. BZ, Blutdruck. Das heißt, der Organismus gerät unter absoluten Stress, wichtig wäre aber eine kontinuierliche Schmerztherapie für dich, das heißt ein Medikament, dass extra für Langzeittherapie vorgesehen ist. Also ein Medikament, was du auf Dauer zu regelmäßigen Zeiten nimmst und eins für besondere Schübe.
Herkömmliche Schmerzmedikamente der Gruppe 1 (man unterteilt in 3 Gruppen) haben viel schlimmere Nebenwirkungen als z.B. Morphine oder Opiate.
Gute Medikamente, die wirklich Schmerzfreiheit erzielen, sind z.B. Tramadol oder Valeron-Tropfen, Morhinpflaster (Das verordnet auch der Hausarzt, der übrigens das gleich hohe Budget wie ein Schmerztherapeut zur Verfügung hat, auch wenn er manchmal flunkert und sagt,es sei nicht so.).)
Du gehst schon in Rente? Aber dann sollst du doch schmerzfrei in der Welt herumreisen können oder den Garten am Tag 3 mal umgraben können, wenn dir danach ist.
Vergiss alle Diskussion über Suchtgefahr, denn es gibt einen Unterschied zwischen Sucht und Abhängigkeit von einem Medikament. Du bist von einem Medikament abhängig, weil du es benötigst, um deinen Gesundheitszustand auf einem guten Level zu halten. Lass dir nicht das Gegenteil einreden. Mein Schmerztherapeut hat zu mir gesagt, ein Aspirin ist für Leber und Niere schädlicher als ein Morphinpflaster.
Vielleicht magst du das ja mal mit deinem Hausarzt bereden.
Du hast ein Recht auf Schmerzfreiheit, das musst du dir erkämpfen, und so taff, wie ich dich einschätze, gelingt dir das auch. Wenn man erst einmal für ein paar Tage nur schmerzfrei ist, fällt einem auf, dass man diesen Zustand einfach vergessen hatte. Und Schmerzfreiheit bedeutet Stressabbau und damit Senkung der BZ-Werte.
Es bringt zwar nix, aber ich drück dich einfach mal ganz vorsichtig.
von Pia -
wolfmen
Rang: Gastam 11.03.2008 14:47:43
Hallo an Euch, Neues von Wolfmen:
nach 4 Wochen Hochtontherapie von 2 x 1 Std täglich keinerlei Anzeichen einer Besserung. Mich würde wirklich interessieren, ob jemand damit Erfolg erzielte wie der Hersteller und eine kleine Anzahl von Ärzten behauptet.
Erstaunliches zu meiner grossen Freude erfuhr ich durch die Umstellung von Insulin auf Byetta in Verbindung mit Metformin 850mg. Nüchternzucker 110. Nach normalen Mahlzeiten 2 Std danach 130-140. Und das schönste: keinerlei Übelkeit und auch sonst keine Nebenwirkungen. Mein HBa1C bei Insulin betrug konstant zwischen 6,2 und 6,4 bei ausgesuchter Nahrung. Haben auch noch Andere diese schönen Erfolge? Verliere - wenn mich meine Waage nicht anlügt ca. 3 Pfund/Woche.
Liebe Pia, außer Byetta/Metformin nehme ich noch 2 Lorzaar gegen Bluthochdruck und morgens und abends 1 Targin 10/20 gegen Schmerzen.
Gruss Wolfmen von wolfmen -
Jürgen
Rang: Gastam 11.03.2008 15:18:47
moin wolfmen,
für Hochton-Erfahrung schauma
w...max1003.com/forum/viewtopic.php?t=726&postdays=0&postorder=asc&start=45
Auch wenn ne 6,4 sagt, dass Du dafür um 10 Stunden pro 24 über 180 warst, würde ich die PNP mal mit Nachdruck auf andere Ursachen untersuchen lassen, auch deswegen, weil die hochenergetische Hochfrequenztechnik Dir keine Entlastung macht.
Deine Byetta-Erfahrungen sehen schon ganz gut aus :-)
Bisdann, Jürgen -
Pia
Rang: Gastam 11.03.2008 15:33:24
Hi wolfmen, schön, dich zu lesen. Na das sind doch mal gute Ergebnisse. Klasse!
Zur Schmerztherapie. Targin klingt schon mal gut. 2 mal täglich 10mg sind die Einstiegsdosis für Patienten, die noch nie Opaiate genommen haben. Du hattest im Erstposting geschrieben, du hättest alles Mögliche an Schmerzmedikamenten schon ausprobiert. Deshalb hatte ich nachgefragt.
Zur Hochtontherapie kann ich nichts sagen, aber der Arzt müsste auf jeden Fall Auskunft geben, wann nach Behandlungsbeginn eine spürbare Schmerzdistanzierung erfolgen müsste.
Als Medikament würde ich dir vorschlagen, zu dem Targin noch ein 2. Medikament: Lyrica. Das hilft sehr zuverlässig gegen Schmerzen bei Neuropathien.
Je nachdem, wie du es verträgst, kann man mit einer Dosierung von 150 mg 2 mal täglich beginnen und bis zu einer Maximaldosis von 600 mg steigern. (Wobei ich z.B. morgens nur max. 25 mg, abends 300 mg nehme.
Aber, wie gesagt, das ist nur ein Rat aus meinen Erfahrungen heraus. Es könnte sein, dass der Hausarzt spinnt wegen der Verordnung von Lyrica und er sagt, hier soll ein Neurologe mitziehen, aber vielleicht tut das Der Diabetologe auch.
Einen Versuch wäre es auf jeden Fall wert.
Ich würde mich auf jeden Fall über eine Rückmeldung freuen. Und liebes wölfchen, nicht mutlos werden.
von Pia -
Wolfmen
Rang: Gastam 11.03.2008 18:28:47
Liebe Pia,
lieber Jürgen,
danke für Eure Hinweise, werde alles mit meiner Diabetoligin besprechen. Ich berichte auf jeden Fall weiter. Habe am 8.4. Termin. Sehr liebenswert von Euch, danke Euch beiden
gruss Wolfmen -
EH
Rang: Gastam 11.03.2008 20:34:35
Hallo Pia,
ich habe auch den Eindruck, daß ich mehr Insulin brauche, seitdem meine Schmerzen zugenommen haben. Die Schmerzen belasten mich, aber ich hab das Probelm, daß ich das nicht so gut rüberbringen kann. Auf den Röntgenbildern sieht man nicht allzuviel von meiner Arthrose und man glaubt mir nicht, daß ich permanent Schmerzen habe und wie sehr ich in meinen Bewegungen eingeschränkt bin. Mein Hausärztin ist nett, aber sie würde mir niemals diese Medikamente verschreiben, nicht wegen des Budgets, da ist sie nicht kleinlich, sondern weil es so stark wirkende Medis sind. Sie verschreibt mir immer Salbe für meine Gelenke und will nicht glauben, daß mir das nicht hilft.
Ich muß mal sehen, ob es in München nicht eine Schmerzamulanz gibt. Dort hätte ich evtl. eine Chance.
von EH -
Pia
Rang: Gastam 12.03.2008 09:44:58
Liebe EH,
ne Salbe...ja das glaub ich dir sofort, dass das nichts bringt. Und die sind heute ja ganz schön teuer. Für das Salbengeld könntest du dir lieber ne Kiste guten Rotwein kaufen, ich glaube, das bringt mehr für deine Schmerzsituation...
In meinen Schmerzschüben war der BZ bei 378 und mein Blutdruck bei 200/110.
Ich habe -dein Einverständnis vorausgesetzt - schon mal gegoogelt.
Das sieht in München gut aus. An der Uniklinik gibt es z.B. so eine Ambulanz auf jeden Fall. (Uni ist in solchen Fällen immer gut.) Aber auch niedergelassene Ärzte.
Guck mal:
http://www.google.de/search?hl=de&q=schmerzambulanz+M%C3%BCnchen&meta=
Die Adresse von der Uni ist:
Dr. D. Irnich Schmerzambulanz
Klinik für Anaesthesiologie Klinikum der Universität München
Pettenkoferstr. 8a, 80366 München
Tel. 089-5160-7508
dominik.irnich@med.uni-muenchen.de
Meist funktioniert das so, dass man da anruft und ehe man einen Termin bekommt, muss man Fragebögen ausfüllen (so. ca. 10 Seiten, beidseitig bedruckt.) Die schickt man dir zu. Beim Ausfüllen der Bögen wirst du das Gefühl haben: DAS hat mich noch Keiner jemals gefragt. Und hier scheint man mich ernst zu nehmen.
Nach Zurücksendung bekommst du einen Termin.
(Als ich mit meiner Schmerztherapie begann,
und man mir sagte: Ich werde Ihnen ein Opiat verschreiben bzw. Morphinderivat, dachte ich: Um Gottes Willen, Morphium, Sucht, Drogen, Drogenabhängigkeit. Alles Blödsinn.) Und dann wird solange gesucht, bis man das Richtige Medikament für dich hat.
Wenn du in dem Arztzimmer dann sitzt, sage Dir, dass, wenn du aus dem Zimmer wieder rausgehst, der Arzt zurück bleibt, aber du mit deinen Schmerzen wieder nach Hause gehen musst. Also, es geht um Dich und du hast einen Anspruch auf Schmerzfreiheit, nicht nur Schmerzarmut.
Und du kannst ihn ja fragen, wenn er seine Ansprache beendet hat: Ich habe von Valoron-Tropfen oder Tramadol AL gehört, was meinen Sie dazu? Und sollte er dir Antidepressiva anbieten, kannst du immer noch sagen, das habe ich bereits probiert, ohne Erfolg. Und eindeutig nein sagen zu den Dingen, die du NICHT möchtest.
Ich wünsche dir alles Liebe und Gute.
Wenn es dir lieber ist, können wir auch gern über e-mail weiterreden.
von Pia -
Barbara
Rang: Gastam 12.03.2008 10:16:47
Inder heutigen Ärztezeitung schreiben sie über
die PNP bei Googl muß man Ärztezeitung und PNP
eingeben da steht einiges
Gruß barbara von Barbara -
EH
Rang: Gastam 12.03.2008 11:52:37
Hallo Pia,
vielen Dank für die Info. Ich habe zwar Hinweise auf die Schmerzambulanz gefunden, aber nur ganz allgemein. Eine Telefonnummer oder Anmeldung hab ich nicht gefunden. Das rechts der Isar hat auch eine Schmerzambulanz, aber die wollen alle möglichen Arztbriefe über die Schmerzen, die man hat haben und ich habe keine Lust, erstmal einige Ärzte aufzusuchen, damit ich was vorweisen kann.
Bei deinem Link ist es prima, daß die e-mail von dem Arzt dabei ist, da kann ich den erstmal anmailen und fragen, wie das so läuft. Zur Not hab ich auch noch Kontakte zum Klinikum (der Chef der Inneren ist ein Freund meines ehemaligen Chefs und ich hab schon mit ihm zusammengearbeitet, außerdem kenn ich seine Sekretärin sehr gut), das hilft mir u.U. auch weiter.
Jetzt laß ich erstmal mein linkes Knie operieren und dann werde ich mich der Sache widmen. Ich hatte mich schon abgefunden, den Rest meines Lebens mit Schmerzen zu verbringen, aber eine schöne Aussicht ist das nicht.
Unser Austausch im Forum ist schon ok, ich hab da keine Probleme mit. Und es hilft ja vielleicht auch noch anderen.
Also nochmal vielen herzlichen Dank. von EH -
Pia
Rang: Gastam 12.03.2008 12:29:16
Liebe EH,
Zitat:jetzt laß ich erstmal mein linkes Knie operieren und dann werde ich mich der Sache widmen. Ich hatte mich schon abgefunden, den Rest meines Lebens mit Schmerzen zu verbringen, aber eine schöne Aussicht ist das nicht. Zitatende.
Dann wünsche ich dir erst mal maximale Erfolge für die OP (hast du denn zeitnah einen Termin?) und dann sehen wir weiter. Nix Abfinden..:-)
Und hau dem Klinikpersonal kräftig auf "die Pfötchen", wenn sie nicht sanft sind zu Dir.
von Pia -
P ia
Rang: Gastam 12.03.2008 13:34:32
Zitat:
aber die wollen alle möglichen Arztbriefe über die Schmerzen, die man hat haben und ich habe keine Lust, erstmal einige Ärzte aufzusuchen, damit ich was vorweisen kann...Zitatende.
Liebe EH, das musst du auch überhaupt nicht. Wenn die was wissen wollen, können die das zur Not anfordern bei den Kollegen.
Aber meist machen die sich ein eigenes Bild von der Geschicht. Die einzigen Unterlagen, die dann sicher interessant wären, die aber nach Ausfüllung der Schmerzbögen eh angefordert werden, sind Röntgen- oder CT-Bilder. Und nach Knie-Op gibts eh neue Fotos. von P ia