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Neuropathie
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wolfmen
Rang: Gastam 08.03.2008 19:16:25
hallo,
ich leide an durch Diabetes II ausgelöste schwere schmerzhafte Neuropathie. Alle Arten verschiedener Medikamente wurden von mir ausprobiert, leider ohne Wirkung. Ausserdem habe ich ein umschaltbares Tens-Gerät (Muskel-/Nervenstimulation, leider auch ohne Erfolg. Seit 4 Wochen versuche ich es mit Hochtontherapie.
Wer hat Vorschläge für eine Besserung meines Zustandes, um die Lebensquali-
tät zu verbessern.
Gruß Wolfmen von wolfmen -
Jürgen
Rang: Gastam 08.03.2008 22:06:13
und? Führst Du Deinen BZ meistens unter 140/120/100 mg/dl 1/2/3 Stunden nach jedem Essen? von Jürgen -
Matthias
Rang: Gastam 09.03.2008 12:07:23
Hallo,
gib doch mal im Suchfeld "Lymphomyosot"
ein un lied dir das mal durch.
Ich habe auch PNP und hatte größte
Mißempfindungen in den Beinen. Mir hat
das Präparat bestens geholfen. Ohne
Nebenwirkungen.
Alles Gute
Matthias
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Thomas
Rang: Gastam 09.03.2008 12:26:32
@jürgen
das immer gleiche Lied. Was hat das mit der Frage zu tun?
Gruss Thomas -
Jürgen
Rang: Gastam 09.03.2008 13:20:10
Moin Thomas,
auch wenn Du es nicht magst, aber allen Betroffenen, die ich kenne und die ihre PNP-Beschwerden mit Medis oderund mit Hochton oderund Bewegung zu lindern geschafft haben, ist das nur mit einem praktisch gesunden BZ-Verlauf unter 140/120/100 mg/dl 1/2/3 Stunden nach jedem Essen und einem HBA1c um 5 gelungen.
Wenn nach Vorschlägen zur Besserung gefragt wird, ist die Erfahrung eindeutig wenigstens eine passende Antwort.
Bisdann, Jürgen. -
wolfmen
Rang: Gastam 09.03.2008 13:21:40
@thomas
lieber thomas, du hast recht, aber leider gibt es immer wieder leute die ihren kommentar zu allem geben müssen, ob er richtig ist oder nicht.
mfg wolfmen -
Thomas
Rang: Gastam 09.03.2008 14:03:36
Hallo Jürgen,
ich lese Dich in vielen Foren, wo Du die These 140/120/100 mg/dl 1/2/3 Stunden nach jedem Essen, immer wieder gebetsmühlenartig herunterleierst. Durch ständiges wiederholen wird sie auch nicht richtiger!
Wenn es bei Dir so hinhaut, sei froh. Für viele Diabetiker ist das nicht machbar. Da gibt es Begleiterkrankungen, Medikamente, oder man ist ganz einfach ein typ1. Ich selbst bin ein T1 und kann ein Lied davon singen wie schnell BZ Schwankungen von über 200 bis unter 30 möglich sind.
Wenn du den Leuten das schon immer wieder vorbeten musst, dann sage ihnen auch das Du morgens vermutlich 2 Std. an einem Brötchen kaust. Dazu habe ich und viele andere Diabetiker keine Zeit.
Nicht nur das Du es immer und immer wieder absonderst, nein, jetzt machst Du auch noch die leider bereits Folgeerkrankungen haben dafür selbst verantwortlich, denn sie haben ja ihren BZ nicht 140/120/100 mg/dl 1/2/3 Stunden nach jedem Essen geführt.
Gruss Thomas -
J ürgen
Rang: Gastam 09.03.2008 14:04:04
Moin Wolfmen & Thomas,
dann begründet doch ein einziges Mal nachvollziehbar, warum meine Schreibe sachlich falsch ist.
Ich bin gespannt, Jürgen von J ürgen -
EH
Rang: Gastam 09.03.2008 14:55:07
@Jürgen
Ich gebe Wolfman und Thomas recht. Deine "Schreibe" mag ja sachlich nicht falsch sein, aber sie ist eben völlig unrealistisch.
Zum einen hat nicht jeder die Möglichkeit sich den ganzen Tag lang mit seinem Diabetes zu beschäftigen und zum anderen ist es eben nicht so einfach seinen BZ in diesen Grenzen zu halten. Die Hälfte der Zeit, in der ich Diabetes habe, war es gar nicht möglich, selbst seinen BZ zu messen und entsprechend zu korrigieren und jetzt, wo das möglich ist, muß ich feststellen, daß sich mein Diabetes einfach nicht an diese Werte halten will, egal wie ich mich verhalte. Es gibt Tage, da wach ich mit hohen Werten auf und krieg sie eben nicht runter und dann gibt es eben Tage, da klappt alles.
Glücklicherweise ist deine Unkerei, jeder, der sich nicht an deine Vorgaben hält, sei ohne Ausnahme ein Fall für Amputation, Erblindung oder Herztod, nicht richtig.
Meine Folgeschäden halten sich sehr in Grenzen, wenn man überhaupt davon reden kann. Ich meine, wenn man ein vernüftiges Leben führt, sich vernünftig ernährt und seine BZ ein einigermaßen vernünftigen Grenzen halten kann, dann ist das sinnvoller als wie ein hypnotisiertes Kaninchen auf seine pp Werte zu starren und jedes Mal, wenn sie nicht deinen Vorgaben entsprechen, in Panik zu geraten. Würde ich so leben, ich wette, meine Werte kämen nie unter 200. von EH -
Jürgen
Rang: Gastam 09.03.2008 16:20:07
Moin EH,
wenn sich das Folgeschaden-Risiko von nahe Null bei beständig gesundem BZ auf nahe 100% bei beständig sehr viel zu hohem erhöht, bleiben bis zuletzt Diabetiker verschont. Und die verschonten können natürlich gut davon reden, dass man das mit dem BZ alles nicht so ernst zu nehmen braucht.
ABER auch wenn unser Altbundeskanzler jetzt nicht mehr aufhören wird zu rauchen und wenig Angst hat, dass ihn der Lungenkrebs noch ereilen könnte, wäre er doch weit davon entfernt, aus seiner guten Erfahrung abzuleiten, dass das Schadensrisiko beim Rauchen viel zu sehr übertrieben wird.
Wer andererseits schon einen akuten diabetischen Folgeschaden beklagen darf, hat damit den eindeutigen Beleg dafür, dass er eben in der Risikoschlange weiter vorn gestanden hat und seine Position mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit einem zuverlässig flacheren & niedrigeren BZ-Verlauf hätte verbessern können. Und das gilt mit diesem Beleg dann auch für alles, was man sonst noch kriegen kann. Will sagen, gerade dann macht sich in Linderung und weniger Beschwerden bezahlt, wenn man wenigstens von da an den BZ-Verlauf gesund begrenzt.
So proaktive DiabetikerInnen, die ihren BZ-Verlauf zuverlässig gesund begrenzen, kenne ich inzwischen mit Typ1 und mit Typ2 und aus allen DM-Progressionsstufen von nie überschrittenem HBA1c 6 bis von 15 und mehr runter auf 5. Von manchen Rentnern mit völlig gleichförmigem Tagesablauf bis zu voll berufstätigen Menschen jeden Alters mit z.T. völlig unregelmäßig körperlich hoch belastenden 24-Stunden-Diensten ohne feste Mess- und Spriz- und Essmöglichkeiten. Allen diesen Menschen ist eines gemeinsam: Sie haben sich ihre gesunde BZ-Führung systematisch erarbeitet und manchmal bis zu einem Jahr für den letzten Feinschliff gekämpft, denn eines verbietet sich für uns absolut: in eine Hypo zu kommen und womöglich uns oderund anderen schaden.
Will sagen: es gibt keine Typen- oder Tätigkeitsbeschränkungen für den gesund flachen & niedrigen BZ, sondern es gibt tatsächlich nur das absichtliche Machen und das absichtliche Nichtmachen - mit 2 Ausnahmen: Wer sich nicht mehr zuverlässig selbst versorgen kann, kann das meistens auch nicht mehr mit seinem BZ. Und wer ohne eigenes irgendwie krankhaft auf alles verfügbare Fremdinsulin reagiert, muss notgedrungen größere Schwankungen und ihre möglichen Folgen ertragen.
Du hast schon viel für Deinen BZ getan, als das noch überhaupt nicht angesagt war, und ich wünsche Dir von Herzen, dass Du das Glück hast, weiterhin von allen diesen Fiesigkeiten verschont zu bleiben :-)
Bisdann, Jürgen