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Elektronische patientenakte ePA

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    am 20.01.2025 18:09:03 | IP (Hash): 337053185
    Mir will sich allerdings nicht erschließen, wie sich durch die ePA an dieser misslichen Situation auch nur das geringste verbessern soll?

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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 20.01.2025 19:55:54 | IP (Hash): 1392608534
    Selbstverständlich NICHT, aber der TE hat den allgemeinen Ärztemangel in Städten ja als Lüge bezeichnet.

    Ich persönlich halte die ePA in der jetzigen Form für ungeeignet.
    Würde sie vom Aufbau besser werden (indiziert, strukturiert, durchsuchbar), bliebe das Problem der zentralen Speicherung, die immer anfälliger ist als eine dezentrale Speicherung. Dazu noch die Unfähigkeit der Gematik - Zeit genug hatten sie...

    Würde es bei der ePA um die Patienten gehen, wären die Daten auf der jeweiligen Krankenkassenkarte - entsprechend große Speicherchips gibt es.
    Es geht aber darum, die Daten nutzbar zu machen. Auch das kann gut und sinnvoll sein, aber leider auch missbraucht werden und deshalb müssen die Daten dann bestmöglichst geschützt werden.

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    juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
    Bearbeitet von User am 20.01.2025 20:04:39. Grund: Ergänzung
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    am 20.01.2025 21:04:04 | IP (Hash): 659869755
    Hallo

    Ich zitiere dich :Ich lebe im Dreieck dreier nicht so kleiner Städte:
    Wartezeit Hausarzttermin: 1-2 Wochen.
    Wartezeit Facharzttermin (schon Patient): 1-2 Monate
    Wartezeit als neuer Patient, wenn ich nach stundenlangem Telefonieren überhaupt einen finde, der noch Patienten nimmt: 3-12 Monate

    Auf dem Land natürlich noch schlimmer
    Beispiel: Wartezeit Kardiologe 6-12 Monate in 40km Entfernung

    -------

    Die angegebenen Wartezeiten finde ich jetzt gar nicht mal so schlimm.
    Ich erlebe das ähnlich, na ja. , kommt darauf an was ich fuer Beschwerden habe.
    In dringenden Faellen geht es doch sicher schneller?
    Zumindest meine Erfahrung
    Bei akuter Harnroehrenentzuebdung hatte ich einen Termin beim Facharzt am selben Tag bekommen.

    Wenn ich ein neues Medikament ausprobieren moechte, kann ich das manchmal auch telefonisch absprechen insofern das ohne Untersuchung vorab moeglich bzw vertretbar ist ist

    Kann es sein, daß sich in erster Linie die Ansprüche der Patienten gesendert haben?

    Gruss Tino

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    am 20.01.2025 21:33:17 | IP (Hash): 659869755
    Hallo

    TE und Arztmangel als Luege bezeichnet


    Ist zwar eine Studie von der AOK.....
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article144086463/Ist-Deutschlands-Aerztemangel-nur-ein-Mythos.html


    ....., aber spiegelt meine Wahrnehmung und auch Einschätzung wieder.
    Eher ein Verteilungsproblem als ein Mangel.
    Sowas muss im Zuge sinvoller Reformversuche ganz anders bewertet und Vorallem medial übermittelt werden

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    am 20.01.2025 21:57:16 | IP (Hash): 337053185
    Tino211170 schrieb:
    Ist zwar eine Studie von der AOK.....
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article144086463/Ist-Deutschlands-Aerztemangel-nur-ein-Mythos.html


    Hast du schon gesehen, dass wir inzwischen 10 Jahre weiter sind als dein Artikel?


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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 20.01.2025 23:27:27 | IP (Hash): 537989595
    Also, ich bin auch ein betroffener mit einer Entzündung der Blase, aber mit viel Blut.
    Ich war damit im Krankenhaus, der Arzt hat mich nach Hause geschickt, ich sollte damit erst zum Urologen gehen. Gut das habe ich gemacht. Die haben mir gesagt mein Hausarzt müsste erst ein Fax schicken damit die wissen das die Überweisung tatsächlich mich betrifft.
    Dann haben die mich doch aufgenommen, und wisst ihr was der Arzt gemacht hat, der hat mich glatt wieder in das selbe Krankenhaus geschickt für eine Operation an der Blase.
    Als hätte das Krankenhaus das nicht gleich machen können.

    Und dort bin ich heute gewesen von 9.00 Uhr bis 3.00 Uhr. Es war brechend voll.
    Jeder geht dort mit dem kleinsten Wehwehchen hin.
    Erst kommt die Anmeldung, dann das EKG, dann noch eine Belehrung zur Operation.
    Bei der Anmeldung erhält man ein Tablett gereicht das schon Ähnlichkeit mit einer Patienten-Karte hat.
    Viele Fragen zur Gesundheit müssen dort eingetragen werden.
    Nun weiß das ganze Krankenhaus darüber Bescheid was ich alles gemacht habe.
    Ich musste alles angeben, so richtig finde ich das auch nicht. Was geht denen das an wer meine Hüfte
    neu gemacht hat, und wann.
    Nun werde ich am Donnerstag operiert, bin mal gespannt wie lange ich auf eine Einweisung warten muss.




    das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
    https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
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    am 21.01.2025 11:01:18 | IP (Hash): 659869755
    Zitat :Hast du schon gesehen, dass wir inzwischen 10 Jahre weiter sind als dein Artikel?

    Ja ja, der ist schon bißchen älter.
    Viele Datenerthebungen dazu finde ich hier aber auch nicht
    Aber kann es denn tatsaechlich sein das sich in knapp10 Jahren das Verhältniss von Verrentung älterer Aerzte zu neuem Entstehungen von Praxen so sehr veraendert hat?

    Ist es nicht eher tatsaechlich so das sich die Wahl der Region zur Praxis geaendert hat?
    So nach dem Motto ....., auf dem Land ist nichts zu holen, daher besser mal Stadnaehe wählen?

    Dann waere das eher als Abkehr von Traditionen zu Werten.
    Bearbeitet von User am 21.01.2025 11:03:50. Grund: Ergänzt
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    am 21.01.2025 12:34:04 | IP (Hash): 1390631186
    In den 10 Jahren hat sich ne Menge geändert. Da ist erstmal die Demografie gleich von 2 Seiten. Einmal die Nachkriegsgeneration, die zu immer mehr immer weiter über 70 Jahre hinaus altert und rein entwicklungsmäßig immer mehr Arztleistungen braucht.
    Und zu dieser Generation gehört zugleich auch der Löwenanteil der selbständigen Ärzteschaft, für die die 80-Stunden-Woche noch völlig normal ist/war.
    Dazu kommt, dass die tatsächlichen Praxiskosten pro Patient allein in den letzten 10 Jahren so enorm gestiegen sind, dass sie auch mit der größtmöglichen Anzahl an Kassenpatienten nur noch schwer bis gar nicht mehr zu leisten sein können.
    UND als Sahnehäubchen winkt der Regress immer dann, wenn die Kosten der eigenen Behandlungsleistungen über dem Durchschnitt liegen: Dann wird halt nicht mehr als der Durchschnitt von den Kassen bezahlt. - Alternativ kann man sich darum juristisch mit den Kassen streiten - mit der Vorleistung für teure Fachjuristen und den Zeiten für Gerichtstermine statt Sprechzeiten in der Praxis.

    Die heute gern genommene Alternative sind feste Anstellungen in kranken Häusern oder/und deren Ablegern mit festen Arbeitszeiten und ohne jede personelle und wirtschaftliche Verantwortung.


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    am 21.01.2025 13:43:34 | IP (Hash): 659869755
    Zitat :Dazu kommt, dass die tatsächlichen Praxiskosten pro Patient allein in den letzten 10 Jahren so enorm gestiegen sind, dass sie auch mit der größtmöglichen Anzahl an Kassenpatienten nur noch schwer bis gar nicht mehr zu leisten sein können.

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    Da ich als selbsterklärender Gesundheitsfanatiker Gesundheitsbewusstein hoch lobe, und Gesundheit als das wichtigste Anliegen, der gesamten Menschheit betrachte, sehe ich diese Sache selbstverständlich so daß hier wenn scjon, dann eine sinnvolle Unterstützung von Staatsseiten,ganz im Sinne einer Unterstützung und nicht Kuerzung notwendig ist
    Bedeutet, daß an allen anderen Baustellen gespart werden sollte, und die Einsparungen, in den Gesundheitskreislauf gelegt werden muessen
    Langlebigkeit ist m. E ein sich einschleichendes evolutionsgewolltes Phänomen, und nichts was zufällig entstanden ist und deshalb als störendes Ereignisse in einem Staatswesen betrachtet werden sollte.
    Langlebigkeit ist direkt mit Gesundheit auf genetischer nutritiver, und hormonelle Basis assozzirbar.
    Eigenschaften die im Sinne des Fortschritts ausgearbeitet, und Vorallem analysiert werden muessen!
    Das ist auch genau das Thema das mir wissenschaftlich zusagt


    Zitat :UND als Sahnehäubchen winkt der Regress immer dann, wenn die Kosten der eigenen Behandlungsleistungen über dem Durchschnitt liegen: Dann wird halt nicht

    ------

    Wenn hier besondere Anliegen gemeint sind, so sollen diese, auf einem allgeneinwohlen Sinn hin untersucht werden, der dann zur akzeptieren Regelleistung werden kann kann falls sich etwas herausstellt was das rechtfertigt.

    Ich persönlich setze auch meine eigenen Wünsche durch, und zahle diese vom Blutbild bis zum Medikament, aus Solidarität mit einem sozialen Gesundheitswesen selbst, obwohl ich nicbt privatversichert bin
    Was zeigt das unter dem Aspekt das Gesundheit unbedingt vorrangig ist, im Prinzip jeder dazu in der Lage ist
    Bearbeitet von User am 21.01.2025 13:47:30. Grund: Ergänzt
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    am 21.01.2025 15:09:36 | IP (Hash): 659869755
    Zitat :Mir will sich allerdings nicht erschließen, wie sich durch die ePA an dieser misslichen Situation auch nur das geringste verbessern soll?

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    Eine Verbesserung wird zumindest fuer den Patienten unserer Zeit auch nicht eintreten!
    Ganz das Gegenteil wird passieren,naemlich eine zwei Klassen Medizin
    Die ePA soll den Arzt, insofern kontrollieren, das er in Abtracht von ausgelesenen Vordiagnosen und Untersuchungen,bis auf weiteres keine weiteren Untersuchungen seinerseits veranlaßt, oder gar zu einem Facharzt ueberweist
    Man soll sich also z. B auf ein ein, oder zwei Jahre altes Blutbild verlassen, oder auf eine Tumor-Vergrosserungs - Kontrolle von vor einem halben Jahr, etc
    Medikationen werden dann konzernorientiert vorgegeben
    Maßstab sollen grosse Studien sein
    Ein Modell das gemaess der Annahme des Initiator aufgrund der Griessenordnung der Studie wirkt.
    Nicht präventiv, sondern medikamentös soll von Kindheit an alles geregelt werden
    Dann soll nach Moeglchkeit generell an Kosten bei stark multimorbiden Menschen mit Warscheinlich geringer Lebenserwartung gespart werden.
    Bzw soll hier sowohl ambulant, als auch stationärer der Focus auf palliative Medizin gelegt werden
    Anders formuliert sollen sowohl bereits etablierte als auch experimentelle Methoden zur Lebensverlsverlaengerung, bei geringem gesellschaftlichen Wert/Nutzen eines Menschen, weitläufig ausgespart werden.
    Genau letztere ist das Hauptproblem der Krankenkassen.
    Ein viel zu alter Mensch der, es oh Schreck,. , noch irgendwie geschafft hat sich auf die Intensivstation zu mogeln
    Durch ein direktes Einlesen der ePA, soll dem Arzt im KH sofort suggeriert werden, daß es bei der 85 Jaehrigen Frau mit Darmjrebs nichts mehr zu retten gibt

    Dann kann der Arzt auch nicht mehr sagen, er wusste nicht das die Dame Darmkebs hatte, falls die Krankenkasse einen tatsaechlichen Intensivaufenthalt anprangert
    So koennen die Krankenkassen ihn dann richtig fertig machen.
    Und hier kann auch in absehbarer Zukunft eine staatliche Malus - Regelung eingeführt werden

    Das was ich hier aufgeführt habe ist aber nur ein Bruchteil der ganzen Geschichte.
    Man müsste ein Buch schreiben um es im ganzen zu erläutern

    Fakt ist auf jeden Fall, daß hierbei ein Staatsmodell an der medizinischen Ethik vorbei etabliert werden soll
    Dieses Modell hat,unter Einbezug der geplanten uebrrumpelnden Opt/Out Organspendereglung, einen nationalsozialistischen und menschen feindlichen Zug, speziell gegenüber der momentanen Generation ab C. A 30.
    Das Modell arbeitet zu dieser Zeit eindeutig gegen die Bevölkerung

    Gestandene Aerzte sollen ihre eigenen staatlich vorgegebenen Einschränkungen selbst kontrollieren und pflegen,.
    Der Patient fuer diese Regierung der letzte Dreck wird zum
    traurigen Ende dieser Kette.

    So ein Modell wie ePA, koennte aber in einer hochgesunden anti Aging orientierten Zukunft mit ganz anderen gesellschaftlichen Handlungsstrukturen. . . . .., tatsaechlich funktionieren.


    Bearbeitet von User am 21.01.2025 15:12:11. Grund: Ergaenzt