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Unterzuckerung stake Symptome

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    am 29.03.2025 14:21:46 | IP (Hash): 234434739
    Hallo, Ihr lieben,
    manchmal habe ich bei einem Blutzucker von 140 mg/dL bereits ein Gefühl von Unterzuckerung. Kennt Ihr das auch?
    Wenn ich unter 100 mg/dL komme, habe ich extreme Unterzuckerung-Symptome, zittern am ganzen Körper, unruhig, Panik, fühle mich total unsicher, habe dann das Gefühl von gleich zusammen zu brechen, werde ungehalten, aggressiv. Dann muss ich gleich was essen, damit der Blutzucker wieder steigt. Im July 24 hatte ich eine Corona Infektion, milder Verlauf, seitdem reagiere ich noch viel empfindlicher auf eine Unterzuckerung. Kennt noch jemand dieses Problem? Ich habe mir angewöhnt es mit Vitamin B12 und B1 zu behandeln, mir geht's dann besser, ich habe dann nicht mehr diese Symptome bei einem niedrigen Blutzuckerwert. Allerdings muss ich mehrmals am Tag Vitamin B12 einnehmen. Jedesmal, wenn ich die Symptome habe, nehme ich eine Vitamin B12 Tablette, dies hilft mir sehr. Kennt Ihr das auch? Bis 2000 yg nehme ich am Tag zu mir.

    Vorab bedanke ich mich schon einmal für Eure Antworten.

    Grüße aus Berlin
    Theo
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    am 29.03.2025 16:06:58 | IP (Hash): 1000357766
    Wahrscheinlich hast du dauerhaft erhöhte BZ-Werte, dann können Pseudohypoglykämien vorkommen.
    Ich würde da ansetzen und langsam auf gesündere Werte absenken.
    Was sagt denn der Arzt zu dem hohen Blutzucker? Wie behandelst du den?
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    am 29.03.2025 16:13:00 | IP (Hash): 1963753707
    Hast du dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte?

    Dann spricht das Verhalten deines Körpers in Richtung Pseudo-Unterzuckerung.

    D.h. dein Körper ist normale Werte nicht mehr gewohnt und reagiert darauf "unwirsch".

    Bitte mit dem Arzt deine Therapie besprechen, auch warum du so hohe Blutzucker hast.
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    am 29.03.2025 17:24:30 | IP (Hash): 234434739
    Hallo, danke für die Antwort, ich habe keinen dauerhaft erhöhten Blutzucker. Mein Hba1c ist 6,8 %

    Mit den besten Wünschen
    Theo
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    am 29.03.2025 17:36:08 | IP (Hash): 234434739
    Hallo, danke für die Antwort, ich habe keinen dauerhaft erhöhten Blutzucker. Mein Hba1c ist 6,8 %, als Medikament bekomme ich Sitagliptin beta 100mg.
    Diese sehr heftige Reaktionen machen mir Angst, vor Corona war es nicht so gewesen. Bei Einahme von Vitamin B12 habe ich diese Symptome nicht.
    Ernährung und sehr viel Bewegung, jeden Tag mit dem Fahrrad unterwegs, bis zu 18 km am Tag, vor Corona waren es bis zu 40 km am Tag. Ich habe durch Corona eine eindeutige dauerhaft bestehende körperliche Schwäche. Nach einer Woche Bewegung, muss ich immer wieder ein längere Erholung einhalten, leider.

    Mit den besten Wünschen
    Theo
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    am 29.03.2025 18:51:19 | IP (Hash): 1171146377
    Mit einem HbA1C von 6,8 liegt der Durchschnitt bei 140 und das finde ich (für einen mitten im Leben stehenden und aktiven Menschen) nicht wenig. Dabei sind Blutzuckerspitzen nicht berücksichtigt.

    Aus welchem Grund ist der HbA1C so?

    Misst du regelmäßig den Blutzucker?
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    am 29.03.2025 19:08:09 | IP (Hash): 1171146377
    Was sagt denn dein Arzt zu den Spätfolgen der Corona Erkrankung?
    Ist long covid diagnostiziert?
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    am 29.03.2025 19:09:43 | IP (Hash): 234434739
    Hallo,
    ja, ich messe regelmäßig den Blutzucker.
    Morgen nüchtern 130 mg/dL
    Zwei Stunden nach dem Essen 154mg/dL
    Nach der Runde mit dem Fahrrad 83mg/dL
    Nach dem Abendessen 154mg/dL Nachmittags habe ich Werte von 83 bis 93mg/dL
    Irgendwie fühle ich mich falsch verstanden, noch mal, ich nehme Vitamin B12 um diese Symptome nicht zu haben. Alle lassen es liebend gerne aus, dass ich an Longcovid leide. All das ist eine enorme Anstrengung, trotz alle dem den Blutzucker so niedrig zu haben. Ich komme dadurch an meine absolute Grenze. Mehr geht einfach nicht. Es ist absolut kein Vergnügen, jeden Tag zu merken, wie schwer es doch ist, immer diese Leistung zu bringen. Eine solche Erschöpfung zu haben ist absolut scheiße. Es nimmt einem enorm die Lebensfreude. Andere hätten schon längst aufgeben.


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    Theo
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    am 29.03.2025 19:18:25 | IP (Hash): 234434739
    Ärtze sitzen da und sagen nichts, gehen einfach drüber hinweg. Da ich mal Krebs hatte und durch die Chemotherapie schon eine Fatique sich entwickelt hat, kenne ich schon sehr lange diese unerklärliche Erschöpfung. Durch Corona ist es nur schlimmer geworden, vorher hatte ich es nicht so schlimm. Manchmal liege ich den ganzen Tag im Bett, selbst das ist schon zu anstrengend. Ich bin froh, dass ich nach einer Pause von ein paar Tagen, dann wieder mit dem Fahrrad fahren kann.

    Mit den besten Wünschen
    Theo
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    am 29.03.2025 22:54:25 | IP (Hash): 1266598762
    Wie ich’s verstehe, hast du schon einiges mitgemacht. Da können zusätzliche Belastungen, die andere gar nicht als solche wahrnehmen, manchmal schon gewaltig stören - z.B. schnelleres Absinken des Blutzuckers über einen weiteren Bereich.

    Wenn der Zucker z.B. in der Stunde nach dem Essen bis auf 200 mg/dl oder mehr ansteigt und dann schnell absinkt, kann sich das dann bei 140 schon wie Unterzucker anfühlen, auch wenn der offiziell erst bei 70 anfangen kann.

    Deine 83 nach dem Radfahren und die über 140 zwei Stunden nach dem Essen lassen mich vermuten, dass du dir zu den Mahlzeiten ne Menge Kohlenhydrate einverleibst, mit denen dein Blutzucker in den Stundenspitzen locker über 200 mg/dl ansteigt. So habe ich das selbst auch einige Jahre gemacht, bis mich damals ein Arbeitskollegen auf die Idee gebracht hat, meinen Blutzucker möglichst gesund zu steuern, also so wie ohne Diabetes.
    Also habe ich damals z.T. noch im Außendienst damit angefangen, unterwegs die Bratwurst oder den großen Teller Salat eben ohne Brot/Brötchen zu essen.

    Nein, ich will dich jetzt nicht zu meinem Frühstück aus etwa 200 g geschredderten rohen Karotten und 3 EL Kichererbsen und 1 EL Haferkleie und 80-100g Käse aus der Hand überreden. Hier geht es mir nur um ein alltäglich mögliches konkretes Beispiel.


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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 30.03.2025 11:24:50 | IP (Hash): 1000357766
    Theodor schrieb:
    Irgendwie fühle ich mich falsch verstanden, noch mal, ich nehme Vitamin B12 um diese Symptome nicht zu haben. Alle lassen es liebend gerne aus, dass ich an Longcovid leide. All das ist eine enorme Anstrengung, trotz alle dem den Blutzucker so niedrig zu haben. Ich komme dadurch an meine absolute Grenze. Mehr geht einfach nicht. Es ist absolut kein Vergnügen, jeden Tag zu merken, wie schwer es doch ist, immer diese Leistung zu bringen. Eine solche Erschöpfung zu haben ist absolut scheiße. Es nimmt einem enorm die Lebensfreude. Andere hätten schon längst aufgeben.




    Theo,
    hast du mal gegen deine Erschöpfungszustände probiert, mehr Protein, also mehr als
    2g pro kg Körpergewichtzu dir zu nehmen?

    Wg Vitamin B12, hast du deine B12 Status messen lassen? Oder generell die Micronährstoffe? Mängel hauen ganz schön rein, somatisch und psychisch.
    Wenn dir B12 so gut tut, könntest du eine Zufuhr 1,2 oder 3x im Jahr als Infusion nach Bedarf in Erwägung ziehen, die Aufnahme ist besser und wirksamer als in Tablettenform.

    Dann könntest du deinen Vit B12-Spiegel mit der Ernährung aufrechterhalten:
    Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Naturjoghurt usw + Gemüse.
    Das wäre dann auch wie oben geschrieben, mehr Protein, das dir bei der Heilung helfen kann.

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    am 30.03.2025 15:32:13 | IP (Hash): 1545855924
    Hallo, Jürgen,
    nein, einfache Kohlenhydrate esse ich nicht, von den komplexen Kohlenhydrate esse ich wenig. Blutzuckerspitzen habe ich nicht. Ich esse sehr viele verschiedene Gemüse-Sorten und zuckerarmes Obst. Tofu, Hanfproteinpulver, Süßlupinenmehl, Kürbiskernproteinpulver, Ebsenproteinpulver, Reisproteinpulver. Kein Getreide und keine Kartoffeln. Hülsenfrüchte esse ich hin und wieder mal.
    Gewürze: Ingwer, Curry, Kurkuma, Pfeffer, Sternanis, Nelken, Kräuter usw..
    Fisch esse ich einmal die Woche.
    Omega 3 nehme ich täglich zu mir.
    Alkohol trinke ich nicht, rauche auch nicht.
    Treibe Sport:
    Radfahren, schwimmen und Spaziergänge
    Leider kann ich es nicht mehr so oft machen, wie ich es gerne machen würde.

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    Theo
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    am 30.03.2025 15:50:10 | IP (Hash): 1545855924
    Hallo, Henrie,
    meinen B12 Status habe ich nicht messen lassen, bei mir besteht auch kein Mangel, habe keine Blutarmut. Ich habe es von den Ernährungsdocs, dort hatte jemand auch eine Fatigue und bekam zusätzlich Vitamin B12.
    Eiweiß nehme ich in Form von Proteinpulver zu mir: Ebsen, Reis, Kürbiskerne, Hanfsamen und Lupinenmehl.
    Dann noch Nüsse: Mandeln, Paranuss, Walnüsse, Erdnüsse ungesalzen.
    Körner: Sesamsamen, Leinsamen, Chiasamen
    Fisch: Lachs
    Gute Öle: Leindotteröl, Olivenöl, Rapsöl kalt gepresst, Omega 3 von Norsan
    Getränke: Jasmin Tee (senkt den Blutzucker und Blutdruck) Wasser
    Auf Salz verzichte ich. Ich ernähre mich sehr vielfältig, ist gut für den Darm und das Immunsystem.


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    Theo
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    am 30.03.2025 17:05:41 | IP (Hash): 797575613
    Theodor schrieb:
    Zwei Stunden nach dem Essen 154mg/dL


    dann war der Wert um 1 Stunde nach dem Essen wahrscheinlich deutlich höher

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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 30.03.2025 18:46:44 | IP (Hash): 1772481612
    Hallo, Jürgen,
    wahrscheinlich, war er aber nicht. Was willst Du mir eigentlich beweisen? Am Anfang habe ich ein Problem beschrieben und darauf eine Antwort erhofft. Diese Antwort habe ich nicht bekommen, nur ständig irgendwelche Ratschläge, um die ich gar nicht gebeten habe. Ich habe immer brav geantwortet, weil ich höflich bin. Gesucht habe ich eine Leidensgenossen, mit dem ich über seine Erfahrungen mit Longcovid und Diabetes austauschen kann.

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    am 30.03.2025 19:03:59 | IP (Hash): 797575613
    Mit deinem Titel hast du nach meinem Verständnis nach Möglichkeiten dafür gefragt, wie man zu Unterzucker-Gefühlen ohne Unterzucker kommt. In den meisten Fällen halt, indem man ein schnelles Absinken provoziert, und dafür ist in aller Regel ein vorausgegangener höherer Anstieg nötig.

    Möglich mag sein, dass dasselbe Absinken im individuellen Fall ohne Long Covid keine solchen Gefühle machen würde, aber wie du siehst, haben wir hier noch keine Long Covid Erfahrungen. Wir haben allerdings Erfahrungen, wie man höheres Ansteigen und damit eben auch schnelleres Absinken mit den entsprechenden Hypo-Erscheinungen vermeiden kann, und damit haben wir wenigstens versucht, deine Titelfrage zu beantworten.

    Sorry, wenn ich dir da in irgendeiner Weise auf den Schlips getreten habe. Es soll nicht wieder vorkommen.


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    am 30.03.2025 19:38:59 | IP (Hash): 1772481612
    Hallo, Jürgen,
    nimm es nicht persönlich, ich habe mehr erhofft, habe wohl zuviel erwartet.
    Mit dem schnellen Anstieg habe ich auch schon meine Erfahrung gemacht. Da hatte ich Haferbrei gegessen, dann war der Blutzucker kurz darauf bei 230mg/dL gewesen und am Nachmittag nach kurzer Fahrt mit Fahrrad war er dann bei 70mg/dL gewesen, da habe ich dann heftig darauf reagiert. Eine Scheibe Brot reichte da, und er war wieder über 200mg/dL gewesen.

    Wenn er jetzt niedrig ist, dann brauche ich deutlich mehr, sogar Traubenzucker, dann ist er bei nur 120mg/dL. Eine Banane, plus zwei Scheiben Vollkornbrot, ein paar Traubenzucker Drops. Da habe ich mich dann wieder in der Lage gefühlt, nach Hause zu fahren. Zuhause habe ich dann noch mehr gegessen, da ist er ganz langsam wieder angestiegen. Es war schon gruselig gewesen und hat sich sehr unangenehm angefühlt. Nun nehme ich einfach eine Vitamin B12 Tablette, dann fühle ich mich ganz entspannt und ruhiger.

    Mit den besten Wünschen
    Theo