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Hoffnungsloser Fall ?
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Michi
Rang: Gastam 27.02.2008 01:00:22
Hallo ,
ein Bekannter (70) hatt ständig Unterzuckerungen. Also er ist meist nicht mehr ansprechbar und der Notarzt muss kommen. Wenn sie ihn in ein Krankenhaus bringen geht er in der Regel noch am selben Tag wieder nach Hause (auf eigenes Risiko).
Und hatt dann meist am Tag drauf oder noch in der Nacht wieder eine Unterzuckerung. So 6-8 Unterzuckerungen pro Woche sind keine Seltenheit. Natürlich hatt er sich dabei schon unzählige Verletzungen zugezogen, meistens Knochenbrücke. Er hatt auch schon zwei Unfällen mit seinem Kfz aufgrund von Unterzuckerung gehabt.
Ärztliche hilfe nimmt er nicht an, Ärzte haben keine Ahnung und er weiß schon wie das geht ...
Pflegedienst oder ähnliches kommt ihm nicht ins Haus weil es Fremde sind ...
Kann mann ihm noch irgendwie helfen oder nur zuschauen wie er sich über kurz oder lang umbringt ?
Gruß,Michi -
Hajo Janse
Rang: Gastam 27.02.2008 09:24:43
Hallo Michi,
Wenn nichts hilft im Sinne von Einsicht in seine eigene Situation gibt es leider nur eine Möglichkeit, über das AMTSgericht eine Betreuer bestellen lassen, die Ihm einweist in eine Klinik die stationair versuchen kann ihm einsichtig zu machen.
Leider gibt es altere (auch jungere) die nicht in der Lage sind, ihre Situation richtig ein zu schätzen und da richtig mit um zu gehen. Ist ein psychologies Problem.
Da Sie dieses Problem haben schafft mann es auch nicht Sie auf freiwillige Basis nach eine Psychologe zu kriegen.
Leider helfen dan nur Zwangsmasnahme letztes Ende. Dies ist sehr heftig.
Meine Rat ist bedenke spreche mit Charitas, Pflegedienst die im Haus komt was zu machen ist.
Vielleicht können die erst Schulung bein ihm zu hause geben. Wenn mann so regelmässig mit unterzucker ins KK komt, wird dies auch zu normalität.
Hilft dies alles nicht, ja dann - aber der Person wird es dich sicher vorerst nicht in dank abnehmen dass du in sein Leben eingreifft.
Leztes Endes ist jeder vor sein eigen Leben verantwortlich, es sei dann mann kann es nicht.
LG
Hajo Janse -
Ralf
Rang: Gast -
Pia
Rang: Gastam 27.02.2008 11:03:39
Hi Michi,
deine Sorge ehrt dich sehr, ABER:
Du schreibst: ein Bekannter..
Woher weißt du das alles so genau? Die Ursache für die Unfälle, die nächtliche Unterzuckerung? Bist du die unmittelbare Lebenspartnerin oder weißt du das vom Hörensagen. Versteh mich bitte nicht falsch.
Aber ich kann nachvollziehen, dass man nach einer Hypo die Klinik so fix wie es geht wieder verlassen möchte. Und auf eigene Verantwortung ist völlig legitim.
Denn ich verlasse dann die Klinik, wenn ich sehe, dass es keinen Anlass gibt, mich länger dort aufzuhalten. Weshalb sollte er docrt lange bleiben, er hat doch sicher einen behandelnden Diebtologen.
Und ich kann auch den Rat von Hajo Hanse, dass du dich mit irgendwelchen Einrichtungen darüber unterhalten sollst, nicht gut heißen. Also, wenn Jemand über meinen Kopf so agieren würde, ich würde ausflippen! von Pia -
PiaNachtrag
Rang: Gastam 27.02.2008 11:07:33
..und auch noch Pflegedienst? Kannst du nicht nachvollziehen, dass er das Gefühl bekommt, dass er entmündigt werden soll und in seiner Unabhängigkeit beschränkt werden soll. 70 ist doch kein Alter.
Welche Therapie hat er denn zur Zeit? Tabletten oder Insulinspritzen? Wie ist denn sein HBA1C-Wert? Welche Medikamente nimmt er sonst noch? Kannst du das mal genauer beschreiben bitte? Wäre COOL. von PiaNachtrag -
klausdn
Rang: Gastam 27.02.2008 13:01:26
hallo,
bitte mal ganz höflich gesagt -- die sache stinkt.
wer nicht zum arzt geht hat kein insulin, den das ist verschreibungspflichtig.
wer mit hypo einen unfall baut , ist seinen fs los denn sooooo blinde polizisten gibt es nicht daß sie nicht bemerken daß der unfallfahrer ohnmächtig ist.
daher halte ich die ganze geschichte für ein fake, nur um mal wieder unsicherheit zu schüren.
denn !!!!! der schreiber/rin macht sich selbst strafbar wenn ihm( ihr solche dinge bekannt sind und keine meldung erfolgt.
da wette ich zu 999,99%.
mfg klaus von klausdn