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Frage an in Remission befindliche D2s
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am 02.06.2026 22:46:53 | IP (Hash): 1268262891
Hi,
da hast du mich missverstanden, ich will nicht pausenlos Pizza essen und auch keine ganze Flasche Prosecco und auch keine Obstberge.
Aber ich werde definitiv in meinem restlichen Leben keine Lebewesen essen, völlig egal was passiert. Abgesehen davon macht mir keiner weiß, dass das heute auch nur eine Spur gesund ist.
Im Gegenteil, das eingeschweißte Teil aus dem Supermarkt ist derart behandelt, dass ein 3-4 maliger Verzehr pro Woche genauso krebserregend ist wie das Rauchen. Diese armen Lebewesen werden mit Antibiotika usw. vollgepumpt - das brauch ich nun wirklich nicht.
Bearbeitet von User am 06.06.2026 21:35:39. Grund: Satzbau1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.06.2026 12:09:39 | IP (Hash): 1922163166
Die totale Remission ist erreicht, wenn die Einkaufsliste so groß wie eine gelbes Post-it und die Lebensqualität bei 0 ist.
Medikamente und Insulin werden hierbei überbewertet 😇 -
am 04.06.2026 15:59:38 | IP (Hash): 316849182
Beitrag gelöscht, weil ich den wohl mit der Beabsichtigten Änderung als Antwort und damit praktisch doppelt eingetragen hatte.
Bearbeitet von User am 04.06.2026 16:07:22. Grund: doppelt -
am 04.06.2026 16:04:00 | IP (Hash): 316849182
hjt_Jürgen schrieb:
Wer das so wie du sieht, setzt den BZ möglichst 24/7 im völlig gesunden Rahmen mit der vollständigen Remission gleich.
Die Steuerung der defekten Automatik mit Ziel gesunder BZ-Verlauf schränkt das Essen nach Art und Portionsgröße vor allem dann gewaltig ein, wenn dazu auch noch möglichst wenig Medikation gebraucht werden soll.
Das ist zwar praktisch gesund mit T2D, aber keine Remission.
Ganz anders die vollständige Remission! Das ist die (nahezu) vollständig wiederhergestellte Blutzucker-Automatik, die auch KH-lastiges Essen völlig gesund ausgleicht. Und das völlig ohne BZ-Medis!
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Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis voll im grünen Bereich mit HbA1c 5,5 und besser = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
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Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis voll im grünen Bereich mit HbA1c 5,5 und besser = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
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am 04.06.2026 19:33:08 | IP (Hash): 1922163166
hjt_Jürgen schrieb:
[quote=hjt_Jürgen;136647
Ganz anders die vollständige Remission! Das ist die (nahezu) vollständig wiederhergestellte Blutzucker-Automatik, die auch KH-lastiges Essen völlig gesund ausgleicht. Und das völlig ohne BZ-Medis!
Unsinn !
Obwohl die Krankheit „ruht“ und die Symptome verschwinden, bleibt die genetische Veranlagung bestehen. Das bedeutet: Wenn das Körpergewicht nach der Abnahme wieder deutlich ansteigt, kehrt der Diabetes in der Regel zurück. Keine Heilung !
Aber keine Sorge, euer Märchenonkel wird sich davon nicht beirren lassen.
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am 04.06.2026 20:24:07 | IP (Hash): 316849182
Märchenonkel Taylor hat's gemessen und nach ihm andere Märchenonkels auch:
Wenn die in der Leber genetisch angelegte Schwelle für’s in dem Organ gespeicherte Fett unterschritten wird, gibt die Leber wieder immer nur noch so viel Glukose in den Kreislauf, wie darin aktuell gerade verbraucht wird.
Ok, du magst das “ruhen” nennen, aber das ist schön gesund und in keiner Weise diabetisch.
Und wenn das Fett im Pankreas die genetisch angelegte Schwelle für das Ausschalten von Betas unterschreitet, schalten die ihre Insulinproduktion und auf hormonellen Zuruf spontane Insulinausgabe wieder ein.
Auch da magst du die wieder eingeschalteten und funktionierenden Betas “ruhen" nennen, aber auch hier ist das schön gesund.
Remission heißt übrigens nicht Heilung. Denn die genetischen Fettschwellen sind von Geburt an da und lassen sich bislang auch nicht beseitigen.
Da war also auch nie was weg. Die T2D-Anlage fällt allerdings erst mit dem längeren Überschreiten der genannten Fettschwellen auf, wenn der höher als gesunden Blutzucker auffällt. Und je länger das dauert, desto mehr Betas sind dann nicht nur schon ausgeschaltet, sondern unwiederbringlich abgestorben.
Und ohne die Erbanlagen kann man sich so kugelrund fressen, dass man durch keine Tür mehr passt, aber sehr zuverlässig keinen T2D entwickeln. https://amzn.eu/d/06e3kMpS Die Fettlöserin ist dafür ein super lebendiges Beispiel :)
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am 05.06.2026 00:24:43 | IP (Hash): 1268262891
Ach, ich liebe Märchen und ich schaff mir daraus meine Wirklichkeit.
Ich fühl mich richtig gut, mein Wert ist um die 100 ohne Medikamente und in Phase 1 nach Taylor. Ja, für meine Einkaufsliste brauch ich nicht mal einen Zettel und viele würden sagen, dass meine Lebensqualität 0 ist……ganz ehrlich? Drauf geschissen, ich will gesund werden, denn das ist für mich die wahre Lebensqualität. Ich kann „Bäume ausreißen“, bin produktiv, hab Spaß mit den Hunden, wir gehen zügig täglich 10 km mit unserem Rudel bergauf bergab durch den Wald. Essen wird überbewertet. Klar will ich mal ein Stück Pizza (ich mag NUR den Boden und keinen Belag) oder ein Glas Prosecco - das SIND Ausnahmen.
Heute waren zu unterschiedlichen Zeiten ein Teil der Kinder mit deren Partnern da. Alle haben gegessen - ich nicht. Und abends gabs für sie Pizza, für mich Spargel pur (ohne Fett ohne Beilagen). Es hat mir nichts ausgemacht, mein Körper dankt mir diese Konsequenz und mein Umfeld ist schwer beeindruckt.
Und ob der eine nun von „ruhen“ spricht oder Remission - ich spreche von Heilung. Und ich habe meine Lektion gelernt - ich werde NIE wieder zunehmen oder etwas im Übermaß (wenn überhaupt) essen, was meinem Körper schadet.
Ich bin jeden Tag dankbar, dass Jürgen das Buch empfohlen hat und ich durch den Austausch hier den Mut gefunden habe, die Medis abzusetzen.
🙏🏻🙏🏻🙏🏻 -
am 06.06.2026 15:12:59 | IP (Hash): 2038175435
Es ist total verständlich, dass dich die Bücher und Ansätze von Prof. Roy Taylor begeistern – die Ergebnisse seiner DiRECT-Studie sind ja auch wirklich faszinierend. Ich möchte deine Euphorie gar nicht bremsen, aber als kleiner Realitätscheck für den langfristigen Erfolg:Mediziner sprechen hier bewusst von Remission (einem Pausieren der Erkrankung) und nicht von Heilung. Das ist ein wichtiger Unterschied. Der Diabetes ist nach der Abnahme nicht dauerhaft weg gezaubert, sondern er schläft nur. Wenn das verlorene Fett in Leber und Bauchspeicheldrüse durch den Alltag irgendwann zurückkehrt, kommt auch der Diabetes sofort wieder.Die größte Hürde ist leider nicht das Abnehmen selbst, sondern das Halten über die Jahre. Die offiziellen Langzeitdaten von Roy Taylors Studie zeigen das sehr deutlich: Nach einem Jahr waren fast 50 % medikamentenfrei, nach fünf Jahren schafften es im echten Alltag aber nur noch knapp 13 % der Teilnehmer, dauerhaft in Remission zu bleiben.Mit Sätzen wie 'Ich werde nie wieder xy essen' setzt man sich psychisch enorm unter Druck. Der Körper kämpft nach einer Diät biologisch gegen den Gewichtsverlust. Erfolgreich sind langfristig meistens nicht die, die auf extreme Verbote setzen, sondern die, die nach der Diät einen entspannten, alltagstauglichen Mittelweg finden.Ich drücke dir von Herzen die Daumen für deinen Weg, aber geh es lieber mit Realismus statt mit zu harten Verboten an, damit die Enttäuschung später nicht groß ist!2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.06.2026 16:48:17 | IP (Hash): 740526598
Candyman schrieb:
......
Mit Sätzen wie 'Ich werde nie wieder xy essen' setzt man sich psychisch enorm unter Druck. Der Körper kämpft nach einer Diät biologisch gegen den Gewichtsverlust. Erfolgreich sind langfristig meistens nicht die, die auf extreme Verbote setzen, sondern die, die nach der Diät einen entspannten, alltagstauglichen Mittelweg finden.
Genau so ist es.
Eine vernünftige Basis in der Ernährung schaffen, wohlschmeckend und Blutzuckerschonend.
Manchmal schlägts ins Gegenteil aus:
Während meiner Reha (nicht wegen Diabetes) hatte ich ein Attest meiner Diabetologin vorgelegt, dass ich Kohlenhydratarm esse mit ca 70 - 100 g Kohlenhydrate, viel Gemüse, Eiweiß.....usw.
Trotzdem haben mehrere Diätassistenten und Ärzte versucht mich zu überzeugen, dass eine gewisse (größere) Menge Kohlenhydrate besser wäre. Weniger Verzicht / Kasteiung. Ein Internist meinte, ich solle es mir nicht so schwer machen und stattdessen ein Diabetes Medikament nehmen, dann könne ich ziemlich normal essen.
DAS habe ich dann doch abgelehnt.
Nein, ich bin seit ein paar Monaten nicht mehr in Remission, viel Cortison, Erschöpfung, 3 Operationen - die Ernährung lies sich nicht halten. Ich blieb im Prädiabetes Wertbereich, aber nicht ganz zufrieden.
Aber nun, nachdem ich körperlich wieder fitter werde, bin ich auch strenger geworden.
Ich habe inzwischen auch viele lowcarb Rezepte gesammelt und kann daher auch ohne großen Verzicht lecker essen.
Auch, wenn ich mir oft etwas mitbringen muss, wenn ich eingeladen bin.
Ich weiß, ich bekomme diese Erkrankung nicht mehr los.
Nächste Woche bringe ich einer Bekannten LC Muffins mit - sie hat Prädiabetes und wollte eigentlich vom Konditor was holen.... ich freue mich, wenn sie es probiert und evtl. eine Veränderung einsetzt, denn das Prä wird nicht bleiben, wenn sie nichts ändert! -
am 06.06.2026 21:33:34 | IP (Hash): 1268262891
Danke für eure Antworten.
Ich habe nicht radikal abgenommen, ich war schon schlank. Aus eigentlich fett (so habe ich mich ungeschönt und realitätsbewußt bezeichnet) wurde ich schlank. VOR der Erkrankung. Ich habe mein Leben lang unter der Optik gelitten und nun trage ich 34, 36 oder gar Kindergrößen und DAS gebe ich nicht mehr her, das IST Lebensqualität für mich. Ich war noch nie ein Genußesser, eher aus Langeweile oder Frust und nicht gesund. Erst im Juni 25 wurde ich zum extremen Zuckerjunkie und hatte gleich die körperlichen Beschwerden. Langzeitschäden usw. habe ich nicht. Meine Augen haben sich tippitoppi erholt und auch sonst ist nichts zurückgeblieben. Klar, die Rückfallquote ist hoch, war ja bei der Diät auch so. Und ich denke, iwann 1 Glas Prosecco als Ausnahme oder einen kleinen Streifen Pizzateig mit Olivenöl werden mich nicht gleich wieder insulinpflichtig machen Aber erst durchlaufe ich alle Phasen.
Stress treibt meinen Wert noch etwas hoch. Ich bin heut ausgerutscht im Wald und auf Steißbein und Hinterkopf gefallen, leider auf einen Stein. Mit ner Platzwunde am Kopf bin ich in die Notaufnahme und schon war mein Wert höher. Das sind Situatiionen mit denen ich umgehen lernen muss. Bin gespannt, wie es morgen ist.