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Frage an in Remission befindliche D2s

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    am 09.06.2026 21:20:56 | IP (Hash): 1268262891
    Henrie schrieb:

    Deine hartleibigen Überzeugungen helfen dir aber nicht.
    --------------------------------------------------------
    DM2 in Remission ohne Medikamente 😎



    Was bitte ist hartleibig?
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    am 10.06.2026 14:16:03 | IP (Hash): 734213511
    Joa, natürlich bin ich als Typ 1 auf ICT und Hba1c 5,8 "zum kotzen unqualifiziert" wenn ich den auf Dauer theoretischen Ansatz und die an den Haaren herbei gezogenen Beispiele von Menschen in Remission ohne dass sie es wissen, nicht blind befürworte.

    Bevor ich mich wieder auf's Mitlesen beschränke, wünsche ich dir, dass die nächste Heißhunger Attacke sich in Grenzen hält und der Preis für deinen Wunsch-Hba1c
    nicht allzu hoch ist.

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    am 10.06.2026 16:59:35 | IP (Hash): 380618016
    Joa, du schreibst ja nicht immer unsachlich persönlich. Du hast hier im Fred in einem etwas längeren Beitrag auch schon mal vergleichsweise sachlich mitgeschrieben.

    Unsachlich nur insofern, als dass du bei den angesprochenen Studienergebnissen nicht berücksichtigt hast, dass sie tatsächlich erstaunlich gut sind. Erstaunlich gut deswegen, weil sie hochoffiziell voll ordentlich T2D-mäßig völlig ohne jede Orientierung am alltäglichen BZ-Verlauf zustande gekommen sind. Also ohne jede Chance zu entdecken, dass die Heißhungerattacke praktisch immer auf eine deutlich höhere BZ-Spitze vom Essen direkt vorher folgt!

    Persönlich sehe ich kein dauerhaft gesundes Leben mit Diabetes, ohne das eigene BZ-mäßige Verhalten gezielt so 24/7 wie möglich im gemessen gesunden Rahmen zu halten.
    Allerdings habe ich auch mal einen Ingenieur mit gutgehendem eigenem Unternehmen und T1D gekannt, der regelmäßig 5mal am Tag gemessen und sorgfältig notiert, aber KEINE Folgerungen daraus für sein Verhalten daraus gezogen hat. Für seinen BZ ging er alle viertel Jahre für 14 Tage zur Einstellung in eine Fachklinik.

    Mit deinem BZ die meisten von 24 Stunden im völlig gesunden Bereich hast du sicher manche Idee für uns, wie auch wir ganz praktisch möglichst lange möglichst gesund mit unserem hier meistens T2D über die Runden kommen :)

    Passt natürlich eher für wenn der T2D eingeschaltet bleibt.


    ----------------------------------------------
    Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis voll im grünen Bereich mit HbA1c 5,5 und besser = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
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    am 10.06.2026 23:29:16 | IP (Hash): 1268262891
    Candyman schrieb:
    Joa, natürlich bin ich als Typ 1 auf ICT und Hba1c 5,8 "zum kotzen unqualifiziert" wenn ich den auf Dauer theoretischen Ansatz und die an den Haaren herbei gezogenen Beispiele von Menschen in Remission ohne dass sie es wissen, nicht blind befürworte.

    Bevor ich mich wieder auf's Mitlesen beschränke, wünsche ich dir, dass die nächste Heißhunger Attacke sich in Grenzen hält und der Preis für deinen Wunsch-Hba1c
    nicht allzu hoch ist.




    ich hab vll zu heftig reagiert, aber das waren/sind Menschen aus meinem Umfeld und da mach ich mir Gedanken. Viele Jahre hab ich niemanden gekannt mit Diabetes. Mein Vater hat gegessen und getrunken, was immer er wollte (mit Ausnahme von Früchten, das tat er dann erst kurz vor seinem Tod und ich glaub, das war nicht lustig… Dialyse usw. - ich hatte keinen Kontakt) Unseren Hausarzt hab ich immer Mürbteigkuchen mit Diätzucker ohne Belag gemacht oder Nudeln usw. - ich hab nie mitbekommen, dass es noch so viel Essen gab, das absolut ungeeignet ist. Und ich hab nie was hinterfragt.
    Ich hab zwar nach dem ersten Schock keinerlei Zucker gegessen, aber zum Frühstück deftige Haferflocken und Abends Kartoffelbrei……
    und nun darfst du meine Naivität belächeln 🤷‍♀️
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    am 11.06.2026 08:13:39 | IP (Hash): 1268262891
    ja, ich glaub auch, dass man wirklich permanent dranbleiben muss, um halbwegs damit leben zu können.
    Und wie schon geschrieben, bin ich ja glücklich, wenn ich mal so einen Fetzen Pizzaboden essen kann (für mich unfassbar, dass Mehl so schlecht ist) Diabetes war für mich immer, kein Zucker essen und gut. So hab ich es halt mitbekommen in meiner Jugend.Eine gute Freundin litt an Diabetes (ich weiß nicht mal, ob 1 oder 2) Sie hat weißes Sandwich gegessen, oder als es die ersten Griechen gab, diesen frittierten Tintenfisch - das hätte sie wsl nie gedurft…..

    Ich hab mich gut im Griff, klar hab ich Hunger, besonders mal auf Nüsse oder Käse, aber ich hab mich absolut im Griff. Schließlich bestand mein „fettes“ Leben aus Nulldiäten und IF23/1
    Also bin ich mal gespannt, wie es die nächsten Tage läuft. Wissenstechnisch stehenich noch völlig am Anfang.
    Heute ist ne Werbung für ein Kochbuch aufgeploppt mit Rezepten, die den BZ unten halten sollen…. mit Kuchen und Mehlspeisen usw. - das hab ich gleich mal gelassen. Frust kann ich so gar nicht gebrauchen
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    am 11.06.2026 10:48:37 | IP (Hash): 1503239466
    Guten Morgen Zuckerpüppi,
    mein Hausarzt hat mir vor ca. 5 Jahren nach einer Blutuntersuchung schon gesagt das ich etwas ändern muss bezüglich Diabetis. Da war ich aber noch selbstständig, hatte einen 14 bis 16Std.-Tag und irgendwie hab ich das dann auch verdrängt.
    Auch habe ich nie auf KH geachtet, dachte Müsli und Haferflocken wären eine tolle Basis um sich gesund zu ernähren, war ein Fan von Lakritz jeglicher Art und wenn wir wieder Stress in der Firma hatten hab ich mich belohnt mit Schokolade.
    Wenn wir, privat oder geschäftlich, in Hotels übernachtet haben und das Frühstück p.P. mindestens 15€ gekostet hat habe ich für 3 gegessen weil ich diese 15€ wieder "reinholen" wollte.

    Dann kam der Tag wo ich in einer wichtigen Besprechung starke Bauchschmerzen bekam und die Besprechung abbrechen und an meine (allerbeste) Frau übergeben musste.
    Es folgte eine Einweisung in´s Krankenhaus mit Verdacht auf Magen- und oder Darmkrebs.
    Zum Glück war es nur eine bakterielle Sache im Darm die zu einer starken Blutung führte und mir der Chefarzt bei der Entlassung den "Hinweis" gab das ich mein Leben umkrempeln sollte sonst wäre der nächste Schuss vor den Bug nicht mehr so wegzustecken.

    Mein Hausarzt hat mir dann auch den Kopf gewaschen, erst mal Metformin verschrieben weil mein Langzeitwert in den Jahren von 6,9 auf 8,5 gestiegen war. Außerdem hatte er nach eigenen Aussagen den Ehrgeiz mich von diesem hohen Wert auf einen gesunden Wert zu lenken mit dem Ziel das es ohne Medi´s geht. Aber so ein Arzt ist, was ich so lese, NICHT die Regel sondern eigentlich Gold wert.
    Ich hab dann konsequent meine Ernähung umgestellt, treibe Sport, 14Kilo Gewicht verloren, habe meinen Betrieb verpachtet und mein Wert lag im April diesen Jahres bei 5,8 und Metformin wurde probeweise abgesetzt. Ich fühle mich wohl, meine Frau hilft mir, mein Arzt ist Stolz auf mich, ich bin Stolz auf meinen Arzt.
    ABER:
    Man muss drann bleiben, sich immer wieder am Riemen reißen aber auch ab und zu sich ein klein wenig belohnen .
    Bleib am Ball, achte auf KH bei dem was du isst und bedenke das es nicht mehr so wird wie es einmal war. Das Neue kann aber viele tolle Dinge bringen und Dir geht es damit besser ...

    Beste Grüße, Tom