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traurig?? könnte mir jemand helfen?

  • barbara

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 03:20:39
    hallo an alle,

    ich bin diabetikerin und wohne noch bei meinen eltern. ich werde garnicht unterstützt von meiner familie. überhaupt nicht von meinen eltern die geht das garnichts an das ich krank bin. das stört mich extrem, ich kann mit ihnen nicht darüber reden. sie kümmern sich einfach nicht um mich. ich bin noch immer nicht damit zurecht gekommen das ich krank bin, dass ich eine unheilbare krankheit habe. es ist sehr schwer für mich. was soll ich nur tun?

    liebe grüße

    barbara
  • Blackbird

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 05:58:23
    Hallo Barbara!

    Das hört sich echt schrecklich an!
    Wie kann deine Familie nur so rücksichtslos sein? Wie kann dir geholfen werden,....als aller erstes solltest du dir die Zeit nehmen zu verstehen, dass du eine unheilbare Krankheit hast, aber nciht alles negativ sehen! Du kannst "fast" wie ein normaler Mensch mit der Krankheit leben, auch wenn du in manchen Lebensabschnitten eingeschränkt bist! Solange du gut eingestellt bist und auf deinen BZ(Blutzucker) achtest, kannst du gut damit leben und brauchst dich vor spätfolgen nicht fürchten!
    Am Anfang ist alles ein wenig schwer,...man muss viel lernen und sich an die Umstände gewöhnen....
    Wichtig ist, dass du regelmäßig zum Diabetologen gehst (such dir ein in deiner Nähe auf, dein Hausarzt wird bestimmt einen kennen!). Dieser wird jedes Quartal einmal dein Blut abnehmen um deinen HBA1C wert (dies ist ein Wert der den Durchschnitt deines Zuckers im Quartal darstellt) zu messen, sowie Blutdruck und deine Füße kontrollieren. Alles ganz harmlos ;)
    weiterhin empfehle ich irgendwie zu versuchen deine Eltern weiterhin damit zu konfrontieren! Sollten deine Eltern es aus welchen Gründen auch immer weiter ignorieren, wäre es ratsam jemand anderes aus der Familie dazu zu holen, oma opa tante bruder schwester wer auch immer! Freunde können dir vielleicht auch helfen! Es gibt immer jemanden der dir zuhören wird !

    Ich weiß, dass es nicht leicht ist,...ein Diabetiker ist immer etwas trauriger und depressiver als ein Nicht-Diabetiker,...aber wie gesagt, wenn du auf deinen BZ achtest, ein wenig mit den Umständen versuchst zu leben, kannst du auch ganz gut und glücklich mit deiner Krankheit leben!

    Ps.: Als letzter Tip: ich versuche am Tag 3 Mahlzeiten klassisch zu essen = Brot am Morgen, was warmes am Mittag mit Obst als nachtisch und am Abend was leichtes, wie zB Salat mit Thunfisch oder Hähnchenstreifen (gibts bei Aldi als fertiggericht ;) )....damit ists leicht seinen Zucker gut im Griff zu haben und eine gute Figur kriegst du damit direkt auch ;) Natürlich ists aber dir selbst überlassen wieviel und wie oft du am Tag ist und dies sollte dir keine Vorschreibung sein! nur ein kleiner Tip!
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 14:13:25
    Hallo Barbera

    Allereerst wie Alt bist du?

    Das du so über Unheilbare Krankheit spricht, zeigt wie du mit deine Diabetes im Moment umgeht.

    'Unheilbare Krankheit' ist eine Etkettierung.

    'Unheilbare Krankheit' stimmt aber sagt nichts über Lebensqualität aus.

    Es gibt viele Unheilbare Krankheiten mit welchen es mit eine Positive Einstellung gut bis sehr Gut leben lasst, DU HAST GLÜCK das deine 'Unheibare Krankheit' (sprich Diabetes) so eine Krankheit ist.

    Allerdings gibt es erst folgendes zu Azeptieren:

    1. Dein Diabetes ist dein Diabetes und nicht der Diabetes von der ganze Familie
    2.Diabetes verlangt Dizipline, dann kann mann er Gut mit Leben.

    Ich verstehe dass dies für Vielen nicht so Einfach ist dieses um zu setzen, so suche (kein Hilfe, das ist eine Krückstock) UNTERSTÜTZUNG, die geht beim: Schulung, Selbsthilfe Gruppe, Kur, hausartz.

    Die Bemerkungen Diabetiker sind schneller Deprie, ist Unsinn. Stimmt nicht, bedenke leider ist es normal das jeder ab und zu für kürzer oder langer was deprie ist.

    Viel Erfolg um ein "Glückliche " Diabetiker zu worden. Es geht

    LG/

    Hajo Janse

  • Nora

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 14:50:50
    Hallo!!

    Zunächst mal muss ich Hajo Janse zustimmen. Diabetes ist zwar "unheilbar", aber man kann damit ein wirklich (fast) normales Leben führen und alles machen, was Nicht-Diabetiker auch machen können (nur muss man manchmal dabei ein bisschen vorsichtiger sein, z.B. bei Alkohol). Aber das ändert nichts daran, dass du wirklich nicht eingeschränkt bist bzw. sein musst, wenn du deinen Diabetes erstmal akzeptierst hast und dich gut um ihn kümmerst!
    Wie lange hast du denn schon Diabetes? Und wie alt bist du?
    Ich möchste mir hier nicht anmaßen, irgendwas über deine Familie zu sagen oder rumzuspekulieren, vielleicht liege ich mit allem, was ich jetzt schreibe auch falsch, aber trotzdem, nur mal als Anregung:
    Wenn du noch jünger bist und erst seit kurzem Diabetes hast, kann es auch sein, dass es für deine Familie auch nciht leicht ist und sie sich vielleicht erstmal mit dem Gedanken abfinden muss, dass ihre Tochter diese Krankheit hat.
    Ich kann im Nachhinein sagen, dass die Diagnose für meine Eltern sehr viel schlimmer war, als für mich. Ich habe Diabetes mit 14 bekommen, am Anfang war es zwar ein Schock, aber ich kam recht schnell damit klar. Jetzt bin ich 22 und sehe, wie schlimm das für meine Eltern war. Sie haben sich jedesmal wenn ich feiern war, Sorgen gemacht, konnten aber auch nicht anrufen oder so, weil ich sonst wütend geworden wäre. Vor drei Jahren bin ich wegen meinem Studium in eine andere Stadt gezogen, das war für meine Eltern auch schlimm, weil sie nicht immer wissen, was ich gerade mache, wie ich mit meinem Diabetes umgehe und sie machen sich immer noch Sorgen, dass ich vielleicht ne Hypo haben könnte oder ähnliches. Und ich finde es so toll, dass meine Eltern mit trotzdem immer meine Freiheiten gelassen haben, damit ich ein ganz normales Leben führen kann (und ich weiß, wie schwer das für sie war). Meine Eltern kümmern sich (und haben es auch noch nie getan) nicht wirklich um meinen Diabetes. Sie fragen zwar ab und zu nach, lassen mich aber größtenteils damit in Ruhe, weil sie mir vertrauen und wissen, dass ich auf sie zu kommen kann, wenn ich nicht klar komme. Das finde ich sehr gut so, vielleicht ist das bei deinen Eltern auch so. Vielleicht wollen sie dich nicht bemuttern, dir nicht das Gefühl geben, dass du nicht das tun kannst, was andere tun, und vielleicht vertrauen so dir viel zu sehr, asl dass sie dich dauernd nach Werten oder so fragen würden.

    Wie gesagt, das ist meine Erfahrung, kene Ahnung, ob es bei dir so ist, ich wollte das nur mal schreiben.
    Wenn sich deine Eltern aber nur nicht kümmern, weil es sie nicht interessiert (was ich mir nicht vorstellen kann!), dann tut mir das echt Leid!! Dann solltest du sie auf jeden Fall daraquf ansprechen und ihnen sagen, wie sehr dich ihr Verhalten verletzt...Und wenn du jemanden zum Reden brauchst (auch über den Diabetes): meld dich doch mal hier an: www.diabetes-teens.net
    Ist ein tolles Forum mit vielen netten jungen Diabetikern. Dort wirst du auch sehen, dass man wirklich viel Spaß haben kann, auch mit Diabetes!!

    Viele Grüße, Nora

  • lisa

    Rang: Gast
    am 06.01.2008 17:33:54
    Hallo, traurige Anononyme. Spreche ich hier mit einer hilflosen 15 jährigen, die noch in der Orientierungsphase ist ( Pupertät) oder mit einer 20jährigen, die noch zu Hause lebt und mit ihren Eltern nicht klar kommt? Sicher ist, dass Du Dir Untertützung und Aufmerksamkeit wünschst, aber sie nicht in der Form bekommst, wie Du sie dir erhoffst. Wie lange machst Du denn schon mit deinen Ängsten und traurigen Gedanken ganz alleine rum? Wie hat deine DiabetesSchulung ausgesehen? Wie sieht Dein Familienkreis und wie dein Freundeskreis aus? Mit wem besprichst Du Deine Pläne, Wünsche und Hoffnungen sonst? Dass Diabetiker mehr zu Depressionen neigen als Nichtdiabetiker stimmt überhaupt nicht. Aber nicht alle Menschen haben die guten richtigen Techniken bei der Hand, um sich an miesen Tagen aus der Traurigkeit rauszurappeln. Dagegen kann man aber was tun. Da wünsche ich Dir viel Erfolg, Mut und Entschlossenheit, Deine Angeklegenheiten selbst anzupacken und dich unabhängig zu machen.Alles Gute Lisa von lisa
  • werner

    Rang: Gast
    am 09.01.2008 19:34:39
    Merke eins Du bist nicht krank.
    Ich, typ1 sehe das als Behinderung und davon gibts ne Menge mit viel schlimmeren Behinderungen.
    Was sollen deine Elt. machen?? Willst du Mittleid??
    Helf dir selbst, laß dich nicht hängen.
    von werner
  • Iris

    Rang: Gast
    am 12.01.2008 15:17:56
    Hallo Barbara!
    Meine Eltern haben mich als Kind mit ihrer Fürsorge die ersten 5 Jahre fast erdrückt.
    Andersherum ist also auch nicht schöner.
    Ich kann mir gut vorstellen, das es schwer für dich ist, das deine Familie diesen Teil von dir so ignoriert.
    Hast du mal mit ihnen darüber gesprochen?
    Vielleicht wissen sie nicht, wie sie damit umgehen sollen.
    Weißt DU, wie du mit deinem Diabetes umgehnen sollst?
    Wenn sie nicht darüber reden wollen, dann versuche, es zu akzeptieren.
    Wenn sie aus welchen Gründen auch immer sich nicht damit auseinandersetzen wollen, dann lass sie.
    DU aber hast diesen Lebensumstand nun mal und kannst ihn nicht ignorieren!
    Wenn dir deine Familie nicht den Zuspruch geben kann, den du brauchst, wende dich an deinen Arzt, an eine SHG/ Gesprächsgruppe oder versuche, dich durch Informationen weiter zu bringen.

    SCHAU NACH VORNE!

    Ich wünsche dir den Mut und die Kraft, das zu schaffen!

    Und hier im Forum kannst du auch alle Fragen stellen, die dich beschäftigen!
    Alles Gute!
    von Iris
  • Richard

    Rang: Gast
    am 12.01.2008 16:09:21
    Hallo, meine Eltern wussten nach 9Jahren Diabetes immer noch nicht das ein guter BZ zwischen 80-100 liegt, und das man bei einem niedrigeren Wert kein Insulin spritzen, sondern etwas Essen muß.