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  • Jessy

    Rang: Gast
    am 27.12.2007 16:54:49
    Hallo,

    vor ca. 4 Wochen wurde bei mir Diabetes festgestellt. Man kann mir allerdings nicht sagen was ich für ein Typ Diabetes habe. Ich bin nicht übergewichtig, bin 22 Jahre habe absolut keine Erscheinungen wie viel trinken u.s.w es liegt nicht in meiner Familie. Der Arzt sagte mir nach einer Untersuchung ich müsse Insulin spritzen, damit habe ich mich bereits abgefunden und mein BZ verhält sich relativ normal. Was mich wundert mir kann keiner sagen warum wieso weshalb. Früher so wie ich mitbekommen habe, wurde man direkt in eine Klinik zur Einstellung eingewiesen. Heute bekommt man Insulin und es heißt mach mal.... Hat jemand die gleichen Erfahrungen wie ich gemacht oder kann mir jemand sagen was ich für ein Typ Diabetiker ich bin ????

    LG von Jessy
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 27.12.2007 18:55:05
    hallo jessy,
    nein das ist wahrsagen.
    aber , bist du beim diabetologen?
    der typ kann nur durch eine blutuntersuchung auf antikörper festfestellt werden. und wenn keine da sind sagt das auch nichts aus.
    was du brauchst ist eine schulung auf insulin,
    das hat mit klinik nchts zu tun, aber woher sollst du den sonst was wissen, ändern, anpassen
    schau mal hier , unter, faktortest, basalratentest,
    korrekturfaktor, ev auch unter diskussion.
    autor lovely. für die grundlagen.
    mfg. klaus.
    ansonsten bitte fragen, mit verwertbaren angaben
    (insulinsorte,menge,zeit,faktor.....) von klausdn
  • Jessy

    Rang: Gast
    am 28.12.2007 03:43:00
    Hallo,
    erstmal vielen Dank für deine Antwort. Als erstes wurde Zucker im Urin festgestellt darauf hin wurde eine Blutabnahme gemacht. Mein Langzeitzuckerwert lag bei 7,3 und der Nüchternzucker bei 151 welcher allerdings schon runtergegangen ist. Von Antikörpern habe ich noch nix gehört. Ich nutze ein schnell wirkendes Insulin Liprolog. Zur Zeit liegt mein Nüchternzucker zwischen 97-130 ganz unterschiedlich. Ich spritze pro 1 BE eine 1 E Insulin. Ab Januar muss ich zu einer Schulung für Typ 1 Diabetiker. LG von Jessy
  • Andy

    Rang: Gast
    am 28.12.2007 12:56:23
    Hallo Jessy,

    bei mir ist es genau das gleiche gewesen. insulin wurde mir in die hand gedrückt, allein auf grund der zuckerwerte. schulung gibt es im januar.

    du solltest auf einen antikörper test bestehen, damit du zumindest für den moment weist, dass deine bauspeicheldrüse noch insulin produziert.

    Falls nicht---> T1
    Falls ja----> erstmal noch T2, ggf. mit einer Insulinresistenz.

    allerdings ist das dann auch alles ; )

    alles weitere nach der schulung. kannst allerdings schonmal zumindest die schnellwirkenden Kohlehydrate (weisses Mehl, reiner zucker, Nudeln) weglassen und durch komplexere Kohlehydrate ersetzen (Vollkorn). und fette sparen. ggf. kannst du ein bissel (nicht zu viel) Sport treiben.
    Verteile Deine Mahlzeiten auf 6 am Tag.
    so sollte der Blutzuckerspiegel gleichmäßiger verlaufen.


    Das sind nur so ein paar Ernährungstips, die allerdings auch für einen gesunden gelten.

    Lass Dir erstmal kein Langzeitinsulin andrehen. Zumindest nicht vor der Schulung.

    Die Schulung sollte um die 18 Stunden lang sein, also keine 1 Stunden-Schulung.

    Unbedingt eine Diabetolgen aufsuchen. Weg vom Hausarzt!!!!

    Des weiteren solltest Du dieses Forum aufmerksam lesen.

    Hat Dir Dein Arzt auf die Zielwerte genannt, die Du mit Deinem Insulin erstmal erreichen solltest?

    Besorg Dir ein ein Diabetikerheft und notiere, was Du isst (Kohlehydrate)und wieviel Du spritzt. Die Werte kannst Du auch bei der Schulung gebrauchen.

    Gruß
    Andy
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 28.12.2007 18:07:47
    hallo andy,
    nicht ganz richtig.
    der antikörpertest sagt nur aus ob antikörper da sind sonst nichts.(bei ja t1)
    natürlich ist "noch" insulin da, sonst hätte sie eine ketoascidose gehabt,(mit kotzen und intensiv, also ne entgleisung)
    basalinsulin nimmt man nicht nach wunsch sondern nach notwendugkeit, t 1 müssens immer nehmen,
    ausnahme(manchmal) während der remissionsphase.
    weshalb sollte ein t 1 diabetiker "fett" reduzieren, das ist schon bei t2 zweifelhaft.
    weshalb soll man wenn man schnellwirkendes analoginsulin verwendet, seine mahlzeiten auf 6 mal aufteilen, dann muß man ja 6 mal spritzen.
    wer pro 1be/1ie spritzt hat keine resistenz.
    da sie hleich als t1 eingestuft wurde kann man den test auf antikörper auch weglassen.
    an euch beide, glaubt bloß nicht wenn euer insulinbedarf runtergeht daß ihr geheilt seid,
    das gibt sich nach kurzer zeit.(wird durch rechtzeitiges insulin ev. verlängert) und vereinfacht in der ersten zeit die spritzerei.
    ganz ohne eigeninsulin wird das fahren des bz schwieriger.
    mfg. klaus

    von klausdn
  • Mila

    Rang: Gast
    am 30.12.2007 20:21:55
    Hallo Jessy,

    so ähnlich ging es mir auch vor 2 Jahren: Ich war 23 und im Rahmen einer allgemeinen Untersuchung wurde der Diabetes festgestellt. Vorher hatte ich keine Symptome wie Durst etc, außer vielleicht, dass ich etwa seit einem Jahr stetig abgenommen habe, obwohl ich nichts geändert hatte. (Etwa 10 Kilo, von 62 auf 52 Kilo bei 1,68m, was dann schon recht dünn war). Zuerst konnte mir niemand sagen, welcher Diabetes-Typ ich war, aber nach einigen Test und wegen des Alters und Gewichts wurde ich dann als Typ 1 Diabetikerin eingestuft und bekam recht schnell eine Schulung. Das ist das Beste, was du machen kannst! Die Schulung ging 10 Tage und fand stationär statt. Hier habe ich wirklich alles gelernt, was man wissen musss und komme seitdem super zurecht. Ich kann dir nur raten: fordere bei deinem Diabetologen/Hausarzt eine solche Schulung. Danach wirst du gut zurecht kommen und auch gut durchgecheckt sein. Ich war in Hamburg-Eppendorf im dortigen Krankenhaus. Die Schulung ist sehr zu empfehlen, falls du zufällig im Umkreis wohnst.

    Liebe Grüße und viel Glück! von Mila