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Muss Nüchternwert von 6.2 - 7.20 mml/L behandelt werden?
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Gini
Rang: Gastam 10.12.2007 17:10:02
Hallo!
Am letzten Donnerstag musste ich wegen Herzbeschwerden, Uebelkeit und Erbrechen zum Notafallarzt gebracht werden. Dabei hat sich herausgestellt, dass mit meinem Zuckerhaushalt etwas nicht in Ordnung ist. Nun messe ich seit Freitag 3 x täglich meine Blutwerte, welche sich zwischen morgens und abends absteigend zwischen 7.20 und 5.80 mml/L bewegen, morgens sind die Werte jeweils am höchsten und die 7.20 war der höchste Wert.. Seit 4 Jahren habe ich eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Meine beiden Brüder haben Diabetes und müssen Insulin spritzen. Am nächsten Donnerstag ist bei meinem Hausarzt ein grösserer Untersuch geplant. Nun würde es mich nun schon vorab sehr interessieren, ob diese Werte behandelt werden müssen. Über Antworten würde ich mich sehr freuen. Im Voraus vielen Dank.
Liebe Grüsse, Gini
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klausdn
Rang: Gastam 10.12.2007 17:28:25
hallo ,
es muß nicht aber ! sd(hashimoto zb) und dm kommen oft gemeinsam vor.
wenn deine brüder spritzen kennst du das procedere ja schon und weißt daß es die beste form der dm behandlung, für t1 sogar die einzige ist.
hoffe für dich daß es nichts ist. ,
möchte aber empfehlen nichts auf die bank zu schieben,
wenn vom hausdoc nichts vernünftiges kommt warte nicht gehe zum diabetologen. denn der hat die geräte um "echte" werte zu messen.
mfg. klaus von klausdn -
Gini
Rang: Gastam 11.12.2007 15:07:27
Hallo Klausnd
Vielen Dank für deine schnelle Anjtwort. Ja, ich habe Hashimoto und beim Diabetes tippe ich, wie bei meinen Brüdern, eher auf Typ II. Bei meinem Hausarzt bin ich zum Glück mit meinem Hashimoto sehr gut aufgehoben, was leider gar nicht selbstverständlich ist und deshalb denke ich, dass ich ihm voll vertrauen kann. Wegen dem Diabetes habe ich mich noch im Internet etwas schlau gemacht und herausgefunden, dass ich mit meinen Werten in etwa noch im Grenzbereich liege. Von mir aus gesehen, würde ich mit einer allfälligen Behandlung gerne noch etwas zuwarten und auf eine Verbesserung der Blutwerte hoffen. Allerdings bin ich nicht übergewichtig, aber evtl. lässt sich trotzdem mit der Ernährung und mehr Sport doch noch etwas machen. Seit einiger Zeit bin ich ziemlich antriebslos und habe Konzentrationsprobleme. Deshalb frage ich mich auch, ob sich diese Beschwerden bei einer Behandlung verbessern würden.
LG, Gini -
klausdn
Rang: Gastam 11.12.2007 18:13:48
hallo gini,
bis auf ev metformn wird dir auch kein doc bei den relativ normalen werten was verschreiben.
wenn man es verträgt (magen darm) werden die morgenwerte besser.
wenn du etwas sportliches machst und die werte besser werden, klasse.
ernährung ist glaubenssache, gerade was gesunde ernährung, und gesunde ernährung für diabetiker betrifft.
in keinem anderen land wird wie in deutschland+angrenzende gebiete, der ernährung "so extrem" viel zugeschrieben, das verblüffende daran ist, in allen ländern wo graubrot/vollkornbrot/ und ähnliches unbekannt ist , sind die menschen nicht kranker eher gesünder als hier.
mfg klaus von klausdn -
Susanne
Rang: Gastam 13.12.2007 13:11:02
Hallo!
Ich hatte vor Entdeckung des Diabetes Probleme mit Antrieb, Konzentration, Schlaf, sah schon eher nach Depressionen aus - kaum war der Diabetes aufgefallen und meine Werte wurden behandelt ging es mir um klassen besser.
Wichtig sind auch Deine Werte nach den Mahlzeiten, auch wenn die Nüchternwerte noch Grenzwertig sind können die nach den MAhlzeiten noch einige Stunden viel zu hoch sein - das schadet dann schon ziemlich.
Einen Versuch ist es wert, und wenn man mit Metformin keine Verdauungsbeschwerden hat schadet es nicht. von Susanne -
Ulrike Kraft
Rang: Gastam 08.01.2008 21:37:44
Hallo, hier Ulrike Kraft.
Mein HBA1c ist vor zwei Wochen gemessen worden, er ist 7,1, der Nüchternblutzucker 127.
Die letzten drei Jahre war der Nüchternblutzucker über 100.
Ist mit solchen Werten schon Gefahr, da es ja schon diabetisch ist, nehmen tue ich noch nichts.
Was meint Ihr?
Schreibt zurück.
Gruß Ulrike Kraft -
rudi
Rang: Gastam 09.01.2008 11:24:31
hallo ulrike kraft,
ein hba1c über 7 ist behandlungsbedüftig um
folgeschäden zu vermeiden, wenn durch
ernährungsumstellung und bewegung keine
besserung erzielt wird.
das ziel ist ein hba1c unter 6,5.
einen diabetologen aufzusuchen wäre das
einzig richtige.
es ist anzunehmen, dass sich die werte
langsam erhöhen. so lange würde ich nicht
warten.
gruss rudi -
ulrike kraft
Rang: Gastam 09.01.2008 16:56:36
Hallo, Rudi,
ich habe jetzt in der Apotheke Tabletten geholt, drei Bitter Kapseln, die sollen erhöhten BZ senken, auf natürliche Weise ohne Nebenwirkungen, ist auch für den gesamten Stoffwechsel gut, für erhöhte Tryclizerite usw.
Das heißt also, müsste besser werden der Blutzucker, Cholesterin und alles was mit Fettverbrennung zu tun hat.
Steht in den Zeitschriften und überall drin, gibt es aber in den Apotheken zu kaufen und kostet 38 Euro.
Es ist nämlich so, das mit dem Spritzen möchte ich eigentlich sowieso nicht, denn da gibt es viele Male Unterzucker, das ist genauso schlimm, wie wenn er ständig erhöht ist. Das kann bei einer Nichtbehandlung nämlich nicht passieren.
Und Tabletten haben auch eine Menge Nebenwirkungen und das mit Unterzucker kann auch passieren. Und außerdem kenne ich Leute, die trotz Insulin und Tabletten immer noch katastrophale Werte haben, die sind deswegen nicht bei allen gut.
Ich versuche jetzt halt, dies irgendwie noch in den Griff zu kriegen. Wenn es schlimmer wird, sehe ich ja dann.
Gruß Ulrike Kraft. von ulrike kraft -
rudi
Rang: Gastam 10.01.2008 10:02:09
hallo frau ulrike kraft,
wenn sie meinen, die bitter kapseln sollen
den bz senken, dann messen sie doch bitte
mal das ergebnis.
bei einem hba1c von 7,1, laufen sie mit
einem durchschnittswert von 175 mg/dl rum.
das heißt im klartext, daß ihre werte 2 std.
nach dem essen weit über 200 liegen.
grundsätzlich ist der ausschluß eines
diabetes keinesfalls nur durch das hba1c
möglich.
sinnvoll und aussagefähig wäre das erstellen
eines blutzucker tagesprofils.
werte max. 140/120/100 mg/dl 1/2/3 stunden
nach jedem essen solten nicht überschritten
werden. hba1c unter 6,5.
haben sie ein blutzuckermessgerät?
gehen sie zum diabetolgen, dieser zwingt sie
zu keiner therapie.
er stellt erstmal fest, ob noch genügend
eigenes insulin produziert wird.
eine insulinresistenz vorliegt.
das ist der fall, wenn die erstantwort insulin
fehlt und der körper versucht den blutzucker
durch vermehrte ausschüttung von insulin zu
senken.
das geht so lange bis die drüse erschöpft ist.
jetzt haben sie noch die möglichkeit etwas zu
verhindern, tun sie es.
wenn sie leute kennen, welche mit tabletten
und insulin schlechte werte haben, dann nur,
weil sie mit einer sinnvollen behandlung zu
lange gewartet haben.
denken sie an die folgeschäden.
diabetes ist ein schleichender oft unbe-
merkter nicht erstgenommener prozess.
gruss rudi -
Ulrike Kraft
Rang: Gastam 10.01.2008 16:46:40
Hallo, hier noch mal Ulrike Kraft.
Mit einem HBA1c-Wert ist der Durchschnittswert eigentlich bei 151, es gibt da eine Tabelle, dort kann man es eintragen, 7,1 ergibt einen Durchschnittswert von 151 mg/dl.
Ich schau jetzt mal schnell nach, wie man das noch mal finden kann, ich meine die Tabelle.
Alles andere überleg ich mir noch.
PS: Die Bitterkapseln nehm ich erst seit 2 Tagen.
Ich schreib noch mal zurück, wenn ich die Tabelle gefunden habe.
Tschüss Ulrike Kraft -
Ulrike Kraft
Rang: Gastam 10.01.2008 16:54:05
Hier noch mal Ulrike Kraft.
Der Nüchternblutzucker war vor 2 Wochen bei der letzten Untersuchung 127 mg/dl. Und der HBA1c-Wert 7,1.
Zu Hause habe ich dann mal mit dem Blutzuckergerät meines Vaters den Zucker 10 Minuten nach dem Essen (Mittagessen) gemessen, da war der doch glatt 215, aber nicht 1/2/3 Stunden nach dem Mittagessen, sondern ungefähr so 10 Minuten danach. Hab allerdings schon ordentlich hingelangt. Weiß sogar noch, was ich gegessen habe, Kartoffelsalat mit Ei und vorher eine Gemüsesuppe.
Bei meiner Mutter wurden auch schon solche Werte gemessen, obwohl die eigentlich bei BZ hat.
Ist sowas möglich, so kurz nach dem Essen?
Schreib noch mal zurück.
PS: Ich guck jetzt nach der Tabelle.
Tschüss Ulrike -
rudi
Rang: Gastam 10.01.2008 22:06:41
hallo ulrike,
ein gesunder hat nach dem essen
höchstens 120 mg/dl und 1 std. später wieder unter 100.
bei 215 liegt eindeutig eine glukose tolleranz-
störung vor.
die erstausschüttung von eigenem insulin
ist gestört oder nicht vorhanden.
die produktion läuft langsam an und kommt
nicht da an wo sie sollte. insulinresistenz
entsteht.
da beißt die maus keinen faden ab.
da helfen solche bitter-pillchen nicht mehr.
reine geldverschwendung, gewinnsucht der
apotheke.
hinauszögern oder gar verhindern kann man
nur, wenn man kohlenhydrate reduziert,
zuckerhaltige speisen total meidet und sich
viel bewegt.
falls übergewicht vorhanden, bewirken 10 kg
weniger wahre wunder.
falls aber genetisch bedingt, bringt nur eine
beratung durch einen diabetologen etwas.
alles andere ist stochern im nebel.
wertvolle zeit vergeht.
nicht nachdenken, sonder rasch handeln!
gruss rudi
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Rolf
Rang: Gastam 11.01.2008 11:39:51
@Rudi
Hallo, Rudi, das hatte ich der Dame unter dem Pseudonym Ulrike Kraft unter Diskussion, aber 3 Seiten zurück alles schon einmal erklärt, sie will es wohl nicht glauben, Danke für Deine Mühe, ihr das Gleiche zu sagen wie schon ich.
Gruß
Rolf -
rudi
Rang: Gastam 11.01.2008 12:28:16
hi rolf,
leider hoffen immer noch manche auf heilung.
so wie ein guter bekannter von mir.
hat sich mit hba1c werten von über 7 mit müh
und not zu metformin hinreißen lassen. die
werte stiegen im laufe der jahre auf 10.
dann kam insulin ins spiel. werte wieder normal. gewicht dadurch auf 110 kg.
dann kam ein schlaganfall, klinkaufenthalt
und gewichtsverlust zwangsweise um 20 kg.
diabetes war und ist weg. kein insulin mehr.
wenn er jedoch wieder zu nimmt, wird sich
die sache wieder verschlechtern.
die spätfolgen + schlaganfallfolgen sind
dramatisch. augen nur noch tunnelblick.
nervenschmerzen. unbeweglichkeit.
sagt jetzt selber, daß er die sache nicht ernst
genommen hat und predigt jetzt auf andere
ein. ihm selbst hilft das leider nicht mehr.
trotz einem medimix für blutdruck, choesterin,
pnp und sonstiges.
der rückfall ist schon vorprogrammiert.
gruss rudi
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Rolf
Rang: Gastam 11.01.2008 14:58:35
Hi, rudi,
das hab ich (leider) im Bekanntenkreis auch, jetzt ist der Mensch zum Einstellen der Insulinmengen ersteinmal in einer diabetologischen Klinik.
Bei mir war der Hba1c, als das ganze begann, bei 7,7, jetzt, nach 13 kg Gewichtsreduktion und viel Sport ist er seit 15 Monaten konstant bei 6,3.
Ich hoffe, ich kann das so wie jetzt noch ein wenig halten, aber wenn ich mich nicht mehr so bewegen kann ( bin jetzt 63 ) dann taucht das Problem ( Insulinresistenz ) wohl verschärft wieder auf.
Aber, den Kopf nicht hängen lassen, ich bin ja "nur" Typ 2.
Gruß
Rolf -
rudi
Rang: Gastam 12.01.2008 20:43:05
hi rolf,
bei meinem beginn war der hba1c bei 7,1.
kein gramm übergewicht, trotzdem diabetes.
durch gezieltes essen, metformin, und
viel bewegung hat sich der hba1c bei 5,8 - 6
eingependelt.
ohne bewegung läuft nichts, die insulin-
resistenz ist sofort wieder spür- und
messbar.
hoffe, daß ich mich noch lange
bewegen kann, bin auch schon 65
und nur typ 2 seit 7 jahren, bisher ohne
folgeschäden.
gruß rudi -
Rolf
Rang: Gastam 13.01.2008 15:03:35
Hi, Rudi,
Ich kann nur sagen:
wir sind auf einem guten Weg :-))
Also: Weiter so !
LG
Rolf