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Diagnose Diabetes bei Andy V

  • Andy

    Rang: Gast
    am 01.12.2007 12:12:42
    Moin,

    war gestern bei der Dia-Beraterin inder Praxis meines Diabetologen. Das Gespräch verlief recht kurz.

    Welcher Typ ich nun bin, kann immer noch nicht gesagt werden.

    Folgende Therapie (!?) wurde nun besprochen:

    Ich muss nun 3x4 BE am Tag essen und 3E dazuspritzen. Ich soll erstmal die Kohlehydrate nicht reduzieren, da es sein kann, dass in meinen Zellen ein Zucker-Mangel entstanden ist. Also es soll sich erstmal bin Januar alles wieder ein bissel einpendeln und er Körper entlastet werden.
    Ich kann auch gern ein bissel rumprobieren und mal eine Spritze weglassen. Das liegt an mir.

    Sport ist ebenfalls wieder angesagt.

    Ziel (aktuell) :NBZ: 90-120 (115-170), vor dem Essen 80-100 ( 80-145), 2 Std. nach dem Essen <160, besser <140 (da lieg ich bereits)

    am besten irgendwann ohne Insulin.

    Im Januer geht ein Schulungsreihe für mich los. 6x 180 Minuten.

    Des weiteren werden im Januar weitere Blutuntersuchungen gemacht (Niere, Kreatinin, Schilddrüse, Fettwerte, hb1ac) und ein weiterer Arzttermin steht an.


    Die Beraterin meinte: Auf Grund der Inselzellen und dem GAD bin ich erstmal nicht als Typ 1 einzustufen, man müssen den Test aber nochmal wiederholen, um sicher zu sein.

    Des weiteren meinte Sie, es kann sein, dass ich Typ 2 bin mit eine ordentlichen Resistenz. Allerdings sehe ich nicht danach aus, rein vom äußerlichen Erscheinungsbild. Das wäre recht unüblich. Sie mache das nun seit 18 Jahren und es ist sehr selten, dass ein Typ2 in meiner körperlichen erfassung auftaucht. Deswegen hat Sie den Typ1 nicht völlig ausgeschlossen.

    Ich hab nun alle möglichen Hefte zur Ernährung und Ihre Telefonnummer bekommen. Ich kann Sie jederzeit anrufen.

    Des weiteren hat Sie mir für den Notfall Ketonteststreifen aufgeschrieben, die ab einem Wert von 240 nutzen kann/ soll. Sicher ist Sicher.

    Was sagt Ihr? Sinnvoll? Kann man was besser machen? Die anderen Test (C-Peptit etc.) hab ich angesprochen. Die würden jedoch mom. wenig Sinn machen, das der Körper erstmal quasi stabilisiert werdeb muss.

    Fazit: Jetzt mache ich weiter mit meiner Ernährungsumstellung und werden ein bissel Sport treiben. Im Januer geht es dann weiter.

    Gruß
    Sugar-Andy ; )

  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 02.12.2007 03:42:08
    ich würde auf die c-peptide bestehen, gerade wegen den unklarheiten. sollten sich die werte nicht unter kontrolle bringen lassen, ist es an dir, etwas panik zu verbreiten. ;-) von thomas2002
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 02.12.2007 11:46:02
    hallo andy,
    so ganz sinnvoll und logisch erscheint da nicht viel.
    die aussagen sind recht wirr.
    das mit der stabilisierung? du nutzt seit wochen insulin was soll da stabilisiert werden?.
    wieso sollen da zellen unterernährt sein.?
    wenn du nicht t1 bist, wieso geben sie dir keto streifen mit.?
    weshalb glaubst du vom insulin wegzukommen,
    bei werten über 300 ohne?
    was heißt der völlig leere begriff ernährungsumstellung?
    hast du bisher nur -zucker-nur grünzeug-nur fleisch gegessen oder ganz normal wie alle normalen menschen gegessen? wenn ja was ist dann umzustellen?
    selbst wenn sie einen c-peptid test machen sollten,
    frage vorher ob sie wissen wie?
    denn da gibt es fußangeln.
    mfg. klaus
    von klausdn
  • Andy

    Rang: Gast
    am 02.12.2007 12:26:20
    @klausdn:

    Glukosemangel in den Zellen aufgrund der Resistenz, da die Zellen aus irgendeinem Grund wohl kein oder nur wenig Glukose aufnehmen konnten in der Vergangenheit.

    Ernährungsumstellung: nun ja....hab mich vorher schon gut ernährt, vielleicht hab ich zuwenig Kohlehydrate zu mir genommen, k.a.
    Jedenfall soll der Körper nun erstmal eine weile lang gleichmäßig belastet werden und die Ernährung ein bissel getuned werden (Vitamine, Balaststoffe, bestimmte Fettsäuren etc.)

    Bauspeicheldrüse soll sich erstmal beruhigen, da diese wahrscheinlich gepumpt hat ohne Ende.

    Meine Wert (allerdings zuHause gemessen haben sich bereits gebessert). Morgens nüchtern ohne Insulin nachts, lieg ich bereits unter 120 (die letzten drei Tage).

    Bei den Mahlzeiten lieg ich (mit Insulin 2-3 E) nach zwei Stunden nun knapp unter 160.

    Also der Trend geht nach unten. Ich bewege mich nun auch ein bissel mehr.

    Beispiel gestern (also es schwankt jeden Tag):

    BZN: 113
    2 Std. nach Frühstück (4BE und 3E Ins.): 162
    BZ vor Mittagessen: 71
    2 Std. nach Mittag (2,5 BE und 2E Ins.):90
    BZ vor Abendbrot: 80
    2 Std. nach Abendbrot (4 BE und 3E Ins.): 115

    Heute morgen: BZN 100


    So sieht das mom. aus.


    Ich werde erstmal so weiter machen und etwas intensiver Sport anfangen.

    @Thomas: C-Peptit erstmal net, da klar ist, dass mein Insulin verspätet ausgeschüttet wurde. (!?)

    Naja...den Test kann ich ja im Januar noch machen. von Andy
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 02.12.2007 13:13:04
    hallo andy,
    wenn du nur einmal insulin gespritzt hast und der bz runtergeht gibt es keinen glucosemangel in den zellen.(da haben sie dir murks erzählt),
    deine bauchspeicheldrüse ist nicht aufgeregt , die hat mehr insulin produziert als bei gesunden, das tut sie bei allen t 2ern, und das jahrelang auch kein problem.(denn wenn du spritzt fährt sie wieder runter.)
    und bei allen tablettern mit sh, oder novonorm wird sie zusätzlich angestachelt noch mehr insulin rauszuschmeißen.
    bei deinen geringen insulinmengen ist deine resistenz nicht riesig, wer ne richtige resistenz hat der braucht über 100ie/d.
    und was haben fettsäuren mit diabetes zu tun?
    schon von den eskimos gehört?
    die essen gar keine kh und haben trotzdem keinen
    glucosemangel, dennn der körper ist ohne probleme in der lage aus eiweiß glucose zu produzieren.
    mfg. klaus

    von klausdn
  • Pia

    Rang: Gast
    am 05.12.2007 08:57:00
    Heißt die Aussage deines Arztes nun wieder: Typ 1 sind alle dünn und die Fetten sind Typ 2? Wenn ja, reg ich mich gleich wieder auf. Weil das einfach nicht stimmt. Vor dem Insulin-Spritzen hatte ich Normalgewicht. Insulinresistenz wurde auch festgestellt und die Insulindosen stämdig erhöht bis auf 30! je Mahlzeit, aber das ist eben Nonsens, denn es wird nur eine bestimmte Insulinmenge über die Rezeptoren in die Zellen transportiert. Und das, was nicht transportiert wird, kann man ebenso gut an die Blumentöppe gießen. Das führt schön zur Gewichtszunahme und zwar ca. 10 kg. in 6 Wochen. von Pia
  • Andy

    Rang: Gast
    am 07.12.2007 21:47:07
    @Pia: Darüber hab ich auch schon nachgedacht.
    Was ist, wenn die einfach nicht mehr insulin verarbeiten können?
    Das ist wie mit bestimmten Vitaminen, da kannste Dir 1000 Einheiten reinkippen, aber es können nur 100 aufgenommen werden. dann ist es egal, ob du nun 1000 einheiten oder 200 zu dir nimmst.

    Wie bist du vorgegangen? Hast Du das Insulin dann abgesetzt? und was hast du noch gemacht um deine resistenz zu verbessern? von Andy
  • Pia

    Rang: Gast
    am 10.12.2007 15:41:59
    Lieber Andy,
    ich spritze weiterhin Insulin, nehme aber zusätzlich 45 mg actos täglich. Dadurch scheint die Insulinresistenz unterbrochen zu sein. Der Insulinbedarf hat sich um fast 50% reduziert und die Werte auch.
    Actos begann, in der 3. Woche zu wirken. Und alles, was über 10 E. ist, auf eine neue Spritzstelle. von Pia