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Glucobay 100
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Alessa1313
Rang: Gastam 21.11.2007 15:20:37
Hallo
habe von meinemArzt Glucobay 100 verschrieben bekommen. Bin seit August Diabetiker Typ 2. Größe 161 Gewicht 62, also normal gewichtig. Mein Arzt meinte, das Medikament würde verhindern das der Blutzucker zu schnell in die Höhe steigt nach einem Essen. Leider habe ich bisher nicht sehr viel über dieses Medikament in Erfahrung bringen können, kann mir jemand mitteilen ob das Medikament überhaupt Sinn macht.
Danke vorab von Alessa1313 -
Rolf
Rang: Gastam 21.11.2007 15:53:57
Hallo, Alessa
schau mal unter
www.netdoktor.de/medikamente/100000183.htm
Gruß
Rolf -
moppelich
Rang: Gastam 21.11.2007 16:33:40
hallo alessa, ich nehme auch gluckobay und finde irgentwie auch nichts so richtig darüber immer nur so ganz kurze abhandlungen na ja was für erfahrungen hast du bisher gemacht, mißt du oder benutzt du noch harnstreifen, über eine antwort freue ich mich
simone von moppelich -
klausdn
Rang: Gastam 21.11.2007 20:01:40
hallo,
kann nur von anderen berichten,
glucobay als einzelmedikament ist nicht üblich.
da es ein enzymhemmer im darm ist damit die spaltung der kh und deren aufnahme in den körper hemmt fördert es "den schnellen abgang und die winde" durch spätere vergärung im darm.
es gibt da noch viele andere oads die auch wirken.
oder damit kombiniert werden können.
da pipistreifen erst über 180 anzeigen und wir diesen wert nicht erreichen sollten, betrachte ich diese als steinzeit. und nutzlos.
mfg. klaus von klausdn -
ANONYM
Rang: Gastam 21.11.2007 21:54:39
Nach Aussage eines Med.-Sachverständigen taugt Glucobay nix, hilft nur dem Hersteller. von ANONYM -
Erwin Weindl
Rang: Gastam 21.11.2007 22:38:24
Hallo Alessa1313,
folgendes zum Thema
07.12.2006
Pressemitteilung Bayer
Weltkongress der International Diabetes Federation (IDF): Neue Glucobay®-Studie zur Prävention des Diabetes und kardiovaskulärer Ereignisse
Leverkusen / Kapstadt - Eine neue Endpunktstudie soll prüfen, ob das orale AntiDiabetikum Acarbose (Glucobay®) das Neuauftreten kardiovaskulärer Ereignisse und eines Typ-2-Diabetes bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) und Prädiabetes verhindern kann. Einzelheiten der 2007 beginnenden und von Bayer HealthCare unterstützten Studie wurden von den beiden Vorsitzenden der unabhängigen Forschergruppe auf dem 19. Weltkongress der International Diabetes Federation in Kapstadt, Südafrika, vorgestellt.
Der Euro Heart Survey und der China Heart Survey haben gezeigt, dass eine enge Beziehung zwischen der KHK und einer Störung des Zuckerstoffwechsels besteht. Aufgrund dieser und anderer Daten wird in der aktuellen gemeinsamen Leitlinie der European Society of Cardiology (ESC) und der European Association for the Study of Diabetes (EASD) eine engere Zusammenarbeit zwischen Diabetologen und Kardiologen empfohlen. Damit soll die Erkennung und Behandlung beider Erkrankungen verbessert werden. Wenn ein Prädiabetes im oralen Glukosetoleranztest diagnostiziert wurde, empfehlen die Leitlinien eine frühzeitige und direkte therapeutische Intervention zur Prävention der KHK und des Diabetes.
Die neue randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Endpunktstudie mit Acarbose wird etwa 6.500 KHK-Patienten mit Prädiabetes aus zirka 70 spezialisierten Zentren in China und Hongkong aufnehmen. Die Patienten sollen Acarbose oder Placebo für mindestens drei Jahre zusätzlich zu einer optimierten KHK-Therapie erhalten. Primärer Endpunkt ist die Wirkung von Acarbose auf das Neuauftreten von kardiovaskulären Ereignissen, was als sekundäre KHK-Prävention bezeichnet wird. Des Weiteren wird das Neuauftreten eines Typ-2-Diabetes (primäre Diabetes-Prävention) als sekundärer Endpunkt bewertet. Die endgültigen Ergebnisse werden im Jahr 2012 erwartet.
Die beiden Vorsitzenden der Studiengruppe sind Professor Dr. Rury Holman, University of Oxford Diabetes Trials Unit, Großbritannien, und Professor Dr. Pan Chang-Yu, Universität Peking, China. Die University of Oxford Diabetes Trials Unit koordiniert die Studie und eröffnet zu diesem Zweck ein Projektbüro in China. Die Studie wird von Bayer HealthCare finanziell unterstützt.
"Die Studie, die in wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit Bayer HealthCare ausgeführt wird, bietet eine wichtige Möglichkeit, die kardiovaskulären Ergebnisse der STOP NIDDM-Studie zu untermauern. Auch wenn die Studie allein in China und Hong Kong durchgeführt wird, so hat sie dennoch eine weltweite Relevanz", erklärte Holman.
Die Wissenschaftler erwarten, dass die neue Studie die Ergebnisse der randomisierten, placebokontrollierten und in Europa und Nordamerika ausgeführten Studie STOP-NIDDM (Study to Prevent Non-Insulin Dependent Diabetes Mellitus) bestätigt und darüber hinaus noch zu neuen Erkenntnissen führt. In STOP-NIDDM wurde nachgewiesen, dass Acarbose bei Patienten mit einem Prädiabetes das Progressionsrisiko zu Typ 2-Diabetes signifikant um 36 Prozent verringerte (primäre Diabetes-Prävention). Unter der Acarbose-Therapie wurde ebenfalls signifikant das Risiko für ein erstes kardiovaskuläres Ereignis um 49 Prozent verringert (primäre KHK-Prävention). Weiter kam es zu einer 91-prozentigen Reduktion des Risikos für einen Herzinfarkt.
Einschlusskriterien: KHK und gestörte Glukosetoleranz
Einschlusskriterien in die Studie sind ein Alter von mindestens 50 Jahren, eine bestätigte KHK (Herzinfarkt, stabile oder instabile Angina pectoris) und eine gestörte Glukosetoleranz. Zu den Ausschlusskriterien gehören ein Typ-2-Diabetes in der Vorgeschichte, ein kardiovaskuläres Ereignis innerhalb der letzten drei Monate vor Studienbeginn oder eine bereits stattgefundene oder geplante kardiovaskuläre Operation. Die Patienten erhalten während des Studienverlaufs eine international anerkannte KHK-Standardtherapie. In regelmäßigen Untersuchungen werden die physiologischen Parameter und die Sicherheit der Therapie überprüft.
Das Profil der Acarbose zur Prävention erweitern
Acarbose ist das einzige orale Antidiabetikum, welches zur Behandlung eines Prädiabetes (in 26 Ländern) zugelassen ist und wird hierfür in China seit 2002 verordnet. Um die Acarbose-Behandlung zu optimieren, wird in der Studie mit einer niedrigen Dosierung begonnen und langsam höher dosiert. Die Patienten erhalten anfangs 50 mg Acarbose oder Placebo einmal täglich, dann wird die Dosis allmählich auf ein Maximum von dreimal täglich 50 mg gesteigert.
Quelle: www.bayerhealthcare.com
LG Erwin
von Erwin Weindl -
Alessa1313
Rang: Gastam 22.11.2007 10:40:31
Hallo,
vorab vielen Dank für Eure Antworten, einen besonderen Dank an Erwin für die ausführliche Antwort. Es scheint ja als wäre das Medikament sehr umstritten. Aber ist dies nicht bei allen Medikamenten so? Es gibt doch immer wieder Für- und Gegensprecher. Es wird einem letztendlich nichts anderes übrig bleiben, als seinem Arzt ein klein wenig zu vertrauen. Ich werde bei meinem nächsten Besuch noch einmal mit ihm über dieses Medikament reden. Ich nehme - noch - keine anderen Medikamente, ich versuche mit Ernährungsumstellung und Sport mein Diabetes in den Griff zu bekommen. Wie ich ja bereits schon geschrieben habe, ich bin noch Neuling auf diesem Gebiet und aller Anfang ist bekanntlich schwer. Was mich jedoch sehr verschreckt, ist, dass ich immer wieder lese, dass von 4 Diabetiker (Typ 2) mindestens 3 an einem Herzinfakt oder Schlaganfall sterben, baut nicht gerade auf.
Sende Euch viel Gesundheit viele Grüße
von Alessa von Alessa1313 -
Lea
Rang: Gastam 23.11.2007 09:16:25
Erwin ist offenbar bei BAYER beschäftigt ...
Wen soll der Text beeindrucken?
Das unabhängige Arznei-Telegramm rät von derartigen Med. ab.
Insulin ist auf Dauer die beste Therapie. Eine gründliche Schulung, auch über die Ernährung, ist unerläßlich.
von Lea -
Erwin Weindl
Rang: Gastam 23.11.2007 10:42:20
Hallo Lea,
beeindrucken möchte ich niemanden, ich habe, falls du des lesens mächig bist eine Pressemitteilung von Bayer mit dem entsprechenden Quellverweis über Glucobay hier hineingestellt ohne jeglichen Kommentar von mir oder einer Berwertung. Das finde ich so ziemlich seriös. Es kann sich jeder mit etwas Krips sein eigenes Bild davon machen. Hingegen rätst du zu einer Insulintherapie ohne nur irgend welche Daten von Alessa1313 zu kennen. Das sind Ferndiagnosen mit Therapievorschlag jenseits irgend einer Seriosität.
Es ging auch so wie ich es verstanden habe, um den Wunsch etwas über das Präparat in Erfahrung zu bringen, und nicht um die Möglichkeiten einer Diabetestherapie.
Zu deiner Mutmaßung bezüglich meiner Beschäftigung kann ich dich beruhigen, ich bin selbständiger IT Fachmann und verwende meines Wissens nach nur Aspro von Bayer.
LG Erwin
von Erwin Weindl -
Alessa1313
Rang: Gastam 23.11.2007 11:05:00
Guten Morgen,
vorab, ich wollte nur wissen, ob jemand Erfahrung hat mit der Einnahme von Glucobay und mir etwas Hintergrundwissen aneignen. Ich finde es auch nicht gerade förderlich jemanden zur Insulintherapie zu überreden von dem man überhaupt nichts weiß. Es gibt nicht umsonst genügend Beispiele dass man bei Typ 2 Diabetiker (zumindest am Anfang) die Krankheit mit Sport und Ernährungsumstellung in den Griff bekommen kann. Man sollte doch etwas vorsichtig sein mit seinen Äußerungen.
Wie bereits erwähnt es wird immer Für- und Gegensprecher für jedes Medikament auf dem Markt geben.
Schönes Wochenende an Alle
Gruß von Alessa von Alessa1313