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Insulinpumpentherapie

  • Gitte

    Rang: Gast
    am 03.10.2007 12:27:07
    Ich bin seit 7 Jahren Typ1 Diabetiker und spritze seit 4 Jahren Insulin. Jetzt bin ich an einer Pumpe interessiert. Was muß ich tun, damit mein Arzt mir diese verschreibt? Ist es richtig, dass man sie immer wieder auf`s Neue genehmigen lassen muß? Ist eine Pumpe sinnvoller und besser? Wird dann trotzdem Langzeitinsulin gespritzt? Ich spritze morgens und abends Protaphane und tagsüber Humalog nach Bedarf.
    So, jetzt bin ich auf eure Antworten gespannt.
    L.G. Gitte
  • Peter

    Rang: Gast
    am 03.10.2007 12:45:12
    Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber benutz doch am besten einfach mal die Suchfunktion an der Seite und lies dir die Beiträge durch. Und wenn du dann noch fragen hast, dann kannst du die hier sicherlich gerne stellen. Aber immer wieder neune Beiträge zu dem gleichen Thema erachte ich nicht als sonderlich sinnvoll.
    Liebe grüße von Peter
  • Gina

    Rang: Gast
    am 03.10.2007 12:51:30
    Also, bei der Insulinpumpentherapie musst du dir kein lang wirkendes Insulin spritzen, da die Pumpe dir alle 3 min. Insulin gibt und das auch während der Nacht. Sprich das thema doch einfach mal bei deinem Arzt an und sag ihm, dass du dich für eine Pumpe interessierst. Also, ich trage selbst seit einem Jahr eine Pumpe. Manchmal bin ich glücklich darüber, da man viel mehr Freiheiten hat, aber manchmal könnte ich sie auch gegen die Wand werfen, weil sie mich so nervt. Bevor ich die Pumpe bekommen hab, hatte ich meine Werte gut unter Kontrolle. Seitdem ich die Pumpe habe, fühle ich mich an den Anfang zurückgeworfen. Aber ich denke, dass ist auch erst mal normal. Ich glaube schon, dass die Pumpe alle paar Jahre wieder von der Kasse genehmigt werden muss und wenn deine Werte schlecht sind kann es sein, dass sie die kosten nicht mehr übernehmen wollen.

    Ich hoffe meine Antwort hat dir geholfen!

    Alles Gute!

    LG,

    GIna

    von Gina
  • Gisela Graw

    Rang: Gast
    am 04.10.2007 11:28:53
    Wie bist Du denn drei Jahre lang als Typ1er ohne Insulin ausgekommen???
  • Brigitte

    Rang: Gast
    am 04.10.2007 12:06:31
    Du kannst Dir vielleicht vorstellen, dass ich Ärzte ohne Ende aufgesucht habe, da keine Medikamente angeschlagen haben und ich ständig extrem hohe Zuckerwerte hatte. Diese ersten Jahre waren Horror pur. Ich aß zeitweise noch nicht mal mehr Kohlenhydrate, aus Angst zu hoher Zuckerwerte. Mein HbA1c lag zwischen 9 und 10. Es war dann sogar so weit, dass ich alle Medikamente in eine Ecke warf und Null Bock mehr hatte. Das Ergebnis war dann ein halbes Jahr später ein Schlaganfall.
    Dann hatte ich die Faxen dicke und suchte ein letztes mal einen Diabetologen auf......und siehe da......er gab sich mühe, machte besondere Blutuntersuchungen und stellte somit fest, dass ich Typ1 Diabetiker bin. Er stellte mich mit Insulin ein.
    Seit dieser Zeit geht es mir jetzt besser und ich habe wieder mehr Lebensqualität zurück.

    Seit Jahren bereits leide ich an einer chronischen Schilddrüsenentzündung (Hashimoto), woraus mein Diabetes Typ1 resultiert.
    Ich hoffe Deine Frage ist somit beantwortet.
    L.G. Brigitte
  • Gisela Graw

    Rang: Gast
    am 05.10.2007 11:46:23
    Oh Mann, ich fass es nicht. Du Arme! Ich drücke Dir die Daumen, dass Du von nun an nicht mehr auf solche "Mediziner" triffst. Alles Gute von Typ1 zu Typ1! Gisela
  • Fuchs

    Rang: Gast
    am 05.10.2007 11:54:31
    Hallo,

    ich glaube allerdings nicht, dass der Hashimoto URSACHE Deines Diabetis' ist. Viel mehr treten Diabetes und andere Stoffwechselerkrankungen gerne gehäuft nebeneinander auf.

    Fuchs


  • Haschi

    Rang: Gast
    am 05.10.2007 13:39:02

    Autoimmunerkrankungen wie Typ1-Diabetes,

    Hashimoto, Vitiglio, Zöliakie usw. vergesellschaften sich gerne miteinander.
    Die eine ist jedoch nicht die Ursache der anderen. Die Reihenfolge ist beliebig. von Haschi