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mein Diabetologe zwingt mich ins DMP beizutreten!

  • cat

    Rang: Gast
    am 08.08.2007 21:44:33
    Hallo!

    Ich (Typ 1) war heute bei meinem Diabetologen (Internist, Schwerpunktpraxis) in der Praxis. Mein Diabetologe ist zurzeit im Urlaub, aber weil das eine Gemeinschaftspraxis mit 2 Diabetologen ist, war trotzdem jemand da. Hätte dieses Quartal sowieso nur HbA1c und Rezepte gebraucht.

    Rezepte für dieses Quartal habe ich heute noch bekommen, Blut hätte man mir auch noch abgenommen, aber der Arzt in der Praxis hat angeordnet, dass ich diese Werte niemals erfahren werde solange ich nicht dem DMP beigetreten bin. Überhaupt muß ich laut Anweisung meines Diabetologen unbedingt noch dieses Quartal dem DMP beitreten, ansonsten werde ich absolut gar nicht mehr behandelt (jedenfalls alles was mit dem Diabetes zu tun hat). Sie würden seit dem 1.8. keine Pauschale von 75 Euro im Quartal mehr bekommen und auch nicht mehr nach EBM abrechnen können. Sie würden also keinen einzigen Cent bekommen. Als Privatpatient könnten sie mich allerdings noch weiterhin behandeln!

    Es ist ja nicht so, dass ich meiner Krankenkasse das Geld nicht gönnen würde. Aber ich wollte gerne (in der Hoffnung, dass die KK mich so nicht einschreibt, ich aber meine Schuldigkeit getan hätte), die Freiwilligkeit im Vertrag streichen („unterschreib oder stirb“ ist doch nicht freiwillig). Außerdem wollte ich auch die Erlaubnis, irgendwelche Daten, die ich normalerweise niemanden auf die Nase binden würde, weiter zu geben streichen. Ich bin in Bezug auf Datenschutz etwas vorsichtig. Nicht erst seit Schäuble, aber das ist ein anderes Thema.

    Tja, jetzt ist das Problem dass wir in meiner Gegend anscheinend eine in Bezug auf das Budget etwas strenge Kassenärztliche Vereinigung haben. Jedenfalls haben es schon 5 Hausärzte aus budgetgründen (Teststreifen!) abgelehnt für meinen Diabetes aufzukommen. Und sollte meine Einstellung den Bach runter gehen, oder sich irgendwelche Komplikationen oder eine Schwangerschaft ergeben, darf mich der Hausarzt auch nicht wieder zum Diabetologen überweisen, bzw. werde ich dort nicht mehr angenommen.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen und Tipps wie ich mich hier verhalten sollte? Ich hab Angst nächstes Quartal ohne Insulin und Teststreifen dazustehen. Und diese Vorgehensweise finde ich einfach unverschämt.

    Schöne Grüße! von cat
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 09.08.2007 00:19:52
    hallo Cat, erstmal es ist grundsätzlich freiwillig an dem DMP Programm teilzunehmen. Der Arzt darf die Behandlung nicht verweigern, dann würde er sich strafbar machen. Ich bin auch nicht im Programm und bekomme genauso meine Bahandflung ,Medikama =
    mente, Insulin und teststreifen. Ich habe jetzt auch an eine Schulung teilgenommen,die mir alle 2 Jahre zusteht. Ich würde mit der Kasse mal reden. Hast Du nicht die Möglichkeit einen anderen Arzt aufzusuchen.? Das Verhalten sehe ich schon als Erpressung an ,das würde ich auch der kasse sagen.
    Wo leben wir denn. Zu solchen Ärzten kann man kein Vertrauen haben.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg
    Barbara
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 09.08.2007 00:23:03
    moin cat,

    als lange vor der Einführung die DMP-Diskussionen anfingen, hatte ich die Hoffnung, dass wir damit wenigstens ein Register der Behandlungserfolge bekämen und so endlich einmal Therapieansätze und Therapieergebnisse vergleichen könnten. Diese Erwartung ist inzwischen hinfällig, denn bei der kranken Kasse kommt nur an, dass wir eingeschrieben sind. Der Rest wird anonymisiert, und da erscheinen gerade einmal die Typen, die HBA1cs, die Gewichte, die Routineuntersuchungen und die erreichten Endpunkte wie apper Zeh und blindes Auge usw.

    Die kranke Kasse hat aus jedem Pumpenantrag und jeder Krankmeldung und jedem Aufenthalt im kranken Haus mehr und persönlichere Daten als aus den DMP-Zetteln. Und weil die Kasse mit unseren Unterschriften aus dem Risikostrukturausgleich zwischen den Kassen etwas von dem vielen Geld wieder reinbekommt, das wir kosten, befürworte ich das Einschreiben.

    Bisdann, Jürgen
  • (H.-)Jürgen

    Rang: Gast
    am 09.08.2007 11:12:51
    hier mal ein erhellender Link:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Risikostrukturausgleich von (H.-)Jürgen
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 09.08.2007 12:55:32
    hallo cat,

    der einschrieb ist nach wie vor freiwillig. kannst mal bei deiner kranken kasse fragen, ob die da was schriftliches haben.

    ich würde mir am besten einen neuen diadoc suchen. hausarzt muß wissen, daß ein dm'ler eine praxisbesonderheit ist, und diese gesondert melden. mehr als buchwissen darfst du aber bei den meisten ha's nicht erwarten.

    @jürgen

    alles andere währe ein eingriff in die therapiehoheit des arztes. uns bleibt nur die hoffnung darauf, daß sowohl die fachkunde als auch die compliance in notwendiger und hinreichender form vorhanden ist. und hier irrt mal die biebel nicht: wer suchet der findet. von thomas2002
  • cat

    Rang: Gast
    am 09.08.2007 13:54:16
    Hallo Barbara!
    Die Praxismitarbeiter haben die Einwilligungserklärung so ausgelegt, dass die Teilnahme am DMP beim Hausarzt freiwillig ist, jedoch nicht beim Facharzt. Dort wäre sie ab diesem Quartal Pflicht, weil die Diabetologen eben sonst nicht bezahlt werden.

    Die Krankenkasse habe ich darüber informiert und die Mitarbeiter (wirklich sehr nett) haben mir versprochen dass sie sich der Sache annehmen werden. Nur weiß ich nicht ob da viel bei rauskommt, deswegen wollte ich mich auch bei anderen Betroffenen informieren.


    Hallo Jürgen!
    Wenn man dem DMP beitritt, muss man unterschreiben dass man einverstanden ist, dass die erhobenen Daten personenbezogen, also mit Namen versehen, an eine *Datenstelle* geschickt werden. Diese Datenstelle gibt einen Teil der Daten nicht pseudonymisiert an die *Krankenkasse* und an die *Kassenärztliche Vereinigung* weiter. Außerdem werden Daten pseudonymisiert an ein *wissenschaftliches Institut* und einer *Einrichtung zur Qualitätssicherung* gegeben. Interessanterweise wird hier von Pseudonymisierung und nicht von Anonymisierung gesprochen. Die Daten können jederzeit wieder dem Namen der entsprechenden Person zugeordnet werden!

    Wie gesagt, ich gönne der Krankenkasse wirklich das Geld aus dem RSA. Ich hätte auch weniger Bedenken der Krankenkasse meine Daten zu geben. Aber da sind mir dann doch zu viele andere, nicht näher definierte Stellen, die die Daten bekommen.

    Außerdem habe ich mir schon öfter mal von anderen Ärzten z.B. Lanzetten oder Ketonteststreifen verschreiben lassen, wenn ich verpeilt hab dass sich mein Vorrat dem Ende neigt und ich es in nächster Zeit nicht zu meinem Diabetologen geschafft hätte (ich bin öfter mal bei meinen Eltern in einer anderen Stadt). So wie ich es verstanden habe, dürfte im DMP aber nur noch mein koordinierender Arzt meinen Diabetes behandeln (= verschreiben). Das wäre ein echter Nachteil für mich.
    Kann mir jemand der im DMP ist sagen, ob das wirklich so ist?

    Viele Grüße von cat
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 09.08.2007 14:36:00
    moin cat,

    hatte damit noch nie Probleme. Und als ich gar im vergangenen Herbst am Nationalfeiertag nur mit Basal in der diensthabenden Apotheke stand, weil ich statt einer Packung Bolus davon ne zweite eingepackt hatte, hab ich das gekauft, anschließend zuhause das Rezept vom Hausdok geholt und hin geschickt und das Geld zurück bekommen.

    Bisdann, Jürgen
  • cat

    Rang: Gast
    am 09.08.2007 17:12:03
    Hallo!

    Ich werde wohl kapitulieren müssen.

    Heute Mittag hat mich der Arzt angerufen. Ihm ist wohl klar, dass er mich laut Gesetz weiter behandeln muss, auch wenn ich mich nicht in das DMP einschreibe.

    Deshalb würde er von der Möglichkeit meine Behandlung zu verweigern erst einmal absehen. Er bietet mir an, die Pauschale von 75 Euro jedes Quartal privat zu zahlen. Oder ich muß mich doch ins DMP einschreiben. Er begründet das so:
    Die Praxis würde ja versuchen meinen Standpunkt zu verstehen, ich muß aber auch versuchen deren Standpunkt zu verstehen. Zu einem Arzt-Patienten-Vertrauensverhältnis würden immer 2 Seiten gehören, und wenn eine Seite kein Entgegenkommen zeigen würde, dann wäre das Vertrauensverhältnis erheblich gestört.

    Ich für meinen Teil höre da raus (auch wenn er es nicht explizit gesagt hat), dass er darauf hinaus will, der Behandlungspflicht aufgrund einer Zerstörung des Vertrauensverhältnisses legal zu entgehen.

    Also komme ich entweder der Praxis entgegen und schreibe mich gegen meinen Willen ein, oder ich zahle im Jahr 300 Euro, oder ich zerstöre das Vertrauensverhältnis und er kann ganz legal meine Behandlung ablehnen.

    So schnell kann also ein seit fast 10 Jahren bestehendes Vertrauensverhältnis zerstört werden.

    Schöne Grüße von cat
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 09.08.2007 19:25:28
    was wirst Du denn machen wollen, wenn Deine Chipkarte auf die mit ALLEN Behandlungsinfos umgestellt wird? von Jürgen
  • hajoma

    Rang: Gast
    am 09.08.2007 23:40:27
    Hallo cat,
    also, vorweg. Ich würde die 75 ¤ nicht bezahlen. Du solltest dich mal an die Ärztekammer und an die Krankenkasse wenden.
    Und, da du in dieser Praxis derartig behandelt wirst, kann von einem Vertrauensverhältnis keine Rede sein. Es geht eindeutig nur ums Geld.
    Wenn ich in deiner Situation wäre, käme für mich nur ein Arztwechsel in Betracht, selbst bei einer so langen Zeit der Behandlung.

    In diesem Sinne
    Achim von hajoma
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 10.08.2007 00:05:10
    hallo cat,

    der arzt hätte mein vertrauen schon vor dem anruf verloren. von thomas2002
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 10.08.2007 00:29:45
    ich muß den Vorgänger recht geben,Vertrauen ist ohnehin nicht mehr da. ich habe heute an meine Krankenkasse TK geschrieben und bat um eine Stellungnahme ,ob es wirklich ein gesetz seit dem 1.8. gibt.,daß man an dem DMP Programm sich einschreiben muß. So bald die sich melden schreibe ich es ins Forum.
    Gruß Barbara
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 10.08.2007 11:37:05

    @ Jüregen, so ist es ja nun nicht,ich kann schon bestimmen,was auf die Chipkarte drauf soll. Ganz unterwerfen müssen wir uns NOCH nicht..
    Einen schönen tag
    Barbara
  • cat

    Rang: Gast
    am 10.08.2007 12:57:02
    Hallo Achim!
    Die Krankenkasse wird auf jeden Fall was davon erfahren. Nur mache ich mir nicht allzu große Hoffnung dass mir die Kasse bei der Sache helfen kann. Wenn der Arzt wegen einem zerstörten Vertrauensverhältnis die Behandlung verweigert, ist das völlig legal.

    Hallo Thomas und Hallo Barbara!
    Das Problem mit dem Arztwechsel ist, dass es hier keine wirklichen Alternativen gibt. Es dauert einfach zu lange in die nächste Stadt zum nächsten Diabetologen zu kommen. Das kann ich unmöglich mit dem Stundenplan der Uni unter einen Hut bringen (Anwesenheitspflicht).
    Außerdem dürften wahrscheinlich früher oder später alle Fachärzte, die überwiegend Diabetiker betreuen, auf den Trichter kommen dass ihnen künftig jedes Quartal 75 Euro pro Diabetiker fehlt. Und wie man das Geld wieder beschaffen kann.

    So wie ich das verstanden habe, ist das keine Pflicht aufgrund von einem richtigen Gesetz sondern die Diabetologen werden indirekt genötigt die Einschreibung durchzusetzen.
    Es läuft anscheinend so:
    Patient im DMP -> Arzt bekommt Pauschale von 75 Euro pro Quartal und kann nach EBM abrechnen
    Patient nicht im DMP -> Arzt bekommt keine Pauschale und kann den Diabetes speziell nicht nach EBM abrechnen, sondern nur das was er auch für einen Schupfen-Patienten bekommen würde

    Ich kann mir das zwar nicht so richtig vorstellen, aber man weiß ja nie, langsam halte ich in diesem Land alles für möglich.

    Ich kann natürlich verstehen, dass sich das kein Arzt antun möchte, falls dies wirklich so stimmt. Die Krankenkasse behauptet allerdings dass das nicht stimmt. Der Arzt sagt, die Krankenkassen erzählen den Versicherten nur Märchen. Da weiß ich echt nicht mehr wen und was ich glauben soll.

    Schöne Grüße
    von cat
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 10.08.2007 13:40:52
    Moin Barbara,

    bei der sogenannten Gesundheitskarte, die in Modellteilen der Republik inzwischen erprobt wird, sind alle unsere krankheitsrelevanten Daten drauf inkl. Medis und Unverträglichkeiten. Von Mitbestimmen ist da nirgendwo die Schreibe :-(

    Bisdann, Jürgen
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 10.08.2007 15:05:10

    hallo Cat,
    soeben rief mich die TK an und sagte mir ,das wäre völliger Quatsch es ist weiterhin freiwillig das DMP beizutreten oder nicht. man hat keinerlei nachteile dadurch. Ab 1.8. sei das neue Gesetz in Kraft
    das stimmt einfach nicht. Ich kann Dir nur raten mal zu Deiner Krankenkasse zu gehen. Der Arzt bekommt dann wohl einen Einlauf von der Kasse, aber so geht es ja nun nicht und das Vertrauen ist doch ohnehin futsch. Ich wünsche Dir viel Erfolg und hoffe ,daß es sich zum Guten ändert.
    @ Jürgen
    Es tut mir leid,mir ist bekannt ,daß ich die Chipkarte soweit beeinflussen kann ,daß nur das Wichtigste darauf vermerkt wird. z.b. mein Insulin und Medikamente. Ich weiß ja gar nicht,wer die nachher alle lesen kann. Da werde ich nie zustimmen.
    Gruß Barbara
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 10.08.2007 18:12:19
    Moin Barbara,

    http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Patientenkarte sagt mir, dass ich wahrscheinlich keine Chance habe, überhaupt dahinter zu kommen, welche Infos über meine Krankheiten und mich an welchen damit einsehbaren Stellen überhaupt hinterlegt sind. Und wenn da dann gleiche Schlüssel verwendet werden wie in privaten Arztabrechnungen, komme ich auch dann noch kaum weiter, wenn ich wenigstens eine Stelle mit einer Sorte Inhalt gefunden habe. Von daher muss ich sagen, dass mich die paar Daten beim DMP nun wirklich eher unter dem Aspekt der Frage kratzen, warum man sich für son Fliegenschiss an Info so anstrengt.

    Bisdann, Jürgen
  • Cora

    Rang: Gast
    am 11.08.2007 02:36:36
    Sollten dann alle, die sich nicht sicher sind mit der Karte, privat zahlen???

    Witzig ...... :-(

    Es ist doch so, dass Patienten beim Doc immer in ihre Datei schauen können.
    Warum sollten sie dann nicht mal schauen dürfen, was für Infos sie in der Karte ewig mit sich herum tragen?

    von Cora
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 11.08.2007 12:36:21
    Moin Cora,

    wenn Du Wiki liest, wird Dir auffallen, dass auf der für D geplanten Karte wenig in einfacher Textform steht und das meiste in der Form von Schlüsseln zu Ablagestellen auf Servern. Dafür musst Du mit dem Teil online gehen und Dich an den jeweiligen Ablagestellen mit Deiner persönlichen Zugangsberechtigung einloggen und kannst dann schauen, was zu Deiner Person dort hinterlegt ist.

    Die Dateien dort sind wahrscheinlich zum großen Teil einfacher Text. Allerdings besteht der einfache Text in einer normalen Privatrechnung häufig aus einer Reihe von Zahlen- und Buchstabencodes, für die ich mir eh schon nen Schlüssel zum Verstehen suchen müsste. -

    Will sagen: die Info ist so organisiert, dass sie für Laien selbst dann de facto unzugänglich ist, wenn er überall ran kommt. Und mit der elektronischen Superverwaltung vermehren sich die Ablagestellen, an denen wir schauen müssten, was das über uns gespeichert ist, ins Unüberschaubare.
    Und wenn ich de facto nicht kontrollieren kann, was da über mich gespeichert ist, kann ich de facto auch nicht bestimmen, was über mich gespeichert wird.

    Vergleich doch nur mal mit der Schufa: Im Prinzip hat jeder von uns das Recht zu erfahren, was dort zu seiner Finanzsituation gespeichert ist. Aber die Prozedur dahin ist schon abschreckend genug dafür, dass die weit überwiegende Mehrheit von der rechtlich zustehenden Möglichkeit der persönlichen Information nie im Leben Gebrauch macht, obwohl alle Daten dort jeden Tag die Geschäftsmöglichkeiten der Betroffenen z.T. durchaus völlig ungerechtfertigt begrenzen.

    Bisdann, Jürgen
  • Pia

    Rang: Gast
    am 14.08.2007 09:34:16
    Vielleicht denke ich ja zu naiv, aber mir ist es egal, wer wieviel von mir an Daten hat, weil ich mir denke, wenn einer was rausfinden will, findet er das raus.
    Um es ganz simpel zu sagen: Die meisten Menschen glauben, dass es Datenschutz wirklich real gibt. Datenschutz ist nur eine Erfindung zur Beruhigung der Leute. Sorry. Und SO wichtig kann ich gar nicht sein, als dass jemand sich für meine Daten interessiert. Und sollte es Probleme geben, macht Ullala einfach ein neues kleines Gesetz. Datenverkauf ist eine (leider) normale Angelegenheit. von Pia
  • Fuchs

    Rang: Gast
    am 15.08.2007 16:45:59
    Pia schreibt:

    "Die meisten Menschen glauben, dass es Datenschutz wirklich real gibt. Datenschutz ist nur eine Erfindung zur Beruhigung der Leute."

    Ja, wir dumme Masse haben eben keine Ahnung, was wirklich so abgeht. Gut dass Pia weiß, was hinter allem wirklich steckt.

    Fuchs
  • Pia

    Rang: Gast
    am 16.08.2007 10:56:40
    Hi Fuchs, warum greifst du mich schon wieder persönlich an???? Kannst du das nicht einfach für alle Zeit sein lassen?
    Fakt ist, wenn Jemand Daten über einen anderen haben will, dann bekommt er die auch. von Pia
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 16.08.2007 11:00:01
    Fuchs, ich glaube langsam, du brauchst einen Termin beim Psychologen. Hättest du SO reagiert, wenn nicht Pia die Sätze geschrieben hätte? ich denk mal nicht. von Barbara
  • Fuchs

    Rang: Gast
    am 16.08.2007 15:54:18
    Hallo Barbara,

    ja hätte ich. Und nochmal: Wenn da jemand Unsinnn schreibt und man sagt, das es Unsinn ist, ist das dann verkehrt? Muss man dann zum Psychologen?

    Pia schreibt eine Menge Zeugs, und ehrlich gesagt ist ja auch nicht alles Unsinn. Aber vieles sollte einfach nicht unwidersprochen bleiben. So auch diese Geschichte hier mit den Daten.

    Gerade eben schreibt Pia noch sinngemäß: Wer sich Daten beschaffen will, dem gelinge das auch. Ja und? Was bringt, mir denn diese Aussage? Wenn jemand einen umbringen WILL, dann kann er ihn auch umbringen. Würde Pia deswegen schreiben, dass Gesetze totaler Unsinn sind und die "meisten Menschen" sich in ihrer Blödheit daran halten? Solche dumpfen Stammtisch-Aussagen zeugen nicht gerade von einer sachlichen und differenzierten Betrachtung unserer Welt.

    Und Pia, ich greife nicht an, ich widerpreche nur entschieden. Mit Kritik hast Dues aber wohl nicht so, oder?

    Fuchs
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 16.08.2007 21:28:21
    hallo an alle,
    wer sich über den datenschutz informieren will braucht nur die berichte der datenschützer zu "lesen"
    nicht nur überfliegen. und wer das tut, und weiß daß
    bloß ein mißtauen eines beamten/angestellten reicht um auf dein konto zu schauen(nicht nur was drauf ist, sondern die bewegungen!)
    der merkt daß es mit dem datenschutz nicht so weit her ist, außer für verbrecher und betrüger, die umgehen sowas gekonnt.
    nicht über den kleinen mann, aber über führungskräfte ab der mittleren managementebene
    sind listen vorhanden.
    beim kleinen mann wird sogar das auto bei anrägen auf 999, oder 1000e geschätzt..
    ab tausend muß es verkauft/verwertet werden.
    in der beziehung ist das dmp pipifax.
    mfg klaus
    gerade pumpis die ja nicht zu den billigen patienten zählen, gönnen ihrer kasse nicht den risikostrukturausgleich, ca 4000e, sind aber oft die ersten die jammern bei einschränkungen.
    von klausdn
  • paula

    Rang: Gast
    am 17.08.2007 13:25:12
    ...immer noch besser, nicht zu den billigen patienten zu zählen als ein billiger prolet zu sein mit neurotischer neidfratze. von paula
  • Pia

    Rang: Gast
    am 20.08.2007 11:22:48
    Hi Fuchs,

    Zitat: Und Pia, ich greife nicht an, ich widerpreche nur entschieden. Mit Kritik hast Dues aber wohl nicht so, oder?Zitatende.
    ----------
    Sorry, aber Deine Bemerkung war offensichtlich keine Kritik. Und wieder untestellst Du mir etwas Negatives. Wenn ich mich zu einem Thema äußere, dann kann ich das auch belegen.
    Du hast das Thema Gesetze erwähnt...
    Auch ein gutes Thema, über das man stundenlang reden könnte. Ich finde, dass ich als kleiner Bürger Gesetzen meist ohnmächtig gegenüber stehe und es ist sehr auffällig, dass Gesetze, die etwas Gutes bewirken, oft sehr lange Zeit bis zur Verabschiedung benötigen, Gesetze, die aber zum Nachteil (v. a. finanziell) der kleinen Leute sind, scheinbar oft von einem auf den anderen Tag verabschiedbar zu sein scheinen.

    Was hälst Du von dem Deal, dass wir unsere Beiträge GEGENSEITIG einfach so stehen lassen und unkommentiert lassen?
    Denn ich habe einfach keine Lust, irgendeine negative Unterstellung von Dir als Reaktion auf fast jeden meiner Beiträge zu lesen. Da oben steht meine Mailadresse. Wenn Du Lust hast, dann können wir privat kommunizieren. Aber das hatte ich ja schon mal angeboten. Ich hoffe/denke nicht, dass zu denen gehörst, die dazu keine Courage haben, weil "Motzen" einfach leichter ist. Meld dich doch einfach mal.
  • Fuchs

    Rang: Gast
    am 21.08.2007 13:02:58
    @Pia

    Du schreibst:

    "Denn ich habe einfach keine Lust, irgendeine negative Unterstellung von Dir als Reaktion auf FAST JEDEN meiner Beiträge zu lesen."

    Na, na. Auf FAST JEDEN Deiner Beiträge.... Du schreibst hier ja ziemlich viel, und an drei oder vier "Dispute" zu verschiedenen Themen kann ich mich in der Tat erinnern. Aber es ist nicht so, dass ich auf FAST JEDEN Deiner Beiträge reagiere, schon gar nicht negativ.

    Eine direkte Kommunikation mit Dir wünsche ich nicht, weil ich den SINN darin nicht sehen kann. Es gibt hier dieses Forum, und wir beide nutzen es. So what? Und wir sind nicht immer einer Meinung und stellen dies dar? So what? Nochmal: Ich kann, darf und werde, wenn es nötig ist, anderer Meinung sein und dies -hoffentlich- fair und sachlich darstellen. Du musst lernen, dass Du selber keine polarisierenden Positionen darstellen kannst, ohne Widerspruch hervorzurufen.

    Wenn Du Deine wiederholte Aufforderung nach direkten Kontakt und meine zurückhaltende Antwort darauf als Zeichen meiner "Feigheit" oder sonst was darstellen möchtest, kann ich Dich nicht daran hindern.

    Fuchs
  • Pia

    Rang: Gast
    am 22.08.2007 09:40:55
    Hi Fuchs,

    Ich kann, darf und werde, wenn es nötig ist, anderer Meinung sein und dies -hoffentlich- fair und sachlich darstellen.
    ----
    Damit kann ich gut leben. Lass dann doch aber bitte einfach solche Bemerkungen wie:

    Nur gut, dass es Pia gibt uns uns Dummen erklärt, was los ist (so ähnlich) oder: Vielleicht bist du dort besser aufgehoben (Hinweis auf ein anderes Forum).
    Auf kontroverse Diskussionen über Themen mir dir freu ich mich, aber bitte bleibe fair.
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag.