Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Schmerzen?
-
Cora
Rang: Gastam 17.04.2007 23:37:48
Hallo
ist es möglich, daß nicht behandelter DM 2 in Händen und Füßen Schmerzen bereiten kann?
Schmerzen sind nicht immer, nur ab und zu. In den Füßen innenseiten.
Die Hände schmerzen bei Dingen, die man fester greifen muss, wie z.B. beim spülen, Gitarre spielen, schweres tragen, etwas reparieren, aber auch schon mal so.
Kann das am DM liegen?
Falls ja, was kann man tun?
Gruß, Cora
-
rudi
Rang: Gastam 17.04.2007 23:58:43
hallo cora,
ganz einfach, den dm behandeln und zwar rasch.
sonst gibt es ausser schmerzen noch viel schlimmere folgekrankheiten.
von sehstörungen bis erblinden.
beinamputation, schlaganfall, usw.
warum wird dein dm nicht behandelt???
melde dich umgehend bei einem diabetologen, wenn du einiges verhindern willst.
diabetes tut nicht weh, ist schleichend und heimtückisch und auf dauer unbehandelt auch tödlich.
gruss rudi -
Cora
Rang: Gastam 18.04.2007 05:34:32
Hallo Rudi,
der wird nicht behandelt, weil ich nicht cooperativ bin, hat mein Ex-Arzt der Krankenkasse gesagt.
Mein zweiter Diabetologe hat mich nur nach Werten beurteilt, er stand immer nur rum und schaute einen von oben bis unten sehr abwertend an.
Mit seiner Mitarbeiterin versand ich mich super, hab mit ihr ausgemacht Insulin zu spritzen. Aber der Arzt mischte sich ein, spielte sich auf und hat die Abmachung in den Wind geschickt.
Keiner Der Diabetologen hat auf meine Psyche geachtet, aber die Ärztin. Aber sie hat sich da rein quatschen lassen und wollte mich nicht mehr behandeln.
Mein Vertrauen in Ärzte ist eh sehr angeschlagen. Das sind jetzt hier nicht die einzigen Gründe, um die zu nennen, müßte ich weit ausholen, das wäre zu viel hier.
Außerdem habe ich seit vielen Jahren mit einer Angststörung zu kämpfen. Aus diesem Grunde kann ich auch nicht immer das Haus verlassen. Ich bin seit anderthalb Jahren deswegen krankgeschrieben.
Das hat aber noch nicht meine Frage beantwortet, ob das mit den Schmerzen zu tun haben könnte.
Ich möchte nichts an meinen Händen haben, die sind mir sehr wichtig. Fast alles was ich mache, dafür brauche ich meine Hände und meine Augen.
Im übrigen habe ich seit 1 Jahr eine Betreuerin, damit ich wieder Wege in Angriff nehmen kann zu Ärzten, Einkaufen usw. was mir sehr schwer fällt.
Nun, mehr kann ich leider nicht dazu sagen. Ich hoffe, ich hab Deine Frage damit beantwortet... (?)
Liebe Grüße und Danke schön,
Cora -
Hella
Rang: Gastam 18.04.2007 10:20:24
Hallo Cora,
wenn nicht noch andere Gründe vorliegen (z.B. Rheuma o.ä.) kann ein schlecht eingestellter Diabetes sehr wohl Schmerzen im Körper verursachen, speziell in den Extremitäten, das nennt man Polyneuropathie. Die Hauptursachen für PNP sind Diabetes und Alkohol.
Neben einem Diabetologen brauchst Du unbedingt einen Psychotherapeuten. von Hella -
Haschi
Rang: Gastam 18.04.2007 20:14:27
Hallo Cora,
auch wenn du noch so unangenehme Erfahrungen mit Ärzten gemacht hast ,
aufgeben darfst du nicht. Du brauchst in erster Linie einen Diabetologen, dem du vertrauen und mit dem du deinen Diabetes cooperativ behandeln kannst. Unbehandelter Diabetes bedeutet in aller Regel extrem scheußliche Folgekomplikationen.
Wenn du dir bereits Nervenschäden durch
Hyperglykämie eingehandekt hast, kannst du diese nur ausbremsen mit einer guten Stoffwechselführung. Die erreichst du ausschließlich mit konsequenter Therapie.
von Haschi -
rudi
Rang: Gastam 18.04.2007 22:50:16
hallo cora,
>>Das hat aber noch nicht meine Frage beantwortet, ob das mit den Schmerzen zu tun haben könnte<<
das kann dir ein neurologe beantworten.
diabetes nicht behandeln kommt einer körperverletzung gleich.
wenn jedoch der patient mit dem arzt nicht klar kommt, ist ein wechsel dringend nötig.
manche ärzte können sich eben nicht in die psyche eines menschen hineinfühlen, sind totzdem gute ärzte.
du musst weiter suchen, damit dir erfolgreich geholfen wird.
nicht aufgeben.
gruss rudi -
Lisa
Rang: Gastam 19.04.2007 13:48:12
Du brauchst einen guten Diabetologen, der sich auch mit der Psyche auskennt, vor allem aber brauchst du einen guten Psychotherapeuten, der sich mit Diabetes auskennt, es gibt da schon einige. Wenn die Psyche Hilfe braucht, geht man am besten zu einem Profi. Adressen findest Du im Diabetes Journal , beim Deutschen Diabetiker Bund" oder bei den "INSULINERn e.V." Da lernst Du, wieder gut für Dich zu sorgen und Verantwortung für Dich und Deine Gesundheit zu übernehmen. Viel Erfolg wünscht Lisa -
thomas2002
Rang: Gastam 20.04.2007 05:04:19
hallo caro,
da du eine betreuerin hast, nehme ich an, daß du in psych. behandlung bist.
deine schmerzen können folge eines schlecht behandelten dm sein. am besten ist es, wen ihr beide euch um einen anständigen diabetologen kümmert, der die laborwerte macht. gute informationen gibt es in aktiven selbsthilfegruppen.
normalerweise bekommst du dort auch überweisungen zu neurologen und augenarzt dort. solltest du nicht ad hoc einen diabetologen finden, kannst du zu den ärzten auch so gehen. sind nur jedesmal 10 euro fällig. von thomas2002 -
Pia
Rang: Gastam 20.04.2007 15:23:23
Was für Schmerzen sind denn das? Ich musste mich voriges Jahr operieren lassen wegen Karpaltunnelsyndrom, das tauchte exakt auf, als ich begann, hohe Dosen Insulin zu spritzen. von Pia -
Haschi
Rang: Gastam 20.04.2007 16:18:31
Hallo Pia,
wenn das Karpaltunnelsyndrom sich just zur gleichen Zeit bemerkbar machte mit
der Gabe größerer Insulinmengen, so kann man wohl kaum die Ursächlichkeit beim Insulin finden, sondern in der diabetischen Stoffwechsellage vorher, die eine höhere Insulindosis erforderte.
Das Syndrom trifft Diabetiker deutlich häufiger als Stoffwechselgesunde.
Offenbar wird die "Engstelle" infolge schädlicher Stoffwechselendprodukte infolge Hyperglykämie weiter eingeengt. von Haschi -
rudi
Rang: Gastam 22.04.2007 12:14:24
hallo haschi
völlig richtig, die schädlichen stoffwechselendprodukte sind die hauptverursacher.
auch bei nicht diabeitkern.
selbst nach op des karpaltunnelsyndroms kann sich eine systemischen sklerose entwickeln.
gruss rudi -
Pia
Rang: Gastam 25.04.2007 13:53:19
Jungs, ich meinte den zeitlichen Zusammenhang. Wären hohe Insulindosen die Ursache gewesen, hätte es sich wiederholen müssen. Ungünstig formuliert, sorry. von Pia -
Pia
Rang: Gastam 26.04.2007 10:46:20
Zitat: Mein zweiter Diabetologe hat mich nur nach Werten beurteilt, er stand immer nur rum und schaute einen von oben bis unten sehr abwertend an. Zitatende
-------------------------
N U R nach Werten beurteilt?
Wonach sollte er dich denn beurteilen? Für deine psychischen Probleme ist er nicht der richtige Facharzt.
Kann es vielleicht sein, dass du dir das nur eingebildet hast? Dann nützt auch ein Arztwechsel nichts.
Und wenn du nicht bereit bist, dich um deinen Diabetes zu kümmern, bist du nicht kooperativ, sorry, genau wie man es dir schon sagte.
Es ist DEIN Diabetes, dem Arzt ist es wurscht, ob du Insulin spritzt. Denn Du spritzt es für deine nicht für seine Gesundheit.
Aber ehrlich gesagt, wäre ich manchmal dafür, dass man die Leute, die ganz gezielt und bewusst sagen, scheißegal, werd ich eben blind oder komme an die Dialyse oder werde amputiert, das genau so machen lassen, ABER: die sollten dann an den Kosten, die durch die Behandlung der Spätfolgen erforderlich sind, beteiligt werden. Denn diese Kosten werden auch durch unsere Kassen-Beiträge finanziert. von Pia -
Cora
Rang: Gastam 28.04.2007 03:00:36
Hallo Pia
Zitat:
ABER: die sollten dann an den Kosten, die durch die Behandlung der Spätfolgen erforderlich sind, beteiligt werden. Denn diese Kosten werden auch durch unsere Kassen-Beiträge finanziert. Zitat Ende.
Du brauchst keine Angst haben, dass Du für mich bezahlen musst.
Spätfolgen gibts bei mir nicht, denn ich werde so beerdigt wie ich geboren wurde, mit allem drum und dran.
Auch da keine Sorge: alles bestens organisiert.
Du willst ewig leben? Renn weiter zum Arzt. Ich warte auf meinen NATÜRLICHEN Zeitpunkt, denn ich habe nicht das Recht mein Leben durch Medikamente zu verlängern.
von Cora -
ANONYM
Rang: Gastam 28.04.2007 10:17:37
Na, dann ist ja alles klar, bloß: warum schreibst du hier eigentlich? von ANONYM -
an Anonym
Rang: Gastam 29.04.2007 20:45:57
Anonym, das habe ich oben bereits geschrieben! von an Anonym -
Cora
Rang: Gastam 29.04.2007 20:53:09
Pia,
schade, dass Du nicht richtig lesen kannst. Damit meine ich lesen und VERSTEHEN.
Ich habe oben bereits erwähnt, dass ich sehr wohl cooperativ war und das war bei der Ärztin.
Leider hat sie sich dazwischen quatschen lassen, da ist doch wohl klar, dass ich bei fehlendem Selbstbewußtsein meiner Ärztin kein Vertrauen mehr haben kann.
Könntest Du dann noch vertrauen???
von Cora -
rudi
Rang: Gastam 29.04.2007 21:36:59
hallo cora,
und wie geht es mit dir weiter??
hat deine betreuerin auch keine möglichkeit dir zu helfen.
es muss doch einen arzt geben, der dich und deine probleme so nimmt wie sie sind.
wenn du unbehandelt so dahinlebst, dann kann dir später keiner mehr helfen.
gruss rudi -
Pia
Rang: Gastam 30.04.2007 09:13:54
Zitat:Spätfolgen gibts bei mir nicht, denn ich werde so beerdigt wie ich geboren wurde, mit allem drum und dran.
Du willst ewig leben? Renn weiter zum Arzt. Ich warte auf meinen NATÜRLICHEN Zeitpunkt, denn ich habe nicht das Recht mein Leben durch Medikamente zu verlängern. Zitatende:
--------------
Es gibt Niemanden, der dich zwingt, irgendwelche Medikamente zu nehmen.
Woher willst du wissen, dass du keine Spätfolgen haben wirst? Spät heißt nicht 75 Jahre.
-----
Ich warte auch auf einen natürlichen zeitpunkt, aber bis dahin will ich möglichst schmerzarm oder schmerzfrei leben. Nach einem Unfall, den ich NICHT verschuldete, wurde mir ein Bein amputiert. Seit 1 Jahr bin ich erst schmerzfrei. Ich bin 46, also 20 Jahre Schmerzen und über 20 Operationen.
Aber ich bin dankbar, weil ich weiß, dass es Menschen gibt, denen es viel schlechter geht als mir.
So, wie ich das einschätze, ist DM nicht dein größtes Problem bzw. Thema. Du scheinst allerhand psychische Probleme zu haben.
Darf ich dich fragen, ob du grundsätzlich Medikamente ablehnst?
Ich war immer gegen Medikamente, aber wenn ich die Wahl hat, keine Schmerzen zu haben, wähle ich ein gutes Medikament.
Der Gang zum Diabetologen ist bei dir verschenkte Zeit, weil du ja keine Medikamente nimmst.
Ich glaube, bei deinen Problemen können wir dir als Laien leider nicht helfen. Ich wünsche dir alles Gute. von Pia -
Cora
Rang: Gastam 30.04.2007 20:54:59
Hallo Klaus, hallo Pia,
ich bitte Euch, nachfolgenden unteren Text nicht als jammern aufzufassen, es ist lediglich eine Erklärung und hoffe, es ist ok.
Seit letzter Woche habe ich eine ganz fiese Erkältung. Seit Freitag kommt zusätzlich noch ein stark geschwollener Fuss dazu.
Ich kann nur sehr schwer an Krücken laufen, die ich mir borgen konnte.
Heute morgen war ich bei meinem neuen Hausarzt (kein Diabetologe). Er hat meinen Puls gefühlt und die ganze Zeit mit mir geredet, während ich auf der Liege lag.
Er ist, schätze ich, Mitte 60, ein väterlicher Typ, der mir tief in die Augen sah, sehr beruhigend auf mich wirkt und mir ein "Willkommens"-Gefühl gegeben hat.
Ich war zwar schon mal bei ihm, aber nicht mit dieser Ernsthaftigkeit wie heute.
Ich glaube, ich habe eingesehen, dass es nicht anders geht und habe mir Metformin geben lassen. Das werde ich in einer Woche, also ab Montag, einnehmen.
Das mache ich extra so, weil ich erst die Erkältung und die Schmerzen wegbekommen möchte, falls ich Nebenwirkungen von Metformin bekommen sollte, denn noch ein Krankheitsgefühl dazu im Moment wäre einfach zu viel und ich würde wieder aufgeben. Aber diesmal will ich es wirklich, denn das mit dem geschwollenen Fuss hat mir jetzt gezeigt, wie es sein kann..... eines tages....
Ja, Pia, Du hast recht, ich habe eine ganze Menge Probleme mit denen ich nicht klar komme. Dafür ist meine Betreuerin zuständig, die ich mindestens einmal in der Woche sehe.
Ich bin als kleines Kind entführt und von mehreren Kerlen stundenlang missbraucht worden. Dadurch wurde meine Zukunft verpfuscht, die ich nicht so leben kann wie ich gern möchte.
Ich habe keine richtige Beziehung zu meinem Körper, weil ich ihn nicht mag. Vertrauen ist schwer, daher ist es schwierig, wenn Vertrauen missbraucht wurde, wieder neu aufzubauen.
Ich bin in der Phase, in der ich lernen muss, den Tätern endlich zu verzeihen. Aber das ist gar nicht so leicht, denn in letzter Zeit kommt alles wieder hoch.
Leider haben meine Eltern damals nur dafür gesorgt, dass ich "vergesse" und sie schwiegen ihr Leben lang und so konnte ich es nie wirklich verarbeiten.
Die Täter wurden nie bestraft!!!
Aber ich, denn ich hatte nie die Gelegenheit zumindest mit dem Haupttäter zu sprechen, im Beisein einer Psychologin natürlich. Dann hätte ich ihm sagen können, wie mein weiteres Leben verlaufen ist, danach. Denn ich war nie mehr so unbeschwert wie vorher und ich schrecke oft hoch bei kleinsten Geräuschen. Ohne Licht schlafen ist nicht möglich, habe eine Taschenlampe im Bett, falls der Strom ausfällt. Zusätzlich eine Kerze an. Sowas nenne ich auch Folgeschäden.
Der Haupttäter hat Familie.
Ich werde nie eine haben.
Sorry, ist ein bischen lang geworden. Aber vielleicht könnt ihr jetzt ein bischen verstehen, warum ich mich so verhalten habe. Und ich bitte, dies geschriebene nicht als Jammern aufzufassen, sondern als Erklärung, denn so ist es gemeint.
Liebe Grüße,
Cora -
Cora
Rang: Gastam 08.05.2007 02:46:16
Habe vor 2 Stunden meine erste Metfomin genommen - das musste ich jetzt unbedingt hier mitteilen :-) von Cora -
Nicole
Rang: Gastam 09.05.2007 16:11:15
Es tut mir leid was dir passiert ist. Mir ist ganz schwindelig geworden als ich das laß.
Eigentlich habe ich im net nach Leuten gesucht die auch ihre Kinder vermissen. Mein Ex hat nämlich unseren Sohn entführt.
Klar dass es dir damit nicht gut geht. Ich wünsche dir von ganzem Herzen dass du dich dich in deinem Leben irgendwann einmal so bewegen kannst wie die meisten anderen und deine Ängste überwinden kannst.
Eines muss ich dir unbedingt sagen: Verzeihen brauchst du sowas nicht! Niemals. Genauso wie vergessen. Niemals vergessen. Das ist nicht gut. Das einzige was man da machen kann, ist es hinzunehmen. Es ist geschehen. Niemals wird es ungeschehen sein. Niemals wird der Schmerz und die Demütigung vergessen sein. Aber akzeptieren kann man es . Akzeptieren dass es geschehen ist. Mehr nicht.
Ich wünsch dir ganz viel Kraft und Liebe.
Glaub an dich. Ich kenne dich nciht, aber ich glaube auch an dich.
Ich schick dir eine liebe Umarbung in Gedanken.
Liebe Grüße, Nicole.
www.onduty.info/woistgabriel -
Pia
Rang: Gastam 09.05.2007 17:19:05
Liebe Cora,
also ich seh das auch so wie Nicole, dass Du Deinen Tätern NICHT verzeihen musst. Weshalb? Ich glaube, das kann man nur, wenn man christlichen Glaubens ist, und auch dann. Dass Deine Prioritätenliste im Leben eine andere ist, ist auch klar.
Dass Deine Eltern so reagiert haben, kannst du vielleicht verzeihen, denn das ist sicher aus ihrer Unfähigkeit, anders zu handeln, heraus so gelaufen. Hast du zu ihnen noch Kontakt? Vielleicht hofften sie, du könntest das Geschehene einfach vergessen mit der Zeit.
Ich weiß zwar nicht, wie das mit Verjährung ist, aber vielleicht kann ein guter Anwalt mehr für dich tun als ein Arzt.
Es geht nicht um Verzeihen, sondern um Deine Rehabilitation. Ich würde Dir empfehlen wollen, mit Deiner Betreuerin mal über die Variante zu sprechen, mit Hilfe eines Anwaltes über eine Schmerzengeldklage bzw. Wiederaufnahme des Prozesses zu reden. Ich weiß, dass Geld nichts ungeschehen macht, aber du könntest dir dein Leben damit erleichtern und es wäre eine Chance zum Aufarbeiten und vielleicht sogar abschließen, NICHT verzeihen. Aber alles das nur, wenn das Gefühl für dich stimmt.
Es ist wirklich nur meine ganz subjektive Meinung. Wenn Du magst, schreib mir privat.
Mailadresse steht oben.
P.S. Wenn das Metformin die Beschwerden nicht nimmt und sie wirklich vom Diabetes kommen, kommst du auf die Dauer besser weg, wenn du Insulin spritzt. Aber, ich bin stolz auf Dich, dass Du Dir das Metformin erst mal überhaupt "einwirfst". Damit hast DU etwas für DICH selbst entschieden und hast aktiv gehandelt.
von Pia -
Cora
Rang: Gastam 16.05.2007 04:46:40
Liebe Nicole, liebe Pia,
herzlichen Dank, dass Ihr euch Zeit genommen habt für Eure Antworten.
Nun habe ich Metformin seit dem gewissen Montag genommen, allerdings nur abends 1. Ab Sonntag fange ich an, sie auch morgens zu nehmen.
Bisher hatte ich keinerlei Nebenwirkungen, allerdings bin ich seit dem müder und gehe früher zu Bett. Ob es daran liegt, weiß ich nicht, aber es passt.
Noch einmal herzlichen Dank für die Antworten.
Liebe Grüße und alles Gute,
Cora
-
Pia
Rang: Gastam 18.05.2007 09:57:24
Liebe Cora,
dass Du besser oder eher oder tiefer schläfst, kann auch mit der Mondkonstellation zusammenhängen. Ich schlafe seit 1 Woche, als hätte mir einer mit einem Hammer gegen den Kopp gehauen....habs sogar nach langer Zeit mal wieder so richtig verpennt...guter Schlaf ist immer gut, Cora. von Pia -
Cora
Rang: Gastam 28.05.2007 03:40:07
Bisher habe ich gelesen, dass Metformin den Appetit zügelt.
Kann es sein, dass es bei einigen Menschen anders ist? Ich bekomme nämlich laufend nicht nur Appetit, sondern richtig Hunger.
Wenn ich den Hunger ignoriere, wird mir fast schlecht und wenn ich dann etwas esse, geht es mir sofort besser, obwohl die Werte hoch sind, wie z.b. 200 - 300.
Wie kann das sein? Ich versteh das nicht und ich bemühe mich wirklich. von Cora