Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Diagnose Prädiabetes/gestörte Glucosetoleranz
-
Inka
Rang: Gastam 26.03.2007 15:56:50
Hallo!
Da ich ja die letzten zwei Wochen ab und an mal hier nachgefragt hatte, interessiert Euch vielleicht auch, was die Diabetologin gesagt hat. Also sie meinte ein Diabetes wäre es noch nicht, aber eben die Präphase mit gestörter Glucosetoleranz. Ich habe zu hohe Nüchternwerte, die sind morgens meist so bei 110 mg/dL mit Aussreissern nach oben, nach dem Essen sind die Werte normalerweise ok.
Jetzt soll ich Metformin nehmen, eine halbe Tablette abends und erstmal gucken, was sich so tut und wie ich das ganze vertrage. Ausserdem hat sie noch Blut für den HbA1c abgenommen, aber da erwartet sie nicht, dass der jetzt sehr schlecht ist, da ich ja ansonsten keine hohen Werte habe. Da soll ich übermorgen mal nachfragen.
Tja, und nun sitze ich hier ein wenig ratlos. Vielleicht habt Ihr ja noch ein paar Tips für mich, was ich tun kann oder soll. Sie meinte lediglich ein bisschen Sport wäre schön (ich gehe normalerweise jeden Tag ca. 1 h mit meinem kleinen Sohn spazieren) und vielleicht noch ein kleines bisschen abnehmen (ich bin aber nicht übergewichtig, aber obere Grenze Normalgewicht). Vom Essen hat sie gar nichts gesagt, aber ich denke, das spielt doch eine wichtige Rolle. Wäre es vielleicht sinnvoll mal zur Ernährungsberatung zu gehen? Oder gibt es ein gutes Buch zum Thema, was Ihr mir empfehlen könnt?
Liebe Grüsse!
Inka -
thomas2002
Rang: Gastam 26.03.2007 19:18:35
auf die ernährung zu achten, ist nicht verkehrt. besonders die glykämische last ist für dich ziehlführend, d.h. überwiegend sachen essen, deren kohlenhydrate langsam ins blut gehen. es spricht nichts gegen gelegentlich süßes, aber in kleineren protionen. von thomas2002 -
klausdn
Rang: Gastam 26.03.2007 19:26:50
hallo inka,
der "morgen" ist nicht nur dein thema, daran haben viele zu "knapsen".
nur ein paar gedanken.
es gibt überhauprt kein "idealgewicht". sondern das ist eine definition.
jede änderung bewirkt eine weitere, also ein auf und ab.
jede diät die erfolg hat - muß - ein leben lang fortgeführt werden.
es wird immer von irgendwelchen effekten gefaselt.(jojo.....)
"wenn" der körper eine fettzelle hergestellt hat, ist die da, kann leer werden, hat aber immer das bestreben wieder voll zu werden.(dazu reicht eine halbe scheibe brot).
wenn diese zelle also nicht mehr "arbeiten" soll muß sie chirurgisch entfernt werden(und wer will das schon)
fazit - halte dein gewicht , jede diät ist der start zu obigem.
der einzige rat: morgens die kohlenhydrate einschränken, sie lieber auf den tag verteilen,
und insgesamt auf ein vernünftiges maß halten.
mfg klaus von klausdn -
Haschi
Rang: Gastam 27.03.2007 12:27:19
Hallo Inka,
die Diagnose einer gestörten Glukoseintoleranz als potenzielle Vorstufe eines Typ2-Diabetes ist sicher richtig. Nicht nur erhöhte Werte nach dem Essen, sondern auch die Nüchternwerte im prädiabetischen Bereich bedeuten ein höheres Risiko für KHK.
Wahrscheinlich ist deine Insulinsekretion nach der Nahrungsaufnahme noch musterhaft, jedoch die Homöoglukostase – Regulation zur Konstanthaltung des Blutzuckerspiegels – offenbar gestört.
Mit dem Wirkstoff Metformin hat dir deine Ärztin ein probates Medikament verordnet.
Es soll nämlich eine vermehrte Zuckerausschüttung aus der Leber verhindern und so den Blutzucker-Nüchternwert senken.
Mit ausgewogener Ernährung und genügend körperlichen Aktivitäten kannst du den Diabetes noch weit hinausschieben oder gar vermeiden.
Ungesättigte Fette und komplexe Kohlenhydrate, die den Blutzucker nur langsam ansteigen lassen,
sollten dabei in einer gesunden Mischkost
( nicht zu viel, nicht zu fett und nicht zu süß)bevorzugt werden.
von Haschi -
Inka
Rang: Gastam 31.03.2007 00:43:07
Lieben Dank für Eure Antworten!
Mein HbA1c ist übrigens bestens und liegt bei 5,7.
Liebe Grüsse!
Inka