Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
  • Tommi

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 11:11:45
    untypisch vom Alter auf jeden Fall... die Diagnose wird eigentlich erst ab 45 aufwärts gestellt. Außerdem treibe ich viel Sport schon seit meiner Jugend. Klar letztes Jahr hatte ich bei 1,79m zeitweise 101,0Kg aber das hatte sehr viel mit Streß zu tun. Schaffe locker den Halbmaraton ....habe seit einem halben Jahr 91,KG und jetzt die Diagnose....das wirft einen schon aus der Bahn. Habe jetzt erstmal den Alkohol (4Xdie Woche) komplett weg gelassen. Außerdem den übermäßigen Kaffeekonsum (steigert Adrenalin-------->dauerhaft hoher Blutzucker)...es hilft die tröstenden Worte zu hören. Aber da ich dienstlich sehr viel Zeit habe im Net zu surfen reißen mich die Statistiken immer wieder runter. 6Fach erhöhtes Krebsrisiko bei 24 von 26 Krebsarten nach spätestens 15 Jahren Erkrankungsdauer Augenprobleme....ich ahbe eine kleine Tochter da ist es doch klar das bei dem Gedanken und meinem Alter 33 Berunfsunfähigkeitsängste auftreten... von Tommi
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 11:25:28
    Hi Tommi,

    das ist die Tücke und der Nachteil des Internets, man kann sich gaga informieren und am Ende weiß man nix mehr... Deshalb, schmeiß Diabetes-google in die Ecke, konzentriere dich auf ein oder zwei Diabetsforen.

    Reduziere die Kohlehydrate.
    Miss deinen Blutzucker. Berufsunfähigkeit? das steht mit einem 6,1er Wert überhaupt nicht zur Disposition.

    Lass dir den Kaffee weiterhin schmecken...
    wenn du net aufhörst, dich verrückt zu machen, kommen wir mal bei dir vorbei heut Nachmittag zum Kaffe und Kuchen und treten dich mal bissel in der Orsch;-) und nehmen dir den PC wech;-) lach...oder kappen mindestens die I-Netverbindung.

    Wegen dem BZ-Messgerät geh zu deinem Hausarzt, der hat sicher welche im Schrank.

    Auf der Seite diabetesinfo kannst du lesen, was dein 6,1er Wert wirklich wert ist und was du ab sofort tun kannst.

    www natürlich davor setzen, hier kann man keine links eingeben. Nun geh aber auch mal dahin, endlich lesen..gottverdammich...;-) von Meinung
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 11:33:04
    Hallo Tommi,

    die Statistik wird durch die Leute bestimmt, die ihren Diabetes "vom Arzt einstellen lassen" und das noch anhand von miserablen (weil kostensparenden) Leitlinienen. Wenn du das auch so machst, dann findest du dein zukünftiges Schicksal in den Statistiken perfekt abgebildet.

    Du hast genügend Hinweise erhalten, wie du mit deinem (Prä-)Diabetes richtig umgehen kannst. Die Leute die das tun gehen in die Statistik nur mit einer ganz geringen Anzahl ein. Du kannst dich entscheiden, ob du mit deinem Diabetes "normal" und statistikgerecht leben willst oder gesund, wie es für dich noch ganz einfach möglich ist.

    Alles Gute, Rainer
  • Heute

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 12:13:29
    Moin Rainer, mach dioch schon mal fertig, ich bin um 13 Uhr bei dir, wir fahren zu Tommi in den Garten und kappen ihm den Internetzugang, aber nur zu den goggels...;-)) von Heute
  • peter

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 16:37:12
    ja das wäre eine gute idee.
    er hat noch keinen diabetes -leidet- aber schon schlimmer als 10 die spritzen.
    -und sammelt jeden unsinn der im netz verbreitet wird.
    1. es gibt absolut keine altersgrenze nach oben und unten die für eine dm diagnose relevant ist.
    das gilt für t1 und t2.
    2. sport kann man treiben um die werte zu verbessern den dm kann man nicht verhindern.
    3. es gibt dünne dicke und normalgewichtige t2 wie auch t1.
    4. auch reinveganer bekommen t2.
    5. nein insulin steht nicht im verdacht krebs auszulösen. -anke ist nicht relevant- die insulinkonzentration bei nichtdmlern, nach 20 schnellen be ist höher als bei dmlern die be reduziert essen/trinken.
    und der grund weshalb keine alten t2 im netz schreiben ist einfach, die sind so alt daß sie computer für eßbares geflügel halten. von peter
  • em

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 17:14:03
    @Peter

    "und der grund weshalb keine alten t2 im netz schreiben ist einfach, die sind so alt daß sie computer für eßbares geflügel halten."

    Sehr witzig!

    Die ersten Auffälligkeiten meines Typ2 sind aufgetreten als ich etwa Ende Zwanzig war. Mittlerweile bin ich 66 Jahre alt und habe keinerlei nennenswerten Folgeschäden. Das nur zur Info für den Threaderöffner.

    Ich hab mich schon mit Computern beschäftigt als du vermutlich noch Sandkuchen gebacken hast und ein Computer durchaus ein ganzes Zimmer gefüllt hat.

    Aber auch andere meines Alters kommen durchaus mit Computern zurecht und halten sie nicht für eßbares Geflügel.

    Deine dümmliche Arroganz ist hier völlig fehl am Platz.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 17:54:27
    Aber Du wirst zugeben, dass damals ALLES daran gesetzt wurde, den Altersdiabetes, den der junge Mensch da "haben wollte", nicht als Diabetes zu sehen und anzuerkennen und zu behandeln. Du hast einfach wahnsinniges Glück gehabt und für Dein weiteres Leben weit überdurchschnittlich konsequent Deine Schlüsse gezogen und gehandelt.

    Tommis Vermutung, dass die Mehrzahl der Typ2 Deines Dienstalters infolge diabetischer Komplikationen längst tot sind, trifft nach meiner Überzeugung voll zu. Denn sie wurden weder entsprechend diagnostiziert, noch entsprechend behandelt. Die Diagnosen haben zugenommen, seit ab etwa 1985 mit Handgeräten in den Praxen der BZ direkt getestet werden konnte, und noch einmal mehr, seit ab etwa 95 der BZ-Test in die Laborroutinen bei den Nüchternbluttest aufgenommen wurde.
    Aber bis zu der Zeit war die Fachmedizin der festen Überzeugung, Diabetes eh praktisch nur palliativ behandeln zu können. Hier mal das Zitat eines der großen ADA-Vorsitzenden Dr. John Buse aus 2005:
    "It was the Rodney Dangerfield of human disorders," Buse says. "Ten or 15 years ago at ADA, we were talking about what message we want to convey (to the public), and a decision was made not to convey the message that diabetes was serious," because there was so little doctors could do to prevent complications.
    "It would have been like saying: 'Bad news, your house is on fire, and worse, there's no water for miles,' " he says. Until 1993, it wasn't clear that lowering blood sugar prevented or delayed complications, and it's only within the past decade that doctors learned that managing blood pressure and cholesterol reduced complications, he says. "Until 1995, there had been no substantial advance in drug management of diabetes since the 1950s." von Jürgen
  • peter

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 19:23:43
    na siehste tommi,
    jetzt hab ich mit dümmlicher aroganz geschaffr einen altdiabetiker zu wecken, der also schon über 45 jahe dm hat ud noch lebt.
    nur der sinn für ironie scheint auf dauer verloren zu gehen, jedenfalls wenn sie nicht von ihm kommt.
    von peter
  • eh

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 22:07:38
    @ Jürgen

    Ich kann dir leider nicht zustimmen, ganz so schlimm war es mit der Diagnose des Typ 2 im vorigen Jahrhundert nun auch wieder nicht.
    Der Diabetes meiner Mutter wurde Mitte der 60er diagnostiziert, der meiner Schwester 5 Jahre später und meiner 7 Jahre später.
    Klar konnte niemand daheim messen und es gab auch nur Euglucontabletten zur Behandlung, einem Typ2 von Anfang an Insulin zu spritzen, darauf wäre kein Arzt gekommen. Aber wenn die Tabletten nicht mehr ausreichten, gab es Insulin. Pen gab es natürlich nicht, aber meine Mutter, die Probleme mit den Spritzen hatte, bekam so einen Automaten mit dem sie das Spritzen gut bewerkstelligen konnte.

    Infos gab es auch, allerdings nicht im Internet, sondern in Buchform.

    Richtig ist, daß kaum ein Arzt die üblen Folgen des Typ2 richtig einschätzen konnte, man mußte sich schon selbst kümmern. Aber ist das heute anders?

    Meine Mutter ist trotz miserabler Einstellung 79 geworden, meine Schwester starb mit 65. Beide haben sich konsequent geweigert, ihre Krankheit zur Kenntnis zu nehmen.
    Wie man mit dieser Krankheit umgeht lag damals und liegt heute in der eigenen Hand. Natürlich sind die Voraussetzungen heute um einiges besser.

    @Peter

    Du brauchtest mich nicht "aufzuwecken", ich lese schon lange in verschiedenen Foren mit. Warum ich nicht schreibe, liegt an Leuten wie dir, die glauben sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und alles besser wissen. Ich hab einfach keine Lust von solchen Typen angepampt zu werden.

    Mit Ironie haben deine Unverschämtheiten übrigens nichts zu tun. Du solltest dich mal informieren, was das ist.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 23:20:10
    Du kannst mir schreiben, was Du willst: Je tiefer ich mich in die Behandlungs-Geschichte des Diabetes und besonders des Typ2 rein gebuddelt hab, desto glücklich-zufälliger erscheint mir jede Geschichte wie Deine. Was meinst Du denn, wo all die anderen 2er waren, wenn Du nur mal ganz vorsichtig von nur 10% von der heutigen Menge ausgehst? von Jürgen